Muslimische Pfadfinder

للكشافين المسلمين‏

al-Kaššāfīn al-Muslimīn

Muslim Scouts

DPSG und Scharia

Von Edward von Roy

In allen vom Islamischen Recht geprägten Teilen der Erde werden Nichtmuslime und Frauen religiös begründet diskriminiert. Dessen ungeachtet suchen Deutschlands Christen den Dialog mit dem Islam, ohne auf die menschenrechtlichen oder beispielsweise familienrechtlichen Folgen der Scharia auch nur hinzuweisen.

So lässt man auf dem 33. Evangelischen Kirchentag, Dresden 2011, Rabeya Müller aus Köln und Mustafa Cerić aus Sarajevo sprechen, fundierte Islamkritik aber fehlt im Programm. Auf katholischer Seite zeigt man sich nicht weniger islamfreundlich.

Am 27.05.2011 beschließt der größte deutsche katholische Pfadfinderverband, die Georgspfadfinder (DPSG), einen noch gar nicht existenten oder irgendwo im geheimnisvollen Aufbau befindlichen deutschen Muslimischen Pfadfinderverband nach Kräften zu unterstützen. Das Wort Scharia fällt nicht, man tut für diesen Tag einfach so, als ob Frauenfeindlichkeit und Kulturrassismus des Islamischen Rechts niemandem bekannt wären. Der DPSG-Bundesvorstand und der Beauftragte für Internationales, Lars Kramm, hatten ihre Forderung als Antrag 10 eingebracht:[1]

Die Bundesversammlung möge beschließen:

Der Bundesvorstand wird in seiner Bereitschaft den Aufbau eines muslimischen koedukativen Pfadfinderinnen- und Pfadfinderverbandes zu unterstützen durch die Bundesversammlung gestärkt. Die Aufbauunterstützung erfolgt mit dem Ziel der Mitgliedschaft eines muslimischen Verbandes im Ring deutscher Pfadfinderverbände und oder im Ring Deutscher Pfadfinderinnenverbände.

Begründung:

Den Bundesvorstand erreichen wiederholt Anfragen auf Aufbauunterstützung muslimischen Pfadfindens. Die Aufbauinitiative und damit die Anfragen gehen auf einzelne Personen mit Pfadfindererfahrungen in Deutschland zurück. Die Etablierung muslimischen Pfadfindens in einer eigenen Verbandsstruktur und daran anknüpfend die Entwicklung einer muslimischen Säule in RdP/RDP lassen den Anspruch auf Pfadfinden für Alle realistischer werden. Eine mögliche Unterstützungsform ist beispielsweise die Ausbildung von Leiterinnen und Leitern.

Im Vorjahr besuchte man als katholisch-pfadfinderischer Seelsorger gemeinsam mit einem leider ungenannten „Islamwissenschaftler“ eine Mannheimer Moschee, auf die den Rechtsstaat tragenden Standards des Wissenschaftlichen und Säkularen ging das vom 20. bis 22. Januar 2010 in Speyer abgehaltene Kuratentreffen dabei nicht explizit ein. Deutschland erblickte man von einer Spezies von offensichtlich irgendwie zu muslimisierenden „Kindern und Jugendlichen“ bevölkert, deren Andersartigkeit durch möglichst viel „Kontakt“ zu erfahren (bzw. herzustellen?) ist:

„Für einen katholischen Verband wird es schwer sein, muslimische Kinder und Jugendliche in größerer Zahl gewinnen zu können. Umso mehr steht die Herausforderung an, unsere Mitglieder für andere Kulturen und Religionen zu sensibilisieren und zum Kontakt aufzufordern.“[2]

Warum, liebe Kuratinnen und Kuraten, wurde an dieser Stelle unterlassen, auf Allgemeingültigkeit und Verbindlichkeit von AEMR und GG hinzuweisen, denen, ich überspitze es bewusst, unsere innenstädtischen Heidenkinder, Christenkinder und Muslimkinder schließlich gleichermaßen unterliegen? Muss die durch den Moscheebesuch erkennbar gewordene Islamfreundlichkeit der DPSG bei Vermeidung des Wortes Scharia eine ansteigende ethnokulturelle innerdeutsche Segregation nicht geradezu billigen?

