Scouting and Sharia (Teil 2)

Deutschlands Pfadfinder und die Unantastbarkeit der Scharia

Dem Pfadfinder-Treffpunkt gibt Anne Kaufmann (Lagerfeuer) im Juni 2011 Nachhilfe in Sachen AEMR. Sechs Beiträge.

1. Scharia-Fundamentalismus noch nie aufgefallen

Beitrag vom 10.06.2011 – 14:52

Gut Pfad Christian,

die Scharia ist das islamische Recht, das unveränderliche und ewige Wort Allah-Gottes. Daher spielt es keine Rolle, ob der Schariafundamentalismus ernsthaft gemeint ist oder nicht, ob du ihn siehst oder nicht.

Mustafa Ceric: DECLARATION OF EUROPEAN MUSLIMS

f) opening the way for the Muslim law to be recognized in matters of personal status such as the Family Law; g) and the protection of European Muslims from islamophobia.

Was hast du mit „eine extremistische Religionsauffassung“ gemeint? Ich kann mir sehr wohl vorstellen, dass es im VCP und DPSG Kreationisten, sehr konservative Freikirchler und bibeltreu oder patriarchal denkende Mitglieder gibt, Verfassungsfeinde (Extremisten) sind hoffentlich nicht dabei bzw. werden ausgeschlossen

2. Fachgruppe Israel/Naher Osten im VCP

Beitrag vom 10.06.2011 – 15:02

Hallo Jergen,

ich sehe kein Problem für eine Zusammenarbeit des VCP mit nahöstlichen oder sonstigen Organisationen – auf der Basis des Grundgesetzes und der universellen (allgemeinen) Menschenrechte, denn die sind international.

Herzlich gut Pfad, Lagerfeuer

3. Muslimisches Pfadfinden und DPSG

Beitrag vom 10.06.2011 – 19:22

Grüß dich Zille,

grüß dich aghamemnun,

grüß dich sadarji,

nein, identisch sind Scoutissima und ich nicht. Ich gehöre zum pfadfinderischen Netzwerk Eifelginster und kenne Scoutissima seit einem Jahrzehnt.

Als Sozialpädagogin in der integrativen Jugendarbeit, Schwerpunkt feministische Mädchenarbeit tätig, bringe ich langjährige Erfahrung mit muslimisch sozialisierten Kindern und Jugendlichen mit und kenne mich in deren Erlebnis- und Gedankenwelt recht gut aus. Die beispielsweise pakistanischen, tunesischen oder türkischen Familienstrukturen sind mir vertraut.

Der Islam kennt die Trennung von Religion und Politik nicht. Mohammed war Religionsstifter, Feldherr und Staatsoberhaupt in einer Person. Es gibt laut Sunna und Koran, den islamischen Primärquellen, keinen Lebensbereich, den das islamische Recht nicht durchdringt.

Deshalb möchte ich Mädchen und Jungen aus muslimisch geprägten Familien, wie allen anderen jungen Menschen, Freiräume erhalten, in denen sie sich frei und ohne sozialen Druck bewegen und alternative Rollenkonzepte ausprobieren können. So verstehe ich Pfadfinderpädagogik.

Eine Zusammenarbeit mit einem muslimischen Pfadfinderverband wäre meines Erachtens für alle der FdGO und der AEMR verpflichteten Pfadfinder nicht möglich, solange dieser sich nicht schriftlich und glaubhaft von der mehrstufig diskriminierenden Scharia distanziert. Harbis, Dhimmis, Frauen oder Atheisten haben nicht die gleichen Rechte, Apostaten, vom islamischen Glauben Abgefallene, haben sogar ihr Lebensrecht verwirkt.

Salafisten, wie Pierre Vogel, Bilal Philips oder Abdur-Raheem Green, und Hardliner wie Yusuf al-Qaradawi, Amir Zaidan und Mustafa Ceric, die entweder auf eine wortgetreue Umsetzung von Koran und Scharia bestehen oder von der Überlegenheit des göttlichen Rechts überzeugt sind, beanspruchen die Deutungshoheit über den Islam.

Hier geht es nicht darum, das christliche Abendland zu retten oder das islamische Morgenland zu verteufeln, sondern wenigstens im freiheitlich demokratischen Europa die Rechtseinheitlichkeit, die offene Gesellschaft sowie Gleichberechtigung und vor allem Gleichstellung von Frau und Mann sowie das Diskriminierungsverbot nach Art.3 GG zu erhalten.

hgp Lagerfeuer

4. Muslimisches Pfadfinden und DPSG

Beitrag vom 11.06.2011 – 03:11

Nun zu deinen Argumenten, aghamemnun (a), scoutissima kennzeichne ich mit (s),

(s) Mustafa Ceric (…) will bekanntlich die Scharia in das europäische Recht integrieren, zunächst geht es ihm um die Bereiche Personenstands- und Familienrecht. Genau dort aber werden Frauen oder Kinder am massivsten benachteiligt. …

Ernsthaft gelebter Islam ist ohne praktizierte Menschenrechtsverletzung nicht anwendbar. …

(a) Und schon wird’s wider schräg, oder kannst Du das ausnahmsweise mal begründen?

Schön, wenn du mal die Gelegenheit hattest, in entspannter Atmosphäre mit dem Großmufti zu sprechen. Wenn er dir vermitteln konnte, dass er unter Scharia etwas ganz anderes versteht als das, was Scoutissima angeblich alpträumt, aber auch Jörg Lau am 01.12.2006 als Erklärung der Europäischen Muslime (DIE ZEIT) einstellt und Ceric selbst, die prominente europäische Autorität des ECFR (European Council for Fatwa and Research) auf der Internetseite seines Dienstsitzes in Sarajewo veröffentlichen lässt, dann bist du auf Taqiyya hereingefallen, auf ein Täuschungsmanöver, zu dem jeder Muslim unter folgenden Bedingungen berechtigt ist:

„Wisse, dass die Lüge in sich nicht falsch ist. Wenn eine Lüge der einzige Weg ist, ein gutes Ergebnis zu erzielen, ist sie erlaubt. Daher müssen wir lügen, wenn die Wahrheit zu einem unangenehmen Ergebnis führt“ (al-Ghazali).

