Ayatollah Chomeini 1970

ولايت فقيه

Wilāyatu l-Faqīh

Velāyat-e Faghīh

Herrschaft des Obersten Rechtsgelehrten

Der islamische Staat

Zwischen dem 21. Januar und dem 8. Februar des Jahres 1970 lauschten schiitische Islamstudenten an der traditionsreichen Lehrstätte zu Nadschaf (Irak) neunzehn Vorlesungen, deren Inhalte später als Hokumat-e Eslāmī (Der Islamische Staat) zusammengefasst wurden (im Englischen erlangte die bereits betrachtete Übertragung eines Berkeley-Professors[1] Bekanntheit: Hokumat-e Eslāmī: Velāyat-e Faqīh (Islamic Government: Governance of the Jurist; vgl. Sägefisch 175).

Dass der 1964 aus seiner iranischen Heimat in die Türkei verbannte und im Folgejahr an den Euphrat nach Nadschaf geflüchtete Dozent und Hodschatoleslam kein Jahrzehnt später Irans Staatsoberhaupt sein würde, ahnten damals sicherlich nur die wenigsten.

Die folgenden acht Jahre kaum diskutiert, geriet die Schrift im Vorjahr der Islamischen Revolution in den Blickpunkt der Weltöffentlichkeit, als spürbar wurde, dass Ayatollah Chomeini die religiöse islamische Sache wirklich ernst genommen hatte. Auszüge aus Chomeinis, 1983 in der DDR für den Verlag Klaus Schwarz gedruckten Text Der Islamische Staat, (übersetzt von Nader Hassan und Ilse Itscherenska) werden gegenwartsbezogen kommentiert von Jacques Auvergne.

Vormals bei Bedarf der Mächtigsten Göttin ein edles Tier opfernd (bei Hišām bin al-Kalbī: „So habe ich der al-ʿUzzā ein weißes Schaf geopfert, als ich noch Anhänger der Religion meines Volkes war.“),[2] verließ das vollkommene Wesen den Polytheismus und übernahm (klaute) die Reihe der Propheten von den hebräisch lesenden Nachbarn. Mohammed („Er hackte Hände ab, peitschte aus, steinigte“, Ayatollah Chomeini) stellte sich der Menschheit als Monopolinhaber des tauḥīd vor, jenes unbedingt öffentlich zu bekundenden Glaubens an das vierfache Einssein. Denn auf ewig Eins, denn unteilbar ist sowohl Gott (Allāh), als auch das Weltall als Schöpfung des Schöpfers (der Ḫalq des im Koran mehr als zweihundert mal genannten Ḫāliq),[3] das einzig sittlich zu nennende Gesetz (šarīʿa) sowie die Gemeinde (umma) der tugendhaft Handelnden. Zwischen islamisch denken und islamisch leben kann es keinen Unterschied geben, wer nicht gehorcht, glaubt nicht.

Der den Koran zum unübertrefflichen Gesetz erhebende Tauhid,[4] der ernsthaft gelebte Islam, ist damit nicht lediglich spekulative, allen Dingen gemeinsame Sinnquelle des Nachdenklichen, der etwa das Vorbild eines Aristoteles oder Alexander von Humboldt, Goethe oder Hesse für ein vollkommen gelungenes menschliches Leben hält, nicht einfach nur dem Individuum Zuversicht bereitendes Weltgefühl in der Tradition von Lao Tse, Henry David Thoreau oder Sir Ahmed Salman Rushdie (Todesfatwa durch Chomeini am 14.02.1989), sondern das die Unteilbarkeit von Allah, Schöpfung, Scharia und Umma bekundende, von jedem Rechtgläubigen flexibel (rücksichtslos) und konsequent (gnadenlos) in Familie, Schule und Straßenzug durchzusetzende Wohlverhalten. Glauben heißt gehorchen!

Deshalb, zur Minderung des Lasters und zur Rettung der Seele, trägt die heute für das der Millî Görüş zuzurechnende (Az.: LG Berlin 27.0.134/02) Islam-Kolleg e. V. als Lehrerin arbeitende Diplomatentochter Fereshta Ludin ihr Kopftuch und Konvertit Raimund Prochaska, ihr Ehemann, einen die bösen Dschinnen vertreibenden Bart. Die prominente afghanischstämmige Kopftuchklägerin und ihr Ehemann saßen ab 1995 im Vorstand der im Vorjahr im Haus des Islam (HdI) gegründeten Muslimischen Jugend Deutschlands (MJD), deren erster Vorsitzender HdI-Gründer Muhammad Siddiq (Wolfgang Borgfeldt) hieß, ein Mitglied im Europäischen Rat für Fatwa und Forschung (ECFR), dessen Chef wiederum der höchstangesehene Theologe der Muslimbrüder ist, Scheich Yusuf al-Qaradawi.

Aus Sicht der Schariafreunde gibt es Zivilisation nur durch das wörtliche Befolgen von Koran und prophetischer Überlieferung. Der Widersacher an sich ist den frommen irdischen Siedlern und Kolonialisten auch sogleich geläufig, der Jude. Antisemit Chomeini stellt fest:

15. Zuerst war die islamische Bewegung mit dem Judentum konfrontiert. Die Juden waren es, die als erste mit der antiislamischen Propaganda und mit geistigen Verschwörungen begannen. Und das dauert, wie Sie sehen, bis in die Gegenwart an.

Der Teufel selbst schuf den Kapitalismus und den Staat Israel, so fasst der Ayatollah dem zu zivilisierenden (zu muslimisierenden, d. h. der Scharia zu unterwerfenden) Leser die Menschheitsgeschichte zusammen.

Chomeini hat die zum religiösen Mord anstachelnde Gottheit von Sunna und Scharia keineswegs falsch verstanden. Allah prophezeit die vom Hadithleser mit freudiger Erregung zu begrüßenden antisemitischen Kollateralschäden auf dem Weg ins Paradies genau so, wie es die am 18.08.1988 verkündete Charta (Mīṯāq Ḥarakat Ḥamās) der seelsorgerlich, terroristisch, politisch und wohltätig aktiven Islamischen Widerstandsbewegung (Hamas) in Artikel 7 wiedergibt. Geheiligtes und heilssicherndes Ermorden von Juden wird für die Hamas als den palästinensischen Zweig der global agierenden Muslimbrüder (Artikel 2) zur Voraussetzung für das Herankommen des Weltgerichts:

„Die Stunde des Gerichtes wird nicht kommen, bevor Muslime nicht die Juden bekämpfen und töten, so dass sich die Juden hinter Bäumen und Steinen verstecken und jeder Baum und Stein wird sagen: ‚Oh Muslim, oh Diener Allahs, ein Jude ist hinter mir, komm und töte ihn!’“[5]

Achtzehn Jahre zurück und in den Irak des Jahres 1970. Der Theologieprofessor spürt Landstriche der Frommheit („islamische Länder“), in denen die Scharia Naturgesetz ist und die widernatürliche, jedenfalls „westliche“ allgemeine Menschenrechtserklärung (AEMR) gar nicht gelten kann. Der Höllenfürst selbst jedoch beruft Verworfene, die ohne Unterlass die Makellosigkeit der Religion mit Schmutz bewerfen:

15. Nach den Juden traten andere Volksstämme auf, die in gewisser Hinsicht noch teuflischer sind. Sie drangen als Kolonialisten vor dreihundert Jahren oder früher in die islamischen Länder ein … So begannen sie, auf verschiedene Art und Weise gegen den Islam Propaganda zu machen … begannen, die Wahrheit des Islams zu entstellen.

Die hinterhältig entstellte „Wahrheit des Islams“ bei Chomeini ist das, was uns in Deutschland und zweiunddreißig Jahre nach der Islamischen Revolution, 2011, als angeblich bejammernswert verzerrtes „Islambild“ begegnet, so im Januar in der taz (Gudrun Krämer: „Die Deutschen haben ein einseitiges Islambild“),[6] im Mai bei der NZZ (Kai Hafez: „Das negative Islambild verfestigt sich.“)[7] und im Oktober bei der Deutschen Welle („Ist das Islambild in den Medien zu negativ?“).[8]

Leider verlangen Krämer oder Hafez, Annette Schavan oder Patrick Bahners von Deutschlands Imamen nicht, die koranische Höllendrohung künftig nur als ein Sinnbild zu erklären. Und so gewinnen, nach ihrem Ableben, Schariati und Chomeini doch noch die Deutungshoheit zu Westen und Morgenland, kapitalistischem Okzident und spirituellem Orient: Nicht der Islam an sich ist negativ, nein, dein oder mein „Bild“ vom Islam ist es! Sofern er kein Rassist ist, leide der islamkritische Deutsche, jedenfalls der nichtmuslimische Deutsche, allzu leicht an einer Wahrnehmungsstörung und benötige dann eine Sehhilfe zur Korrektur seiner religiösen Optik.

Schließlich ist, jedenfalls meinen das die Kalifatsfreunde, das Islamische Recht (Scharia) reinster Humanismus, Garantie für gelingenden Sozialstaat, Hilfe zur Selbsthilfe. Der Sklave Spartacus, der vogelfreie Robin Hood und der historisch verbürgte Aufständische Andreas Hofer waren gleichsam Zwerge:

16. Der Islam ist die Religion der Kämpfer, die für Recht und Gerechtigkeit eintreten, die Religion derer, die nach Freiheit und Unabhängigkeit streben, die Schule der Kämpfer gegen den Kolonialismus.

Dass der echte alte Islam dabei seit Mohammeds Tagen einen grausamen Kolonialismus und Imperialismus darstellt und einen auf Deklassierung der Frauen und Versklavung der Nichtmuslime beruhenden Führerstaat verlangt, übergeht der spirituelle Staatstheoretiker einstweilen.

Erst die religiöse Revolution („eine Regierung an die Macht zu bringen“) sei so etwas wie die Verwirklichung des Sozialstaatsgebots. Atemlos steigt der Geistliche zum Begriff des Lebens in der Menschenwürde hinauf, nun ja, die halbierte Würde für die Frau muss dabei reichen und der Ex-Muslim hat inschallah gar keine Würde:

16. Die falsche Vorstellung vom Islam in der öffentlichen Meinung und die verzerrte Form seiner Darstellung in islamischen Seminaren laufen darauf hinaus, dem Islam seinen revolutionären und vitalen Charakter zu nehmen und die Muslime daran zu hindern, Anstrengungen zu machen, sich zu bewegen, die Freiheit zu lieben, sich um die Verwirklichung der islamischen Grundsätze zu bemühen, eine Regierung an die Macht zu bringen, die für ihr Wohlergehen sorgt ein Leben zu führen, das menschenwürdig ist.

Neugier auf das Fremde ist kindlichem Lernen dienlich und selbst für Erwachsene eine Tugend. Das weiß sogar Ruhollah Musavi Chomeini, doch sogleich lockt der Demagoge die Studenten seines Hörsaals zu Nadschaf hin zu jener geheimnisvollen, nahezu völlig unbekannten Verhaltenslehre und Staatlichkeit namens Islam:

17. Die Menschen kennen die Fremden nicht, genau so wenig kennen sie den Islam. Er lebt wie ein Fremder unter den Völkern der Welt.

Wenn jemand den Islam so darstellt, wie er tatsächlich ist, will man ihm nicht glauben.

So einen Fremdling darf man doch nicht im Regen stehen lassen. Solches vernimmt man auch vier Jahrzehnte später: Deutschland müsse das System von Koran und Sunna integrieren, das unteilbare, die Seele rettende islamische Tugendgefängnis. „Wir müssen den Islam einbürgern!“, donnerte Renate Künast im September 2010. Ayatollah Chomeini hat den Islam nicht ganz richtig verstanden und sollte bei den deutschen GRÜNEN zur Koranschule gehen, so dürfen wir die Fraktionsvorsitzende offensichtlich interpretieren: „Junge Muslime sollten den Koran kennen und verstehen, statt Aussagen in ihn hineinzuinterpretieren, die gar nichts mit dem Koran zu tun haben.“[9]

Die Formel vom Islam einbürgern stammte allerdings bereits aus dem Jahre 2005 und von der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, Marieluise Beck.[10] Frau Beck zählt zu den Initiatoren der Christlich-Muslimischen Friedensinitiative (CMFI, cm-fi).[11] Im April 2004 gab die Parlamentarische Staatssekretärin eine knapp fünfseitige und etwas grantige Stellungnahme für das Recht der Lehrerin auf das Tragen des islamischen Kopftuches ab.[12]

Das Durchsetzen des angeblich irgendwie auch die Nichtmuslime erhebenden Islamischen Rechts braucht keine Opposition (CDU wie SPD wollen den Islamischen Religionsunterricht) und ist den Untertanen erfahrungsgemäß leicht mit ein paar Dialogveranstaltungen „zu erklären“. Weil die bösen Geister nur durch verstärkte Bedeckung des weiblichen Körpers in Schach gehalten werden können und inzwischen selbst Kirchenferne oder Atheisten dazu bereit sind, die Koran und Hadith wörtlich nehmenden Religiösen möglichst weit „zu verstehen“, rufen Europas Muslimbrüder und Multikulturelle nach der totalen Legalisierung des Kopftuchs.

Von einem, Feingefühl und Erinnerung kalkuliert mindernden, medialen Feuerwerk grell ausgeleuchteter Plattheiten und Skandälchen überblendet, tasten sich Nordamerika und Europa, Friedenskonferenz um Friedenskonferenz, hinauf in wundertätige Klerusherrschaft, gewalttätige Scharia-Justiz und undurchschaubare Stammeskultur.

Die Versöhnungsindustrie braucht die segmentierte Gesellschaft.

Ohne Apartheid kein Dialog. Chomeini:

18. Für alle Angelegenheiten hat der Islam Gesetze und Vorschriften. Er [Allah] hat für den Menschen Gesetze verkündet, die sein ganzes Leben, vom Embryonalstadium bis zum Begräbnis, umfassen.

Wer Allahs Befehl (Scharia) nicht Folge leistet, verfehlt das Ziel seines Lebens, die ewige Gottesnähe, und ist vermutlich zu unübersteigerbaren Schrecknissen verdammt.