Leider blieb der Name des Ortes der Niederwerfung (masǧid, Moschee) ungenannt, es dürfte sich um den Luisenring 83 handeln, ein Propagandaprojekt des türkischen Staatsislams (DIYANET, DITIB), in dem bis 2004 Vorzeigeimam Bekir Alboğa den Dialog mit der Menschensorte der Nichtmuslime suchte und fand. Lässig verlinkt die heutige Yavuz Sultan Selim Moschee zur Islamischen Gemeinschaft in Deutschland (IGD) und zur Islamischen Gemeinschaft Millî Görüş (IGMG), mit denen man offensichtlich dieselbe „Weltanschauung“ teilt, wie es der diesjährige Kirchentagsgast Mustafa Cerić bereits 2007 sagte: „In the shari’ah as their Weltanschauung, Muslims have their covenant with God.“[3]

Auch das Haus des Islam (HDI, Lützelbach / Odw.; um Muhammad Siddiq d. i. Wolfgang Borgfeldt), Yusuf al-Qaradawi und dessen ECFR treu ergeben, sowie die den Muslimbrüdern und Millî-Görüş-Bewegten nahe stehende Gesellschaft Muslimischer Sozial- und Geisteswissenschaftler (GMSG) finden sich auf der Linkliste. Bei der GMSG lässt man Amir Zaidan, den Schöpfer der Kamel-Fatwa (1998), ebenso gerne reden wie Tariq Ramadan, den Sohn des Muslimbruders Said und Bruder des Steinigungsbefürworters Hani. Zu den in den letzten beiden Absätzen genannten Personen und Organisationen hat sich die 95.000 Mitglieder zählende DPSG bislang nicht in der Lage gezeigt, kritisch Stellung zu beziehen oder ihren Mitgliedern wenigstens fundierte Informationen anzubieten.

Dass der 1982 in Essen geborene Fachmann für Meeresnaturschutzrecht, Lars Kramm, der in diesem Sommer das 1.150 junge Menschen umfassende DPSG-Kontingent nach Schweden ins Weltpfadfindertreffen (Jamboree) führt, und der DPSG-Bundesvorstand im Vormonat überhaupt über das Phantom eines noch gar nicht gegründeten muslimischen Pfadfinderverbandes abstimmen ließen, überrascht.

Dabei hat das gequält bis suchthaft wirkende Ersehnen von irgendwie andersartigen und gleichwohl kollegialen Islam-Pfadis bei der DPSG durchaus Tradition, denn mit einem der Öffentlichkeit leider unbekannt gebliebenen Naim Demirel (Graurheindorfer Straße 10, 53111 Bonn) wollte Georgspfadfinder Bernhard Wagener eine hochgestimmte, muslimisch-scoutistische, jugendverbandliche Gründerzeit erlebt haben, wie Udo Marquardt von Justitia et Pax versichert. Den multikulturell und gleich fünfseitig beschworenen Bund muslimischer Pfadfinder Deutschlands (BMPD) sucht man in der Realität allerdings vergeblich.[4]

Ein echter Bernhard Wagener ist außerhalb der genannten Quellen nicht auffindbar. Die Jugendadressbuchliste für Bonn und Umland führt neben den bekannten VCP- und DPSG-Stämmen auch den mysteriösen „Bund moslemischer Pfadfinder Deutschlands Stamm Bonn c/o Naim Demirel“, als BMPD-Homepage ist allerdings gleich der bewährte und täglich aufwändig bearbeitete Pfadfinder-Treffpunkt eingefügt.[5]

Über etwaige pädagogische oder theologische Qualifikationen des Naim Demirel ist nichts bekannt. In seiner Bonner Adresse residierte allerdings der Ausländische Kultur- und Erziehungsverein, und so einen A.K.E.V. gab es auch einmal im benachbarten Köln, Bergisch Gladbacher Str. 103, wo http://www.akev.de auf Muhabbet Fedâileri umschaltet, auf die Anhänger des Scheich Bediüzzaman. Erhaben blickt der verehrte Gründer der Nurculukbewegung ins Bild, Said Nursî.[6]

Die DPSG wollte also (leider) nicht den antikurdischen türkischen Nationalismus oder gar den Völkermord an den Armeniern und Assyrern von 1915/16 thematisieren, sondern das schariatreue (gegenmoderne) Gedankengut der „Sendschreiben des Lichtes“ (Risale-i Nur) in das deutsche Pfadfindertum integrieren oder sie weiß nicht, wer Said Nursî war.

Oder ist sie gerade zum besseren Islamverstehen in einem Münchner Vorort unterwegs? Dort in Freimann nämlich war eine richtige Moschee das aufregende Exkursionsziel für Barbara und Martin. Die Wallnerstraße 1 – 5 beherbergt schließlich authentischen Islam (DPSG: „Um sich weiter für das Thema interkulturelles Lernen zu begeistern“) und ist dem Verfassungsschutz als Islamisches Zentrum München (IZM) bekannt.[7]

In der selben Hausnummer wohnt seit Jahren ein anderer geisterhafter Pfadfinderverband: Islamische Pfadfinder – Deutsches Komitee.[8] Selbst der verständlicherweise um enzyklopädische Vollständigkeit bemühte Pfadfinder-Treffpunkt erwähnt diesen vielleicht gar nicht existierenden Jugendverband, ohne seine Leser vor dem Gedankengut der Muslimbrüder und ihres Umfeldes (IGD, FIOE, FEMYSO, ECFR) zu warnen.