Dr. Bassam Tibbi, der als bekennender Muslim dem christlich muslimischen Dialog kritisch gegenübersteht und diese interreligiösen Gespräche als Täuschungsmanöver, welches das westliche Wunschdenken fördert, bezeichnet, meint dazu: Selig die Betrogenen (Politik 23 / 2002 in DIE ZEIT).

Möglicherweise macht Ceric tatsächlich nichts anderes als christliche Theologen. Die haben sich aber auf Grund der Trennung von Staat und Kirche / Staat und Religion aus der Politik herauszuhalten, denn Religion bzw. Nichtreligion sind in freiheitlich demokratischen Rechtsstaaten Privatsache. Die Religionszugehörigkeit ist kein besonderes Kennzeichen eines Menschen, in Deutschland tragen wir aus gutem Grund die Religionszugehörigkeit nicht im Pass ein.

Theologen haben, wenn überhaupt, nur dann zu einer Weiterentwicklung der Religion beigetragen, wenn sie von Kritikern dazu gezwungen wurden. Eine Sakralisierung der Säkularität, eine erneute Machtergreifung von geistlichen Autoritäten haben Menschenrechtsuniversalisten und säkulare Christen abzulehnen.

Als Staatsbürgerin, Demokratin und Frauenrechtsaktivistin engagiere ich mich beruflich wie privat für Rechtseinheitlichkeit, FdGO und AEMR. Sie garantieren mir Freiheits-, Abwehr- und Schutzrechte, auf die ich auch als Feministin weder ganz noch teilweise verzichten möchte, die ich auch als Christin anderen Menschen nicht vorenthalten kann (5. Gebot: Liebe deinen Nächsten wie dich selbst).

(s) Der Pfadfindertreffpunkt braucht eine Schariadiskussion.

(a) Na, ich weiß nicht.

Dann braucht der Pfadfindertreff eine Diskussion über die Universalität von Menschenrechten und das Grundgesetz.

(a zu Paulus) Oh nein, Scoutissima verwechselt da leider nichts. „Aussagen des Koran über Frauen“ googlen (Übersetzung nach Khoury). Ralph Ghadban analysiert in Das Kopftuch in Koran und Sunna (BpB) das Männer- und Frauenbild in Koran und Sunna und zitiert mehrere Hadithe und Suren. Googlen reicht. Der Kalif ist der Herrscher des Kalifats. Er war sowohl der geistliche als auch der politische Führer des theokratischen Staatswesens (Wikipedia).

Zum Wali Mudschbir:

Richtig, diese Institution gibt es tatsächlich hier und da und in Deutschland. Auf der Internetseite Islam nach Quran und Sunnah ist zum Thema Ist eine Imam-Ehe ohne Wali aus dem Verwandtenkreis gültig? nachzulesen: Wie wir wissen ist die Heirat ohne einen Wali nicht gültig.

Auch die volljährige Muslima und künftige Ehefrau ist somit unmündig und darf ohne Zustimmung des Vormunds nicht heiraten. Zum alltäglichen, klassisch islamischen Recht des Wali Mudschbir (mücbir veli) schreibt Wikipedia unter dem Begriff Wali, dass jede jungfräuliche Braut vom Heiratsvormund mit Berechtigung zum Zwang, meist Vater oder Großvater, gegen ihren Willen verheiratet werden kann. Nach allen vier sunnitischen Rechtsschule darf die minderjährige Braut mit jedem beliebigen ehefähigen Mann zwangsverheiratet werden (Stichwort Wali Mudschbir, Wikipedia). Was nützt der hanafitischen Kindbraut (islamisches weibliches Heiratsalter nach Mohammeds Beispiel neun Jahre, Sunna) dass sie sich nach vielen Jahren des religiös legitimierten Kindesmissbrauchs als volljährig Gewordene scheiden lassen und damit als Beschmutzerin der Familienehre diskriminieren lassen darf.

Nach der schariafreundlichen Reform des deutschen Personenstandsrechts ist die standesamtliche Voraustrauung nicht mehr verpflichtend. Jede Braut auch die Nichtmuslima, die bürgerlich vor dem Standesamt einen muslimisch sozialisierten Gatten heiratet, muss eine Imam-Nikah (Ehevertrag) abschließen, wenn ihre Heirat vor Gott und nicht zuletzt auch vor der Familie Gültigkeit haben soll. Das hat im islamischen Familienrecht für Frauen erhebliche Nachteile.

Für Sunniten war Chomeini tatsächlich kein Theologe der ersten Reihe, das liegt aber in der Natur des Schismas des Islam. Je nach Quelle sind ca. 15 % der Muslime Schiiten und nicht nur im Iran gilt Großayatollah Chomeini als absolute Autorität.

Selbstverständlich gibt es unter ca.1,3 Milliarden Muslimen sehr verschiedene Persönlichkeiten und auch die islamischen Geistlichen unterscheiden sich sehr in ihrer Meinung. Jedoch ist die Scharia, die auf Koran und Sunna basiert, als perfekte Gesellschaftsordnung und nach islamischer Doktrin göttlichen Ursprungs jedem von Menschen geschaffenen Regelwerk überlegen.