Wenn 2011 Sylvia Löhrmann mit dem KRM-Mitglied ZMD als dem weiteren Wirkungskreis der Islamischen Autoritäten Muhammad Siddiq Borgfeldt (ECFR)[13] und Dr. Mohammad Hawari (ECFR)[14] über die Einführung bekennenden Islamunterrichts verhandelt, ist kein anderes religiöses Reglement gemeint, an das der Gehorsamspflichtige lebenslang anzuketten ist, als das auch vom schiitischen Ayatollah beschworene Gesetz von Koran und Sunna. Was die Muslim Brotherhood irdisch an Hakimiyyat Allah (God’s rule) aufbauen will, wird sich allenfalls aus dem Blickwinkel eines Schariarichters, nicht aber aus Sicht eines Verteidigers allgemeiner Menschenrechte von der Iranischen Gottesherrschaft unterscheiden. Ungerührt übergeht die Ministerin für Schule und Weiterbildung des bevölkerungsreichsten Bundeslandes, dass der den Muslimbrüdern nahe stehende Zentralrat als Beauftragte für Pädagogik und Religionsunterricht die Aachener Pädagogin, Ehebruchhasserin und Steinigungsfreundin Eva-Maria El-Shabassy aufführt.[15]

19. Für die gesellschaftlichen und staatlichen Angelegenheiten gibt es genau so wie für die gottesdienstlichen Handlungen Gesetze und Vorschriften.

Selbst das in Deutschland beliebte Märchen von des „Flexibilität“ der verlässlich chaotischen, diskriminierenden und sadistischen Schariajustiz (flexibility of Shariah)[16] nimmt der umsichtige Chomeini vorweg:

19. Das islamische Rechtswerk ist progressiv, entwicklungsfähig und umfassend.

Den Theologen versteht, wer progressiv als militant, entwicklungsfähig als hinterlistig und umfassend als totalitär liest. Schon im folgenden Satz wird der Gelehrte barbarisch. Vom Himmel herabgekommen sei das aus islamischer Sicht perfekte Strafrecht. Bei Vergehen nach Maßgabe des ḥadd (Pl. ḥudūd) wie Unzucht, Weinkonsum oder Diebstahl, also bei äußerster Verletzung der Grenze islamischer Zivilisiertheit, habe man Körperstrafen anzuwenden.

Islam ist ein Komplettangebot, weswegen der Religionskundige Justizverwaltung, zinsloses Bankwesen, aber auch Vergeltungsrecht (qiṣāṣ) und Kriegsführung einplant. Ein bisschen Scharia kann es so wenig geben wie eine halbierte Hadithsammlung:

19. Seit langem sind über die verschiedenen Aspekte des islamischen Rechtswesens, nämlich Gerichtsbarkeit, geschäftliche Angelegenheiten, Hodud, Gesās, Beziehungen zwischen den Völkern, Bestimmungen über Krieg und Frieden und Völkerrecht, dicke Bücher geschrieben worden. Sie gehören zum Schatz des islamischen Rechtswesens. Es gibt keine wichtige Frage, für die der Islam keine gesetzliche Regelung hat.

Nur Allah darf Gesetze erlassen, alle von Menschen gemachten Paragraphen sind zu tilgen! Der zwischen 1978 und 1984 an der Islamic Foundation (Leicester) vom revolutionären religiösen Gedankengut des Pakistaners Maududi bzw. der Partei und Bewegung Jamaat-e-Islami geprägte Ahmad von Denffer verlangt von jedem Muslim: „Lass darum keinen Menschen, keinen Gelehrten, keinen Vorgesetzten, überhaupt kein Geschöpf Gottes für Dich bestimmen, was erlaubt und was verboten ist.“ Kein Mensch, nur Allah ist Souverän, so der Konvertit weiter: „Nimm keine anderen Herren neben Gott an.“[17]

Die Existenz des persischen Schah lästert Gottheit und Schöpfung:

20, 21. Diejenigen Artikel der Verfassung und ihrer Ergänzung, die sich auf die Monarchie und die erbliche Nachfolge beziehen, haben mit dem Islam nichts zu tun. Sie sind alle antiislamisch; sie stehen im Widerspruch zu den islamischen Methoden des Regierens und zu den Gesetzen des Islam. … Im Islam gibt es keinen König und keinen Kronprinzen. Wenn das ein Mangel ist, so ist der Islam mangelhaft.

Die Demokratie, insbesondere die demokratische Schaffung von Gesetzen, ist nicht ḥalāl. Um Wohlergehen und Lebenslust zu verbreiten, müssen unsere Juristen alle unislamischen Gesetze ausmerzen:

21, 22. Dadurch, dass unserer islamischen Gesellschaft fremde Gesetze aufgezwungen wurden, entstanden viele Probleme und Schwierigkeiten. … Die heutigen Gesetze existieren nur, um den Menschen Schwierigkeiten zu bereiten

In der geradezu heidnischen, unterdrückerischen Gegenwart ist selbst in den Hörsälen der Islamischen Hochschulen jeder islamische Mahner zur Heimlichkeit (taqīya, pers. taġiye) gezwungen:

24. Es ist eine Situation entstanden, in der jemand, der über den islamischen Staat sprechen will, zur Taġiye verurteilt ist

Was wird die 2010 nach universitärer Imamausbildung verlangende, seit 2005 amtierende Bundesministerin für Bildung und Forschung Annette Schavan sagen, was Stiftung Mercator oder Wissenschaftsrat, wenn morgen ein glaubensbewegter Student auf dem Universitätsgelände, wie einst Chomeini, „über den Islamischen Staat sprechen will“? Der in und um IGD, Zentralrat (ZMD) und Koordinationsrat (KRM) höchst einflussreiche Muhammad Siddiq Borgfeldt deutet an, wo ein ungebändigter deutscher Islam hinsteuern wird, das ECFR-Mitglied schätzt keine religiösen Lauheiten: „Wir wollen keinen Larifari-Islam, sondern sind bewusste Muslime.“[18]

Konsequenterweise müsste Schavan den Niqab der Frauen der saudischen Wahhabiten oder deutschen Salafisten loben und auch über die auf den Straßen Teherans ab März 1979 oder im Lützelbacher HdI (Haus des Islam) seit 1983 praktizierte Geschlechterapartheid ihre Anerkennung bekunden, über diese, so die Bildungsministerin: „selbstbewusste Weise, die eigene Frömmigkeit zu leben.“[19]

Warum aber lobt Frau Schavan nicht die Ex-Muslime für ihre „selbstbewusste Weise“, die eigene Freiheit zu leben?

Soviel zu Chomeinis Vorwort.

***

Vertrauen ist gut, Religionspolizei ist besser! Außerdem braucht Allah ein paar Ministerien.

Und Islam wird Staat:

31. Eine Sammlung von Gesetzen genügt nicht, um die Gesellschaft zu verbessern. Man braucht eine Exekutive, um die Gesetze zum Wohle der Menschen in die Tat umzusetzen. Daher hat Gott, der Allmächtige, nicht nur Gesetze, d. h. das islamische Gesetzeswerk, offenbart, sondern auch einen Staat, eine Exekutive und ein Verwaltungssystem erschaffen.

Mohammed war Empfänger der Botschaften aus dem Jenseits und auf Erden Chef der Verwaltung.

31, 32. Der hochedle Prophet stand an der Spitze der exekutiven und administrativen Institutionen der muslimischen Gesellschaft. Er fühlte sich verpflichtet, … um einen Staat zu begründen, … die islamischen Gesetze zu verwirklichen. … Er hackte Hände ab, peitschte aus, steinigte.

Nach dem hochedlen Propheten hat der Kalif die gleichen Pflichten und die gleiche Verantwortung. … Denn die Muslime brauchten nach dem Ableben des hochedlen Propheten jemanden, der die Durchführung der Gesetze und die Etablierung der islamischen Ordnung übernehmen und so das Wohl der Menschen im Diesseits und Jenseits sichern konnte.

Chomeini spricht aus, was Jurist Mathias Rohe so gerne unterschlägt, nämlich den Charakter des Islamischen Rechts (Scharia) als mühsam exorzistisch und vielleicht die Seele vor der absoluten Verdammnis rettend, als prekär bleibende und zugleich einzig mögliche Heilssicherung auf Erden wie in der verborgenen, ewigen Welt.

Der totale Staat baut sich über von Allah gestifteten Adjektiven auf: über geboten (wajeb / fardh, obligatory) und verboten (haram, forbidden / prohibited), genauer gesagt, nämlich mit den Zwischenstufen wünschenswert (mandoob / mustahabb, recommended), neutral (mubah, permissible) und unerwünscht (makrouh, discouraged), über der Fünfheit von Bewertungsstufen Islamischen Rechts (The Five Ruling Values), Adjektiven, die über irdisches Glück und Unheil sowie über ewige Gottesnähe und Verbleib im Höllenfeuer entscheiden. Das sind absolute Urteile, die in Diesseits und Jenseits Geltung haben (in this world or in the hereafter), eine anders denkende Justiz darf es letztlich nicht geben.[20]

Islamwissenschaftler Tilman Nagel kritisiert daher den schariaverharmlosenden Erlangener Juristen: „Der in den «fünf Bewertungen» verborgene Bezug sowohl auf das Diesseits als auch auf das Jenseits schlägt sich in den seit dem 8. Jahrhundert entstehenden Rechtshandbüchern nieder … Nach wie vor wird am Doppelcharakter dieses Rechtssystems festgehalten: Es regelt die diesseitigen Lebensverhältnisse im Hinblick auf das, was dem Menschen im Jenseits bevorsteht.“[21]

Überall, wo Schriftgläubige Muslime leben, zerspaltet, sofern er nicht vom (hoffentlich nicht) diktatorischen oder (hoffentlich) wehrhaft demokratischen, sprich bleibend säkularen Staat gehindert wird, der geheiligt antisoziale Zug des Islam, der sich aus Allahs Vorschrift ergibt, Stadtbevölkerung oder Staatsvolk. Möglichst große und möglichst stark gereinigte Zonen schariatischen Rechts haben realisiert zu werden. Nach authentisch islamischem (und nicht nach „islamistischem“) Glauben stellt der weise Schöpfer selbst die Tugendhaften auf die Probe, indem er die Nichtmuslime ans geradezu teuflische Arbeiten bringt, Sure 3:118: „O ihr, die ihr glaubt, schließt keine Freundschaft, außer mit euresgleichen. Sie werden nicht zaudern, euch zu verderben, und wünschen euren Untergang.“

Auch in Sure 60:1 wiederholt Allah seinen Aufruf zur Meidung (barāʾa) der menschlichen Gegenspieler: „O ihr, die ihr glaubt, nehmt euch nicht Meine und eure Feinde zu Freunden, indem ihr ihnen (eure) Zuneigung zu erkennen gebt“, was den gebürtigen Briten, hanafitischen Gelehrten (Tafsir, Hadith, Fiqh) und Steinigungsfreund Scheich Muhammad ibn Adam al-Kawthari[22] erklären lässt, wie das Thema Integration aus gottesfürchtiger Sicht zu behandeln ist: „Diese Verse zeigen auf, dass es verboten ist, enge Freundschaften und Vertrautheit (Muwalat) mit Nichtmuslimen zu haben, selbst wenn man mit ihnen verwandt ist.“[23] Der Mufti an der Darul Iftaa (Leicester) zitiert mit offenkundiger Genugtuung aus den an er Central Mosque[24] geschätzten hanafitischen Fatawa al-Hindiyya al-‚Alamgiriyya (Delhi 1674), die anordnen: „Wenn ein Nichtmuslim stirbt, so kann man dem Vater oder anderen Verwandten des Verstorbenen sagen: ‚Möge Gott dich mit jemand noch Besserem belohnen und dich mit dem Islam ehren und dir ein muslimisches Kind bescheren.’“

Im Gegensatz zur Schariaverharmlosung der aus dem Iran stammenden Nadjma Yassari („mehr Spielraum als gedacht: Koran und die Überlieferungen sind vielschichtig … und erlauben eine Vielzahl von Auslegungen“)[25] bzw. konträr zur gleichsam hypnotisierenden Vorgehensweise eines Abdullahi an-Na’im (vgl. Staat säkularisieren, Politik religiös aufladen: Politik und Staat trennen, um Raum zu schaffen für die Scharia, Sägefisch 225) oder Mathias Rohe (vgl. Trojanisches Pferd: Zum neuen Buch des schariakonformen Regierungsberaters Mathias Rohe: »Das islamische Recht – Geschichte und Gegenwart«, Sägefisch 138), die allesamt vom „flexiblen“, orts- und gegenwartsbezogen anpassbaren, grundsätzlich menschenfreundlichen und heute demokratieverträglichen Islamischen Recht reden, stellt einer, der den Islam wirklich studiert hat, nüchtern fest:

33, 34. Die Behauptung, dass man die Gesetze des Islams außer Kraft setzen kann oder dass sie an Zeit und Raum gebunden sind, widerspricht dem islamischen Geist. Daher ist die Anwendung der Gesetze nach dem hochedlen Propheten eine ewige Pflicht; folglich stellt die Schaffung eines Staates, einer Exekutive und eines Verwaltungssystems eine Notwendigkeit dar.

Freiwillig ein säkulares Gesetz zu befolgen hindert den Muslim an der Erlangung irdischen Heils und ewiger Glückseligkeit, ließe sich mit dem um islamische Ganzheitlichkeit (islamischen Totalitarismus) bemühten Gelehrten ergänzen:

36, 37. Die religiösen Gesetze enthalten eine Reihe verschiedener Vorschriften, die ein umfassendes gesellschaftliches System bilden. … Der heilige Koran und die Sunna enthalten alle Weisungen und Gesetze, die der Mensch zum Glück und zur Vollkommenheit braucht.