Das Etikett Islamische Pfadfinder maßt sich an, den Zugang aus dem deutschen Sprachraum in den islamisch geprägten Teil der Welt regeln zu wollen: Wer auch immer Kontakt zu Pfadfindern beispielsweise im Nahen Osten haben möchte, bekomme hier sachliche Auskunft. Dass die dortigen säkularen Gruppen oder Einzelpersonen bei einer Kontaktherstellung über die Adresse Wallnerstraße gleichberechtigt sind, kann bezweifelt werden. Minderjährige sollte man ohnehin vor Kontakt zu Islamisten ausdrücklich warnen. Mit dem verwendeten islamisch (statt muslimisch) unterstreicht das IZ München seinen Anspruch auf die Deutungshoheit zu allem, was in Deutschland Islam ist. Die anderen Islamverbände widersprechen nicht.

Noch ein Beispiel für die katholisch-scoutistische Herangehensweise an Schleierpflicht und Schariagesetz. Am 31. Oktober 2010 schreibt der Essener DPSG-Pfadfinder Carli (Pfadis in Berlin) über Erlebnisse in der Bundeshauptstadt, zu denen ein Besuch in der Ayasofya-Moschee gehörte.

Obwohl uns alles am Anfang sehr fremd vorkam war es am Ende echt cool was über die Muslime zu erfahren und mit denen zu quatschen. [9]

Die Ayasofya-Moschee war Mitgründer der Islamischen Föderation Berlin (IFB), mit deren Funktionären der Senat besser nicht zusammenarbeiten sollte, wie GRÜNEN-Politiker Özcan Mutlu empfiehlt: „Personen wie Kesici und Heider“ seien „Repräsentanten des politischen Islam und haben eine Nähe zu diversen radikalen Sekten des Islam und sind für mich die Letzten, die ich in Berlin konsultieren würde. Die Blauäugigkeit des Senats schockiert mich.“[10]

Während der Säkulare Mutlu für die gelingende Integration aller Menschen in Berlin viel riskiert, konsultiert die DPSG ungerührt („echt cool“) die Wegbereiter der islamischen Apartheid.

Dass man zu Besuch beim Berliner Umfeld von IGMG und Muslimbruderschaft weilte, könnte die Erinnerung an einen coolen Berlinausflug schließlich belasten und sollte daher besser gar nicht erst nicht ins Bewusstsein dringen. Gemeinschaft, Reise oder Wirklichkeit werden zum Event, Integration oder Islamismus an ihrem Unterhaltungswert gemessen, dann endlich steigt die Berauschung und geht`s krass fett zur Party:

Dann haben wir uns Gedanken gemacht, wie man Jugendliche mit Migrationshintergrund in unsere Gesellschaft und die DPSG integrieren kann. Dazu haben wir uns in mehrere Gruppen aufgeteilt und überlegt was wir an uns und die anderen an sich ändern müssen. Zum Essen gab es heute selbstgemachten Berliner-Döner. Jetzt gleich gibt’s noch ne fette Party mit Band und viel Action.

Pfadfinder-Fortbildung in Scharia. Alles ist pfadfinderisch möglich („Wir fordern multikulti durch Projekte in Schule und Medien“), und wo gar keine Struktur mehr ist, braucht man auch keine zu „ändern“. Ob Bundesversammlung oder Stamm, man ist seitens der DPSG nicht in der Lage, die Frauenfeindlichkeit und Menschenverachtung von Koran und Sunna zu erkennen, ruft aber nach immer noch mehr „Begegnung“ mit dem Islam sowie nach gesteigerter Ekstase im Bereich des Liturgischen:

Wir fordern Infos über andere Religionen und actionreichere und modernere Gottesdienste.[11]

Mit mäßigem Erfolg also sucht die DPSG seit Jahren den Kontakt zum BMPD (Kalifatsbewegung Islamische Gemeinschaft Jamaat un-Nur), zu dem Khadija Katja Wöhler-Khalfallah schreibt:

Nurculuk … Rüstem Ülker … Seine Auslegung ist strikt antilaizistisch und verlangt nach einem am Koran orientierten islamischen Staat. Im Interview äußerte ein Funktionär des „Bundes Muslimischer Pfadfinder Deutschlands“ (BMPD) seine Vorbehalte gegenüber den Deutschen und ihrer Kultur. In Deutschland fielen 70 % der Jugendlichen der ewigen Verdammnis anheim, da sie entweder drogensüchtig oder Prostituierte würden. Das Leben in Deutschland sei gerade für die türkischen Jugendlichen die Hölle, da sie völlig vom Islam abgebracht und zwangsläufig in die Kriminalität geführt würden. Die muslimischen Mädchen würden dazu gezwungen, „sich zu entehren“.[12]

Statt Jamaat un-Nur (Rüstem Ülker, Naim Demirel) könnte die in Paris ansässige und in ganz Europa „Friedensbewegungen“ betreibende International Sufi Alawiya Association (AISA, aisa-net.com) jenen bei der 75. Bundesversammlung nicht genannten Träger für Muslimisches Pfadfinden darstellen, dem die DPSG Aufbauhilfe leisten will.

