100 CITIES OF THE WORLD AGAINST STONING!

سکينه محمدي آشتياني

Sakineh Mohammadi Ashtiani

28. August

100 STÄDTE DER WELT GEGEN STEINIGUNG!

Die weltweiten Bemühungen, Sakineh Ashtiani vor der Steinigung zu retten, hat die Weltöffentlichkeit auf die barbarische und verbrecherische Strafform aufmerksam gemacht. Inzwischen kennen Millionen von Menschen Sakinehs Namen. Hunderttausende haben ihre Abscheu über die Steinigung zum Ausdruck gebracht, indem sie beispielsweise Petitionen unterschrieben haben oder an Protestaktionen überall auf der Welt teilgenommen haben. Diese Bewegung von Millionen von Menschen muss sich organisieren und ihren Protest auf die Straße bringen!

Dazu rufen wir die Bürgerinnen und Bürger auf der ganzen Welt auf, sich den 28. August 2010 als den Tag der Protestaktion 100 STÄDTE DER WELT GEGEN STEINIGUNG (100 CITIES OF THE WORLD AGAINST STONING) vorzumerken. Wir rufen die eine, aus allen Völkern der Welt bestehende menschliche Zivilisation dazu auf, aktiv ihre engagierte Ablehnung der Steinigung als eine vormittelalterliche Form der Barbarei zum Ausdruck zu bringen. Organisieren auch Sie Protestveranstaltungen, wo auch immer, oder nehmen Sie an diesen teil. Verurteilen Sie das islamistische Regime im Iran als den grausamsten aller Staaten, in denen die Todesstrafe der Steinigung angewendet wird. In den 31 Jahren seines Bestehens hat dieser Staat mindestens 109 Menschen gesteinigt, vor allem Frauen, und momentan befinden sich 25 weitere Menschen auf der Liste der zum Tode Verurteilten. Diese barbarischen, nicht endenden Morde müssen gestoppt werden!

Wir wenden uns insbesondere sowohl an alle bisherigen Aktivisten gegen die Steinigung als auch an alle Gruppen und Organisationen, die Teil der bestehenden internationalen Kampagne zur Rettung von Sakineh gewesen sind, um gemeinsam ein erfolgreiches 100 STÄDTE DER WELT GEGEN STEINIGUNG durchzuführen. Wir bitten Sie, zu uns über die unten genannten Websites Kontakt aufzunehmen, um alle Ihre Anstrengungen wirksam bündeln zu können. Wir werden in Kürze die Namen der Städte bekannt geben, die bereit sind, eine Aktion durchzuführen.

Des Weiteren appellieren wir an alle Gewerkschaften und an alle anderen Arbeiterorganisationen, an alle Frauenorganisationen, an Amnesty International sowie an alle fortschrittlichen Vereinigungen, sich an unserer Kampagne zu beteiligen, um das islamistische Regime zu überwinden. Bitte leiten Sie diesen Aufruf an alle Ihre Mitglieder weiter und motivieren Sie diese zu einem machtvollen weltweiten 100 CITIES OF THE WORLD AGAINST STONING.

Wir appellieren an alle Stadträte, Stadtverwaltungen und Parlamentarier überall auf der Welt, aktiv an dieser globalen Bürgerbewegung teilzunehmen, Erklärungen abzugeben und Resolutionen zu verabschieden, die das barbarische steinigende Regime des Iran ächten.

Wir bitten die Medienverantwortlichen der Welt, uns bei der Verbreitung der aktuellen Informationen zum Stand der Kampagne 100 STÄDTE DER WELT GEGEN STEINIGUNG zu unterstützen.

Wir rufen ebenso alle Iranerinnen und Iraner im Ausland, alle iranischen oppositionellen Organisationen und alle farsisprachigen Medien dazu auf, die Aktion 100 STÄDTE DER WELT GEGEN STEINIGUNG als ein Protestanliegen im ureigenen Interesse gegen das steinigende iranische Regime zu betrachten und bitten sie, ihre Kräfte einzubringen und ihre kreativen Ideen beizusteuern.

