Polit-Islam am Lagerfeuer

الإتحاد الدولي للكشافة المسلمين

al-Ittiḥād ad-Dawlī al-Kaššāfa al-Muslimīn

The International Union of Muslim Scouts

Das WSIS Kampala 2009 boykottieren!

Boykottaufruf betreffend das Dritte World Scout Inter-religious Symposium (WSIS). Verfasst von Cees van der Duin

Ugandas um 1890 gegründete Hauptstadt Kampala hat heute 1,4 Millionen Einwohner, das Handels- und Dienstleistungszentrum des ostfrikanischen Binnenstaates liegt nahe am Viktoriasee. Kampalas Name leitet sich von den zehn so genannten Antilopenhügeln (kasozi k’empala) her, die das Relief der äquatornahen, ganzjährig durch ein mildes Klima begünstigten und das Umland der auf 1100-1200 Metern Meereshöhe liegenden Metropole prägen. In Uganda leben 10 % Muslime beziehungsweise 10 % mehr oder weniger muslimisch sozialisierte Menschen. Die Obrigkeit der Umma, der muslimischen Weltgemeinschaft, beginnt sich um diese Seelen rührend zu kümmern.

Auf der deutschsprachigen Seite der international tätigen, türkisch-radikalislamischen Bewegung Milli Görüş (hierzulande: IGMG) berichtet uns Ömer Faruk Yıldız am 27. Januar 2009 von der wohltätigen „Opfertierkampagne“ sprich Islamisierungskampagne der IGMG aus Ugandas Hauptstadt Kampala, wo er die Zentralmoschee (New National Mosque, aufgrund ihrer Lage in der Altstadt genannt Old Kampala Mosque) besucht. Der einschüchternd mächtige Sakralbau auf dem Mengo Hill, die größte Moschee südlich der Sahara, wird nach dem libyschen „Führer der Völker, Brother Leader“ auch Gaddafi-Moschee genannt, schließlich hat der libysche Diktator den Bau bezahlt. Der Leiterin des Goethe-Instituts sowie dem deutschen Konsulat überreichte der türkischstämmige deutsche Freund des Gedankenguts von Necmettin Erbakan jeweils einen Koran.

Neben dem ugandischen Baumeister Allahs und Sponsor der für die genannte Moschee jährlich in Höhe von 200.000 US-Dollar anfallenden Kosten für Unterhalt und Reparatur Muammar al-Gaddafi und neben der deutschen, vom Verfassungsschutz als extremistisch eingestuften Milli Görüş sorgen sich also weitere gottesfürchtige Kreise um das Seelenheil der ostafrikanischen Muslime. So traf sich im Jahre 2008 die Organisation of the Islamic Conference (OIC) im milden, grünen Kampala, jene OIC, welche die allgemeinen Menschenrechte ablehnt (Kairo 1990) und, völlig im Einklang mit Koran und Hadithen, halbierte Rechte für die Frauen und Nichtmuslime fordert.

OIC, Milli Görüş, al-Gaddafi, bei der Islamisierung (heiligen Kolonialisierung) Afrikas scheint es also einiges Gerangel der politreligiösen saudi-arabischen, türkischen und libyschen Goldgräber zu geben, letztlich aber wird man sich auf den kleinsten gemeinsamen Nenner namens Scharia und Kalifat einigen können. Ebenso wie in Europa Tariq Ramadan und Mustafa Cerić den absoluten Schariavorbehalt sprich die Rechtsspaltung „legalistisch“ (demokratieüberwindend) durchsetzen wollen, bringt die „Kairoer Erklärung der Menschenrechte im Islam“ die Eliten um al-Gaddafi und Milli Görüş keineswegs in einen Gewissenskonflikt.

Ugandas einstiger Gewaltherrschschaft unter Idi Amin fielen 250.000 bis 500.000 Menschen zum Opfer, dem Diktator selbst gelang 1979 die Flucht über Libyen in den Irak, sein Exil (und seinen Tod am 16. August 2003) fand der Massenmörder im saudi-arabischen Dschidda (Jeddah). Der Flughafen der 35 Kilometer von Kampala entfernten ehemaligen Hauptstadt Entebbe war 1976 Ort einer mit Hilfe Idi Amins durch überwiegend palästinensische Terroristen ausgeübten Entführung eines Flugzeuges der Air France. Die Maschine sollte von Tel Aviv nach Paris fliegen, wurde von der an Bord gelangten Gruppe von Terroristen gekapert und gewaltsam wenig zufällig ins „revolutionäre“ Libyen umgeleitet, wo sie auftanken durfte. Ziel der Geiselnahme war es, inhaftierte PLO-Aktivisten in Deutschland, Frankreich, Israel und der Schweiz zu befreien, ein Erpressungsversuch, der durch die Armee Israels (Operation Entebbe, später auch Operation Jonathan genannt) am 4. Juli 1976 glücklich durchkreuzt werden konnte. Unter den getöteten Entführern befanden sich zwei deutsche Linksterroristen der Revolutionären Zellen, darunter eine Studentin der Pädagogik.

Die 1907 gegründete, weltweit konzipierte Pfadfinderbewegung (Scouting, arabisch al-kashafa, al-kaššāfa) ist in über 200 Staaten der Erde aktiv und fasst weltweit 38 Millionen Kinder und Jugendliche zusammen. Nichtkonfessionelle und konfessionelle Verbände arbeiten hierbei im Sinne der Jugenderziehung durch Gruppenerlebnis und Naturerlebnis. Zu den ehrenwerten ethischen Zielen des Scouting gehören Selbstvervollkommnung, Mitgefühl, Nächstenliebe, Gemeinwesenarbeit, Religionsfreundlichkeit und religiöse Toleranz sowie Völkerverständigung und Weltfrieden. Pfadfindertum ist mit einem säkularen Islam problemlos kompatibel. Scouting geht jedoch nicht mit der Scharia und dem schariatischen Fiqh (das islamische Recht) zusammen, in dem Menschenklassen verschiedener (Minder-)Wertigkeit geschaffen werden und die Frau einer geheiligten Entwürdigung und Entrechtung unterliegt. Das Weltpfadfinderbüro sieht das seit Jahrzehnten und schweigt, vielleicht hofft man ja auf eine Islamreform.

WSIS 2009

Vom 21. bis zum 25. Oktober tagt das 3RD WORLD SCOUT INTER-RELIGIOUS SYMPOSIUM im zehn Kilometer außerhalb von Kampala liegenden Speke Resorts, Munyonyo. Organisator ist das World Scout Inter-religious Forum (WSIF), nach eigener Aussage ein informelles Netzwerk religiöser Gruppen/Organisationen der Pfadfinderbewegung.

Gemeinschaftlicher ausgerichtet wird das interreligiöse pfadfinderische Treffens in Uganda von der religionspolitisch im Scharia-Islam eingekerkerten International Union of Muslim Scouts und der demokratiefähigen, traditionsreichen, im Jahre 1915 gegründeten Uganda Scouts Association. Die IUMS hat ihren Sitz in Idi Amins Todesort Dschidda, im frauenentrechtenden und gottgefällig hinrichtenden Saudi-Arabien. Innerhalb der letzten zwanzig Jahre wurden in Saudi-Arabien mehr als zweitausend Menschen hingerichtet, ungefähr tausend von ihnen waren ausländische Gastarbeiter, die das barbarische klassisch-islamische Blutgeld (diya) nicht bezahlen können. Von diesen „Hütern der Heiligen Stätten“ (Mekka und Medina), Anklagepunkt als todeswürdiges Verbrechen sind neben Mord und Drogenschmuggel auch Hochverrat, Ehebruch, Hexerei und Gotteslästerung, lässt man sich als Muslim Scout ungern oder auch gerne sein Zeltlager finanzieren. Gut Pfad.