Es ist sicherlich zu begrüßen, dass in diesen Tagen auf der Seite Pfadfinder-Treffpunkt zum Beschluss der DPSG diskutiert wird, beim Aufbau eines muslimischen Pfadfinderverbandes mitzuwirken.[13]

Doch fehlt auch in dieser Diskussion bislang die demokratische Kernforderung an eine solche Organisation völlig, zur Integration statt zur Segregation beizutragen und daher die kulturrassistische und frauenfeindliche Scharia zu verwerfen. Mit einer fortgesetzten derartigen Gelassenheit drohen die beiden Weltpfadfinderverbände (WOSM, WAGGGS) zum Spielball der Muslimbrüder zu mutieren. Das würde dem Ansinnen des Gründers aller Pfadfinderarbeit, dem Weltbürger Baden-Powell (* 22. Februar 1857 in London; † 8. Januar 1941 in Nyeri, Kenia), der als Humanist und Optimist in einem Lebensgefühl schrecklicher Höllenangst nun wirklich nicht lebte, keinesfalls gerecht.

Warum verlangen die deutschen Pfadfinderverbände von einem muslimischen Gründungsprojekt denn nicht, sich von der Schwarzen Pädagogik (Katharina Rutschky) der im Koran versicherten drohenden Höllenqual abzuwenden und eine moderne, emanzipatorische Jugenderziehung aufzubauen?

Um eine Debatte zur Scharia werden DPSG und VCP nicht mehr lange herum kommen, und man darf hoffen, dass sie im Sinne von Maryam Namazie („One law for all“) geführt werden wird und nicht im Namen der von Rowan Williams oder Christian Giordano bereits gebilligten, religiös begründeten Rechtsverschiedenheit.

Weniger phantastisch scheint das sich in Westfalen abzeichnende Projekt zu sein, dass der Verband Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder (VCP) in diesem Jahr anstrebt. Der dem Sufismus und der Scharia verpflichtete BMPD ist in Erscheinung getreten, der Landesrat war zelten:[14]

Mit dabei waren am Nachmittag außerdem zwei Gäste, ein muslimischer Pfadfinder, Taoufik Hartit, vom Bund Deutscher Muslimischer Pfadfinderinnen und Pfadfinder sowie der Referent für junge Kirche – Glaube und Leben in der evangelischen Kirche von Westfalen, Thomas Dreessen. Sie berichteten über den Aufbau des koedukativen Jugendverbandes (…).

Der Verband ist sehr aufgeschlossen und hat seine religiösen Wurzeln in der Weltanschauung des Sufismus.

Die Gäste luden den VCP zu einer Teilnahme am diesjährigen ‘Soester Forum’ des interreligiösen Dialogs und der internationalen Aktion ‘Flamme der Hoffnung’ ein, welche im Herbst dieses Jahres stattfinden.

Auch der westfälische VCP drückt sich also davor, die Diskriminierung zu erwähnen, die sich aus jedem organisierten derzeitigen Islam, auch dem so genannten mystischen Islam, für alle Frauen und Nichtmuslime ergibt.

Soest ist ein Hinweis auf Muhammad Salim Abdullah unerleuchtet ehedem schlicht Herbert Krawinkel sowie auf dessen Islam-Archiv Soest (ZIIAD), in welchem der westfälische VCP-Gast Thomas Dreessen praktischerweise gleich im Aufsichtsrat sitzt.

Flamme der Hoffnung erinnert an den Alâwiyya-Scheich Khaled Bentounes (La Flamme de l’Espoir). Bentounes gründete 1990 den immerhin rund tausend Mitglieder zählenden französischen Pfadfinderverband Scouts Musulmans de France (SMF).

Ob der als modern und tolerant gehandelte Sufischeich, dessen SMF in WOSM und WAGGGS aufgenommen worden ist, der kulturellen Moderne zuzurechnen ist und Schleierpflicht und Schariagehorsam wirklich verworfen hat?

Bei den Religions for Peace ermahnt der spirituelle Führer der Association International Soufie Alawiya (AISA), Scheich Bentounes, die Menschheit zu Pazifismus und Abrüstung.[15]

Wie dieses friedliche Miteinander der Religionen aussieht, kann uns ja vielleicht das Beispiel Ägypten zeigen. Gegen Artikel 2 der ägyptischen Verfassung hat Pfadfinderführer Bentounes nichts einzuwenden, wo es heißt:

Der Islam ist Staatsreligion. Arabisch ist Amtssprache, die Hauptquelle der Gesetzgebung ist die Islamische Jurisprudenz (Scharia).[16]

Die International Union of Muslim Scouts (IUMS) hat ihren Sitz im saudi-arabischen Dschidda und möchte innerhalb des Pfadfindertums den Islam fördern und unterstützen. Islamisches Pfadfindertum (Islamic Scouting) will die IUMS globalisieren, überall, wo Muslime leben, soll Islamic Scouting eingeführt werden. Auch die Scouts Musulmans de France (SMF) sind in der IUMS Mitglied.