Gesetze zu erlassen steht nur dem Souverän zu, das ist Allah. Muslime brauchen außerschariatischen Gesetzen nicht zu gehorchen, letztlich dürfen sie es nicht. Ein menschlicher Gesetzgeber setzt sich an die Stelle Allahs und verkörpert den Taghut, begeht allemal Schirk.

Wer Inhalte der Scharia hinterfragt oder sie gar kritisiert, zweifelt an der Weisheit Allah-Gottes und begeht Bid’a, Neuerung und Ketzerei. Nach einem Hadith soll Mohammed gesagt haben, dass diese schlechtesten Dinge Irrtümer sind, die direkt in die Hölle führen.

Herzlich Gut Pfad

Lagerfeuer

5. Muslimisches Pfadfinden und DPSG

Beitrag vom 11.06.2011 – 21:33

Guten Tag zusammen,

HathiCPD sagte: „Ich habe kein Wort zum Thema Islam verloren, das ist nicht mein Thema, mein Thema ist hier auch nicht irgendwelchen Ruf zu schädigen, mein Thema ist Trolle herauszufiltern und da benützt du und Lagerfeuer zumindest innerhalb kürzester Zeit den gleichen Computer…..was soll uns das sagen?)“

Schade, das Thema Islam ist auch für die Verantwortlichen in der Jugendarbeit und die Zusammenarbeit mit einem muslimischen Pfadfinderverband wichtig.

Ich muss dir doch nicht erklären wie ein Netzwerk arbeitet, natürlich haben wir mehrere PC-Arbeitsplätze.

Zitat aghammemnun: „Das mußte ja kommen. Vielleicht solltest Du Dich mal außerhalb des Dunstkreises der Partei Christliche Mitte informieren, was Taqîja ist. Falls dann noch Gesprächsbedarf herrscht, können wir gern weiterreden.)“

Falls Taqiyya nicht die für Muslime erlaubte Lüge zum Schönfärben eines schlechten Ergebnisses ist, dann klär mich und die User des PT doch bitte auf.

Wenn Ceric als Reisu-l-ulema in eurem Gespräch keine Taqiyya benutzt hat, hast du ihn vielleicht falsch verstanden? Denn auf der Internetseite seines Dienstsitzes ist die Erklärung Europäischer Muslime genauso eingestellt, wie Scoutissima sie angeblich albträumt. Wie sonst sollen sich die PT-User den Unterschied zwischen den Aussagen auf der Website (Rijaset) und dem Gesprächsinhalt eurer Unterhaltung erklären?

Ich wusste gar nicht, dass Dr. Bassam Tibi Mitglied der Partei Christliche Mitte ist oder zu ihrem Dunstkreis gehört. MenschenrechtsuniversalistInnen wie scoutissima und ich lehnen die CM ab.

Nenn mir doch einfach ein paar deiner Quellen. Ich lerne gerne dazu. Welche Verweise hast du?

Auf mein „Dann braucht der Pfadfindertreff eine Diskussion über die Universalität von Menschenrechten und das Grundgesetz“ antwortete aghamemnun „Und dafür braucht der PT ausgerechnet Dich?“

Warum denn nicht? Fühlst du dich berufen?

Du zitiertest mich: „Für Sunniten war Chomeini tatsächlich kein Theologe der ersten Reihe.“

aghamemnun: „Das hat auch niemand behauptet, nicht einmal Du. Für Sunniten war Chomeini auch kein Theologe der zweiten Reihe.“

Hat das jemand behauptet?

Lagerfeuer sagte: „Nicht nur im Iran gilt Großayatollah Chomeini als absolute Autorität.“

aghamemnun entgegnete: „und als Großajatollah (und um das Maß vollzumachen: mardja‘-e taqlîd) wird er auch nur von seinen fanatischsten Anhängern bezeichnet. Offiziell ist er beides nie gewesen.“

Hat das nicht gereicht, um die Islamische Revolution auszulösen, einen totalitären religiösen Unrechtsstaat zu errichten und ein Schreckensregime aufzubauen? Was glaubst du, wie egal es den Opfern war und ist, dass der Revolutionsführer nur „von seinen fanatischsten Anhängern“ mardja’-e taqlid genannt wird.

Auf mein „Jedoch ist die Scharia, die auf Koran und Sunna basiert, als perfekte Gesellschaftsordnung nach islamischer Doktrin göttlichen Ursprungs, jedem von Menschen geschaffenen Regelwerk überlegen“,

daraufhin sagst du: „Wie gesagt: Die Scharia ist kein Regelwerk, sondern eigentlich eine Ethik, die aus der Interpretation von Regeln gewonnen wird, die sich in den Quellen der Rechtsfindung finden. Also nicht herumgeifern, sondern einfach mal abwarten, was die Muslime aus diesen Regeln so machen. Und damit ist das Thema Scharia von meiner Seite beendet.“

Dass die Scharia ein Regelwerk ist, habe ich nie behauptet, Allah-Gott braucht keine Regeln, er ist die und das Regeln. Dennoch ist die Scharia eine Gesellschaftsordnung (nizam islami), meinethalben mit kulturrassistischer Ethik, die auf Koran und Sunna basiert. Das heilige Buch der Muslime, das nach der Glaubenslehre authentische Wort Gottes, stammt wie die Sunna, die prophetische Tradition, aus der kulturellen Vormoderne, deren Rollenkonzepten und Menschenbildern.

Der Konsens (idschma) wird herangezogen, wo Allahs Gotteswort und die nachzuahmende vorbildliche Lebensweise Mohammeds als hierarchisch höher stehende Rechtsquellen keine Regelungen enthalten, die auf den aktuellen Fall anwendbar sind.