International Committee Against Stoning

http://stopstonningnow.com

Iran Solidarity

http://www.iransolidarity.org.uk

Mission Free Iran

http://www.missionfreeiran.com

International Committee Against Execution

http://notonemoreexecution.org

5. August 2010

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Eine Antwort to “100 CITIES OF THE WORLD AGAINST STONING!”

  1. Machandelboom Says:

    Immer noch etwas mehr Dialog mit dem Islam? Wozu eigentlich diese Angestrengtheit des Islambeschönigens?

    Khitan al-inath (sunat perempuan), FGM ist islamisch. Gabriele Heinisch-Hosek, Österreichs Bundesministerin für Frauen und öffentlichen Dienst, behauptet (vor)laut das Gegenteil:

    Female Genital Mutilation/Cutting (FGM/C)

    … Für FGM/C gibt es keine medizinische Rechtfertigung und sie wird auch von keiner Religion ausdrücklich befürwortet oder gefördert. Basierend auf kultureller Identität ist sie tief in der jeweiligen Gesellschaft und der Tradition dieser Länder – teilweise seit Jahrhunderten – verwurzelt. Oft wird FGM/C als Initiationsritus praktiziert, der die Voraussetzung für die Heiratsfähigkeit darstellt. …

    Der Wali mudschbir ist Islamisches Recht (Scharia). Gabriele Heinisch-Hosek ist das unbekannt oder sie verschweigt es:

    Zwangsheirat

    Zwangsheirat steht zwar mit kulturellen Traditionen im Zusammenhang, kommt aber in unterschiedlichen religiösen und ethnischen Gruppen vor, überschreitet die Grenzen von Schichten und Kasten, betrifft reiche und arme Familien. Kulturelle Wertvorstellungen, patriarchalische Machtverhältnisse, aber auch wirtschaftliche und ethnische Gründe spielen dabei eine große Rolle. Nicht die Religion, sondern die Tradition setzt die Zwangsverheiratung und arrangierte Ehen als Machtmittel ein und verfestigt diese. …

    Auch die Steinigung, arabisch ar-Radschm (ar-raǧm) ist Religion (Koran + Sunna = Basistexte der Scharia), vgl. u. die Hadithen zur Ayatu r-radschm (āyatu ʾr-raǧm), zum Steinigungsvers.

    Islambeschwichtigerin Gabriele Heinisch-Hosek kämpft weder für eine sofortige Abschaffung der Steinigung, noch geht ihr, seicht einige Silben über die Steinigungspraxis in der Teheraner Diktatur der Ayatollahs sowie beim Hüter über Mekka und Medina plappernd, das i-Wort (i wie Islām) über die Lippen:

    Steinigung

    Praktiziert werden Steinigungen in Ländern wie Afghanistan, Iran, Jemen, Nigeria, Saudi-Arabien und Sudan. …

    hier verwendet das ältere:
    Tradition und Gewalt an Frauen
    2009

    http://www.bka.gv.at/DocView.axd?CobId=34583

    vgl. fünf Jahre später:
    Tradition und Gewalt an Frauen
    2014

    https://www.bmbf.gv.at/frauen/gewalt/fin_Tradition_und_Gewalt_an_Frauen.pdf?4jj2r1


    STEINIGUNGSVERS

    „Wenn ein bejahrter Mann und eine bejahrte Frau Unzucht treiben, so steinigt sie auf jeden Fall als Strafe Gottes. Und Gott ist gütig und weise.“

    Die Existenz des Steinigungsverses wird aus mehreren Hadithen hergeleitet. Ibn Ishaq erklärt in seiner Biographie des Propheten Mohammed, Umar habe erwähnt, Steinigung sei im Buch Gottes die Strafe für verheiratete Männer und Frauen, die Unzucht (i. e. Ehebruch) betrieben. Dabei müsse der Beweis erbracht sein oder eine Schwangerschaft oder ein Geständnis vorliegen.