Die Internetseite Muslim§Recht argumentiert im Grundsatz nicht anders und sprachlich sehr ähnlich wie die internationale, in Deutschland seit 2003 verbotene Kalifatsbewegung Hizb ut-Tahrir („Partei der Befreiung“). Sie warnt davor, dass die Deutsche Islam-Konferenz eine Religion konstruiert, welche die Muslime von der Pflicht zur Durchsetzung der Schariagesetze abhalten wird: „Wir sehen in der Islamkonferenz den Versuch, die Grundwerte der Muslime zu zerstören und die Muslime zu säkularisieren.“[26] Der aufzubauende Islamische Staat hingegen verlange von jedem Rechtgläubigen vollen Einsatz: „Schutzlos und von allen Seiten attackiert, erfährt die islamische Gemeinschaft, die Umma, eine Katastrophe nach der anderen und dies obwohl sie weiß, dass die einzige Lösung die erneute politische Einheit aller Muslime in einem einzigen Staat ist (…) Die Lösung für unsere Probleme ist sicher nicht eine vom Innenministerium initiierte Islamkonferenz oder gar die Integration der Muslime in die hiesige Gesellschaft unter Aufgabe unserer islamischen Werte (…) Die Lösung liegt einzig und allein in der islamischen Welt.“[27]

Als religiös begründete Sklavenhaltergesellschaft verfügt die Islamische Ordnung über verschiedene Einkommensquellen, darunter die Fünftelabgabe (Chums, ḫums)[28] und den Charadsch (ḫarāǧ),[29] aus landwirtschaftlichem Gewinn und die Zakah, beide nur von Muslimen zu entrichten, sowie die Dschizya (Ǧizya, Ǧezye),[30] die den (in der dortigen Welt im Hollenfeuer schmorenden) Dhimmis vorab (irdisch) abzupressen ist. Ahl-e Zemme – ahl aḏ-ḏimma ist das in Allahs Auftrag brutal herabzusetzende „Volk“ (ahl) der Juden und Christen. Selbst die Zwangssteuer der Dschizya ruft geradezu nach dem Islamstaat, weiß der Theologe:

37. Das islamische Steuer- und Haushaltssystem ist nicht nur darauf ausgerichtet, die Notleidenden und die armen Seyyeds zu ernähren. Es geht in erster Linie um die Schaffung eines Staates und die Finanzierung der Ausgaben eines großen Staatsapparates.

39. Weiter bilden die Ǧezye, d. h. die Steuer, die von den Ahl-e Zemme erhoben wird, sowie Charāǧ, die Steuer für große [staatliche] landwirtschaftliche Anbauflächen, außerordentlich große Einnahmequellen. So ein komplexes Steuersystem setzt die Existenz eines Staates und eines Gewalthabers voraus.

Auch die im heutigen Iran jährlich in Tabellenform veröffentliche Berechnung des Blutgelds (diyya – diye, blood money, eine Frau ist weniger teuer als ein Mann, ein Nichtmuslim weniger wert als ein Muslim), verlangt das erneuerte Kalifat mit Haddstrafen und Vergeltungsrecht (qiṣāṣ – ġesās).[31]

41. Ohne staatliche Organisation kann man viele strafrechtliche Festlegungen, u. a. die Aushändigung von Diye an die Betroffenen oder Hadd und Ġesās, die unter Aufsicht des islamischen Gewalthabers ausgeführt werden müssen, nicht verwirklichen. Nur ein Staat ist imstande, diese Gesetze in die Tat umzusetzen.

Illegitime Herrschaft drängte die Islamische Ordnung zurück, klagt der hohe Schiit, allen voran die ab 661 n. Chr. vom syrischen Damaskus aus und später dann im andalusischen Córdoba herrschenden Glaubensverräter der Umawiyyūn, die 750 durch die nicht weniger gottlosen ʿAbbāsīyūn abgelöst wurden. Ob der Mohammeds Meinung nach dem Islamgott treu ergebene Moses durch den satanischen Pharao geknechtet wurde oder ob der in achämenidischer Tradition als König der Könige (Shahinshah, King of Kings) zu huldigende Mohammad Reza die Iraner vom Ausüben der Religion abhält, bleibe sich im Grundsatz gleich und sei staatstragender kultischer Dienst am schrecklichen Ṭāġūt, am Götzen.

42. Die Staatsordnung, die Arbeitsweise und die Politik der Omayyaden und Abbasiden waren antiislamisch. Die Staatsform wurde auf den Kopf gestellt; sie wurde in eine Monarchie verwandelt wie im Fall des Regimes der Schahanschas von Iran, der Imperatoren von Rom und der Pharaonen von Ägypten.

Nur neun Jahre nach diesem Vortrag und nur zehn Tage, nachdem Chomeini am ersten Februar seinen Fuß auf iranischen Boden gesetzt hatte, wurde Schah Mohammed Reza gestürzt. Aus gutem Grund, weiß das Revolutionsprogramm:

42. Eine unislamische politische Ordnung errichten bedeutet nämlich nichts anderes als die politische Ordnung des Islams ignorieren. Dazu kommt noch, dass jede unislamische politische Ordnung eine polytheistische Ordnung ist, da ihr Herrscher der Ṭāġūt ist; und wir sind verpflichtet, die Spuren des Polytheismus in der Gesellschaft und im Leben der Muslime zu beseitigen und zu vernichten. …

Die gesellschaftlichen Bedingungen unter der Herrschaft des Ṭāġūt und der polytheistischen Ordnung sind der Boden für die Verderbnis, wie Sie sehen. Das ist die „Verderbtheit auf der Erde“, die ausgerottet werden muss und deren Stifter bestraft werden müssen. Das ist die gleiche Verderbtheit, wie sie der Pharao durch seine Politik in Ägypten stiftete. Und „er war ein Stifter der Verderbtheit.

Der islamisch-friedfertige Professor Shahul Hameed (Kalkutta) stellt klar: Töten geht im Islam gar nicht, jedenfalls fast. Nur der sorgfältig errichtete (properly established) Islamische Staat darf den Schrecklichen umbringen, der Verderben auf Erden verbreitet (spreading corruption on earth).[32]

Chomeini konnte seine religiösen Visionen erfolgreich erden. Heute zieht im himmlischen Terrorstaat Iran der vom Koran vorgegebene Anklagepunkt Fasād fi’l-Arḍ (spreading corruption on earth, der Täter ist im Iran ein Mofsed fel-Arz, arab. Pl.: mufsidūn), ähnlich wie nur noch der Tatvorwurf, „Krieg gegen Gott“ (muḥārabah – moharebeh) zu führen, sehr oft die Todesstrafe nach sich.[33]

Das mit dem Untergang des Osmanischen Reichs am 03.03.1924 per Gesetz zerschlagene Kalifat soll wiederauferstehen und alle Muslime der Welt, Sunniten wie Schiiten, vereinen. Bereits zwei Jahre später (Kairo 1926) versammelten sich Kalifatsanhänger zu einem Weltkongress zur Restaurierung des Kalifats, der vielleicht folgenlos blieben wäre, wenn nicht die 1928 gegründete Muslimbruderschaft jahrzehntelang und mit Denkern wie Yusuf al-Qaradawi die Sehnsucht nach dem Imperium Allahs bis heute wach halten würde, wie Nibras Kazimi (2005) darstellt.[34]

Zu den Kalifatsbewegungen der folgenden Jahrzehnte gehörte die von Köln aus betriebene Hilafet Devleti (Kalifatstaat), zählen Osama bin Laden und Aiman al-Zawahiri (sein Großvater, ein Scheich, nahm 1926 in Kairo am General Caliphate Congress teil) und deren terroristisches Umfeld und gehört die 1953 im jordanisch besetzten Ostteil Jerusalems (1967 durch Israel im Sechstagekrieg der Rechtsstaatlichkeit zugeführt, zivilisiert) von Taqī ad-Dīn an-Nabhānī unter Muslimbrüdern gegründete, bis heute palästinensisch dominierte, weltweit aktive und äußerst radikale HuT (Ḥizbu t-taḥrīr, „Party of Liberation“).[35] Ayatollah Chomeinis geistige und politische Erben melden sich 2011 ebenfalls zu Wort und deuten die Jasminrevolution in ihrem militant-gegenmodernen Sinne als einen Kampf für das Weltkalifat. Bereits 1931 kam es in Jerusalem zur General Islamic Conference, wiederum war es Ziel, das Kalifat neu zu erschaffen.[36]

Ob man von Emirat, Imamat, Kalifat oder, wie General Zia-ul-Haq oder Scheich Taqi ad-Din an-Nabhani es vorzogen, von Islamische Ordnung (Niẓāmu l-Islām, Nizam-e-Mustafa; Islamic Order – Islamic System) spricht, Sayyid Qutb differenzierte Islamic Shari’ah and the Islamic system (nizam), oder ob man mit Qutb die Herrschaft Allahs (Hakimiyyat Allah) fordert, mag variieren, die Weltgemeinde (umma – ommat) muss in jedem Fall zum Staat werden und der Koran zur Grundlage der Verfassung. Das mag Blutvergießen bedeuten, ist aber schlichte Notwehr und befreiende Wohltat, wie Chomeini den angehenden Islamischen Theologen nahelegt:

43, 44. Die Muslime in allen islamischen Ländern sind verpflichtet, politische islamische Revolutionen zum Siege zu führen. … Um die Einheit und Freiheit der islamischen Nationen wiederherzustellen, müssen wir die oppressiven und hörigen Regierungen stürzen.

Die soziale Harmonie ist zum Greifen nahe. Gerechtigkeit für alle:

51. Der islamische Staat ist weder despotisch noch absolutistisch, er ist konstitutionell … in dem Sinne, dass die Regierenden … an eine Reihe von Bedingungen geknüpft sind, die im heiligen Koran und in der Sunna … festgelegt worden sind. Daher ist die islamische Regierung die Regierung des göttlichen Gesetzes über das Volk.

Die Volkssouveränität (as-Siyāda aš-Šaʿbīya, popular sovereignty, sovereignty of the people) bei Rousseau 1762 als La souveraineté populaire bzw. souveraineté du peuple eingefordert, lockt die bösen Dschinnen und Satane heran.[37]

Zwischen Naturgesetz und Sittengesetz, zwischen Physik und Scharia kann es letztlich keinen Unterschied geben, denn wo der Teufel nicht verwirrend dazwischenredet, strömen die Vorschriften, denen alles Sein unterworfen ist, ungehindert aus der jenseitigen und absoluten Quelle heraus, aus der Gottheit.

Wer sich als Geschöpf begreift und nicht als Schöpfer und den Koran wörtlich nimmt, wird mit Chomeini bekennen müssen, dass in der einzig humanen Gesellschaftsordnung (hakimiyya, siyada, rabbaniyya – Sovereignty of God) alle Gesetze von Allah stammen:

52. Niemand hat das Recht, Gesetze zu erlassen, und kein Gesetz außer dem göttlichen ist anwendbar. … Der islamische Staat ist ein Staat des Gesetzes. In dieser Staatsform gehört die Souveränität allein Gott. Das Gesetz ist nichts anderes als der Befehl Gottes.

104. Das ist ein politischer Befehl. … Das Hauptziel besteht darin, die Könige und die in ihrem Dienst stehenden Richter daran zu hindern, das Volk an sich zu ziehen, indem sie sich ihm als zur Regelung seiner Angelegenheiten geeignet präsentieren.

Nur wer „islamisches Wissen“ hat, darf führen:

105. Was soll das islamische Volk tun? An wen soll es sich im Fall von Vorkommnissen und Streitigkeiten wenden? Der Imam sagt: „Ihr müsst sehen, wer von euch unsere Ahādis überliefert, studiert hat, was uns erlaubt und verboten ist, und wer dieses Gebiet beherrscht und unsere Gesetze kennt.“

Die Olamā sind berufen zu herrschen

Geschickt warnte Azhar-Absolvent und Muslimbruder-Cheftheologe Yusuf al-Qaradawi, weltweit bekannt für den Begriff vom zeitgenössischen Heilsereignis des Islamischen Erwachens (Islamic Awakening), bereits 1984 davor, dass eine nicht von den Ulama (ʿulamā, die „Gelehrten“ d. h. Schariagelehrten, Sg, ʿālim) rechtgeleitete Islamische Bewegung in den Extremismus abrutsche: „Nur die Ulama können den Weg zur umfassenden Führung aufzeigen, weil sie die Schriften kennen und die Islamischen Wissenschaften studiert haben.“[38]

Vermag im Deutschland des Jahre 2011 jemand zu erkennen, dass Wissenschaftsrat und Stiftung Mercator, Bülent Ucar, Rauf Ceylan und Mouhanad Khorchide den schariagelehrigen Ulama einen grundsätzlich anderen theologischen Rang einräumen möchten als Yusuf al-Qaradawi es fordert?[39] Ist eine „schleichende Scharia“, eine allmähliche Aushöhlung des Rechtsstaats und ein „islampädagogisches“ Entfremden der jungen Muslime über die Moscheen und den Islamischen Religionsunterricht jedoch sicher und dauerhaft abgewehrt oder auch nur unerwünscht, wenn ein Professor wie Ucar erklärtermaßen über die „Entwicklung der Scharia im historischen und modernen Kontext“ forscht und mit Dr. Silvia Horsch die Betreiberin der Webseite al-sakina.de und Mitbetreiberin der Seite nafisa.de zum Ghazali-Kongress (28.-30. Oktober 2011) an die Uni Osnabrück lädt, jene tief Verschleierte, die zu Amir Zaidan (Islamologisches Institut, Wien) und zur Gesellschaft Muslimischer Sozial- und Geisteswissenschaftler (GMSG) verlinkt?

Bei der GMSG durften 2002 (Ort: Uni Kassel) neben dem genannten Amir Zaidan auch Heiner Bielefeldt, Bülent Ucar sowie Mehmet Sabri Erbakan von der Millî Görüş (Verfassungsschutz: „Langfristiges Ziel ist die fundamentale Umgestaltung der Türkei, die Wiederherstellung einer „Großtürkei“ und schließlich eine islamische Weltordnung“) jeweils einen Vortrag halten, nicht zu vergessen Ahmad Khalifa von der IGD, die uns als der deutsche Zweig der extremistischen Muslimbrüder gelten kann. Im Folgejahr hielt der hochrangige Muslimbruder Ibrahim El-Zayat die GMSG-Laudatio für Udo Steinbach.[40]

Die fragwürdige Osnabrücker Festlichkeit des Jahres 2011, deren Macher künftig, ausgerechnet, für die Ausbildung von staatlich angestellten schulischen Religionslehrern zuständig sein sollen, trägt den die Säkularität, Wissenschaftlichkeit und Demokratie schlicht verhöhnenden Tagungstitel 900 Jahre al-Ġazālī im Spiegel der islamischen Wissenschaften – Perspektiven für eine Islamische Theologie in Deutschland.