Außerdem besteht die Möglichkeit, ein Urteil durch logische Deduktion, die aus einem bereits entschiedenen Fall eine Lösung für den jetzigen Fall ableitet, zu fällen. Dieser Analogieschluss (qiyas) ist die vierte Rechtsquelle. Einen Konsens oder Analogieschluss außerhalb der Doktrin der beiden Primärquellen wird es aufgrund der Hierarchie der Quellen niemals geben können.

Die Scharia, das islamische Recht, die perfekte Gesellschaftsordnung oder die wie du sagst die interpretierbare Ethik durchdringt alle Lebensbereiche. Da jeder Muslim das Gute zu gebieten und das Schlechte zu verwerfen hat (Hisba), gibt es persönliche Freiheit und Selbstbestimmung nicht. Das islamische Recht baut auf der Unsicherheit der Analogieschlüsse und Konsense der Rechtsgelehrten auf, die, wie du selber sagst, sehr unterschiedlich argumentieren und folgern. Die Zukunft des Angeklagten, vielleicht sogar sein Leben, hängt damit von der übereinstimmenden Einschätzung fehlbarer Schariagelehrter ab, gegen das Urteil Beschwerde einzulegen ist fast unmöglich.

Wir Pfadfinder, die in einem freiheitlich demokratischen Rechtsstaat leben und Standards wie Einklagbarkeit von Freiheits-, Abwehr- und Schutzrechten, Gleichbehandlung, Rechtssicherheit und Bindung von Legislative, Exekutive und Jurisdiktion an die Verfassung und das abgeleitete Recht zu schätzen gelernt haben, können niemandem zumuten, sich an einer kollektivistischen Ethik zu orientieren, die gegen die Diskriminierungsverbote des Art.3 GG richtet und die Todesstrafe legitimiert.

Was die Muslime aus solchen (mehr oder weniger interpretierbaren) Regeln machen, sehen scoutissima und ich täglich. Mit Lebensqualität, Würde, Selbstbestimmung, persönlicher Freiheit und anderen garantierten Grund- und universellen Menschenrechten hat die islamische Orthopraxie, die keinesfalls nur aus Tradition besteht, nichts zu tun.

Kommst du aus der (sozial)pädgogischen Praxis und kannst anderes berichten?

Ich schrieb: „Gesetze zu erlassen steht nur dem Souverän zu, das ist Allah. (…). Wer Inhalte der Scharia hinterfragt oder sie kritisiert, zweifelt an der Weisheit Allah-Gottes und begeht Bid’a, Neuerung und Ketzerei. Nach einem Hadith soll Mohammed gesagt haben, dass diese schlechten Dinge Irrtümer sind, die direkt in die Hölle führen.“

Aghamemnun reagierte mit: „Ich weiß. So sagt Pierre Vogel das auch immer. Das muss man ihm aber nicht glauben. Auch als Muslim nicht. Deshalb ist die Anhängerschaft von ihm und seinesgleichen ja auch eher klein.“

Muslime, die nicht wie Aussätzige im Mittelalter gemieden werden wollen, sollten sich an Allah-Gottes Wort halten (al-wala wal-baraa). Die Demokraten der offenen Gesellschaft (Popper) haben hier entgegen zu steuern, um eine schariakonforme Gegengesellschaft und damit die Rechtsspaltung zu verhindern.

In Frankfurt versammelte Pierre Vogel und seinesgleichen, ich nehme an, du meinst die Salafisten, immerhin 1500 Menschen um sich (20.04.11). Erst als er durch „Behördenwillkür“ daran gehindert wurde, ebenfalls in Frankfurt ein öffentliches Totengebet für Bin Laden abzuhalten (07.05.11), waren es 750 Menschen und in Koblenz (29.05.11), als das Ordnungsamt ihn noch mehr einschränkte, waren es immerhin noch 250.

Die Verfassungsschutzberichte mehrer Bundesländer widersprechen deiner Einschätzung (CIBEDO), Pierre Vogel habe wenig Gefolgsleute, der Innenminister Ralf Jäger (NRW) hält salafistische Organisationen, gerade was die Radikalisierung von Jugendlichen betrifft, für so gefährlich, dass er vor ihnen warnt (DER WESTEN, 04.03.11).

Always be prepared,

Lagerfeuer

6. Strukturen und Wesen des RDP/RdP und WOSM/WAGGGS

Beitrag vom 13.06.2011 – 02:01

Hallo Pitt, hallo Malte_B,

die Chance für RdP/RDP den beiden scoutistischen Weltverbänden gegenüber scheint mir darin zu bestehen, den Geist des Emanzipatorischen und Aufklärungshumanistischen zu globalisieren.

Malte_B schrieb an scoutissima: „Von einer „Universalität“ der von der abendländischer Kultur geprägten Menschenrechte zu sprechen ist genau die kulturelle Arroganz, die auch aus dem Rest deines Gedankenwirrwarrs rauswabert … . Wenn das Grundgesetz „die Ehe“ schützt, dann ist das eine nach rein christlicher Lehrart. Wenn das Grundgesetz das Eigentum schützt, dann ist das eine nach den römischen Grundsätzen. Und überhaupt setzt die Notwendigkeit von Abwehrrechten gegenüber dem Staat voraus, dass dieser Staat einer nach westlichen Vorstellungsmustern ist. …uswusf. Aber pfropfen wir ruhig mal unsere Vorstellung von „Demokratie“ allen anderen über, die wir im oligarchischen Sinne sowie seit Jahrhunderten unterbuttern.“ Zitatende.

Auch bekennende Rassisten würzen ihre Suppe mit dem gleichen Salz, indem sie die Andersartigkeit, die von Kulturrelativisten betont oder gar idealisiert wird, mit negativen Vorzeichen versehen.