    Auch as-Suyuti berichtet über die Kontroverse zu dem Steinigungsvers. Er erklärt, Zaid b. Thabit habe sich geweigert, den Vers in die kanonische Fassung aufzunehmen, da nur Umar ihn bezeuge und nennt drei verschiedene Varianten dieses Verses.

    Sahih Muslim, die Hadith-Sammlung von Muslim ibn al-Haddschadsch, führt den Vers auf Umar zurück. Dieser habe gesagt, der Vers sei ursprünglich Bestandteil des Korans gewesen. Er habe gesehen, wie Mohammed steinigen ließ, und sie hätten nach ihm gesteinigt. Beweis oder Schwangerschaft oder Geständnis mussten demnach vorliegen, um die Strafe vollstrecken zu dürfen.

    Ferner existiert eine Überlieferung, die auf A’ischa zurückgeht, der zufolge der Steinigungsvers einer jener Verse gewesen sei, der nach dem Tod des Propheten verloren gegangen sei. Eine Ziege sei in das Zimmer gekommen und habe die Blätter, auf denen der Vers geschrieben stand, aufgefressen. Dieser Vers habe die Steinigung als Strafe für Unzucht vorgeschrieben.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Steinigungsvers

    The Verse of Stoning

    Sahih Bukhari, Volume 8, Book 82, Number 816:

    Narrated Ibn ‚Abbas:

    ‚Umar said, „I am afraid that after a long time has passed, people may say, „We do not find the Verses of the Rajam (stoning to death) in the Holy Book,“ and consequently they may go astray by leaving an obligation that Allah has revealed. Lo! I confirm that the penalty of Rajam be inflicted on him who commits illegal sexual intercourse, if he is already married and the crime is proved by witnesses or pregnancy or confession.“ Sufyan added, „I have memorized this narration in this way.“ ‚Umar added, „Surely Allah’s Apostle carried out the penalty of Rajam, and so did we after him.“ (See also: Vol. 8, No. 817 and Vol. 9, No. 424; Sahih Muslim, No. 4194)

    http://www.answeringislam.info/Quran/Text/stoning.html

    Narrated Ash-Sha’bi:

    from ‚Ali when the latter stoned a lady to death on a Friday. ‚Ali said, „I have stoned her according to the tradition of Allah’s Apostle.“ (Sahih Al-Bukhari, Volume 8, Book 82, Number 803)

    Narrated Ash-Shaibani:

    I asked ‚Abdullah bin Abi ‚Aufa about the Rajam (stoning somebody to death for committing illegal sexual intercourse). He replied, „The Prophet carried out the penalty of Rajam.“ I asked, „Was that before or after the revelation of Surat-an-Nur?“ He replied, „I do not know.“ (Sahih Al-Bukhari, Volume 8, Book 82, Number 824)

    Narrated Abu Huraira and Zaid bin Khalid Al-Juhani:

    A bedouin came and said, „O Allah’s Apostle! Judge between us according to Allah’s BOOK (Laws).“ His opponent stood up and said, „He has said the truth, so judge between us according to Allah’s Laws.“ The bedouin said, „My son was a laborer for this man and committed illegal sexual intercourse with his wife. The people said to me, ‚Your son is to be stoned to death,‘ so I ransomed my son for one hundred sheep and a slave girl. Then I asked the religious learned men and they said to me, ‚Your son has to receive one hundred lashes plus one year of exile.'“ The Prophet said, „I shall judge between you according to Allah’s BOOK (Laws)! As for the slave girl and the sheep, it shall be returned to you, and your son shall receive one-hundred lashes and be exiled for one year. O you, Unais!“ The Prophet addressed some man, „Go in the morning to the wife of this man AND STONE HER TO DEATH.“ So Unais went to her the next morning and stoned her to death. (Sahih Al-Bukhari, Volume 9, Book 89, Number 303)

    http://www.answeringislam.info/Shamoun/stoning.htm

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