Offensichtlich soll das Weltbild und Menschenbild eines der erfolgreichsten Zerstörer logischen und humanen Denkens, der radikal jenseitszentrierte Abū Ḥāmid al-Ġazālī ungehindert Einfluss auf Deutschlands Hörsäle und Klassenzimmer haben dürfen. Das Einladungsschreiben lockt: „Er hinterließ grundlegende Werke, deren Bedeutung die heute lebenden Muslime in ihrem Denken und Handeln nicht unbeeinträchtigt lässt. … Bezogen auf die Lebenswirklichkeit der Muslime in Deutschland kommen namhafte Vertreter der Wissenschaft miteinander ins Gespräch und präsentieren die Ergebnisse ihrer Forschung.“

Der zwingend an die emotionale und juristische Herabwürdigung des Diesseits und der Sinneswahrnehmung, des Verstandes und nicht zuletzt der Frau gebundene himmlische Totalitarismus des im Jahre 1111 verstorbenen islamischen Gelehrten bringt Bülent Ucar, Rauf Ceylan und Mouhanad Khorchide nun nicht etwa dazu, die deutsche Bevölkerung namentlich Wissenschaftslandschaft auf das auf Ungleichbehandlung beruhende Vorschriftengebäude von Scharia und Sunna aufmerksam zu machen.

Nein, ein einschläferndes Ungefähr stellt Bezug („Verbindung“) her zur politischen Situation des Heute („zum Hier und Jetzt“), was wohl austesten soll, ob der Islam an unseren Hochschulen und Schulen so menschenfeindlich (authentisch koranbasiert) verkündet werden darf wie zur Zeit der Vollendung von Schariawissenschaft und Fiqh vor neun Jahrhunderten. Die Perspektive der Muslimbrüder, Erbakan-Bewunderer und sonstigen islamverbandlichen Sinnsucher auf die Schariagesetze seien den Nichtmuslimen und demnächst, in jedem Klassenzimmer, den zu muslimisierenden Schülerinnen und Schülern zu Gehör zu bringen, so könnte man die Osnabrücker jedenfalls verstehen: „Wichtig ist vor allem die Herstellung einer Verbindung zum Hier und Jetzt einer muslimischen Gesellschaft, die in der Bundesrepublik eigentlich erst am Anfang ihres geistigen Findungsprozesses steht, einer Gemeinschaft, die Religion gerade erst als spirituellen Aspekt ihres Vorhandenseins in der deutschen Gesellschaft entdeckt, den sie im Austausch mit den anderen religiösen Mitbewerbern im gesellschaftlichen Kontext grundsätzlich auch bereit sein muss, zu teilen.“[41]

Solche erste zaghafte Begeisterung erinnert fast ein wenig an den vorrevolutionären Chomeini:

143. Der Pessimismus muss überwunden werden!

Anders als beim Ayatollah geht es den glaubensbewegten Wortführern der auch bei DAAD und Uni Erfurt bestens bekannten, gefälligst ungleich zu behandelnden eingewanderten Menschensorte der „Muslims in the West“[42] noch nicht um das Kalifat, sondern wohl eher um die Implementierung von (korangemäß immer weiter auszudehnenden) Teilen der Scharia in das nationale oder europäische Ehe- und Familienrecht oder das Erbrecht, vielleicht sogar in Staatsbürgerstatus bzw. Ausländerrecht.[43] Mustafa Cerić kennt Europa und den Islam und fordert: „Opening the way for Muslim law to be recognized in matters of personal status such as the Family Law.“[44]

Die AEMR bzw. das GG richtet sich zuallererst an das Individuum, die himmlische Scharia hingegen vor allem an das Kollektiv namens Umma, Dhimmi oder Frau. Allah will die verstaatlichten Stämme und Menschenklassen. Werden aufklärungshumanistische Individualrechte an jenseitszentrierten Gruppenrechten (Group Rights) zerbrechen?[45]

Bis dahin haben Muslimbrüder und Millî-Görüş-Bewegte für ihre rechtsspaltende Sache Werbung zu betreiben, Chomeini sagt Propaganda:

145. Wir sind verpflichtet, uns für die Schaffung eines islamischen Staates einzusetzen. Propaganda für dieses Ziel ist unsere erste Aufgabe. Durch Propaganda kommen wir voran.

Auch die letzten beiden betrachten Worte von Ayatollah Chomeini mögen uns an die 2011 wohl kaum noch zu verhindernden, aber bleibend verhindernswerten Islamischen Studien an Deutschlands Hochschulen gemahnen:

148. Die [islamischen] Seminare in Ġom, Mašhad und andere Seminare haben die Pflicht, dem Volk den Islam zu präsentieren. Die Menschen kennen den Islam nicht. … Ihr könnt sicher sein, wenn ihr den Mitarbeitern der Universitäten und den Studenten das islamische Denken und den islamischen Staat richtig darstellt, werden sie den Islam willkommen heißen.

Die „Säuberung der islamischen Seminare“ wird vielleicht in Osnabrücks Hörsälen beginnen, warum nicht unter Berufung auf den im Oktober 2011 geehrten Theologen Abū Ḥāmid al-Ġazālī? Ayatollah Chomeini, von dem Bülent Ucar nicht sagt, dass er den Islam falsch verstanden hätte, ruft den Hochschulbetrieb zur Pflege der gereinigten Religion:

157. Um den Menschen den Islam nahezubringen, ist es zunächst erforderlich, dass die islamischen Seminare gesäubert werden. Ihr Lehrprogramm und ihre Propaganda- und Unterrichtsmethode müssen vervollkommnet werden. … Die Pseudofrommen innerhalb der islamischen Seminare lenken die Menschen vom Islam und von gesellschaftlichen Umwälzungen ab.

Irgendwelche Probleme zwischen Scharianorm und Wissenschaftlichkeit scheint selbst der über Höllenfeuer und Rechtsstaat grübelnde Mitbürger erkannt zu haben, der in wenigen Tagen im Schloss Osnabrück sprechen wird. Jameleddine Ben Abdeljelil ruft nicht den aus seiner Sicht offenkundig makellosen Islam, sondern die Umwelt zum Kurswechsel auf, denn: „Der Boden für einen islamischen Aufklärungsdiskurs in unserem österreichischen Kontext ist meines Erachtens potenziell vorhanden, benötigt aber für seine Entfaltung fördernde strukturelle Voraussetzungen.“[46] IRU-Vorzeigepädagogin Lamya Kaddor könnte dem Herrn ihr berüchtigtes „Die Aufklärung ist für den Islam nicht übertragbar“ entgegnen.[47]

Es bleibt zu hoffen, dass am 28.-30. Oktober 2011 trotz festlicher Ekstase und anwesender Islam(aktiv)isten von einigen Rednern der Mut gefunden wird, jede unkritische universitäre Lesart der Texte des Ghazali Aufruf zu religiösem Totalitarismus zu nennen. Bülent Ucar, Mouhanad Khorchide und Rauf Ceylan müssen Scharia und Fiqh unmissverständlich als menschenverachtend und demokratiegefährdend erklären.

Die Verantwortlichen für das neue Fach Islamische Studien sollten dem Verdacht bzw. unserem vielleicht ja völlig falschen „Islambild“ entgegentreten, den beiden der Muslimbruderschaft nahestehenden, auf Segregation zielenden Organisationen ECFR (European Council for Fatwa and Research, um Yusuf al-Qaradawi und Mustafa Cerić) und FIOE (Federation of Islamic Organizations in Europe) Unterstützungsarbeit zu leisten.

Jacques Auvergne

[1] Kalifornien im April 1998. Ein angesehener Professor und Islamkonvertit (Schia), der 45 Jahre lang (1965-2010) im sonnigen Berkeley lehrte, beschimpft auf dem Unicampus studentische Aktivisten einer Gedenkveranstaltung zum Völkermord an den Armeniern des Osmanischen Reichs: „Es war kein Völkermord, aber ich wünschte, es wäre einer, ihr lügenden Schweine!“, und: „Ihr verdreht die historische Wahrheit. Ihr blöden Armenier verdient, massakriert zu werden!“ Aber Herr Professor, die Herzensruhe eines Sufi-Mystikers sieht doch wohl anders aus?

Shaké Hovsepian: A group of students were commemorating the Armenian Genocide when Hamid Algar approached them and began making racist statements. His remarks included slurs such as „It was not a Genocide, but I wish it was, you lying pigs!“ He was also quoted as saying, „You are distorting the truth about history. You stupid Armenians, you deserve to be massacred!“

One student confronted Algar and asked that he reveal his identity. Although Algar didn’t answer this question, his parting words were, „I’ve been here for 30 years you bastard!“

http://www.campus-watch.org/article/id/596

Um die schleichende Islamische Revolution global zu integrieren und den Muslimen die Zumutungen wissenschaftlichen Denkens und universeller Menschenrechte zu ersparen, nutzt der 1940 in England geborene Konvertit Hamid Algar das nach dem Verebben von Protestkultur und Studentenrevolte nostalgisch verkitschte und entgrenzt fremdenfreundliche Berkeley (Berkeley, both the campus and the city are different from much of the rest of the country, thank God.). Der Koranleser argumentiert radikal kulturrelativistisch: Säkularität sei für den Okzident (the West) gangbar, für andere Weltgegenden aber nicht, denn diese würden ihre [Anm.: gerne schariapflichtige] Zivilisation auf einem Fundament völlig andersartiger Glaubenssätze aufbauen, they have different sets of beliefs.

Algar, who was born in England in 1940 … declines to discuss his conversion to Islam, which he considers a private matter.

http://www.campus-watch.org/article/id/718

Islamkritik ist bekanntlich nicht sehr hilfreich, not very helpful. Antietatist und Chomeini-Bewunderer Hamid Algar findet die Zivilisten ermordende Hamas nicht so schlimm, eher schon die Kritik an ihr, der Mensch im Westen müsse endlich den andersartigen Blickwinkel der muslimischen Bombenbastler würdigen:

Regarding the Arab-Israeli conflict, Algar refuses to condemn Palestinian suicide bombings targeted against Israeli civilians. He views Israel as an oppressive state that subjects Palestinians to constant brutality, discrimination, and humiliation. Says Algar, “That term [suicide bombings], an invention of the West, does not represent the perspective of those who engage in such action and is not very helpful. It seems to me that such actions are closer to the case of a soldier who, in battle against overwhelming odds and in the certain knowledge that he will not emerge alive from the encounter, rushes upon the enemy. … In other words, there is definitely a cause-and-effect relationship here, and to criticize or condemn an effect while overlooking the cause is not very helpful.”

nach: DiscoverTheNetworks

http://www.discoverthenetworks.org/individualProfile.asp?indid=2161

Hamid Algar is a Professor Emeritus of Persian studies at the Faculty of Near Eastern Studies, University of California, Berkeley. He began his studies of Arabic, Persian and Islamic Civilization at Cambridge in 1959. After graduating, he spent a lengthy and fruitful period of travel in Iran, Turkey and Afghanistan before returning to Cambridge in 1963 and completing his doctorate there two years later. He has been teaching in the Department of Near Eastern Studies since 1965 …

His research interests center on Shi’ism in Iran and Sufism in the Persian and Persian-influenced world, with particular emphasis on the Naqshbandi order. His copious writings have been published in an array of languages. He was recently awarded an honorary doctorate by the University of Tehran.

http://www.ldcintellectuals.org/EN/content.asp?PID=%7B5E4B1124-C8CD-4478-A883-4C2982880D2A%7D

im Bild: Hamid Algar (Foto von Robert Holmgren)

http://www.flickr.com/photos/holmgren/558107767/in/photostream/

Hamid Algar, Foto, bei: Islamische Stiftung Astana Quds Rezavi (Āstān-e Qods-e Reẓāwī), Schrein des 8. Imam Reza, Mashhar (Iran)

http://www.aqlibrary.org/mediashare/wa/tyrvowcrd5u4ykqz432kc65e91cfuu-org.gif

Hamid Algar, Foto bei bashgah.net

http://bashgah.net/assets//Image/peoples/Hamed%20Elgar/HamedElgar3.jpg

Professor Hamid Algar of Berkley, University of California, delivers a lecture on the 30th anniversary of the founding of the Islamic Republic of Iran on the impact that it had in the West.

http://www.youtube.com/watch?v=qdjs3WmEbiE

Algar kritisiert Obamas Iranpolitik

http://www.youtube.com/watch?v=S6tuNf1aq4s

Dr. Algar Critiques „Iranian Exiled Women Memoirs“

http://www.youtube.com/watch?v=SrrdDHzAQJE&feature=related

[2] Hišām bin Muḥammad bin as-Sāʾib al-Kalbī (737-819) überliefert im Kitāb al-Aṣnām das von Arabiens Göttervielfalt erzählende Prophetenwort: I have offered a white sheep to al-‚Uzza, while I was a follower of the religion of my people.

http://answering-islam.org/Books/Al-Kalbi/uzza.htm

aus: THE BOOK OF IDOLS: BEING A TRANSLATION FROM THE ARABIC OF THE KITAB AL-ASNAM, by: HISHAM IBN-AL-KALBI, translated with introduction and notes by: NABIH AMIN FARIS (1952)

http://answering-islam.org/Books/Al-Kalbi/

Das „Götzenbuch“ von Ibn al-Kalbi

http://de.wikipedia.org/wiki/Altarabische_Gottheiten#Das_.E2.80.9EG.C3.B6tzenbuch.E2.80.9C_von_Ibn_al-Kalbi

Kitāb al-Aṣnām (Book of Idols), Beispielblatt, 12. Jahrhundert

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/de/3/36/Asnam-2.JPG

„Gebräuche des heidnischen Arabiens, die viele alte, charakteristische Formen dieser Religionsstufe überliefern“.

http://de.wikipedia.org/wiki/Ibn_al-Kalb%C4%AB#Werke

Löwentempel zu Petra, der ʿUzzā geweiht

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/4/40/Temple_of_Winged_Lions%2C_Petra.jpg

[3] „Weil Er der Chaaliq von allem außer Ihm ist, ist alles Übrige Chalq“,

echt monotheistisch, das verdient Kontext:

„Allaah ta‟ala allein ist der Chaaliq (Schöpfer), Er ist der Baari’ (Erschaffer) und der Musawwir (Gestalter). Weil Er der Chaaliq von allem außer Ihm ist, ist alles Übrige Chalq (Schöpfung), das durch Seinen Befehl Kun! (sei!) entstanden ist.“

aus: Abu Muhammad: Islamische Begriffe für deutschsprachige Muslime

http://www.salaf.de/sprache/PDF/spr0001_Islamische%20Begriffe%20fuer%20deutschsprachige%20Muslime.pdf

bei: SALAF.de – authentisch & informativ

http://www.salaf.de/

Schariapflicht im Digitalzeitalter. (Technologisch) moderne Kalligraphien des islamischen Gottesnamens al-Chaaliq (al-Ḫāliq), „der Schöpfer“

http://1.bp.blogspot.com/-oSPDaZhrPoc/TckNylyDMqI/AAAAAAAAADQ/siqn-1hq6ZU/s1600/%D8%A7%D9%84%D8%AE%D8%A7%D9%84%D9%82.jpg

http://data0.zic.fr/loqmane/mod_article1458931_1.jpg?6397

bei: Eslam: Der Schöpfer.

http://www.eslam.de/begriffe/s/schoepfer.htm

[4] Er hat die Menschheit mit Tauhid erschaffen (Al-Kulayni, al-Kafi (Akhundi), II, 12, hadith Nr.2.). Vom Revolutionsführer wird der Tauhid ebenso vernunftfern wie islamisch mit dem angeborenen Ausgerichtetsein auf Allah hin verschmolzen, dem Begriff der Fitra:

Chomeini: „Es ist eine der Eigenschaften der Natur, mit der Gott den Menschen geschaffen hat, dass er Unvollkommenheit mit Abneigung begegnet. Was er als Mangel oder Fehler erkennt, dem steht er von Natur aus ablehnend gegenüber. Deshalb sollte das, was die menschliche Natur anzieht, eins und einzig sein, denn alles, was zur Pluralität fähig ist, und alles, was aus Teilen besteht, ist unvollkommen und mangelhaft. Pluralität geht immer mit Begrenztheit (was ein Mangel ist) einher, und alles Mangelhafte wird von der menschlichen Natur abgelehnt. Diese beiden Aspekte in der menschlichen Natur, nämlich die Ablehnung des Mangelhaften und das Begehren des Vollkommenen bestätigt nicht nur das Prinzip von Tauhid, der Einheit Gottes, sondern auch, dass die Göttliche Existenz jede Vollkommenheit umfasst und von jedem Mangel frei ist. Dies kommt in der gesegneten Sura at-Tauhid zum Ausdruck, die sich auf die Wesenheit des Erhabenen, des Allerhöchsten bezieht. Die Sure spricht am Anfang von huwa (Er) und nennt in den nächsten Versen sechs seiner Eigenschaften. Da sein Heiliges Wesen eine absolute Wesenseinheit (huwiya) ist, umfasst das Göttliche Sein alle Vollkommenheiten. Gott ist einzig (ahad), und seine Einzigkeit (ahadiya) bedingt sein Einsein (wahidiya). Und da absolute Wesenheit alle Vollkommenheiten einschließt und frei ist von allen Mängeln, die aus endlicher Wesenheit entspringen, ist er ewig (samad), das Ende, das Ziel und die Zufluchtstätte von allem. Weil Er absolute Wesenheit ist, wird nichts von Ihm getrennt, noch ist Er selbst von etwas getrennt. Er zeugt nicht und wurde nicht gezeugt (lam yalid wa lam yulad), vielmehr ist er der Ursprung und das Ende, zu Dem alles Lebendige zurückkehrt, ohne von Ihm getrennt worden zu sein, denn Trennung bedingt Mangel. Diese absolute Wesenheit hat kein Gleiches (wa lam yaku-llahu kufuwan ahad), da absolute Vollkommenheit Wiederkehr ausschließt.“

http://www.al-shia.de/ueberlieferungen/fitra.htm

He originated mankind upon tawhid

Khomeini: “It should be known to you that one of the characteristics of the nature upon which God has fashioned mankind is a loathing for imperfection. Man is by nature averse to everything he perceives as defective and faulty. Since His sacred Essence has an absolute ipseity (huwiyyah) (an absolute ipseity must be absolutely perfect; otherwise it is a finite ipseity), the Divine Being encompasses all perfections. `Allah‘, (which follows the pronoun huwa in the surah), shows that in spite of encompassing all perfections, It is simple (basit); otherwise It would not have an absolute ipseity . Thus, He is ahad (unique) and His ahadiyyah (uniqueness) necessitates His wahidiyyah (oneness). And since absolute ipseity includes all perfections and is free from all defects-which originate in finite ipseity He is Samad (Eternal, the End, Goal and Refuge of every thing) and is not vacuous. On account of His being absolute ipseity, nothing is begotten or separated from Him, nor is He Himself separated from anything. He is lam yalid wa lam yulad, i.e. He begetteth not, nor was begotten; rather, He is the Source of everything and the End to which all existents return without having separated from Him, for separation necessitates defectiveness. Absolute Ipseity has no equal either, since absolute perfection precludes recurrence.”

http://www.erfan.ir/article/article.php?id=5569

[5] Charta der Hamas:

„Die Stunde des Gerichtes wird nicht kommen, bevor Muslime nicht die Juden bekämpfen und töten, so dass sich die Juden hinter Bäumen und Steinen verstecken und jeder Baum und Stein wird sagen: ‚Oh Muslim, oh Diener Allahs, ein Jude ist hinter mir, komm und töte ihn!’“

http://www.botschaftisrael.de/2011/05/20/hamas-keine-gesprache-mit-israel/

Hamas als Zweig der Muslimbruderschaft. Das Islamprogramm.

http://en.wikipedia.org/wiki/Hamas_Charter#Specific_articles

dazu bei: Information Division, Israel Foreign Ministry – Jerusalem. THE COVENANT OF THE HAMAS – MAIN POINTS

http://www.fas.org/irp/world/para/docs/880818a.htm

Hamas Charter

„The Day of Judgement will not come about until Muslims fight the Jews (killing the Jews), when the Jew will hide behind stones and trees. The stones and trees will say O Muslims, O Abdulla, there is a Jew behind me, come and kill him. Only the Gharkad tree, would not do that because it is one of the trees of the Jews.“ (related by al-Bukhari and Muslim).

http://www.mideastweb.org/hamas.htm

http://www.adl.org/main_israel/hamas_charter.htm

Vereinsziele sind laut Satzung Hilfeleistungen für die in der Bundesrepublik lebenden Palästinenser, die Durchführung von humanitären Projekten für bedürftige Palästinenser sowie die Unterstützung und Förderung von Bildungsstätten in den palästinensischen Autonomiegebieten. Die gesammelten Spendengelder überweist Al-Aqsa e.V. an soziale und humanitäre Einrichtungen in den teilautonomen palästinensischen Gebieten, die in die Organisationsstruktur der HAMAS oder ihr Umfeld eingebunden sind. … Darüber hinaus besteht eine enge Verflechtung der HAMAS mit den Al-Aqsa -Zentren in verschiedenen Staaten. Ein Großteil der Spendengelder, über welche die HAMAS verfügt, fließt in den Unterhalt eines weit verzweigten Netzwerkes von Moscheen, Schulen, Waisenhäusern und Krankenstationen, über das die Organisation in Gaza und der Westbank verfügt. Durch ihre religiösen und sozialen Aktivitäten, die hauptsächlich auf die Islamisierung der palästinensischen Gesellschaft abzielen, ist es der HAMAS gelungen, unter der Bevölkerung eine Anhängerschaft von z.Zt. ca. 15 % zu mobilisieren. … Auch der Aachener Verein Al-Aqsa e.V. nennt in seinen Spendenaufrufen als Verwendungszweck und Empfänger finanzieller Leistungen – neben der Errichtung z.B. von Krankenhäusern, Feuerwehrstationen und Bildungsstätten, sowie der Versorgung der palästinensischen Bevölkerung mit Lebensmitteln – seit längerem die Unterstützung von „Märtyrerfamilien“ in Palästina.

http://www.initiative-tageszeitung.de/lexika/leitfaden-artikel.html?LeitfadenID=242

Bekanntmachung des Bundesinnenministeriums über die Verfügung eines Vereinsverbotes (AL-AQSA e.V., Aachen). 31.07.2002

http://www.documentarchiv.de/brd/2002/verbot_al-aqsa.html

„Judenfeindliche Ressentiments spielen seit Niederschrift des Koran im 7. Jahrhundert und dem Massaker gegen die Juden von Medina im Jahre 628 durch Mohamed im Islam eine fundamentale Rolle. Bis heute kann dieser fundamentale Judenhass reaktiviert und instrumentalisiert werden. Ein Beispiel dafür liefert die im Gaza-Streifen herrschende Organisation Hamas in ihrer Charta (…) Der Vortrag beschäftigt sich mit neuen Formen von Judenhass und Feindschaft gegenüber Israel, mit den Zusammenhängen zwischen beiden und ihren Auswirkungen auf die Stimmung in Europa.“

Muhammet Balaban, Sprecher der „Kommission Islam und Moscheen in Essen“, fühlte sich durch diesen Text „persönlich beleidigt“. Er sah darin „Angriffe auf den Propheten, den Koran und auf alle Muslime“. In einem Brief an den Oberbürgermeister protestierte Balaban, ein wohlhabender türkischer Geschäftsmann und einflussreicher Bürger der Stadt Essen, gegen die geplante Veranstaltung. Dabei erwies er sich als versiert im Vokabular der Stigmatisierung: „Es ist inakzeptabel, dass diese Einrichtung (die Alte Synagoge – Ch.N.) Misstrauen, Hass, Anfeindung und Unfrieden in unserer Gesellschaft sät“. …

Am Ende seines Briefes stellt er Forderungen. Etwa die, der Oberbürgermeister der Stadt Essen solle „dafür Sorge tragen, dass die Leitung der Alten Synagoge ihre Haltung zu der Gesamtverantwortung in unserer Stadt und Gesellschaft ändert“. Wirklich zeigte der Essener Oberbürgermeister den bekannten Reflex und stimmte Balaban zu, auch er in einem Offenen Brief: „Daher erwarte ich, dass die neue Leitung der Alten Synagoge sich den Integrationsgedanken deutlich mehr zu eigen macht, als dies bisher der Fall war.“

aus: Chaim Noll: Die Annulierung der Aufklärung

http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/annulierung_der_aufklaerung/

La Charte du Hamas

La relation du Mouvement Islamique de Résistance avec le groupe de la Fraternité Musulmane.

Article 2 : Le Mouvement Islamique de Résistance est une des branches de la Fraternité Musulmane en Palestine. Le Mouvement de la Fraternité Musulman est une organisation universelle qui constitue le mouvement Islamique le plus important des temps modernes. Il se caractérise par sa profonde compréhension, son parfait entendement et son adhésion totale aux concepts islamiques dans tous les aspects de la vie, de la culture, de la foi, de la politique, de l’économie, de l’éducation, de la société, de la justice et du jugement, de la diffusion de l’Islam, de l’éducation islamique, de l’art, de l’information, de la science de l’occulte et de la conversion à l’Islam.

L’universalité du Mouvement Islamique de Résistance

Article 7 : Comme ces Musulmans qui adhérent aux pratiques du Mouvement de Résistance Islamique se répandent partout dans le monde, se rallient à son soutien et à ses positions, s’efforcent de rehausser ses luttes, le Mouvement est universel. Il est parfaitement adapté pour cela en raison de la clarté de son idéologie, de la noblesse de ses causes et de la hauteur de ses objectifs. A partir de là, le Mouvement devra être considéré et estimé, et son rôle devra être reconnu. Celui qui dénie ses droits, évite de le soutenir et reste aveugle devant les faits, que ce soit intentionnellement ou non, devra se réveiller pour se rendre compte que les évènements l’ont rattrapé et qu’il n’y a pas de logique qui puisse expliquer son attitude. Celui-là devra certainement apprendre des exemples passés. L’injustice du parent proche est plus difficile à supporter que le coup d’un sabre indien.

Le Mouvement de Résistance Islamique est un des liens de la chaîne dans la lutte contre les envahisseurs sionistes. Ceci depuis 1939, date de l’émergence du martyre Izz al-Din al Kissam et de ses frères, membres de la Fraternité Musulmane. Il poursuit sa lutte et s’associe au combat des Palestiniens et de la Fraternité Musulmane dans la guerre de 1948 et aux interventions Jihad de la Fraternité Musulmane en 1968 et après. De plus, si les liens ont été distants les uns des autres et si des obstacles ont été mis en place par ceux qui servent le sionisme pour que les combattants ne puissent poursuivre la lutte, le Mouvement de Résistance Islamique aspire à la réalisation de la promesse d’Allah, quelle que soit la durée nécessaire. Le Prophète, qu’Allah le bénisse et lui accorde le salut, a dit :

„Le jour du Jugement ne viendra pas tant que les Musulmans combattent les Juifs (tuent les Juifs) et tant que le Juif se cache derrière des pierres et des arbres. Les pierres et les arbres diront : „Oh ! Musulmans, Oh ! Abdulla, il y a un Juif derrière moi. Viens et tue-le.“ Seul, l’arbre Gharkad ne le dira pas parce que c’est l’un des arbres de Juifs. (narré par al-Bukhari et un Musulman).