Als gesetzesislamische geistliche Autorität steht der IUMS Dr. Abdullah Omar Naseef nahe oder vielmehr vor, religionspolitischer Führer der Muslim World League (MWL). Dr. Abdullah Omar Naseef hat gegen das Gedankengut der Ideologen der Muslimbruderschaft wie Abu l-A’la al-Mawdudi, Sayyid Qutb und Said Ramadan offenkundig nichts einzuwenden und war 1988 Gründer des nach US-amerikanischer Auffassung als Terrororganisation einzustufenden Rabita Trust.

Die International Union of Muslim Scouts (IUMS) entstand vor 28 Jahren. Aus der wahhabitisch-saudischen Gastfreundschaft in Tayef heraus fassten die versammelten Majestäten, Exzellenzen, Herrschaften und Präsidenten der islamischen Staaten den Entschluss, dass mehr für das leibliche, „wertebezogene“ und „spirituelle“ Wohl der Jugend getan werden müsse.

„Werte“ sind dabei selbstverständlich die sexualmagischen und antiaufklärerischen Werte der totalitären islamischen Pflichtenlehre (Scharia), „Spiritualität“ steht im Einklang mit der repressiven hanbalitischen Rechtsschule. Im Folgejahr antwortete die Qatar Scout Association (Doha 1982) mit der Ausrichtung eines schariatisch-scoutistischen Kongresses (1st Islamic Conference & Jamboree).

Die Doppelpackung politislamisch-pfadfinderisch ist bis heute beibehalten worden und widerspiegelt sich auch 2009 im zusammenaddierten, ungleichen Pärchen IUMS plus Uganda Scouts Association. Der die islamische Radikalisierung und die ethnoreligiöse Segregation wünschende Politislam betreibt die Nutzbarmachung des sportiv, kreativ und sozial gemeinten Pfadfindertums.

Wiederum ein Jahr darauf, im September 1983 wurde die zweite Doppeltitelveranstaltung des auch von Dhimmi-Seite zunehmend schariakonform veränderten Scoutismus veranstaltet. Das Treffen titelte als Islamic Conference and Jamboree, Gastgeber war die nordafrikanische islamisch-sozialistische Theokratie Libyen. Zeitgleich fand im Unrechtsstaat des Auftraggebers eines 259 Tote fordernden Terroranschlags (Sprengung eines Flugzeugs über dem schottischen Lockerbie am 21.12.1988), des amtierenden Präsidenten der Afrikanischen Union (African Union, Union africaine) Muammar al-Gaddafi das fünfzehnte Arabische Pfadfinder-Welttreffen, das 15th Arab Scout Jamboree statt.

Bemerkenswerterweise beschloss das Arab Scout Committee im Jahre 1984, Islamic Scout Jamboree und Arab Scout Jamboree voneinander zu trennen.

Im Jahr des deutschen Mauerfalls und der deutschen Wiedervereinigung 1989 erfolgte in dieser Tradition die Ausrufung der International Union Of Muslim Scouts (IUMS) auf dem gemeinsamen Treffen auf Gruppenleiterebene namens 3rd International Muslim Scouts Conference & 5th Islamic Scout Jamboree.

August 1992: Pakistan lädt zur Sechsten Islamischen Pfadfinderkonferenz (6th Islamic Scout Conference). Im 2009 heute leider revolutionär-radikalislamisch unterwanderten, korrupten Polizeistaat Pakistan (Bewohner zu 96 % Muslime, meist streng hanafitische Barelwis oder ultraorthodoxe Deobandis) sind Nichtmuslime wie etwa Christen, Hindus, Parsen und Kalasha seit Jahrhunderten Menschen zweiter Klasse, die man bestehlen und belästigen darf.

Sozusagen pakistanisch-volksislamisch unterliegen gerade die pakistanischen Christen seit Jahrzehnten eher unvorhersehbaren, sozusagen anfallsweise initiierten Pogromen, sie werden, deutsche Zeitungen schreiben darüber zumeist nicht, nach lautstark geäußerten, wenig glaubwürdigen Vorwürfen (den Propheten beleidigt, den Koran geschändet) angegriffen, vergewaltigt oder ermordet, ihre Häuser werden niedergebrannt. Der labile Staat Pakistan könnte vor einer Islamischen Revolution nach iranischem Modell stehen, er hat die militärpolitische Kontrolle über gewisse Stammesgebiete wie das Swat-Tal verloren. Der Staat des Islamisten, Generals, Putschisten und langjährigen Regierungschefs Zia-ul-Haq (1977) ist seit der erfolgreichen Spionage eines in einer muslimischen Mittelschichtfamilie in Indien geborenen Muslims im Besitz von Nuklearwaffen. Aufgrund schlampiger Sicherheitsvorkehrungen gelang es dem Ingenieur Dr. Abdul Qadeer Khan, im niederländischen Atomforschungszentrum von Almelo im Laufe der Jahre 1972-1976 in den Besitz von Bauplänen für Zentrifugen für Urananreicherung zu kommen. Allahs pakistanischer Statthalter Zia-ul-Haq nannte die erstrebenswerte Gesellschaftsordnung Islamische Ordnung (nizam islami), führte die Scharia vollumfänglich ein und ließ Dieben folgerichtig die Hand abhacken, unter den Islamisten aller Welt wurde Pakistan so das Referenzmodell für einen „gerechten“ (islamischen) Staatsentwurf.

Auf der 33 Konferenz der höchsten Funktionäre der Weltpfadfinderverbände (weiblich WAGGGS und männlich WOSM), 33rd World Scout Conference, stellte sich die IUMS öffentlich vor beziehungsweise erklärte ihre künftige Anwesenheit bei allen Veranstaltungen und wurde Stunden später, Pfadfinder sind höflich und fremdenfreundlich, offiziell anerkannt. Das geschah im thailändischen Bangkok des Jahres 1993. In Thailand leben 5 % Muslime und ist der Buddhismus (Theravada) de facto Staatsreligion, lediglich im äußersten Süden (Provinzen Yala, Pattani, Narathiwat) stellen sie 30 % der über 15jährigen Bevölkerung, wo in den letzten Jahren leider dschihadistische Milizen grausame Morde an Nichtmuslimen begangen haben.

Das marokkanische Casablanca war im Juli 1994 Ort der 7th Islamic Summit Conference, dort wurde man inhaltlich: „Integrate spiritual with scouting understanding in all Muslim scout activities and programs and make them have strong believe in God.“ Während der grandiose Optimist und pragmatische, etwas pantheistische Weltbürger und Sportsgeist Lord Baden-Powell ganz selbstverständlich religiös empfand und niemandem auf der Welt sein Gottesbild wegnehmen wollte, wird hier von einer „Integration des Spirituellen mit dem Pfadfinderischen“ gesprochen. Scouting war also nicht „spirituell“ genug.

Fundamentalismuskritikern ist so etwas ganz ungefähr aus gewissen kleinen, christlich-fundamentalistisch geprägten pfadfinderischen Organisationen bekannt. Mit „strong believe in God“ aber könnte die Islamische Revolution gemeint sein und müssen wir eine auffällig angestrengte Umschreibung (kitman, Lügen durch Auslassung) der Worte Hisba, Fiqh und Scharia vermuten. Der muslimische Pfadfinder, auch der französische oder britische, soll also künftig der politreligiösen Gehorsamspflicht unterliegen, und was darunter zu verstehen ist, sagen ihm die saudischen Wahhabiten beziehungsweise wissen ja vielleicht auch die weltweit agitierenden Brüder der al-ichwan al-muslimun, der Muslimbruderschaft, von denen sich die IUMS selbstverständlich ebenso wenig distanziert wie von Yusuf al-Qaradawi.