Die in Köln lebende Menschenrechtsaktivistin und Universalistin Arzu Toker meint dazu: „Kulturrelativisten glauben, dass Moralprinzipien nur innerhalb einer bestimmten Kultur gültig seien. Sozusagen „Jedem Äffchen seine Banane“ oder in Kölsch: „Jeder Jeck ist anders.“ Diese Einstellung erleichtert es, rassistisch zu sein, ohne als Rassist erkannt zu werden. Jeder Mensch hat das Recht auf individuelle Freiheit und Andersartigkeit. Aber die Grenze jeder persönlichen Freiheit und „Andersartigkeit“ muss im Grundgesetz liegen, das für Alle gleichermaßen gültig ist.“ Soweit die Kölnerin.

Toker, mit Niki Eideneier Preisträgerin des türkisch-griechischen Abdi-Ipekci-Preises für Frieden und Völkerverständigung, veröffentlichte einen Brief an Fereshta Ludin und wies darauf hin, dass es keine Menschrechte à la carte gibt.

Dem letzten Absatz der Präambel der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte (es heißt übrigens nicht Kultur-, Muslim-, Christen- oder West- oder Ostrechte) ist zu entnehmen, dass alle Nationen der Welt die jede Person integrierenden, globalen und allumfassenden Menschenrechte anerkennen und sie als gemeinsam zu erreichendes Ideal engagiert anstreben sollen. Jedes Individuum sowie alle Institutionen und Vereinigungen der Gesellschaft, also auch die Schulen, Sportvereine oder Pfadfinder, sollen sich dieses hohen Ziels erinnern und alle Kräfte dafür einsetzen, durch Bildung und Erziehung die Achtung vor diesen Naturrechten zu fördern. Die Mitgliedsstaaten selbst und deren Bevölkerung sollen durch wachsende nationale und internationale Bemühungen die tatsächliche Anerkennung und Einhaltung sichern und erhalten.

Die in der AEMR aufgeführten Rechte entsprechen zutiefst menschlichen Grundbedürfnissen und verschaffen diesen Überlebensvoraussetzungen Ausdruck und Geltung. Man kann diese Naturrechte, die von Humanisten und Philosophen der Aufklärung entwickelt wurden, nicht kaufen. Man braucht sie nicht zu erwerben und muss sie sich auch nicht verdienen. Diese Jedermenschrechte stehen allen ohne Einschränkung aufgrund ihres Menschseins von Geburt an überall auf der Welt zu, man kann sie nicht verlieren, niemand darf sie aberkennen.

Daraus folgt, dass selbstverständlich auch Migrantinnen und Migranten wie Arzu Toker, Necla Kelek, Seyran Ates, Ralph Ghadban und Bassam Tibi das Recht haben, ihre Herkunftskultur kritisch zu reflektieren, ohne diskreditiert zu werden. Das Recht auf Individualität, auf Besonderssein müssen wir in gewissem Rahmen tolerieren und sogar fördern, aber ob du wegen Unmoral in Indonesien oder Saudi-Arabien ausgepeitscht wirst, ist für dich genauso barbarisch und schmerzhaft wie für den Somali in Bahrain. Tatsächlich ist das Gravitationsgesetz zwar im Westen entdeckt worden, aber kein vernünftiger Mensch würde daran zweifeln, dass ein Stein überall auf der Welt nach unten fällt und nicht nach oben fliegt. Das Problem mit der Unteilbarkeit und Universalität der Menschenrechte besteht doch wohl eher darin, dass diese existenziellen Rechte nicht mit dem iranischen Gottesstaat, dem Kalifat, der heutigen chinesischen Diktatur oder ähnlichen Unrechtsstaaten politische System kompatibel sind. Das politische System eines Landes kann sich aber ändern.

Abwehrrechte gegen den Staat sind, anders als Malte_B es denkt, gerade in Staaten überlebensnotwendig, die nicht „westlichen“ Zuschnitts sind. Solange die Verfassung die konservative Lebensform der Ehe privilegiert hat, hat sie wenigstens jede Eheschließung gleich behandelt, also ohne beispielsweise die Religionszugehörigkeit, Ethnie oder Kultur der Eheleute zu .berücksichtigen. Das Lebenspartnerschaftsgesetz ist eine Möglichkeit, eine gleichgeschlechtliche Beziehung rechtlich besser abzusichern. Bezüglich des Verfassungsrechts, Einkommensteuerrechts, im Besoldungs- und Versorgungsrecht der Beamten und in der berufsständischen Versorgung besteht aber noch Nachholbedarf.

Der Staat schützt das Eigentum, weil es ein existenzielles Bedürfnis und Naturrecht eines jeden Menschen ist, unabhängig von Weltanschauung, Rasse und Geschlecht, Besitz zu haben und zu erwerben; wenn er freiwillig darauf verzichten will, kann er das ja tun. In der Scharia hat der Harbi aber nicht einmal die Erlaubnis dazu.

Menschenrechte einzufordern, die jedem unverheirateten Liebespaar nicht nur in Deutschland erlauben, händchenhaltend durch die Einkaufsstraßen schlendern und ohne Angst vor Steinigung auch ohne Trauschein zusammenzuleben und Zärtlichkeiten auszutauschen, sondern, überall auf der Welt, das Menschenrecht auf selbstbestimmte Sexualität, freie Partnerwahl, auf eine selbstgeschriebene Biographie, eine unbeschwerte Kindheit, eine gesunde geistige, seelische und körperliche Persönlichkeitsentwicklung, ist keine postkoloniale, kulturelle Arroganz, sondern weltbürgerliche und mitmenschliche Verpflichtung, gerade für Pfadfinder oder Wandervögel. Die Glaubens- und Bekenntnisfreiheit ist unverletzlich, die freie Religionsausübung stößt dort an Grenzen, wo sie andere Grund- und Menschenrechte einschränkt oder verletzt. Es gibt daher keinen kulturellen Rabatt für Straftaten wie Ehrverbrechen oder Zwangsheiraten.