Die Organization of the Islamic Conference (OIC) beschloss 1990 in Kairo die Abkehr vom Begriff der allgemeinen Menschenrechte (1948), alle „islamischen Menschenrechte“ müssen dem mehrstufig diskriminierenden System der Schariagesetzgebung nachgeordnet sein. Zum Recht auf Leben etwa gibt es klare religiöse Vorstellungen, Artikel 2:

es ist verboten, einem anderen das Leben zu nehmen, außer wenn die Scharia es verlangt

Artikel 22 garantiert das Recht auf freie Meinungsäußerung, solange diese in den von Allah gesetzten Schranken der Scharia stattfindet.[17]

Nach herrschender islamischer Ansicht verdient der Apostat den Tod.[18] Der strenggläubigen OIC ist die Pfadfinderbewegung IUMS angeschlossen.[19]

Weil Muslime keine Sorte Mensch sind und die Scharia nicht angeboren ist, bleibt die Hoffnung, dass sich ein säkulares muslimisches Pfadfindertum, den reaktionären Kräften der Muslimbrüder und finanzstarken saudischen Wahhabiten zum Trotz, doch noch überall entwickeln kann.

Ein fortgesetzter „Dialog mit dem Islam“, der die Gleichberechtigung von Mann und Frau sowie von Muslim und Atheist nicht deutlich einfordert, steht dem allerdings entgegen.

Edward von Roy

Quellen

[1] 75. Bundesversammlung der DPSG. Pfadfinden für alle.

http://www.dpsg.de/verband/bv75/files/10_pfadfindenfueralle.pdf

Antrag 10.

http://www.dpsg.de/verband/bv75/antraege.html

[2] DPSG Bericht Bundesleitung 2010

http://www.dpsg.de/verband/bv74/files/bericht_bundesleitung2010.pdf

[3] „In the shari’ah as their Weltanschauung, Muslims have their covenant with God”, hier bei Schariafreund Abdulgani Engin Karahan (IGMG)

http://islam.de/10273_print.php

Muslimischer Gesellschaftsvertrag in Europa. Von Raisu-l-ulama Dr. Mustafa Cerić, Großmufti von Bosnien, (Kurzfassung des englischen Wortlauts), bei: ZIE-M.

„Im Mittelpunkt islamischer Weltanschauung steht die Verbindung zwischen dem Transzendenten (ghâib oder bâtin) und dem Immanenten (shâhid oder zâhir). Diese Welt (al-dunya) ist hier und jetzt gegenwärtig und sichtbar, aber nicht ewig und nicht entscheidend. Die andere Welt (al-âkhirah) ist nicht-anwesend und verborgen, jedoch ewig und entscheidend. … Die Verbindung zwischen al-dunya und al-akhirah entstammt ihrer göttlichen Quelle, aber das theologische Konzept dazu ist von Menschen geschaffen. Die Fähigkeit auszugleichen und zu verbinden basiert nicht auf zufälligen Überlegungen, sondern auf einem wesentlichen göttlichen Prinzip, auf dessen Grundlage menschliche Modelle entworfen werden können. Die muslimische Gemeinschaft, die Ummah, ist vor die Aufgabe gestellt, mitten aus der Welt heraus die Unermesslichkeit des Göttlichen mit der unüberschaubaren Vielfältigkeit des Menschlichen zu verbinden und zu verflechten.“

http://www.zie-m.de/index.php?option=com_content&view=article&id=434%3Amuslimischer-gesellschaftsvertrag&catid=103%3Amiddle-east&lang=de

[4] Bernhard Wagener schweigt zur Scharia und verspricht der DPSG die Existenz des Bundes muslimischer Pfadfinder Deutschlands (MBPD), in: Udo Marquardt: Miteinander leben. Christen und Muslime in der Bundesrepublik Deutschland.

http://www.justitia-et-pax.de/de/shop/img/arb_77.pdf

[5] Jugendadressbuchliste Bonn: Naim Demirel, BMPD.

http://www2.bonn.de/jiz/jugendadressbuchliste.asp?ID_STICHWORT=77

[6] AKEV Köln, Nurculuk.

http://www.muhabbetfedaileri.com/index.html

Zeitung Yeni Asya.

http://issuu.com/euronur/docs

“Die Wissenschaft von der Religion ist das Licht des Gewissens. Die Naturwissenschaft spiegelt das Licht der Vernunft wider. Die Wahrheit wird offenbar durch die Vereinigung der Beiden. Wenn sie getrennt sind, kommt es zu Fanatismus in der Religion. Und es entstehen Argwohn und Zweifel in der Wissenschaft.” Bediüzzaman Said Nursi