Vorangestellt war der Satz „Select and train scout leaders according to clear understanding of Islamic teachings and scouting requirements for youth“. Die nicht schariakonformen Gruppenleiterinnen und Gruppenleiter sollen also ausgesiebt werden, das ganzheitlich-kreative (sportlich-musisch-soziale) Programm der seit 1907 typischen Scout-Jugendarbeit ist demgegenüber dezidiert nachrangig.

Wird denn nicht überall da, wo von Religionsfreiheit, Schutz von Nichtmuslimen, Säkularisierungsprozessen und (fundamentalismuskritischer; islamkritischer) Pressefreiheit gar nicht erst die Rede ist, die Formel „Peace to cover the hole world and scouting work for better world under the umbrella of One World One Law and One Promise“ ein wenig zum Ruf nach dem Kalifat? Ist „Peace“ denn dann nicht vorzugsweise Islamic Peace und „One Law“ etwas anderes als das Sharia-Law?

Mädchen islamverbandlich einsperren, Frauen bändigen: „Provide union coverage to the formation of Muslim girls guide under umbrella of IUMS.“ Weib, der (pfadfinderische) Kalif ist erstens männlich und weiß zweitens, wo es lang geht. Schluss mit dem pfadfinderischen Lotterleben.

Ein müdes „Encourages cooperation between Muslim and non-Muslim scout“ setzt die berüchtigte Islamsensibilität voraus sprich den Verzicht an jeder Kritik des Nichtmuslimen am orthodoxen beziehungsweise politischen Islam. Zusammenarbeit mit islamkompatiblen Nichtpfadfindern, „cooperation with non-scout organizations of similar nature“ hingegen wird, tolerant herrschend, akzeptiert.

Zu dem seinerzeit Sünder öffentlich auspeitschenden oder hinrichtenden König Fahad Ibn Abdul-Aziz († 2005) bekennt sich die International Union Of Muslim Scouts (IUMS), die eigentlich, man kann das überlesen, die islamisch-spirituelle das bedeutet repressiv-religionspolitische Führung über alle muslimischen Pfadfinder weltweit („representing Muslim Scouts all over the world“) beansprucht, was bereits heute das Pfadfindertum in Frankreich und Großbritannien und in nicht ferner Zukunft auch die Jugendarbeit vieler Staaten Europas meinen wird.

2009 bedeutet die Unterstützung der IUMS ein Befördern des politreligiösen Ansinnens der FEMYSO (Forum of European Muslim Youth and Student Organisations), deren erster Präsident Ibrahim el-Zayat hieß. Die deutschen Jugendverbände der FEMYSO sind die Jugendabteilung der Milli Görüş (IGMG) und die 1994 im Haus des Islam (HDI) in Lützelbach, Odenwald, durch Mohammed Siddiq Borgfeldt mitgegründete Muslimische Jugend in Deutschland (MJD). Die im Juni 1996 von WAMY (World Assembly of Muslim Youth, Dachverband von 450 Organisationen, Vertretungen in 35 Staaten) und FIOE (Federation of Islamic Organisations in Europe, das ist ungefähr die Muslimbruderschaft Europas) gemeinschaftlich gegründete FEMYSO kann für freiheitlich-demokratische und damit auch für pfadfinderische Jugendverbände kein Kooperationspartner sein. Die Namensähnlichkeit des im englischen Wikipedia unter Europäischer Fatwa-Rat (ECFR) Nummer 25 genannten „Sheikh Muhammed Siddique (Germany)“ mit dem gerade genannten MJD-Mitgründer, dem Odenwälder Herrn Muhammad Siddiq (Wolfgang Borgfeldt) aus Lützelbach ist bemerkenswert, zumal Wikipedia deutsch unter MJD ausführt: „MJD-Gründer Muhammad Siddiq ist Mitglied des ECFR, dessen Vorsitzender Yusuf al-Qaradawi ist“. Ob Scheich oder Nichtscheich, die treue FEMYSO möchte ihr Leben offiziell nach den Weisungen des Fatwa-Rates (ECFR) ausrichten.

Zu ihrer politreligiösen Einbindung bekennt die IUMS: „Active member of World Assembly of Muslim Youth“.

Ob das selbstbewusste Weltweite islamische Pfadfindertum („To motivate and promote Islamic Scouting on global basis“) etwas anderes als eine weltweite Islamisierung wünscht? Die Gefahr der globalen muslimischen Gegengesellschaft sollten WAGGGS und WOSM beachten, die Unvereinbarkeit von Scharia und Allgemeiner Erklärung der Menschenrechte (AEMR) müssen Pfadfinderinnen und Pfadfinder endlich hörbar betonen, um sich nicht länger mitschuldig zu machen, den religiösen Nichtmuslimen, säkularen Muslimen und Ex-Muslimen in islamisch geprägten Ländern und längst auch in Europa die mühselig errungene Freiheit zu rauben.

Die Kooperation mit der IUMS gefährdet die Glaubwürdigkeit der Weltpfadfinderbewegung als eine mit der kulturellen Moderne und der freiheitlichen Demokratie kompatible Form der Jugenderziehung und Jugendbildung. Nicht zuletzt geht es um universelle, gleichheitsfeministisch gedachten Frauenrechte, denn die hier erwähnte Traditionslinie der IUMS, ihre offenkundige Loyalität zur Wahhabiyya, zur Muslimbruderschaft, zu Muammar al-Gaddafi (Libya 1983) und zu womöglich ja auch zum in Katar lebenden, unter Sunniten hoch angesehenen Yusuf al-Qaradawi („Qatar took the initiate and held the first Muslim Scout Conference, Doha 1982″) tritt das zivilisatorische Streben der einen Menschheit nach der Gleichberechtigung der Frau mit Füßen.

Auch ist davon auszugehen, dass die politreligiösen Funktionäre der in die WAMY eingebundenen IUMS glühende Israelhasser sind. Als veritabler deutscher Zweig der radikalislamischen Muslimbruderschaft kann die Islamischen Gemeinschaft in Deutschland (IGD, vgl. Islamisches Zentrum München) gelten, der einstige IGD-Vorsitzende Ibrahim el-Zayat ist in der WAMY führend aktiv (Vertreter für Westeuropa). An alle, die in der Pfadfinderarbeit Verantwortung tragen, sei die Frage gerichtet, ob folgendes denn etwa die Ethik des gut hundertjährigen Scouting ist, was WAMY zum Thema Kindererziehung predigt: „Lehrt unsere Kinder zu lieben, dass Rache an den Juden und den Unterdrückern genommen wird und lehrt sie, dass unsere Jugend Palästina und Al-Quds [Jerusalem] befreien wird, wenn sie zum Islam zurückkehren und den Jihad um der Liebe Allahs wegen ausüben.“

Das Blog für Pfadfinderische Islamkritik „Eifelginster“ beobachtet die Re-Fundamentalisierung der muslimisch geprägten Individuen, Großfamilien und Staaten mit großer Sorge und richtet an die europäischen und eben auch deutschen Pfadfinderverbände die dringende Bitte, am interreligiösen Treffen 3RD WORLD SCOUT INTER-RELIGIOUS SYMPOSIUM, 21 -25 OCTOBER 2009, SPEKE RESORT MUNYONYO, KAMPALA – UGANDA nicht teilzunehmen. Den in den pfadfinderischen Verbänden organisierten Kindern und Jugendlichen sei die offene islamismuskritische und schariakritische Diskussion, Meinungsbildung und innerverbandliche Meinungsvertretung empfohlen.