Diesbezüglich sollten die Pfadfinder ihr Profil, angesichts eines weltweit anwachsenden Fundamentalismus, klarer zeichnen.

Mit solidarischen Grüßen, Lagerfeuer

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6 Antworten to “Scouting and Sharia (Teil 2)”

  1. scoutissima Says:

    Scouting ohne Muftis und Scheiche • 14.06.2011 – 15:58

    Lieber Sadarji,

    Lagerfeuer und mir ist in den letzten Tagen hier auf Pfadfinder-Treffpunkt ziemlich übel mitgespielt worden.

    Dass man uns des Troll-Spielens verdächtigt, könnten wir noch als Zeichen des Überfordertseins sehen. Vielleicht haben Furchtsame auch wirklich die ehrliche Sorge, Lagerfeuer und scoutissima könnten eine antidemokratische oder kulturrassistische Agenda haben, was, wie jeder Besonnene eigentlich erkennen müsste, gar nicht der Fall ist. Im Gegenteil, wenn wir sagen: AEMR 100 %, für jede / jeden und weltweit, dann meinen wir das auch. Oder ist die Forderung nach global realisiertem Gleichheitsfeminismus, nach weltweiter Pressefreiheit und auf ein absolutes Recht, auch ohne Religion zu leben, für die Verantwortlichen des Pfadfinder-Treffpunkts ein rassistisches und volksverhetzendes Treiben, wie User ben es offensichtlich nahelegt?

    Wir tragen die Schariadebatte seit Jahren in Stadträte, Verwaltungsgerichte und vor allem aber in den pädagogischen Bereich, in Lehrerzimmer und Stadtjugendringe. Von den nach Autonomie strebenden Bündischen und den weltbürgerlich ausgerichteten Scouts des deutschen Sprachraums hatten wir in diesen Tagen etwas mehr Bereitschaft erwartet, auf Argumente einzugehen. Wenn Sozialarbeiter von Schwarze Pädagogik reden (Katharina Rutschky) oder die Heranbildung des „autoritären Charakters“ nicht möchten (weil sie die Pädagogik der Imam al-Mahdi Scouts für antiindividuell und gegendemokratisch halten), dann dürfen und müssen wir diesen Maßstab selbstverständlich auch auf die Koranleser und deren Kinder (!) übertragen.

    Die islamischen Schiedsgerichte und Sharia Council werden kommen, in London sind sie längst aktiv. Muslime sind keine Sorte Mensch. Das aus Karrieregeilheit oder aus Angst betriebene gesellschaftliche Spiel von Politik, Kirche und Pädagogik „Über Muslime nur Gutes“ dürfen Pfadfinder, gemeinsam mit den muslimischen Säkularen und den Ex-Muslimen, bewusst verweigern. Staatsbürger (citoyens, citoyennes) dürfen und müssen sich der Zerlegung der Bevölkerung in „Christen und Muslime“ in den Weg stellen. Baden-Powell oder auch der am 10. Juli 1905 in Rötenbach bei Calw geborene Erich Mönch lebten ohne Angst vor der Höllenstrafe, nur so konnten sie kreativ arbeiten und eine emanzipatorische Jugendarbeit aufbauen, von der Scouting bzw. Grauer Reiter bzw. Sadarji profitieren.

    Lagerfeuer schreibt gerade an einem längeren Text, der den von PT-User ben geäußerten Rassismusvorwurf widerlegt, sie bittet dich, diese Erwiderung, die wieder einmal auf der absolute Geltung von AEMR und GG basiert, welche auch im Namen der Tradition oder Religion nicht außer Kraft zu setzen sind, auf den von Andir eröffneten Faden DPSG strebt Erweiterung des RdP/RDP um einen muslimischen Pfadfinderverband an unterbringen zu dürfen. Der Text wird spätestens morgen fertiggestellt sein.

    Herzlich Gut Pfad
    scoutissima

  2. scoutissima Says:

    Re: Re: Andir als Startposter • 14.06.2011 – 18:28

    Hallo Andir,

    vielen Dank für deine Aufmerksamkeit und Mühe,

    die DPSG kennen wir in ihrer Theorie und Praxis; eine deutsche muslimische Pfadfinderarbeit, die hinsichtlich Demokratie, Weltbürgerlichkeit, Fundamentalismus sowie Gleichberechtigung von Mann und Frau so etwas aufbaut, wie es die Geordspfadfinder vorgemacht haben, wäre dann wünschenswert, wenn die von Lagerfeuer und scoutissima in den letzten Tagen hier auf Pfadfinder-Treffpunkt genannten Kriterien erfüllt sind.

    Die DPSG hat allerdings bewiesen (Naim Demirel / Said-Nursi-Fundamentalismus), dass sie fähig ist, einfach Ja zu sagen, ohne hinzusehen. Ein Statement gegen die Kairoer Menschenrechtserklärung (OIC 1990) bringen weder WOSM noch DPSG zustande. Und die in diesen Tagen natürlich auch auf PT thematisierten libanesischen schiitischen Imam Mahdi Scouts sind über IUMS im WOSM Mitglied.

    Dass sprichwörtliche Brett ist so dick, dass es ein einzelner Gau oder Landesverband nicht bohren kann; alle deutschen Islamverbände sind an der Scharia orientiert, und mit diesen Leuten redet die Bundesregierung in der DIK. Ceric ist im ECFR; ich habe die Info eingebracht und muss das nicht wiederholen. Dass eine parallele Rechtssprechung droht, nach indonesischem oder ägyptischem Vorbild, ist unseren Klerikern und Politikern klar, den „lieben Bündischen“ von Ludwigstein oder Hohenkrähen erklärlicherweise noch nicht.