Bei: Said-Nursi-Symposium, wo man als Lesetipp Rüstem Ülker und Wolf D. Aries empfiehlt. Jama’at un-Nur Deutschland, Haluk Yildiz.

http://www.said-nursi-symposium.de/

Haluk Yildiz: Islamische Hochschulvereinigung (IHV Bonn), Bündnis für Frieden & Fairness (BFF), Bündnis für Innovation und Gerechtigkeit (BIG). Als sein großes Vorbild bezeichnet Yildiz den türkischen Theologen Said Nursi.

http://de.wikipedia.org/wiki/Haluk_Yildiz

Said Nursî fasst den Sinn dieser Welt in den folgenden Punkten zusammen:

1. Der Kosmos, die Erde ist eine Schule, in der Gottes Namen, Eigenschaften und Taten unterrichtet werden. Die Welt ist Gottes Gasthaus, in welchem seine Gaben freigebig gekostet werden, ein großes Buch, das ihn vorstellt, eine Ausstellung, in der er seine Kunstwerke zeigt.

2. Die Welt ist ein Acker, auf dem Tugenden, Wohltaten und Gottesdienste verrichtet werden, die im Jenseits geerntet werden sollen.

http://www.jamaatunnur.com/risale-i-nur.html

[7] DPSG interkulturell begeistert. Auch an Sayyid Qutb? Barbara und Martin.

http://www.dpsg1300.de/uploads/media/2009_DV_Bericht.pdf

[8] Islamische Pfadfinder – Deutsches Komitee.

http://www.laenderkontakte.de/adresse-12857-infos.htm

[9] Sommer 2010: DPSG-Stamm St. Nikolaus aus Essen-Stoppenberg zu Gast beim Dunstkreis der Berliner Milli Görüş und Muslimbrüder.

http://www.dpsg-nikolaus.de/?p=2326

Kulturkreistheoretiker Carli Hotze, in: 2010 – Wir haben Grün:

Beim Abschluss in Berlin geht es nun darum, auf das Erlebte zurückzuschauen und zu hinterfragen, was im Umgang mit Menschen aus anderen Kulturkreisen wichtig ist und was man verbessern kann.

http://www.dpsg-nikolaus.de/wp-content/uploads/Infos-Bundesunternehmen-20101.pdf

[10] aus: Lehrer-Fortbildung in Scharia, in: Der Tagesspiegel, 06.08.2008. Susanne Vieth-Entus:

Bereits vor ihrem Erscheinen gibt es Streit um die Lehrer-Handreichung zum Umgang mit muslimischen Schülern. Uneinig sind die vom Senat eingesetzten Verfasser vor allem über ein mehrseitiges Interview mit dem erzkonservativen Imam Ferid Heider, der die Gebote der Scharia als „allgemeingültig und zeitlich unbegrenzt“ würdigt. Der grüne Abgeordnete Özcan Mutlu ist „empört über die Blauäugigkeit des Senats“, der sich anschicke, eine derartige Handreichung als Orientierung für Lehrer herauszugeben. (…)

Wie berichtet, tagt der Arbeitskreis „Islam und Schule“ bereits seit über zwei Jahren. Islam-Kritikerinnen wie Necla Kelek und Seyran Ates machen längst nicht mehr mit.

http://www.tagesspiegel.de/berlin/lehrer-fortbildung-in-scharia/1294078.html

[11] Forderungen und Wünsche, die die Pfadis der DPSG erarbeitet haben und stellten. … Wir fordern multikulti durch Projekte in Schule und Medien … Die Forderungen werden in den Bundesvorstand der DPSG getragen und von dort aus an die Politik weitergegeben und innerverbandlich bearbeitet.

http://www.dpsg-nikolaus.de/?p=2326

[12] Die Islamische Gemeinschaft Jamaat un-Nur

… Said Nursi … Nurculuk-Bewegung. … In Deutschland … ist vornehmlich der radikale Zweig um Rüstem Ülker vertreten. Seine Auslegung ist strikt antilaizistisch und verlangt nach einem am Koran orientierten islamischen Staat. Im Interview äußerte ein Funktionär des „Bundes Muslimischer Pfadfinder Deutschlands“ (BMPD) seine Vorbehalte gegenüber den Deutschen und ihrer Kultur. In Deutschland fielen 70 % der Jugendlichen der ewigen Verdammnis anheim, da sie entweder drogensüchtig oder Prostituierte würden. Das Leben in Deutschland sei gerade für die türkischen Jugendlichen die Hölle, da sie völlig vom Islam abgebracht und zwangsläufig in die Kriminalität geführt würden. Die muslimischen Mädchen würden dazu gezwungen, „sich zu entehren“.

aus: Khadija Katja Wöhler-Khalfallah: Islamischer Fundamentalismus (Seite 236)

http://books.google.de/books?id=lRzJJnBS4-MC&printsec=frontcover#v=onepage&q&f=false

[13] Islamische Pfadfinder, Wallnerstraße 1-5, 80939 München.