Statt die gesetzesislamischen, durchweg faschistoiden bis faschistischen Staatskonzepte und Menschenbilder, statt die Islamvorstellungen der Wahhabiten und Muslimbrüder weiterhin zu bagatellisieren oder zu beschweigen, sollten Europas in WAGGGS bzw. WOSM organisierte Jugendverbände die Zusammenarbeit mit denjenigen muslimischen, außereuopäisch-christlichen sowie israelischen Strömungen vertiefen, die sich auf Pressefreiheit, Wissenschaftlichkeit, Säkularität und universelle Menschenrechte hinzu bewegen.

Das Pfadfindertum des Nahen Ostens hat eine reiche Geschichte. Während die erste türkische Pfadfindergruppe an der Istanbuler Imperial Galatasaray High School und noch im Osmanischen Reich durch den englisch-türkischen Lehrer Ahmet Robinson ins Leben gerufen wurde, der auch die türkischen Worte für „Pfadfinder, Pfadfinderei“ (Izci, Izcilik) prägte, standen die armenischen Pfadfindergruppen bereits vor dem antiarmenischen Völkermord (1915-1917) zumeist der 1918 in Istanbul von Shavarsh Khrissian und Hovhannes Hintlian gegründeten, patriotisch-sportiven Homenetmen-Bewegung (HoMenEtMen) nahe.

Im Bereich der Weltsprache des Arabischen war es vermutlich der Hochschullehrer Mamduh Haqqi aus dem nordsyrischen Aleppo (arab. Halab, 15-20 % der Einwohner sind Christen verschiedener Bekentnisse), der im Jahre 1929 als Erster das Buch »Scouting for Boys« als »al-Kashafa« ins Arabische übersetzte. Im Vorjahr hatte Hassan al-Banna in Ägypten die dezidiert antimoderne, radikalislamische Muslimbruderschaft gegründet, nachmaligen Wurzelgrund etlicher Terrorgruppen. Es wäre schön, wenn der Geist des »Scouting for Boys« (… and Girls) zur Demokratisierung des nahen Ostens und Afrikas beitragen kann, und ganz anders als Kulturrassist Hassan al-Banna hat Pädagoge Mamduh Haqqi seinen Beitrag für die Jugenderziehung des arabischen Sprachraumes geleistet. Die israelische Pfadfinderbewegung der für alle Kinder und Jugendlichen, auch für christliche und muslimische, offen stehenden, durchweg koedukative Hit’ahdut HaTzofim VeHaTzofot BeYisrael kurz: „Tzofim“ entstand 1919 und feiert dieses Jahr stolz ihr neunzigjähriges Jubiläum. Seit Jahren aber feuern radikalislamisch orientierte Palästinenser Kassam-Raketen aus dem Gaza-Streifen aufs israelische Sderot ab. Welchen Umgang mit dem das Weltpfadfindertum offensichtlich gezielt und menschenrechtswidrig beeinflussenden politischen Islam sind Europas und gerade auch Deutschlands Pfadfinderverbände denn unseren jüdischen Pfadfinderverbänden etwa der USA, Kanadas, Frankreichs und Israels schuldig, damit das 1907 gestiftete Ideal von der weltweiten Bruderschaft auch in Zukunft glaubhaft erfüllt werden kann?

Was für ein Islambild hat und wünscht die offizielle Pfadfinderbewegung sieben Jahrzehnte nach dem erscheinen des pfadfinderischen Handbuches »Scouting for Boys / al-Kashafa«, wenn ihr im Jahre 2009 auf dem interreligiösen Treffen in Kampala sogar wahhabitisch finanzierte und Muammar al-Gaddafi wie auch der Muslimbruderschaft kaum verhohlen nahe stehende Gruppen als annehmbare Dialogpartner gelten? Es gibt unter muslimisch sozialisierten Menschen weit mehr an Weltbürgertum und gutem Geschmack als lediglich die ewiggestrigen Rufer nach der frauenfeindlichen islamischen Orthodoxie oder die Parteigänger der die Pressefreiheit, Religionsfreiheit und Menschenrechte verhindernden islamistischen Politreligion.

Zivilcouragierte muslimische Frauen und Männer gibt es schließlich auch, und gerade für diese, die allgemeinen Menschenrechte verlangenden und damit auf die weitgehende Trennung von Religion und Politik angewiesenen Menschen haben WOSM und WAGGGS einzustehen, nicht für die Architekten der Gegenmoderne und Gottesherrschaft.

Cees van der Duin, 09. September 2009

zum Weiterlesen:

Lagerfeuer und Köpfen für Allah, Scouting & Hadd-Strafen. Al-kashafa al-arabiyya. Königlich Saudi-Arabische Botschaft in Tokio, Japan

http://www.saudiembassy.or.jp/Ar/EmbNews/Kashafa.htm

Lake Victoria, Pfadfinderfunktionäre und Polit-Islam. Homepage des luxuriösen Tagungszentrums Speke Resort, Munyonyo, Kampala, Uganda

http://www.spekeresort.com/

Gaddafi-Moschee, Kampala

http://www.world66.com/africa/uganda/kampala/lib/gallery/showimage?pic=africa/uganda/kampala/new_national_mosqu

http://www.zeast.com/blogs/ac/2007/07/friday-prayers-in-kampala.html

Organisation der Islamischen Konferenz (OIC), 18.-20. Juni 2008, Kampala / Uganda

http://www.oic-oci.org/35cfm/english/index.html

Ugandas Präsifent Yoweri Kaguta Museveni eröffnet mit Muammar el-Gaddafi die größte Moschee südlich der Sahara

http://allafrica.com/stories/200803200007.html

OIC bei OIC. Member States, et al.: Albanien, Surinam, Uganda

http://www.oic-oci.org/member_states.asp

Kairoer Erklärung … der Menschenrechte … im Islam!

http://www.soziales.fh-dortmund.de/Berger/Forschung/islam/Kairoer%20Erkl%C3%A4rung%20der%20OIC.pdf

http://de.wikipedia.org/wiki/Kairoer_Erkl%C3%A4rung_der_Menschenrechte_im_Islam

Dschihadismus in Thailand. VORSICHT, die Ergebnisse der Internet-Bildsuche unter „thailand jihad“ sind ERST AB 16 JAHREN GEEIGNET

http://www.longwarjournal.org/cgi-bin/mt-search.cgi?tag=Thailand&blog_id=7

http://littlegreenfootballs.com/article/26895_Zombie-_The_Thailand_Jihad

Operation Entebbe

http://de.wikipedia.org/wiki/Operation_Entebbe

Einladung zum WSIS 2009, bei Weltpfadfinderverband (WAGGGS / WOSM)

http://www.scout.org/en/information_events/events/wsis/3rd_wsis

Einladung zum WSIS 2009, bei: Internationale Konferenz des Katholischen Pfadfindertums (IKKP) / International Catholic Conferenz of Scouting (ICCS) / Conférence Internationale Catholique du Scoutisme (CICS)

http://www.cics.org/html/download/circular_letter/Circulair_Letter__Apr09_ENG.pdf

IUMS, bei WSIS

http://www.wsis2009.org/scouting_iums.php

Dr. Abdullah Omar Naseef

http://www.historycommons.org/entity.jsp?entity=abdullah_omar_naseef_1

Rabita Trust

http://www.satp.org/satporgtp/countries/pakistan/terroristoutfits/Rabita_Trust.htm

WAMY

http://demo.ebiz-today.de/personen/personen,217,Weltweit_vernetzter_politischer_Islam,news.htm

http://www.discoverthenetworks.org/groupProfile.asp?grpid=6425

http://www.geocities.com/johnathanrgalt/FBI_was_frustrated.html

militantislammonitor.org/article/id/2050

http://article.nationalreview.com/?q=ODgwMGNkNzM0MTNiMWMyZGM3ZWJlYTYxYzczNGNhMmU= </

http://de.wikipedia.org/wiki/World_Assembly_of_Muslim_Youth

Ibrahim el-Zayat

http://www.faz.net/s/RubCF3AEB154CE64960822FA5429A182360/Doc~E01016036B44C421C90293F71616657F0~ATpl~Ecommon~Scontent.html