    Was wir längst haben, sind Straßenzüge und Großfamilien, in denen die Standards von AEMR und GG nicht mehr zur Gänze ankommen, in denen die Alten die Ehepartner aussuchen und wo den Kleinen Angst vor der Hölle gemacht wird. Solche Zonen erneuerten Mittelalters müssen nicht auch noch mit einem pfadfinderisch daherkommenden Jugendverband umrahmt werden.

    Für die global schauenden IUMS / Wahhabiten / Salafisten ist Deutschland nur eine Baustelle.

    Nun, WOSM / WAGGGS und den politischen Islam betreffend: langweilig wird es jedenfalls nicht.

    Herzlich gut Pfad
    scoutissima

  3. Gau Nassau-Oranien Says:

    Hamid ibn Ahmad Al-Rifaie,
    Abdullah ibn Omar Naseef …

    :::

    Prince Alwaleed bin Talal, chairman of Kingdom Holding Company (KHC), has contributed SR200,000 to the International Union of Muslim Scouts (IUMS) in Saudi Arabia. The prince’s donation came in response to a request from the president of the International Islamic Forum for Dialogue and assistant secretary-general of the World Muslim Congress, Professor Dr. Hamid ibn Ahmad Al-Rifaie, and IUMS Chairman and World Scout Foundation (WSF) board member Dr. Abdullah ibn Omar Naseef.

    The IUMS, headquartered in the Jeddah, is an international platform to activate and coordinate the activities of Muslim scouts from around the world with a view to bringing Muslim youths together. Membership is open to scout associations from all Muslim and non-Muslim countries. (…)

    The scouting event’s slogan ‘Together For Peace’ was intended to teach human contribution to changes in the world and to spread the culture of peace and tolerance with others through “civilization recognition and culture exchange” to develop young ambassadors of peace

    http://archive.arabnews.com/?page=6&section=0&article=84084&d=20&m=6&y=2006

  4. Tría pedhiá voliótika Says:

    :::

    Vólos, Héllas. FEMYSO:
    Ola Himmat,
    Ruth Bennett

    http://docs.google.com/viewer?a=v&q=cache:q2ERg2aVY90J:eyce.netmacher.de/old/modules.php%253Fop%3Dmodload%26name%3DPagEd%26file%3Dindex%26p_deliver%3Dmedia%26m_id%3D44+%22ola+himmat%22&hl=de&gl=de&pid=bl&srcid=ADGEESgrdpW3Hg2IMxyyLIzE7_0EAPhSBJ-AE_I-FBoerRP7MlPHcselvHsAsUaIOKy934-O8bsQcA3qigwTTskqKKxAeG8pzpqXgCsgWWU2zc26c-2NvezzCRB4jPRHCPRZqJan1HjG&sig=AHIEtbTXwlof9hQMsVMtN_d5mm-dSFkLig

    Ola Himmat,
    Hadia Himmat

    in: Islamophobia and its consequences on young people,
    Hg. Direktorat für Jugend und Sport, Europarat 2004

    http://books.google.de/books?id=NX4MTncvFrwC&printsec=frontcover#v=onepage&q=Himmat&f=false

    :::

  5. Bund Säkularer Pfadfinderinnen und Pfadfinder (BSP) Says:

    :::

    Islamische Pfadfinder d. i. Ahmad von Denffer aus dem Münchner Dunstkreis der IGD sprich Muslimbruderschaft

    :::

    25.05.2009

    Ahmad von Denffer,
    Chairman, Islamische Pfadfinder

    http://www.islamicscouting.org/staticpages/index.php/SaluteToScouting

    Syed Ehtesham Haider Naqvi MBA, Founder
    Islamic Council on Scouting of North America

    „We also formed an International Islamic Conference and secretariat, which coordinates the activities and objectives of Muslim Scouts all over the world under active consideration. We also established the federation in Germany, UK, and France for the Muslim Youth to participate in Islamic Scouting.“

    http://www.islamicscouting.org/staticpages/index.php/HistoricalPerspective

    Islam & Scout Movement Have Strong Correlation

    Chairman of the National Islamic Committee on Scouting address to gathering on the occasion of the 75th Anniversary of the Boy Scouts of America in Washington DC: (…)

    Islamic teachings indicate that the divine school of Islam pays great attention to all of mankind’s dimensions. Physical, material and spiritual, mental and emotional social and individual. It doesn’t disregard any of them; rather it concentrates its special attention on the training of each in its relevant contest and on the basis of certain principles.

    Knowledge of Self:

    In Islam, the individual is expected to be capable of knowing his her own “self” a well as recognizing his or her status as it actually is, in the world of creation. The Holy Qur’an urges this idea on many occasions. It explains the aim of such knowledge and recognition in mankind’s attainment of the eminent position for which there are competent. The Holy Qur’an is a book for the construction of human beings. It is not a theoretical philosophy restricted to controversy about theories and points of views. It proves each and every idea for its practical application; it requires the individual to discover his other real “self”. This “self” is not that which one’s ID card reveals (name; father’s name, birth date, nationality, marital status, number of children and so forth)

    What Islam causes each individual to reveal is that which is considered to be the Divine spirit. Now, with a perfect knowledge of such a “self” human being do feel a kind of dignity and elevation, reject humilities, recognize their sanctity and discern the meaning and value of social and ethical sanctities.