Le slogan du Mouvement Islamique de Résistance

Article 8 : Allah est son point d’ancrage, le Prophète est son modèle, et le Coran, sa constitution : la Jihad est son chemin et la mort pour la cause d’Allah est le plus grand de ses voeux.

http://aval31.free.fr/charte_hamas/charte_hamas.htm

Hier die Charta (Mīṯāq, Covenant, Charter) der Ḥarakat al-muqāwama al-islāmīya auf Arabisch

http://ar.wikisource.org/wiki/%D9%85%D9%8A%D8%AB%D8%A7%D9%82_%D8%AD%D8%B1%D9%83%D8%A9_%D8%AD%D9%85%D8%A7%D8%B3

Mīṯāq Ḥarakat Ḥamās, das Original

http://www.scribd.com/doc/21572458/%D9%85%D9%8A%D8%AB%D8%A7%D9%82-%D8%AD%D8%B1%D9%83%D8%A9-%D8%A7%D9%84%D9%85%D9%82%D8%A7%D9%88%D9%85%D8%A9-%D8%A7%D9%84%D8%A5%D8%B3%D9%84%D8%A7%D9%85%D9%8A%D8%A9-%D8%AD%D9%85%D8%A7%D8%B3

Hadith, Sahih Muslim, Book 041, Number 6985:

Abu Huraira reported Allah’s Messenger (may peace be upon him) as saying: The last hour would not come unless the Muslims will fight against the Jews and the Muslims would kill them until the Jews would hide themselves behind a stone or a tree and a stone or a tree would say: Muslim, or the servant of Allah, there is a Jew behind me; come and kill him; but the tree Gharqad would not say, for it is the tree of the Jews.

http://www.muslimaccess.com/sunnah/hadeeth/muslim/041.html

[6] taz 23.01.2011. Gudrun Krämer: „Die Deutschen haben ein einseitiges Islambild

http://www.taz.de/!64704/

[7] Deutschen Welle 02.10.2011: „Ist das Islambild in den Medien zu negativ?“

http://www.dw-world.de/dw/article/0,,15429038,00.html

[8] NZZ 09.05.2011. Kai Hafez: „Das negative Islambild verfestigt sich.“

http://www.nzz.ch/nachrichten/politik/international/das_negative_islambild_im_westen_verfestigt_sich_1.10518831.html

[9] ZEIT 03.09.2010, Renate Künast: „Wir müssen den Islam einbürgern!“

http://www.zeit.de/politik/deutschland/2010-09/kuenast-sarrazin-integration

[10] Islam einbürgern – Auf dem Weg zur Anerkennung muslimischer Vertretungen in Deutschland

Dokumentation der Fachtagung der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration. 25. April 2005

darin immerhin Dr. Christoph Dahling-Sander: „Von einer neuen islamischen Struktur muss erwartet werden, dass sie nicht im Widerspruch zur freiheitlich demokratischen Grundordnung steht. Explizite und implizite scharia-rechtliche Vorbehalte gegenüber dem Grundgesetz sind nicht hinnehmbar. Hier bedarf es der weiteren Klärung hinsichtlich der Aussagen der Islamischen Charta, aber auch der Thesen der SCHURA Hamburg. Eine neue Organisation muss sich außerdem von der Milli Görüs-Ideologie und ihr nahe stehenden publizistischen Organen aktiv distanzieren und deren Verbreitung verhindern. … Die Verbindlichkeit und Autorität des in der neuen Struktur geplanten Imam- bzw. Fatwa-Rates muss geklärt und transparent werden. Wie verhält sich solch ein nationales Gremium zum säkularen Recht und zur säkularen Rechtsprechung? Wie wird das Verhältnis zu internationalen islamischen Organisationen und Institutionen strukturiert, zum Beispiel von Milli-Görüs-Gemeinden zum „European Council for Fatwa and Research“? Der europäische Fatwa-Rat möchte als das offizielle Sprachrohr der sunnitischen Muslime in Europa gelten und wird geleitet durch den ägyptischen Muslim-Bruder Yusuf al-Quaradawi. Quaradawi legitimiert die Unterdrückung von Frauen.“

http://www.migration-boell.de/downloads/integration/islam-einbuergern.pdf

[11] Marieluise Beck: Initiatoren des Vereins sind Ruprecht Polenz (MdB), der den Vorsitz führt, Dr. Stephan Articus, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städtetages, Rafet Öztürk, Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion (DITIB), Melanie Miehl und Murat Aslanoglu, Koordinierungsrat des christlich-islamischen Dialogs (KCID), und Dr. Thomas Lemmen, Christlich-Islamische Gesellschaft. Mit diesen Partnern will die Christlich-Muslimische Friedensinitiative ein möglichst breites gesellschaftliches Spektrum einbinden und repräsentieren.

http://www.marieluisebeck.de/newsletter/news-archiv/artikel/article/111/christlich-m-1.html?tx_ttnews%5Byear%5D=2007&tx_ttnews%5Bmonth%5D=11&cHash=85265e295aade0ab5b679f72853f4789

Zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Gesellschaft, Repräsentantinnen und Repräsentanten aus Politik, Wirtschaft und öffentlichem Leben in Deutschland stehen bereits jetzt mit ihrem Namen für die Ziele der Christlich-Muslimischen Friedensinitiative.

Zu ihnen zählen u.a.:

Bekir Alboga, Dialogbeauftragter der DITIB; Norbert Bude, OB der Stadt Mönchengladbach; Alois Glück, bayerischer Landtagspräsident a.D.; Dr. Werner Hoyer, MdB (FDP); Dr. Navid Kermani, Publizist; Ayten Kiliçarslan, Vorsitzende des Aktionsbündnisses muslimischer Frauen Christian Ude, OB, Landeshauptstadt München, Vizepräsident des Deutschen Städtetages

http://www.cm-fi.de/prominente-unterstuetzer.html

Ruprecht Polenz MdB, Vorsitzender der cm-fi und Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses des Deutschen Bundestages

Rafet Öztürk, Abteilungsleiter Interreligiöser Dialog der Türkisch-Islamischen Union der Anstalt für Religion e.V. (DITIB), 2. Vorsitzender

Dr. Stephan Articus, geschäftsführendes Präsidialmitglied des Deutschen Städtetages

http://www.cm-fi.de/vorstand.html

[12] Marieluise Beck will am 27.04.2004 den segregierenden Hidschab im staatlichen Klassenzimmer integriert wissen, gerne auch auf dem Leib der Lehrerin, denn:

„Ein generelles Kopftuchverbot für Lehrerinnen oder gar für Beamtinnen überhaupt wie es der Gesetzesentwurf in Hessen vorsieht – ob ohne Ausnahmemöglichkeit oder mit lediglich unklarem Ausnahmevorbehalt wie ihn der Vorschlag in dem Gutachten von Prof. Dr. Dr. h.c. Battis und Dr. Bultmann vorsieht – bedeutet einen Rückschlag für die Emanzipations- und damit auch für die Integrationsbemühungen von Frauen, die sich aus freiem Willen für das Kopftuch entschieden haben. Aber selbst den Frauen und Mädchen, die unter das Kopftuch gezwungen werden, würde ein Verbot kaum helfen. Diejenigen, die Zwang für ein geeignetes Mittel im Umgang mit Töchtern und Ehefrauen halten, werden sich nur in den seltensten Fällen durch ein Kopftuchverbot für bestimmte Berufsgruppen davon abbringen lassen. Dagegen könnten Schülerinnen, die selbst ein Kopftuch tragen, sei es aus freien Stücken, sei es gezwungener Maßen, durch eine Lehrerin mit Kopftuch ermuntert werden, selbst einen anspruchsvollen Bildungsweg einzuschlagen und damit die Voraussetzungen für ein selbstbestimmtes Leben schaffen.

5. Ein generelles gesetzliches Kopftuchverbot droht islamistischen Kräften in die Hände zu spielen. Islamistischen Milieus diente ein solches Kopftuchverbot als Beleg für ihre Propaganda, dass Muslime in der deutschen Gesellschaft nie auf Gleichberechtigung hoffen dürfen und dass Muslime daher nur in der ethnisch-religiösen Eigengruppe eine echte Gemeinschaft finden können.“

aus: Stellungnahme zur Anfrage des Bildungsausschusses des Schleswig-Holsteinischen Landtags betreffend „Konsequenzen der Landesregierung aus dem „Kopftuch-Urteil“ des Bundesverfassungsgerichts, Antrag der Fraktion der CDU, Drucksache 15/3008“

http://www.landtag.ltsh.de/infothek/wahl15/umdrucke/4400/umdruck-15-4470.pdf

[13] So gesehen. Hier Muhammed Siddique, da Wolfgang Borgfeldt.

http://en.wikipedia.org/wiki/European_Council_for_Fatwa_and_Research#Members_of_the_ECFR

Neuer ZMD-Vorstand 02.11.1997, Kassenführer: Muhammad Siddiq (Wolfgang) Borgfeldt, deutscher Islamwissenschaftler, Vorsitzender vom HDI (Haus des Islam)

http://zentralrat.de/14562.php

Neuwahl des ZMD-Vortands 15.02.2004, Kassenführer: Muhammad Siddiq (Wolfgang) Borgfeldt, deutscher Islamwissenschaftler, Vorsitzender vom HDI (Haus des Islam), Mitglied des Europäischen Fiqh-Rates

http://zentralrat.de/2657.php

[14] ECFR-Scheich Hawari

http://en.wikipedia.org/wiki/European_Council_for_Fatwa_and_Research#Members_of_the_ECFR

ZMD 2011, Hilal (Mondsichtung) und Zertifizierung: Herr Prof. Dr. Mohammad Hawari

http://zentralrat.de/16656.php

[15] ZMD 2011, Pädagogik und Religionsunterricht: Frau Eva-Maria El-Shabassy

http://zentralrat.de/16656.php

Die mit einem Ägypter verheiratete Aachener Grundschullehrerin Eva El-Shabassy, die seit 30 Jahren im Unterricht Kopftuch trägt, hatte in der Zeit vom 11. Dezember 2003 gewohnt unbefangen über ihr islamistisches Weltbild geplaudert. Der Ehebruch, sagte die Mutter einer Tochter, sollte auch in Deutschland „wieder als schädlich erkannt“ werden, denn: „Ehebruch ist ein Verbrechen wie Mord.“ Eins, das mit Steinigung geahndet werden müsste?, fragte die Zeit. Antwort der schriftgläubigen El-Shabassy: „Diese Strafe steht in der Scharia.“ Außerdem, so schlimm ist das doch gar nicht, oder? „Wenn einmal in hundert Jahren eine Ehebrecherin gesteinigt wird, vielleicht werden dann ganz viele Ehen gerettet?“ (O-Ton El-Shabassy).

Zu finden bei: EMMA März/April 2004

http://www.emma.de/ressorts/artikel/islam-islamismus/in-nrw-unterrichten-schriftglaeubige/

Hat offensichtlich gar nichts gegen anwachsendes Schariagesetz: BIG, Bündnis für Innovation & Gerechtigkeit.

Frau Eva-Maria El Shabassy, pensionierte Lehrerin, ergänzte: „Wir werden auch für die andere Seite eintreten. LehrerInnen sind überfordert mit Kindern, die nicht Deutsch sprechen. Sie müssen dafür ausgebildet werden. Und das ist eine Aufgabe des Landes NRW.“

http://dnanews24.de/seite28.html

SPIEGEL-online 16.09.2011, Erdogans Berliner Lobby-Truppe

Maximilian Popp und Markus Sehl:

Premier Erdogan versucht seit Jahren, die Auslandstürken für seine politischen Ziele einzuspannen. 2005 eröffnete er in Köln die Zentrale der Europäisch-Türkischen Demokraten (UETD), einen AKP-Lobby-Verein. Die UETD wirbt unter Deutsch-Türken um Stimmen für Erdogan, zuletzt vor der türkischen Parlamentswahl im Juni. Sie hat seine umstrittene Rede in Köln 2008 vorbereitet und seinen Wahlkampfauftritt in Düsseldorf im Februar dieses Jahres. Nun jedoch geht sie noch einen Schritt weiter: Aktive und ehemalige UETD-Spitzenfunktionäre waren maßgeblich an der Gründung der BIG-Partei beteiligt. „Es ist Zeit, unsere Kräfte zu bündeln“, sagt der Vorsitzende der Union, Hasan Özdogan. …

Misirlioglu arbeitete acht Jahre lang bei einer islamischen Hilfsorganisation. Zuletzt baute er das Berliner Büro des Spendenvereins WEFA auf, dem vorgeworfen wird, indirekt die palästinensische Hamas zu finanzieren. Der Verein unterhält Beziehungen zur türkischen Regierung. Das BIG, sagt Misirlioglu, soll schon bald die Politik prägen: „In zehn Jahren sind wir in der Regierung.“

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,786207,00.html

DIE VERBINDUNGEN DER BIG-PARTEI

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/bild-786207-267619.html

Wiki zu BIG: In türkischen Medien in Deutschland wird über die Unterstützung der BIG durch die türkisch-islamische Fethullah Gülen-Bewegung und die AKP berichtet. Die Union Europäisch-Türkischer Demokraten (UETD), die als „europäischer Arm“ der AKP gilt, rief alle türkeistämmigen Wahlberechtigten dazu auf, die BIG zu wählen. Die Neugründung der BIG wurde auch von der Islamischen Gemeinschaft Deutschland begrüßt, im Namen ihres langjährigen Vorsitzenden Ibrahim El-Zayat, der auch Treuhänder von Islamic Relief ist.

http://de.wikipedia.org/wiki/B%C3%BCndnis_f%C3%BCr_Innovation_und_Gerechtigkeit

[16] Elegant plappernd gelte es, so die Islamapologeten, zwischen Geist und Buchstabe (between the letter and the spirit of Shariah) des totalitären Islamischen Rechts zu „differenzieren“. Schließlich würde, geschmeidig auf die unterschiedlichen Zeiten und Orte (different times and places) bezogen, Allahs einfühlsames Behandeln der beschlagnahmten Wertsachen oder unterworfenen Personen im Sinne der islamischen Leitlinien und Fernziele (maqāṣid aš-šarīʿa goals and objectives; higher intentions) und innerhalb der unvermeidlichen koranbasierten Faschisierung eine atemberaubende „Flexibilität der Scharia“ gestatten, ja garantieren. Sadd aḏ-ḏarāʾiʿ ist der von Mathias Rohe geschätzte Zaun gegen Schliche, das erlaubte Verhindern einer besonders schlimmen Tat durch eine etwas weniger verbotene. Demokratie ist eigentlich nicht halal …

Islamwissenschaftliche (und jede andere wissenschaftliche) Forschung ist nachvollziehbar, akribisch, unromantisch und unbestechlich. Hoffentlich auch bei der Gerda Henkel Stiftung.