FEMYSO

http://de.wikipedia.org/wiki/Forum_of_European_Muslim_Youth_and_Student_Organizations

Islamische Gemeinschaft in Deutschland e.V. (IGD)

http://de.wikipedia.org/wiki/Islamische_Gemeinschaft_in_Deutschland

Pfadfinderfunktionäre flirten mit dem Polit-Islam, Baden-Powell wäre womöglich stocksauer. Das 1923 gegründete Internationale Pfadfinderzentrum im Schweizer Kandersteg, Weltzentrum des WOSM, lädt zum WSIS Uganda 2009

http://www.scout.org/en/information_events/events/wsis/3rd_wsis

Anmeldung bei den tunesischen Pfadfindern, Scouts Tunisiens (al-Kachāfa at-Tūnisiyya) der Teilnehmerbetrag ist nach Jeddah (Dschidda) zur IUMS zu überweisen. Bitte ausfüllen: 12. Experience in working with Scouting and Spiritual Development, 13. Have you participated in an inter-religious dialogue before? If yes, briefly explain your experience

Applications to be sent to: Mr. Hussain Sahal, Deputy General Secretary, International Union of Muslim Scouts (IUMS), P.O. Box 9141 Jeddah 21413, Kingdom of Saudi Arabia. (Deadline for the application to reach us: 20th July 2009)

http://www.scouts.org.tn/pages/Registration-3rd-WSIS-En.pdf

The Hebrew Scout Movement, Israel (Hebrew)

http://www.zofim.org.il/

Friends of Israel Scouts. Tzofim

http://www.chetz-vkeshet.org.il/

Catholic Scouts Association in Israel (CSAII)

http://www.csaii.org/en/

Gaza, Hamas, Kindererziehung. Bei: Spirit of Entebbe

http://spiritofentebbe.wordpress.com/2009/09/03/gaza-stimmen-fur-den-frieden/

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4 Antworten to “Polit-Islam am Lagerfeuer”

  1. Dana_Tools Says:

    Lesen Sie das gesamte Blog, pretty good

  2. aus dem Odenwald Says:

    Wir brauchen muslimische Lehrerinnen

    Unter dem Kopftuch verbirgt sich ein neues Selbstbewusstsein /
    Aus einem Bildungszentrum im Odenwald

    Laengst ist der Islam zur zweitgroessten Religion in Deutschland geworden. Langsam entwickelt sich auch eine Art deutscher Islam: weg von den arabischen Traditionen und hin zu einem Glauben, der sich mit dem Leben hier vereinbaren laesst, im Haus des Islam, einem Bildungszentrum im Odenwald, wird dieser – in einer besonders strengen Form – gelehrt und praktiziert.

    In dem grossen verwunschenen Garten hinter der Mauer am Ende der Strasse spielen Kinder. Nur ein kleines Schild deutet daraufhin, dass es sich bei dem grossen, grau verputzten Haus mit spitzem Giebel um das „Haus des Islam“ handelt. Sie ist am aeussersten Rand der 7000 Einwohner Gemeinde Luetzelbach im Odenwald gelegen. Seit 15 Jahren finden hier regelmaessig Seminare zu islamischen Themen, Jugendfreizeiten und Zeltlager statt. An islamischen Feiertagen und besonders zum jaehrlichen Treffen deutschsprachiger Muslime kommen Tausende aus der ganzen Bundesrepublik angereist.

    Gruender und Leiter des Hauses ist Mohammed Siddiq. Mit seinem langen Bart und dem karierten Wickelrock erinnert der 54jaehrige an einen nahoestlichen Patriarchen. Frueher hiess er Wolfgang Borgfeldt, bis er als Sechzehnjaehriger zum Islam konvertierte und mit der Religion auch seinen Namen aenderte. Er hat seine Geschichte schon oft erzaehlt: von seiner Kindheit im Nachkriegsberlin, der Vater starb im Krieg, die Mutter kurz darauf an einer Krankheit, auch von Zurueckgezogenheit und von der immer draengenderen Sinnfrage.

    Anfang der sechziger Jahre stiess Mohammed Siddiq zu einer Gruppe arabischer Studenten, sprach schliesslich dreimal das Glaubensbekenntnis und wurde Muslim. Er studierte im Sudan und in Saudi Arabien und wurde Religionsgelehrter. Zurueck in Deutschland, arbeitete er in islamischen Zentren mit. „Als Deutscher wurde ich dort zwar respektvoll behandelt, alle wichtigen Fragen machten die arabischen Brueder allerdings unter sich aus.“

    Siddiq begann, die deutschen Muslime zu organisieren. Erst wandte er sich mit seinen Seminaren an die Konvertiten. Sie waren damals eine kleine Gruppe. Inzwischen gibt es schaetzungsweise 30000 Deutsche, die zum Islam konvertiert sind. Bald wurde der Kreis um Siddiq erweitert: Immer mehr gebuertige Muslime kamen hinzu.

    Von den 2,7 Millionen Muslimen in Deutschland sind knapp die Haelfte deutsche Staatsbuerger und leben dauerhaft hier. Ein Grund fuer viele, ihre Religion zu ueberdenken, ist mit der Frage verbunden, wie der Islam zum Leben in einer europaeischen, christlich gepraegten Gesellschaft passt?

    Nicht nur im Haus des Islam wird ueber diese Frage diskutiert. Mohammed Siddiqs strenge Auffassung vom Islam ist unter Muslimen in Deutschland umstritten. Doch von hier gehen wichtige Impulse fuer die Diskussion aus. „Wir wollen keinen Larifari-Islam, sondern sind bewusste Muslime. Wir fasten, beten und geben unser Geld nicht auf Banken, wo wir Zinsen bekommen, denn Zinsen sind uns verboten“, sagt Siddiq. Die Vorstellung eines „Kulturislam“, die besonders von arabischen Intellektuellen vertreten wird, lehnt er ab. Das Bekenntnis zum Islam sei mehr als das Zugehoerigkeitsgefuehl zur orientalischen Kultur, kombiniert mit einer persoenlichen Glaeubigkeit „Alle Bereiche des Lebens werden vom Islam geregelt.“

    Im Haus des Islam geht es zunaechst um die Vermittlung von Wissen, beispielsweise ueber das islamische Recht oder Prinzipien des Glaubens. Was dort gelehrt wird, ist meist nicht nur fuer die Konvertiten, sondern auch fuer die gebuertigen Muslime neu. „Wir haben viele Traditionen von zu Hause mitbekommen, die mit dem Islam nichts zu tun haben. Von denen muessen wir uns trennen“, sagt eine der Frauen, die regelmaessig zu den Seminaren kommt. „Maedchen duerfen beispielsweise nicht gezwungen werden zu heiraten. Vaeter berufen sich dabei haeufig auf die Religion. Diese Sitte widerspricht aber dem Islam“, erklaert sie. „Der Glaube ist zwar universell, aber in den letzten Jahren ist eine Art deutscher Islam entstanden. Mit deutscher Gruendlichkeit werden Traditionen aussortiert.“

    Das Haus des Islam ist so eingerichtet, dass sich Maenner und Frauen nicht begegnen. Wenn sich doch einmal die Wege kreuzen, schlagen sie die Blicke nieder. Bei Seminaren wird eine Spanische Wand in der Mitte des Tagungsraumes aufgestellt, um Blickkontakt zu verhindern. Maenner und Frauen geben sich auch nicht die Hand. Was hier als reiner Islam verstanden wird, halten andere Muslime wiederum fuer Tradition.