Bei: Pfadfinder-Treffpunkt, nach: Scouting Jahrbuch 2001.

http://www.pfadfinder-treffpunkt.de/include.php?path=treffpunkt/eintrag_bund_view.php&index=70&tab=1

[14] VCP Westfalen, 12. Mai 2011. Der Landesrat war zelten. Mit Taoufik Hartit und Thomas Dreessen (ZIIAD).

http://www.vcp-westfalen.de/index.php?id=10&tx_ttnews[tt_news]=287&tx_ttnews[backPid]=9&cHash=098d3924f4

[15] Take arms down! Mit Pfadischeich Bentounes ganz pazifistisch ins Kalifat?

http://religionsforpeace.org/news/newsletters/arms-down-newsletter-4.pdf

[16] Art.2*: Islam is the Religion of the State. Arabic is its official language, and the principal source of legislation is Islamic Jurisprudence (Sharia).

http://www.egypt.gov.eg/english/laws/constitution/chp_one/part_one.aspx

[17] OIC 1990: Kairoer Erklärung der Menschenrechte

http://de.wikipedia.org/wiki/Kairoer_Erkl%C3%A4rung_der_Menschenrechte_im_Islam

[18] Es besteht jedoch Einigkeit zwischen den verschiedenen Rechtsschulen des Islams, dass der Abfall vom Islam zu bestrafen ist. Als Grundlage für eine Strafbarkeit der Apostasie werden immer wieder die Prophetenworte: “tötet den, der seine Religion wechselt!“ und „ Das Blut eines Muslims (zu vergießen) ist nicht erlaubt, außer in einem dieser drei (Fälle): der verheiratete Ehebrecher, Leben um Leben, und der seinen Glauben Verlassende und von der Gemeinschaft sich Trennende“ herangezogen. Demzufolge ist nach herrschender Meinung die Apostasie mit dem Tode zu bestrafen.

aus: Die Apostasie im islamischen Recht, Dr. Silvia Tellenbach, Freiburg

http://www.gair.de/pdf/publikationen/tellenbach_apostasie.pdf

[19] OIC: Die International Union of Muslim Scouts (IUMS) ist seit 1993 (Bangkok) im WOSM anerkannt. Die World Assembly of Muslim Youth (WAMY) anerkennt die IUMS.

http://www.oicun.org/6/36/#iums

WOSM: 3rd Scouting Media, Communication and Marketing Diploma 18/9- 5/10/2010 Cairo- Egypt, ein Vertreter der IUMS fehlt nicht.

http://www.scout.org/en/around_the_world/arab/information_events/news/20103/3rd_scouting_media_communication_and_marketing_diploma_18_9_5_10_2010_cairo_egypt

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3 Antworten to “Muslimische Pfadfinder”

  1. Pfadfinderinnen ohne Scharia Says:

    Zitat

    Die Islamische Gemeinschaft Jamaat un-Nur

    … Said Nursi … Nurculuk-Bewegung. … In Deutschland … ist vornehmlich der radikale Zweig um Rüstem Ülker vertreten. Seine Auslegung ist strikt antilaizistisch und verlangt nach einem am Koran orientierten islamischen Staat. Im Interview äußerte ein Funktionär des „Bundes Muslimischer Pfadfinder Deutschlands“ (BMPD) seine Vorbehalte gegenüber den Deutschen und ihrer Kultur. In Deutschland fielen 70 % der Jugendlichen der ewigen Verdammnis anheim, da sie entweder drogensüchtig oder Prostituierte würden. Das Leben in Deutschland sei gerade für die türkischen Jugendlichen die Hölle, da sie völlig vom Islam abgebracht und zwangsläufig in die Kriminalität geführt würden. Die muslimischen Mädchen würden dazu gezwungen, „sich zu entehren“.

    aus: Khadija Katja Wöhler-Khalfallah: Islamischer Fundamentalismus (Seite 236)

    http://books.google.de/books?id=lRzJJnBS4-MC&printsec=frontcover#v=onepage&q&f=false

  2. AEMR statt Seelenrettung Says:

    Guten Tag liebe Zottelhexe,

    Schariafreund aghamemnun vom Pfadfinder-Treffpunkt matthias@kirsikka.de argumentiert so ähnlich wie Matthias Quaschning-Kirsch aus Aachen. Nun, Kirsikka bedeutet im Finnischen Kirsche.

    Theologe, geb. 1965; studierte ab 1984 Evangelische Theologie, später auch Arabistik und Finnougristik ]

    http://wwwuser.gwdg.de/~mzumpe/quaschn.htm

    Quaschning-Kirsch macht sich Gedanken um das Wohlergehen der Scharia. Dem Islam soll es gut gehen:

    „Solche Gelehrten (nennen wir sie von mir aus Reformer) arbeiten zwar nicht nach den Standards historisch-kritischer Bibelexegese, dafür aber nicht selten in Gefahr für Leib und Leben. Das verbindet übrigens Märtyrer muslimischer Gelehrsamkeit und Spiritualität wie Mahmoud Mohammed Taha (der für seine politisch unliebsame Vision einer Synthese von Islam und Sozialismus mit menschlichem Antlitz von Staats wegen ermordet wurde) mit ihren christlichen Pendants vom Schlage eines Óscar Romero.