My interests are the political parties’ concepts of Shariah and their means for adopting Islamic law to modern challenges in society and politics. The key focus being the varying approaches of interpreting religious sources (ijtihad) in order to make the “unchangeable divine law” – as they perceive it – applicable in different times and places. … Here, the relationship between the spirit and the letter of the law plays a key role. This includes different concepts regarding the theory of maqasid al-sharia (“goals and objectives of Sharia” or “higher intentions of Islamic law”) which was developed by al-Ghazzali (d. 505/1111) and al-Shatibi (d. 703/1388). … Contemporary Muslim commentators and reformists in numerous publications discuss the idea of maqasid al-sharia as the most important tool for flexibility of Shariah. However, other concepts also affect the relationship between the letter and the spirit of Shariah, like its “dynamic principles” (mabadi al-Sharia), distinctions between the “changeable and the unchangeable” (al-mutaghayyir wa-l-thabit) or “wordly matters” (umur dunyawiyya) versus “divine matters” (umur ilahiyya) left to human reasoning, and applications of legal concepts like al-maslaha al-mursala or sadd al-dhara’i’.

aus: Dr. Sabine Damir-Geilsdorf: Forschungsprojekt “Between Letter and Spirit of Shariah: concepts of political and societal order in Islamic reform agendas”, finanziert von der Gerda Henkel Stiftung

http://www.ioa.uni-bonn.de/abteilungen/islamwissenschaft/personen/damir-geilsdorf-sabine

[17] Ahmad von Denffer (209) bringt ab 1984 britisch-pakistanische Konzepte und Kontakte zu den Münchner Muslimbrüdern und veröffentlichte 1982 (219) seine „Briefe“, aus denen das Zitat stammt, das von jedem Muslim die nach besten Käften zu betreibende Aufrichtung der Herrschaft Allahs verlangt.

http://books.google.de/books?id=irahwFZWpRUC&printsec=frontcover#v=onepage&q&f=false

aus: Stefan Meining 2011: Eine Moschee in Deutschland: Nazis, Geheimdienste und der Aufstieg des politischen Islam im Westen. Beck Verlag 2011

http://www.amazon.de/gp/search?index=books&linkCode=qs&keywords=3406614116

Brisante Buchliste: Qutb, Maududi, von Denffer, al-Qaradawi. Bemerkenswert und wichtig ist der den Revivalismus treffende Begriff Islamic Awakening, um den die Schriften von al-Qaradawi immer wieder kreisen: „Islamisches Erwachen“. Khurram Murad (Islamic Foundation, UK), von Denffers langjähriger Mitstreiter in Leicester, fehlt ebenso wenig wie der nordamerikanische Islamfunktionär Jamal Badawi, der die Muslimbrüder und ihren Gründer al-Banna seine „Quelle der Inspiration“ nennt. Der in Pakistan verehrte indische Muslim Iqbal und der Bosnier Izetbegović wird ebenso genannt wie Europas Taqiyya-Großmeister Tariq Ramadan.

http://www.witness-pioneer.org/org/old_book_list.htm

Islamisches Erwachen – als Begriff sogar in Teheran beliebt, wo man 2011 für arabische Staaten eine Islamische Revolution herbeiwünscht: „Die Proteste in Ägypten und anderen arabischen Ländern sind eine Welle des islamischen Erwachens.“

http://www.n24.de/news/newsitem_6634142.html

Islamisches Erwachen verspürt der Rahbar (Führer) und Chomeini-Nachfolger Ayatollah Seyyed Ali Chamene’i. The waves of Islamic Awakening are moving forward

Islamic Awakening Conference 2011. Irans Staatsterroristen laden ein.

http://www.youtube.com/watch?v=VdYTQBDWgHA

Islamic Awakening Conference 2011. Ajlaas BIDAARI ESLAAMI. Ajlaas ist Konvent oder Beratung, vgl. die jährliche „Jalsa“ der Ahmadis (Jalsa Salana)

http://www.youtube.com/watch?v=QasEn0F8mQs

BIDARI-ESLAMI (Islamic Awakening; vgl. Urdu: baydari). Bidari bedeutet auf Farsi Wachheit, Wachsamkeit, Aufmerksamkeit, Bewusstheit oder auch Bist du wach?

http://www.youtube.com/watch?v=zywkSSs77gc

http://jafariatube.com/watch_video.php?v=KU3OBO9K9KNN

http://www.youtube.com/watch?v=r-JNflL1E0g

The Witness-Pioneer International (WPI). Persönlichkeiten.

http://www.witness-pioneer.org/vil/Presentations/personality.htm

WPI empfiehlt IslamOnline, Ask the Imam (Mufti Ebrahim Desai, Südafrika), Harun Yahya (Adnan Oktar), Yusuf Islam (Cat Stevens), die OIC …

http://www.witness-pioneer.org/UsefulLinks/islam.htm

Jamal Badawi. He cites Hassan al-Banna and Muslim Brotherhood as his source for inspiration.

http://en.wikipedia.org/wiki/Jamal_Badawi

Jamal Badawi, vorgestellt bei Peace TV

http://peacetv.in/sp-jamal_badawi.php

Peace TV ist Zakir Naik. Salafist Naik und sein „Friedensfernsehen“ umgeben dabei „unsere Redner“ (Our speakers) Jamal Badawi, Pierre-Vogel-Gast (Koblenz 2011) Abdur-Raheem Green, Pierre-Vogel-Gast (Frankfurt 2011) und Hassprediger Abu Ameenah Bilal Philips, Yusuf Estes sowie, last but not least, Ahmed von Denffer.

http://www.peacetv.in/speakers.php

[18] Mohammed Siddiqs strenge Auffassung vom Islam ist unter Muslimen in Deutschland umstritten. Doch von hier gehen wichtige Impulse für die Diskussion aus. „Wir wollen keinen Larifari-Islam, sondern sind bewusste Muslime. Wir fasten, beten und geben unser Geld nicht auf Banken, wo wir Zinsen bekommen, denn Zinsen sind uns verboten“, sagt Siddiq. Die Vorstellung eines „Kulturislam“, die besonders von arabischen Intellektuellen vertreten wird, lehnt er ab. Das Bekenntnis zum Islam sei mehr als das Zugehörigkeitsgefühl zur orientalischen Kultur, kombiniert mit einer persönlichen Gläubigkeit „Alle Bereiche des Lebens werden vom Islam geregelt.“ Im Haus des Islam geht es zunächst um die Vermittlung von Wissen, beispielsweise über das islamische Recht oder Prinzipien des Glaubens. … Das Haus des Islam ist so eingerichtet, dass sich Männer und Frauen nicht begegnen. Wenn sich doch einmal die Wege kreuzen, schlagen sie die Blicke nieder. Bei Seminaren wird eine Spanische Wand in der Mitte des Tagungsraumes aufgestellt, um Blickkontakt zu verhindern. Männer und Frauen geben sich auch nicht die Hand. … Seit seiner Studienzeit steht Mohammed Siddig der Muslimbruderschaft nahe. Diese – in Ägypten verbotene – Organisation unterhält mehrere Zentren in Deutschland. Im Verfassungsschutzbericht wird sie zwar genannt, jedoch als nicht militant eingestuft.

bei: Christlich-Islamische Gesellschaft

http://www.chrislages.de/hdi1999.htm

[19] Bundesbildungsministerin Annette Schavan (CDU) hat vorgeschlagen, islamische Geistliche zum Religionsunterricht an Schulen zuzulassen. Sie könnten ähnlich wie christliche Pfarrer mit einer halben Stelle eine „Anstellung in der Schule finden“, sagte Schavan der Wochenzeitung „Die Zeit“. Sie setzt allerdings voraus, dass die Imame zuvor an einer deutschen Universität akademisch ausgebildet wurden. … Schavan sagte der Zeitung, sie fasziniere am Islam „die selbstbewusste Weise, die eigene Frömmigkeit zu leben“.

SPIEGEL 13.04.2011

http://www.spiegel.de/schulspiegel/wissen/0,1518,756812,00.html

Im April 2011 hört die zu Kopftuchzwang, Hölle, Jenseits oder Scharia schweigende Annette Schavan sehr genau, wie nach Bülent Uçar jede Islamische Hochschulprofessorin ebenso Kopftuch oder Hidschab tragen dürfen soll wie die Studentin des Islamischen Religionsunterrichts (IRU) oder die Lehrerin im staatlichen Schuldienst, zumal wenn letztere gerade IRU erteilt: „Wir brauchen Lehrerinnen ohne und mit Kopftuch in den Schulen, gerade im islamischen Religionsunterricht.“

Leider lauten Frage und Antwort nicht: „Was fasziniert Sie an den Ex-Muslimen?“ „Die selbstbewusste Weise, das eigene Leben zu gestalten!“ Sondern:

ZEIT: Frau Schavan, was fasziniert Sie am Islam?

Annette Schavan: Die selbstbewusste Weise, die eigene Frömmigkeit zu leben.

ZEIT 14.04.2011

http://www.zeit.de/2011/16/C-Interview-Islamstudien/komplettansicht

[20] ISLAMIC DIVINE LAW (SHARI’AH) – Structuring the Life of Man by Divine Law – The Five Ruling Values (The Five Ahkam)

Mashhad Al-Allaf: By doing what is haram or prohibited a person is subjecting himself to punishment; in this world or in the hereafter. Specific punishments are prescribed penalties and are applied according to Islamic Divine law, and can only be performed by an Islamic court with qualified judges.

http://www.muslimphilosophy.com/ma/works/ahkam.pdf

Islamic Jurisprudence (Usul Al Fiqh):

Value of Shariah Rules (Hukm Sharii)

By Shah Abdul Hannan, Former Secretary, Govt. of Bangladesh and Adviser, Bangladesh Institute of Islamic Thought

http://www.muslimtents.com/aminahsworld/Islamic_jurisprudence_value.html

[21] Tilman Nagel: Diese sogenannten «fünf Bewertungen» meinen Lohn oder Strafe sowohl im Diesseits als auch im Jenseits.

Im Koran werden diesseitige und jenseitige Bestrafungen eines Fehlverhaltens noch als ein einziger Sachverhalt verstanden; Mohammed urteilt und vollstreckt unter unmittelbarer Anleitung durch Allah. Der in den «fünf Bewertungen» verborgene Bezug sowohl auf das Diesseits als auch auf das Jenseits schlägt sich in den seit dem 8. Jahrhundert entstehenden Rechtshandbüchern nieder …

Für den unbefangenen Leser des Buches bleibt daher rätselhaft, weshalb in islamischen Ländern die Verfassungen oft den Islam als eine oder als die Quelle des Rechts nennen; weshalb die Frage der Einführung des islamischen Rechts die religiösen Leidenschaften hochpeitscht; weshalb schariatische Bestimmungen durch einen Rückbezug auf mehr als tausend Jahre alte autoritative Quellen (Koran, Hadith) gerechtfertigt werden müssen; weshalb die Vertreter der islamischen Verbände in säkularen Staaten den religiös neutralen öffentlichen Raum nach Möglichkeit islamischen Normen unterwerfen wollen, soweit der Auftritt von Muslimen in diesem öffentlichen Raum betroffen ist. Nach wie vor wird am Doppelcharakter dieses Rechtssystems festgehalten: Es regelt die diesseitigen Lebensverhältnisse im Hinblick auf das, was dem Menschen im Jenseits bevorsteht.

aus: Tilman Nagel: Lohn und Strafe im Diesseits und im Jenseits, in: NZZ 07.11.2009

http://www.nzz.ch/nachrichten/kultur/buchrezensionen/lohn_und_strafe_im_diesseits_und_im_jenseits_1.3981865.html

[22] Muhammad ibn Adam al-Kawthari, geboren in Leicester, studierte an der als Darul Uloom Bury bekannten britischen Madrasa (eigtl.: Darul Uloom Al-Arabiyyah Al-Islamiyyah).

http://en.wikipedia.org/wiki/Mufti_Muhammad_ibn_Adam_al-Kawthari

Muhammad ibn Adam al-Kawthari ist Mitglied im Führungskreis des Al-Qalam Shariah Scholar Panel (Summerfield Road, Bolton, UK), das Imame und Muslime in Rechts- und Finanzangelegenheiten berät.

http://www.alqalam.org.uk/Panel+Members/42/

Bury, UK: Darul Uloom, Gründer: Scheich Motala

http://en.wikipedia.org/wiki/Yusuf_Motala

Darul Uloom Bury

1973 von Scheich Motala gegründet. Derzeitiger Kanzler ist Hazrat Sheikh Zakariyya. 45 akademische islamische Lehrkräfte, 800 Studenten arbeiten an der Madrasa (Scharialehrstätte). Deutschlands nichtsäkularen hanafitischen Türkeistämmigen wird es, ohne Scharia und Fiqh ganz zu verwerfen, nicht gelingen, sich theologisch gegen die Darul Uloom zu positionieren, es sei denn, in Richtung der radikalen Urgemeindlichkeit des Salafismus.

Wer wissen will, was für einen Islam Sylvia Löhrmann (NRW) oder die Deutsche Islam-Konferenz wie versehentlich in unsere Hochschulen und Klassenzimmer integrieren möchten, lese das Curriculum der Darul Uloom oder, mit Blick auf IGD / ZMD, dasjenige der muslimbrudernahen (salafistischen) IESH zu St Léger de Fougeret (unweit von Château-Chinon, Burgund, Frankreich).

http://www.inter-islam.org/

IESH (Centre de Bouteloin 58120 St Léger de Fougeret)

Der Geist des Programms: eine authentische Vision die im Einklang mit der Moderne steht

– I. E.S.H. Hat sich die Ausbildung muslimischer Führungskräfte zur Aufgabe gemacht (Imame, LehrerInnen, ForscherInnen, etc.), die ein profundes, religiöses Wissen und ein tiefes Verständnis des europäischen Kontextes haben.

– I. E.S.H. kommt damit dem Bedürfnis der Muslime in Europa im Bereich der Orientierung und des Religionsunterrichts entgegen, entsprechend einer verträglichen Authentizität in der Moderne.