    Siddiq sieht jedoch keine wirklichen Konflikte zwischen seiner Lebensweise und der seiner Umwelt. „Es gibt inzwischen fuer fast alles eine Loesung. Beispielsweise haben wir Spezialkonten bei der Bank, wo wir keine Zinsen bekommen und dafuer keine Gebuehren zahlen“, erklaert er.

    Luetzelbach ist ein ganz normales Dorf: Einfamilienhaeuser mit gepflegten Vorgaerten, Sporthalle, Kirche, Einkaufszentrum. An die Muslime und an das Haus des Islam hat man sich gewoehnt. „Anfangs hatten wir grosse Bedenken, dass wir jetzt auch ein Minarett im Dorf bekommen, aber eigentlich kriegen wir kaum etwas von den Muslimen mit“, sagt Werner Old. Buergermeister von Luetzelbach.

    „Nur manchmal kochen die Emotionen hoch“, erzaehlt Pfarrer Klaas Hansen. „Als wir fuer eine der grossen Veranstaltungen des Haus des Islam das evangelische Gemeindehaus als Schlafplatz zur Verfuegung stellten, gab es Protest von unseren Gemeindemitgliedern.“ Sonst gebe es nur wenige Ueberschneidungspunkte. „Wir leben eher nebeneinander als miteinander“.

    Seit seiner Studienzeit steht Mohammed Siddig der Muslimbruderschaft nahe. Diese – in Aegypten verbotene – Organisation unterhaelt mehrere Zentren in Deutschland. Im Verfassungsschutzbericht wird sie zwar genannt, jedoch als nicht militant eingestuft.

    Anders werden radikale Ableger wie „Al Jihad“ und „GIA“ eingeschaetzt. „Mit denen habe ich nichts am Hut“, sagt Siddiq. Er finanziert seine Arbeit zum grossen Teil aus Spenden, „Freunde am Golf geben mir ab und zu etwas.“ Fuer die Ausbreitung des Islam in Europa spendet man im arabischen Ausland gerne. So gibt es einen speziellen Fonds, um Neu-Muslimen die Pilgerfahrt nach Mekka zu ermoeglichen: 750 Mark, alles inklusive.

    Als das Haus des Islam vor 15 Jahren gegruendet wurde, war es eines der ganz wenigen Orte, an denen Informationen ueber den Islam auf Deutsch verbreitet wurden. Inzwischen gibt es in vielen Staedten deutschsprachige Gemeinden. Siddiq ist stolz darauf. Schliesslich sehen viele ihn als Patenonkel dieser neuen Gemeinschaft.

    Seine Frau Azisa stellt Thermoskannen mit Tee und Kaffee auf die Tische im Aufenthaltsraum der Frauen. Ein merkwuerdiges Strahlen geht von den Frauen aus. Eifrig und sehr ruecksichtsvoll im Umgang miteinander. Es herrscht eine beinahe euphorische Stimmung. Fast jede von ihnen hat eine Kopftuchgeschichte zu erzaehlen: Wie sie an der Uni ignoriert wurde oder wie sie den Job als Krankenschwester nicht bekam, weil sie das Kopftuch nicht ablegen wollte.

    Gebetsraeume an Unis und Islamischer Religionsunterricht sind weitere Themen, fuer die sie sich engagieren. Sie schreiben Leserbriefe, melden sich bei Diskussionsveranstaltungen zu Wort und organisieren die „Islamwoche“, die jaehrlich in einer anderen Stadt stattfindet. „Viele unterschaetzen uns. Sie vergessen einfach, dass unter dem Kopftuch auch ein Gehirn steckt“, sagt eine der juengeren Frauen. Sie ermuntern sich gegenseitig, das Abitur zu machen und anschliessend zu studieren. Die aelteren Frauen raten den juengeren zu erzieherischen Berufen: „Denkt an die Gemeinschaft! Wir brauchen muslimische Lehrerinnen“.

    „Es gibt eine neue Generation von religioesen jungen Frauen, vor allem der zweiten Migrantengeneration, die sehr energisch ihren Platz in dieser Gesellschaft einfordert, hat die Religionswissenschaftlerin Ursula Spuler-Stegemann beobachtet. „Da sich der Konflikt mit der Gesellschaft haeufig am Kopftuch festmacht, sind die Frauen besonders aktiv.“

    Quelle: Der Tagesspiegel, 22. Januar 1999, Seite 32.

    http://www.chrislages.de/hdi1999.htm

  3. Meißnerformel Says:

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    Ein Missbrauchsskandal erschüttert die USA: Über tausend Jugendbetreuer der Pfadfinder-Organisation Boy Scouts sollen Kinder und Teenager belästigt und sexuell missbraucht haben. Jetzt wurden vetrauliche Akten veröffentlicht.

    Die Vorwürfe gehen aus vertraulichen Akten hervor, die am Donnerstag veröffentlich wurden. Mit Erlaubnis des Obersten Gerichts im US-Staat Oregon haben Anwälte von Missbrauchsopfern die Dokumente offengelegt. Darin seien mehr als tausend Betreuer und Helfer der Jugendorganisation Boy Scouts aufgeführt, die in den Jahren 1965 bis 1985 wegen Missbrauchsvorwürfen von der Gruppe ausgeschlossen worden waren, berichtete der US-Sender CNN.

    Die Pfadfinder-Organisation hatte nach Angaben von US-Anwalt Kelly Clark die zahlreichen Vorwürfe von Belästigungen und Kindesmissbrauch in ihren Akten dokumentiert, sich aber ursprünglich gegen deren Freigabe gewehrt. Clark vertritt über 100 erwachsene Männer, die einst den Pfadfindern angehörten und ihren Betreuern Missbrauch vorwerfen.

    2010 erwirkte Clark mit einer Klage gegen die Boy Scouts vor einem Gericht in Portland (Oregon) eine Millionenentschädigung für einen ehemaligen Pfadfinder. Das Opfer war im Alter von 11 Jahren von seinem Betreuer sexuell missbraucht worden. Die Anwälte argumentierten damals, dass die Organisation von den Übergriffen wusste. Der Mann sei zwar als Betreuer abgesetzt worden, habe jedoch als freiwilliger Helfer bei den Boy Scouts bleiben dürfen.

    US-Geheimakten veröffentlicht:

    Tausendfacher Missbrauch bei den Pfadfindern

    FOCUS Online
    Freitag, 19.10.2012, 07:21

    http://www.focus.de/panorama/welt/us-geheimakten-veroeffentlicht-missbrauchsvorwuerfe-gegen-tausende-pfadfinder-betreuer_aid_841972.html

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    PORTLAND, Ore. — Details of decades of sexual abuse in the Boy Scouts of America, and what child welfare experts say was a corrosive culture of secrecy that compounded the damage, were cast into full public view for the first time on Thursday with the release of thousands of pages of documents describing abuse accusations across the country. …

    Officials with the Boy Scouts fought in the courts for years to prevent the release of the documents — more than 15,000 pages detailing accusations of sexual abuse against 1,247 scout leaders between 1965 and 1985, with thousands of victims involved, perhaps many thousands — contending that fear of breached confidentiality could inhibit victims from reporting other instances of abuse. …

    “We definitely fell short; for that we just have to apologize to the victims and the parents and say that we’re profoundly sorry,” Wayne Perry, the president of the Boy Scouts of America, said this week in a telephone interview. “We are sorry for any kid who suffered.”