    Es zeugt von wenig Respekt vor dem intellektuellen und politischen Mut solcher Menschen, ihren Einsatz schlichtweg zu ignorieren und ihnen das zu empfehlen, was einen selbst im eigenen Zerrblick zum aufgeklärteren Menschen macht. Wie kommt Ohlig darauf, er wisse besser als die genannten Gelehrten, was dem Islam heute gut tut?“

    http://www.kirsikka.de/diverses/Interview_Hackensberger_Ohlig.pdf

    Quaschning-Kirsch war 2008 gemeinsam mit Pfarrer Hans Christian Johnsen Aachener Synodalbeauftragter für die Begegnung mit Muslimen – und entgrenzt offen für „Besuche“. Wir pauschalen Schariagegner haben offensichtlich ein Problem mit klarem Blick und Bildgenauigkeit:

    „… Quaschning-Kirsch die Rahman-Moschee in Aachen. Diese arabisch-afrikanische Moschee wird dem islamistischen Spektrum zugerechnet und entsprechend vom Verfassungsschutz beobachtet. … Wir wollen solche besuche gern wiederholen, um ein möglichst genaues Bild aus eigener Anschauung zu machen.“

    http://docs.google.com/viewer?a=v&q=cache:i-NvWMoSNisJ:www.kirchenkreis-aachen.de/arbeitsfelder/Dialog/Interreligioeser%2520Dialog/Christentum-Islam/Berichte/2008.pdf+Quaschning-Kirsch+DITIB+aachen&hl=de&gl=de&pid=bl&srcid=ADGEESiYwlXZYoicUT0kIzEhjuwj3x0BhYKS20To-QGTawFx7DzEz3xLS2ULt86ihmVAWiZ3kzSshckPLdYXKJ7BZ3CRBfHYmR8OVcsl-vqV_Ql798XKMsgzUss7M1TlgYxJU1f1Jjlp&sig=AHIEtbT2zZOm-HrYFppGgDH16ePtKEJnug

    Herzlich Gut Pfad

  3. Meißnerformel Says:

    ::

    Ist Allahs ausgeschlossene Gleichberechtigung in jungengemäßes Wahlrecht bzw. in den Elternwunsch integriert und eine Frage des „Kontexts“? Ist Drucksache 17/7908 schariakompatibel (islamrevolutionär) lesbar?

    Antwort
    der Bundesregierung
    auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Dr. Barbara Höll, Diana Golze, Steffen Bockhahn, weiterer Abgeordneter und der Fraktion DIE LINKE. – Drucksache 17/7629 –
    Zur Zukunft der Jungen- und Männerpolitik
    25.11.2011

    2. Wie definiert die Bundesregierung den Begriff „männlich“, und welche Attribute schreibt sie dem männlichen Geschlecht zu?

    Die Bundesregierung definiert den Begriff „männlich“ nicht, sondern nutzt den Begriff kontextabhängig. Die Bundesregierung sieht sich nicht in der Position, dem männlichen Geschlecht bestimmte Attribute zuzuschreiben. Vielmehr geht es ihr darum, Jungen und Männer darin zu unterstützen, bestehende Zuschreibungen zu hinterfragen.

    3. Welche Personen sind Mitglied des Beirats „Jungenpolitik“ (unter Nennung ihrer Qualifikation und ihres institutionellen oder organisatorischen Hintergrunds)?

    Der Beirat hat sich am 26. Mai 2011 konstituiert. Zwölf Mitglieder wurden in ihn berufen: Sechs unabhängige Vertreterinnen und Vertreter aus Forschung und Praxis zum Thema Jungen und Jungenarbeit sowie sechs junge Männer zwischen 14 und 17 Jahren als Experten in eigener Sache. Den Vorsitz hat Prof. Dr. Michael Meuser inne.

    Die Vertreterinnen und Vertreter aus Forschung und Praxis sind in der Anlage 1 aufgeführt. Die Namen der Jungen und ihre persönlichen Hintergründe werden zu ihrem Schutz nicht veröffentlicht.

    4. Welche programmatischen Ziele verfolgt der Beirat, welche Kosten verursacht der Beirat, und aus welchen Haushaltsbereichen werden diese finanziert?

    Im Kern geht es um die Frage, wie Jungen ihre Biografie gestalten wollen, mit welchen Erwartungen sie sich in der Gesellschaft und in ihrem unmittelbaren sozialen Umfeld konfrontiert sehen und wie sie Gleichberechtigung zwischen den Geschlechtern leben möchten.

    Quelle:
    Drucksache 17/7908
    Anlage 2

    http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/079/1707908.pdf

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