    Knowledge of self means that human beings know that they are not solely earth bound, that they are a ray of the Divine spirit, that they take precedence over the Angels in wisdom and that are free, self-sufficient and responsible to others and to prosperity and betterment of the world.

    http://www.islamicscouting.org/staticpages/index.php/Correlation

    24.08.2009

    The Mission of the National Islamic Committee on Scouting is to promote Scouting among Muslims youth, to help Muslim institutions and local Council Islamic committees to provide Scouting opportunities for Muslim youth, and to promote Islamic values in Scouting through program helps and its religious emblems program

    http://www.islamicscouting.org/staticpages/index.php/MissionStatement

    National Islamic Committee on Scouting (NICS)

    http://www.islamicscouting.org/

    Saut al-Kashafa
    The Voice of the Scouts
    National Islamic Committee on Scouting

    Call; 732-801-1283

    Publisher & Chairman
    Syed Ehtesham Naqvi
    Legal Council
    Agha & Agha LLC
    Managing Editor
    Syed Abass Ali
    Editor in Chief
    Hassnain Malik
    World Bureau Chief
    Jameel M. Fallata

    http://www.islamicscouting.org/filemgmt_data/files/201104-Newsletter-NICS.pdf

    World Islamic Committee on Scouting (WICS) and International Union of Muslim Scouts (IUMS) will be participating in the upcoming World Scouts Jamboree in Sweden, scheduled to be held July 25 to August 8, 2011.
    ity at the World Jamboree.

    National Islamic Committee on Scouting of Boy Scouts of America will build a Mosque for Muslim participants, with collaboration of WICS & IUMS.

    Syed Ehtesham Naqvi, Chair-man has been chosen to take part as BSA IST (International Service Team), and a full delegation from IUMS member countries will take part in staffing the Mosque and Interfaith activity at the World Jamboree.

    A gateway and exhibits will be established in the Faith and Believe area.
    The NICS would like to thank Scout Leader Charles Dahlquist, Chairman for this committee, and Hennery, Secretary of the committee, for their timely support of the Mosque project.

    http://www.islamicscouting.org/filemgmt_data/files/201104-Newsletter-NICS.pdf

    Schweden 2011, köpfende Theofaschisten und Wahhabiten problemlos mit der Ökonomie-Sekte des Fethullah Gülen kompatibel:

    Abstracts from the teaching of
    Dr. Fethullah Gulen book
    “TOWARD A GLOBAL CIVILIZATION
    OF LOVE & TOLERANCE

    :::

    Partner of INTERFAITH in Scouting

    Publisher & Managing Editor: Chairman, National Islamic Committee on Scouting BSA. Editor-in-Chief Hassnain Malik, Scout Leader California

    :::

  6. Cees van der Duin Says:

    BMPPD (deutsch: Taoufik Hartit; in Treue zum: ‚Alâwiyya-Scheich Bentounès, dem Gründer von Les Scouts Musulmans de France – SMF / cheikh Khaled Bentounes, le Guide spirituel de la Tariqa ‚Alâwiyya – AISA)

    Flamme der Hoffnung,
    La Flamme de l’Espoir Citoyen

    https://www.facebook.com/flammeespoircitoyen

    ::

    Der im Jahr 2010 gegründete Bund Moslemischer Pfadfinder und Pfadfinderinnen Deutschlands (BMPPD) findet seine ethische Grund­lage in den Lehren des ehrwürdigen Koran und in der Sunna (Tradition) des Propheten Mohammad.

    Aufgabe des BMPPD ist die koedukative Erziehung und Bildung junger Menschen im Alter von 7 bis 21 Jahren in Deutschland.

    In der Nachfolge des Koran bekennt sich der BMPPD zur dialogischen Begegnung mit Menschen anderen Glaubens, Rasse, Hautfarbe, Sprachgemein­schaft und Nationalität, die es als gleichberechtig­te Partner anerkennt.

    Der BMPPD bekennt sich zur freiheitlich demokratischen Grundordnung der Bundesrepublik Deutschland und zu den Ordnungsvorstellungen, wie sie in den Länderverfassungen niedergeschrieben sind.

    http://www.moslemische-pfadfinder.de/verband/wer-wir-sind/

    Partner, unter anderem:

    Scouts Musulmans de France (SMF)
    Association Internationale Soufie Alawiyya (AISA)

    http://www.moslemische-pfadfinder.de/flamme-der-hoffnung/partner-und-schirmherrschaft/

    Ehrenpräsident:

    Cheikh Khaled Bentounes [Anm.: der redet nicht von universellen Menschenrechten (AEMR, 10. Dezember 1948), sondern vom „universellen Menschen“ … ist damit von den Muslimbrüdern theologisch vielleicht ja gar nicht so weit weg]

    „Jeder einzelne kann sich von nun an nur noch über seine Öffnungs-Kapazität und seiner Fähigkeit die Realität des Anderen zu akzeptieren definieren. Wir müssen weg kommen von einer Kultur des Ich, hin zu einer Kultur des Wir. Es ist wichtig einen permanenten Dialog unter den Menschen zu führen, um den universellen Menschen herauszuheben. Der universelle Mensch ist der, der alle anderen in sich trägt. Er ist der, der Raum hat um alle Individuen der Menschheit in sich zu empfangen und dennoch in Freiheit lebt. Ist es nicht das Göttliche schlechthin, das uns durch Abwendung vom Unwesentlichen und Zuwendung zum Essentiellen hin zur Freiheit führt?“

    http://www.moslemische-pfadfinder.de/flamme-der-hoffnung/vorwort/

    ::
    ::

    [ Anm.: damit ist das türkisch geprägte, schlicht geisterhaft gebliebene Projekt „Bund moslemischer Pfadfinder Deutschlands (BMPD)“ wohl endgültig Vergangenheit („Stamm Bonn“ bzw. „Bundesamt, Obertor 10, Mönchengladbach“) ]

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