    Boy Scout Files Give Glimpse Into 20 Years of Sex Abuse
    By KIRK JOHNSON
    Published: October 18, 2012

    http://www.nytimes.com/2012/10/19/us/boy-scout-documents-reveal-decades-of-sexual-abuse.html?pagewanted=all

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  4. Cees van der Duin Says:

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    … Wes Brot ich ess, des (Pfadfinder)Lied ich sing …

    Die Augen strahlen, Geld und Islam ohne Ende. Dafür gibt’s den seltenen, für Verdienste um das Weltpfadfindertum seit 1935 verliehenen Bronzewolf, erster Empfänger war Lord Baden-Powell. Der schariatreue König Abdullah schenkt der Weltpfadfinderstiftung Geld wie kein anderer:

    King Abdullah … Gave the largest gift ever received by the World Scout Foundation

    http://en.wikipedia.org/wiki/List_of_recipients_of_the_Bronze_Wolf_Award

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    global Erdöl verkaufen, allahbewusst neunjährige Mädchen verheiraten und schlimmen irdischen Missetätern islamjuristisch einwandfrei den Kopf abhacken. Und global das Scouting finanzieren, wenn auch eigentlich natürlich nur das Scouting der weltweiten Schariabewegung (Muslim Scouting).

    2011 jedoch gab sich König Abdullah generös und schenkte der himmlische Diktator Saudi-Arabiens der gesamten Pfadfinderbewegung Geld … richtig viel Geld …

    2011 has been another momentous year for the World Scout Foundation – with the largest gift ever received, thanks to the confidence shown in Scouting by His Majesty King Abdullah of Saudi Arabia.

    ::

    Nicht zu fassen, mir wird übel. Der Ehrenvorsitzende der World Scout Foundation, Schwedens König Gustaf, und der radikalislamische Saudi King gründen im September 2011 die Initiative Botschafter des Friedens.

    Messengers of Peace, MoP, Gut Pfad und Allaaaahuakbar!

    The initiative stems from the 10-year-old Gifts for Peace program, which has inspired over 10 million Scouts in 110 countries to work toward peace in their local communities. After hearing about this work, King Abdullah of Saudi Arabia noted that “Scouts are the messengers of peace.” He and King Carl XVI Gustaf of Sweden, honorary chair of the World Scout Foundation, formally launched the Messengers of Peace initiative in September 2011. …

    The goal of Messengers of Peace is to inspire millions of young men and women throughout the world to work closer toward achieving peace. Using state-of-the-art social media, the initiative lets Scouts from around the world share what they’ve done and inspire fellow Scouts to undertake similar efforts in their own communities.

    Bekennt sich der Friedensbegriff der MoP zur Universal Declaration of Human Rights vom 10.12.1948?

    Nein, pfadfinderischer Frieden harmoniere mit dem Schariagesetz und bedeute ab sofort gefälligst nur noch:

    The personal dimension: harmony, justice, and equality
    The community dimension: peace as opposed to hostility or violent conflict
    Relationships between humankind and its environment: security, social and economic welfare, and relationship with the environment

    http://www.scouting.org/scoutsource/International/messengersofpeace/FAQs.aspx

    ::

    Uneinigkeit (disagreement) ist für Pfadis immer ganz schlimm.

    Rechtspluralismus werde begriffen als Fülle und Erfülltheit, multiplicity and richness.

    Islamischer Jungenbeschneidungszwang und Mädchenkopftuchzwang sowie muslimische Vielweiberei sind positive Differenz (positive difference).

    Wer letztlich alle zwischenmenschliche Verbindung (networking) herstellt oder Exzellenz (perfection) schafft ist Allahgott:

    The King Abdul Aziz Center for National Dialogue and the Scouts Association Arabia… the development of communication skills training and dialogue […] Scouts of the world leaders to dialogue … in the transformation of difference to the multiplicity and richness and be able to overcome the points of disagreement to focus on points of perfection.

    This came during the World Scout Conference of the 38 being held in Korea and the workshop of representatives of King Abdul Aziz Center for Dialogue Zamel Al Attar and Mr Chitty Mutraf request of the WOSM … networking between the peoples of the world … Kingdom’s experience in the dialogue between social groups … dissemination of the value of dialogue and moderation, … love and tolerance and the values of positive difference

    http://www.scouts.org.sa/e/

    ::

    Robert J. Mazzuca (məˈzuːkə) war zwischen 2007 und 2012 als der 11. Chief Scout Executive der Boy Scouts of America die ranghöchste Fachkraft (die amtierende Nummer 12 der US-amerikanischen Pfadiprofessionalität ist inzwischen Wayne Brock).

    Mazzuca und die Scharia. Zack-zack, den Pfadfindergehorsam anknipsen und die Islamkritik aus:

    From the Chief: Together, for peace

    … World Scouting’s Messengers of Peace … It’s a marvelous notion, and I can’t say enough about the support of King Abdullah of Saudi Arabia (a great friend of Scouting) and King Carl Gustaf of Sweden (the Honorary Chairman of the World Scout Foundation) for launching this initiative in September. We know that Scouts all over the world already are active in peaceful endeavors. Through Messengers for Peace, the hope is that Scouts will take those existing community programs and expand their impact toward global peace. …

    A Message from the Chief Scout Executive, Robert J. Mazzuca.

    http://scoutingmagazine.org/2011/10/from-the-chief-together-for-peace/

    ::
    Das global zu errichtende Medina 2.0 erfordert pfadfinderisches Mithelfen auch beim „Frieden“ (peace) garantierenden Dhimma-System.

    Kein Wissenschaftsbegriff oder Bürgerbegriff ist wichtig, sondern die Zerlegung der Stadtbevölkerung in offenbar beliebig weit abgeschottet zu denkende Kollektive (different groups), welche die „Ausgewogenheit des Lebens“ (balance of life) erst ermöglichen.

    Wer durch „Aufgeregtheit“ (upsetting) die kulturrassistischen, frauenfeindlichen und kinderfeindlichen Normen der Scharia kritisiert, sät schlimmes Misstrauen (mistrust) und darf pfadfinderisch als Gemeinschaftsfeind angeprangert werden.

    Die angestrebte Rechtsspaltung benötigt die Rückkehr der Stämme in die Politik. Und halstuchtragende Messenger of Peace:

    Think about your local community. What is upsetting the balance of life there – is there an environmental problem, or mistrust between different groups

    http://scoutmessengers.com/whats_all_about3.html

    ::

    Wohlverhalten lohnt sich … finanziell versteht sich …

    http://scoutmessengers.com/downloads.html

    ::

    Schnell mitmachen, sonst ist das Geld weg!

    Der Preis ist heiß. Unter 25.000 US-Dollar? Einfach jederzeit nachfragen. Projekte aber, die mehr als 25.000 Dollar bekommen wollen, haben sich an vier Termine zu halten und müssen ihre Friedensbotschaft insofern rechtzeitig einreichen:

    Messengers of Peace

    2 categories: below and above USD 25,000

    Requests below USD 25.000 : at any time.
    Requests above USD 25,000: 4 every year

    http://academy.europak-online.net/wp-content/uploads/2013/11/Funding-Opportunities.pdf

    ::

    Die islamische (islamrevolutionäre) und „wahhabitische“ (hanbalitische) Dimension der MoP wird unter deutschen Pfadfindern zumeist schlicht unterschlagen, wer in Jugendverband oder Landesjugendring Karriere machen will, redet ohnehin einfach nicht schlecht über Hadith und Hidschab.

    Klartext bringt THE MUSLIM TIMES:

    By FAISAL BIN ABDULLAH BIN MUHAMMAD AL-SAUD, ARABNEWS

    King Abdullah’s initiative is aimed at world peace through interfaith dialogue

    Messengers of peace” is the message of Islam as well as other religions. Ever since the beginning of creation, peace has been the nature of human beings, despite the differences in their cultures and civilizations. It was a great blessing from God.

    The language of peace is a noble and humanitarian message that reinforces the concepts of dialogue, interaction, giving and helping others. This is the reason that encouraged Saudi Arabia to adopt this message and launch a global initiative with the support of Custodian of the Two Holy Mosques King Abdullah.

    How can a single person direct the world to this pure instinct? He inspires millions to believe in its destiny. In a world where war drums are beaten and divisions erupt in the corridors of big powers, an international leader stands up to lead the world to a new direction, the road to peace and dialogue.

    It seemed impossible, but the man was determined to confront hate and lack of confidence and succeeded in giving hopes to millions of young men and women around the globe.

    The king believed that by enlightening the public and creating awareness among them, he would be able to realize his vision. He began his mission from his country and brought together the best of his people for national dialogues aimed at creating a consensus among Saudi citizens for the sake of their country’s future. The dialogue forums were also aimed at developing a kind of consensus among citizens on major issues such as peace and security, family relations, bigotry, regionalism, extremism, youth issues and aspirations, women’s rights, education, employment, health and the media.

    http://www.themuslimtimes.org/2011/08/religion/messengers-of-peace

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    ::

    Das zeltlagerfroh den 1907 in England entstandenen Scoutismus unterwandernde Schariaprogramm nun auch vom Wiener KAICIID ausgehend, dem King Abdullah International Center for Interreligious and Intercultural Dialogue!

    Bildbeschreibung PROMOTING UNDERSTANDING: Prince Faisal bin Abdullah, the education minister, speaks to reporters at the global forum organized by KAICIID in Vienna on Tuesday.

    The Education Ministry and the Vienna-based King Abdullah dialogue center plan to review academic curriculums to ensure students have a better understanding of other faiths.
    “This initiative also aims to develop greater understanding and awareness of other communities and create a new world of peace and tolerance,” Prince Faisal bin Abdullah, the Saudi education minister, recently told the global forum organized by the King Abdullah International Center for Interreligious and Intercultural Dialogue (KAICIID) in Vienna.

    He underscored the initiatives taken by Custodian of the Two Holy Mosques King Abdullah to promote global peace and greater understanding between the various faith communities, including establishing the KAICIID.

    “King Abdullah, along with the king of Sweden, launched another program entitled Messengers of Peace for World Scouts to spread the message of peace in 110 countries, with the participation of about 20 million young men and women,” the minister said. He said the program had begun at the King Abdullah University of Science and Technology (KAUST) in Thuwal, near Jeddah, with the participation of 7,000 scouts from 80 countries, representing different religions.
    The KAUST is another initiative by King Abdullah to promote interfaith dialogue because it admits students from more than 60 countries from different faiths. “They study and research together to find solutions for the common problems of humanity such as poverty, food shortages, lack of energy, the water crisis and environmental problems that threaten present and future generations,” he said. …

    Prince Abdul Aziz said religions should not be blamed for conflicts among their followers. “These conflicts are the result of ignorance about religious values and objectives or because of the negative impression created about others. We should be cautious about spreading negative ideas about followers of other religions through curriculums or history books. We should not accept such antagonistic practices.”

    He said the translation movement during the height of Islamic rule had helped Muslims learn from other cultures.
    Experts from various countries spoke at the forum about promoting dialogue and praised the Saudi government’s initiatives, including Mohammed Balighurrahman, Pakistan’s education minister, and Claudia Schmied, Austria’s education minister.

    aus: KSA’s curricula review gives boost to interfaith dialogue
    in: ARAB NEWS (Dschidda, Saudi-Arabien) 23.11.2013

    http://www.arabnews.com/news/480326

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    Aus dem Kommentarbereich der ARAB NEWS vom 23.11.2013.

    Aha, Indien habe das von Hassprediger Zakir Naik geführte Peace TV verboten, wie ein Schariafreund klagt: His Government in India has banned Peace TV, das wäre ein sinnvolles indisches Tun, anders als das Verbot von homosexuellem Sex, das dort gerade kulturell gegenmodern und bestens schariakompatibel angeregt worden ist).

    Allahseidank ist alles Taqiyya und nichts als Quatsch mit dem interreligiösen Dialog, so weiß und bekundet es Kommentator Educationist vor 25 Tagen. KSA bedeutet The Kingdom of Saudi Arabia. Und Islam bedeutet Heil im Diesseits und im Jenseits, succeed in both the worlds.

    Was nämlich wirklich gedacht wird:

    KSA’s curricula has no place for interfaith discussion. Whatever the curricula, it has to go in line with Islaamic values and cultures. KSA is an Islaamic country and its religion is THE TRUE RELIGION whether one acceps it or not. But, the TRUTH has to be propogated through its curricula so that the people of other faiths, really tastes it and succeed in both the worlds!

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    Die eigentliche Bedeutung von messengers of peace kannte man vor elf Tagen in Doha, Katar, menschliche Sprache ist Klang, der letztlich nur eine Aufgabe hat:

    Mansour Al-Sumaih, secretary-general of the King Abdul Aziz competition, said it had attracted contestants from all over the world. “They will return as messengers of peace and goodness to their respective countries.”

    http://www.dohaislam.com/news/non-arabs-win-qur%E2%80%99an-contest

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    Noch ein letztes Mal zum Pfadfinderprogramm, Messengers of Peace ein Zehnjahresprogramm – und der Auftrag an die Scouts, MoP zu sein, erging von König Abdullah unmittelbar nach dem Terroranschlag Nine Eleven:

    In a statement on the occasion of the international scouts camp, which was opened at King Abdullah University of Science and Technology (KAUST) in Thuwal, northwest of Jeddah on Wednesday, the minister said the program is the brainchild of King Abdullah, who wanted to promote world peace and stability through dialogue and constructive activities.

    The 10-year program aims to mobilize 30 million scouts around the globe to work for world peace. “King Abdullah has instructed the Saudi government to support the program for 10 years,” Prince Faisal said, adding the program would assist scouts all over the world to carry out volunteer activities for the benefit of others.

    He said the King Abdul Aziz National Dialogue Center would provide training to scouts in holding dialogue with others. “We’ll also support various scouts programs across the world, including the World Scouts Jamboree,” he told Okaz newspaper.
    This year’s Messengers of Peace program coincides with Saudi Arabia’s National Day celebrations. The camp’s launch at KAUST was done in the presence of Sweden’s King Carl XVI Gustav, president of the World Scout Fund, and his wife Queen Silvia. Prince Faisal said the camp would host about 1,000 scouts from different parts of the world. The opening at Abrug Al-Raghama in Jeddah was attended by 200 personalities from 97 countries.

    King Gustav commended the „Messengers of Peace“ program initiated by King Abdullah, saying it would encourage youths to work for world peace. „The world scout movement plays a significant role in enhancing the skills and capabilities of young men and women as it trains them to depend on themselves and work for changing the world for the better,“ Gustav said.

    King Abdullah launched the program as part of his endeavors to promote world peace. In November 2001, King Abdullah declared that the world scouts should be the messengers of peace. „The initiative reflected his farsightedness,“ Prince Faisal said. …

    aus: Scouts mobilized to work for world peace
    von: ABDUL GHAFOUR
    in: ARAB NEWS (Dschidda, Saudi-Arabien) 30.09.2011

    http://www.arabnews.com/node/392833

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    Am dschihad-mörderischen Elften September noch Kronprinz:

    In late 2001, Scouts around the world were called on by King Abdullah (while he was then Crown Prince) to act as the “Messengers of Peace” in the world, building bridges between communities, between nations and between the faiths of the world.

    aus: King Abdullah invites Swedish monarch to 2012 Scout Peace Camp
    in: Saudi Gazette 29.07.2011

    http://www.saudigazette.com.sa/index.cfm?method=home.regcon&contentid=20110729106281

    http://www.sauress.com/en/saudigazette/106281

    http://www.gulfinthemedia.com/index.php?m=politics&id=569536&lim=&lang=en&tblpost=2011_07&PHPSESSID=8

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