– I. E.S.H. bietet eine Ausbildung in den islamischen Wissensgebieten an, das einem Programm entspricht, das vom wissenschaftlichen Rat des IESH erstellt wurde. Unten finden Sie die Liste angegeben. Zum einen Teil stammt das Programm von Weltspitzen in den islamischen Wissenschaften, zum anderen Teil von den ausgesuchtesten Spezialisten Europas. Aus dieser Komposition entnehmen wir unsere Vision des Lehrens eines authentischen, an seinen Kontext angepassten, Islam.

Yusuf Al Quaradawi, Zuhair Mahmood (Direktor des IESH), Ahmed Jaballah (Direktor des IESH Paris) …

http://www.iesh.fr/

European College for Islamic Studies.

Wie will der Wissenschaftsrat (WR) gewährleisten, dass sich die derzeit eingerichteten universitären Islamischen Studien vom Islamunterricht des IESH unterscheiden und die ungeschmälerten universellen Menschenrechte lehren?

http://www.iesh.org/images/stories/Dosinscript_Fr_En.pdf

Barcelona 05.10.2010. Die Gemeinschaft Sant’Egidio freut sich über einen Theologen aus dem schariagelehrigen und islamrevolutionären Qaradawi-Netzwerk: „Abdul Majeed Al-Najjar: Stellvertretender Generalsekretär des European Council for Fatwa and Research, Tunesien.“

http://www.santegidio.org/index.php?pageID=1777&res=1&idLng=1067&idOratore=528

Gemeinschaft Sant’Egidio, München 13.09.2011. Panel 30 – The Arab Spring: Tunisia: Abdul Majeed Al-Najjar: General Assistant Secretary of The European Council for Fatwa and Research, France

http://www.santegidio.de/index.php?pageID=2386&idLng=1064&idEvento=171

Zehn Jahre nach 9/11 geht`s zum FRIEDENSTREFFEN, denn die Gemeinschaft Sant’Egidio spürt dieses Spirituelle der Muslimbruderschaft.

He is a member of the influential International Association of Muslim Scholars and General Vice Secretary of the European Council for Fatwa and Research in Paris.

The European Council for Fatwa and Research (ECFR) is an organization of Islamic scholars, established in London in 1997, whose founder and chairman is Yusuf al-Qaradawi. The organization is aiming at bringing together Muslim scholars in Europe and at unifying the Islamic jurisprudence.

http://www.santegidio.de/index.php?pageID=2386&idLng=1064&idOratore=528

Siti Musdah Mulia, Syarief Hidayatullah Islamic University, Indonesien. Chairperson of the Indonesian Conference for Religions and Peace. Living together in diversity is the way to future. The world of tomorrow has to be a world of coexistence or it will not be at all.

http://www.santegidio.de/index.php?int=testi&id=10

Siti Musdah Mulia, Syarief Hidayatullah Islamic University, Indonesien

Sie ist Präsidentin der Indonesischen Konferenz für Gerechtigkeit und Frieden, eine Organisation, die sich aus religiösen Vereinigungen zusammensetzt, die für Dialog, Gerechtigkeit und Frieden arbeiten. Siti Musdah Mulia arbeitet als Dozentin für Jura an der Universität Islam Syarif Hidayahullah in Jakarta, Indonesien.

Sie hat eine wichtige Kampagne zur Erneuerung der Sicht der Frau im Islam ins Leben gerufen und ist die Repräsentantin der islamischen Bewegung Nadlatul Ulama, mit 45 Millionen Anhängern die größte muslimische Bewegung Indonesiens.

http://www.santegidio.de/index.php?pageID=111&idLng=1067&idOratore=160

Mouhanad Khorchide studierte im Libanon Islamwissenschaft und war ab 2007 Lehrbeauftragter für den privaten Studiengang für das Lehramt für Islamische Religion an Pflichtschulen. Khorchide dissertierte über Der Islamische Religionsunterricht zwischen Integration und Parallelgesellschaft.

http://de.inforapid.org/index.php5?search=Islamische%20Glaubensgemeinschaft%20in%20%C3%96sterreich

Mouhanad Khorchide: „Ditib und Islamrat zum Beispiel sind sich über viele theologische Details nicht einig, aber das spiegelt die Vielfalt innerhalb der islamischen Theologie. … Die Lehre muss mit den Grundsätzen kompatibel sein: mit dem Glauben an Gott, an den Propheten und an den Koran.

aus: taz 24.03.2010

http://www.taz.de/1/archiv/digitaz/artikel/?ressort=sw&dig=2010%2F03%2F24%2Fa0093&cHash=d4ba4ca5e2

Mouhanad Khorchide: „Ich werde eine humanistische Theologie vertreten. Meiner Auffassung nach ist die Religion für den Menschen da – und nicht umgekehrt der Mensch für die Religion. Darum liegt mir an einer Theologie, die nach den spirituellen ebenso wie den Alltagsbedürfnissen des Menschen fragt. Es geht nicht um die Vermittlung von Gesetzen und Dogmen. Ich will ein Islambild vermitteln, das nichts mit einer Gesetzesreligion zu tun hat. …

Meines Erachtens sollte der Religionsunterricht an den öffentlichen Schulen den in den Moscheen gelehrten nicht ersetzen. Ebenso wenig sollte er dazu dienen, die Kinder aus den Moscheen rauszuholen. Außerdem zeugt die Praxis, dass dies nicht funktioniert. Das setzt allerdings voraus, dass eine konstruktive Kooperation mit den Moscheegemeinden stattfindet. Wir müssen einen Konsens anstreben. Ansonsten bekommen die Schüler in den Moscheen womöglich zu hören, der ein oder andere Unterricht sei nicht authentisch oder islamisch genug. Die Religion könnte dadurch ihre Glaubwürdigkeit bei den Schülern verlieren. Das müssen wir verhindern.“

Quelle: Qantara 12.05.2010

http://de.qantara.de/wcsite.php?wc_c=4111

Darul Iftaa: Institute of Islamic Jurisprudence. The importance of traditional and contemporary Islamic Jurisprudence (fiqh) is well known. Fiqh deals with all aspects relating to a believer’s life. … Imam Abu Hanifa (Allah be pleased with him) said, „Fiqh is to know what is for and against oneself.“

http://www.daruliftaa.com/

[23] Über den Umgang mit Nichtmuslimen. Von Scheich Muhammad ibn Adam al-Kawthari, übersetzt vom Betreiber der Seite Ahlu-Sunnah (Hakan Citlak)

http://www.ahlu-sunnah.de/attachments/366_Umgang_mit_Nichtmuslimen.pdf

[24] Die Londoner Zentralmoschee publiziert Muhammad ibn Adam (Darul Iftaa, Leicester), der genüsslich aus den sogenannten Indischen Fatwas zitiert.

The Fiqh of Muslim Non-Muslim Interaction, A Detailed Explanation

“If a non-Muslim dies, one may say to the deceased’s father or some other relative of his: “May God recompense you with someone better and honour you with Islam, and that He bestow you with a Muslim child…” (al-Fatawa al-Hindiyya, 5/348)

http://www.central-mosque.com/fiqh/fnmuslim1.htm

[25] Die 1971 in Teheran geborene Dr. Nadjma Yassari promovierte zum Thema: „The Concept of Freedom of Contract in Islamic and Western Legal Cultures“, seit 2000 ist sie Referentin für das Recht islamischer Länder am Max-Planck-Institut.

Nadjma Yassari: „Mohammads Predigten sind revolutionär … Das Recht, das er spricht, besteht nicht aus feststehenden Regeln, sondern leitet sich aus den Offenbarungen und der Praxis der islamischen Gemeinde ab. … Das Verhältnis zwischen der Religion und der Rechtsordnung eines Landes hängt insbesondere davon ab, wie die Staatsform ist. So ist etwa der Iran seit 1979 als theokratischer Gottesstaat konzipiert, während die Republik Türkei seit ihrer Entstehung laizistisch ist. … Während in säkularen Systemen Veränderungen in der Gesellschaft, Veränderungen im Recht verlangen, ist es Aufgabe des religiösen Rechts die Gesellschaft zu verändern, sie zu erziehen, und ihre Verhaltensweisen derart zu lenken, dass sie diesem unterstellten Willen Gottes entsprechen. Das Recht und die Rechtsordnung sind daher nicht unbedingt Instrumente im Dienste der Gesellschaft, sondern im Dienste Gottes. … Im übertragenen Sinne bezeichnet Scharia den Weg, den der Mensch gehen muß, damit er wieder zur Quelle (Gott) kommt. … Das islamische Recht ist durch die Notwendigkeit der Interpretation und Ableitung vielseitig ausgestaltet und regional sehr verschieden. Es ist daher besser von den islamischen Rechten zu sprechen, je nachdem welche konkrete Rechtsschule oder welche Epoche der Geschichte angesprochen ist. Das islamische Recht ist das Recht der Muslime einer bestimmten Zeit und einer bestimmten Gesellschaftsordnung. Es spiegelt deren Lebensarten und Bedürfnisse wieder. Es ist ein von Menschen mitgestaltetes Recht, welches durchaus fehlbar ist und einem menschlichen Eingriff nicht entzogen werden darf.“ Aus: Islam und Recht, bei: bpb 04.10.2004

http://www.bpb.de/themen/EF3ZV0,0,Islam_und_Recht.html

[26] Muslim§Recht: „Wir sehen in der Islamkonferenz den Versuch, die Grundwerte der Muslime zu zerstören und die Muslime zu säkularisieren.“, bei: Landesamt für Verfassungsschutz, Baden-Württemberg

http://www.verfassungsschutz-bw.de/index.php?option=com_content&view=article&id=360:07-082007-muslimsrechtq-wir-muslime-sagen-nein-zum-deutschen-islamq&catid=143:nutzung-qneuer-medienq&Itemid=44

[27] Muslim§Recht: „Eurer Leben und eure Ehre ist seit der Zerstörung des islamischen Kalifats 1924 n. Chr. den Angriffen des Westens schutzlos ausgesetzt.“ Bei: Landesamt für Verfassungsschutz, Baden-Württemberg

http://www.verfassungsschutz-bw.de/index.php?option=com_content&view=article&id=362:042007-protestaktion-der-internetplattform-muslimsrechtq&catid=143:nutzung-qneuer-medienq&Itemid=244

[28] Fünftelabgabe (Chums, anglisiert khoms). Bei Eslam weiß man, dass laut Imam Chomeini sieben Einnahmequellen chumspflichtig sind, darunter abgebaute Bodenschätze, Kriegsbeute und der Gewinn aus dem einem Dhimmi abgekauften Grundstück

http://www.eslam.de/begriffe/f/fuenftelabgabe.htm

[29] Charadsch (ḫarāǧ, angl. kharaadj)

http://www.eslam.de/begriffe/g/grundbesitzersatzabgabe.htm

[30] Dschizya / Schutzsteuer (jizya / protection tax). Der um Globalisierung bemühte himmlische Totalitarismus erklärt die Schutzsteuer so: „Um den Islam zu diffamieren, wird dieser unter anderem den Christen respektvoll Sonderrechte zubilligende Begriff sehr oft von Orientalisten in der Bedeutung verfälscht.“

http://www.eslam.de/begriffe/s/schutzsteuer.htm

[31] The Law of Qisas. Der Ius talionis (Vergeltung) und anderes aus der „im Kern friedlichen Religion“ (Hans-Gert Pöttering, Horst Köhler) namens Islam. Allahs Begriff der körperlichen Unversehrtheit integriert öffentliches Auspeitschen, Amputieren von Gliedmaßen, Tod durch Steinigung:

“In 1980 Ayatollah Mohammad Beheshti was appointed by Khomeini as the first chief justice. Beheshti established judicial committees that were charged with drafting new civil and criminal codes derived from Shia Islamic laws. One of the most significant new codes was the Law of Qisas, which was submitted to and passed by the Majlis in 1982, one year after Beheshti’s death in a bomb explosion. The Law of Qisas provided that in cases of victims of violent crime, families could demand retribution, up to and including death. Other laws established penalties for various moral offenses, such as consumption of alcohol, failure to observe hejab, adultery, prostitution, and illicit sexual relations. Punishments prescribed in these laws included public floggings, amputations, and execution by stoning for adulterers. The entire judicial system of the country has been desecularized.”

aus: Omar Sial: A Guide to the Legal System of the Islamic Republic of Iran

http://www.nyulawglobal.org/Globalex/Iran.htm

http://www.nyulawglobal.org/globalex/iran1.htm

im Bild: Ayatollah Mohammad Beheshti, der zwischen 1960 und 1965, das heißt in der Bauzeit und Aufbauzeit, das Islamische Zentrum Hamburg (IZH) leitete.

http://izhamburg.com/media/gross/image/imame/Imam-Beheshti.jpg

http://www.portalestoria.net/IMAGES%2060/Mohammad_Beheshti%5B1%5D.jpg

IZ Hamburg (schiitisch)

Many leading Iranian theologians and politicians (including Ayatollah Beheshti, Ayatollah Mohammad Mojtahed Shabestari or Mohammad Khatami) have spent time (often years) here, have encountered and studied Western sciences and philosophy and contributed to the Western understanding of Shia Islam.

http://en.wikipedia.org/wiki/Islamic_Centre_Hamburg

bei: IZ Hamburg (IZH; Iranisch, Zwölferschia). Amtierender und frühere Leiter des IZH.

http://izhamburg.com/Ueber-das-Islamische-Zentrum-Hamburg/Leitung

Auch deshalb zivilisierte der Sechstagekrieg des gewonnene Territorium: Jordanien will den Islam mitsamt Kindbraut (child bride), Zweitfrau und Blutgeld, blood money (Diya). We, Talal the First, King of the Hashemite Kingdom of Jordan (Jordanische Verfassung, 01.01.1952)

Article 1

Islam is the religion of the State

Article 105

The Sharia Courts shall in accordance with their own laws have exclusive jurisdiction in respect of the following matters:

(i) Matters of personal status of Moslems.

(ii) Cases concerning blood money (Diya) where the two parties are Moslems or where one of the parties is not a Moslem and the two parties consent to the jurisdiction of the Sharia Courts.

(iii) Matters pertaining to Islamic Waqfs.

Article 106

The Sharia Courts shall in the exercise of their jurisdiction apply the provisions of the Sharia law.

http://www.kinghussein.gov.jo/constitution_jo.html

When one of Fawzeya’s daughters became engaged at 16, her mother took her to a family medical clinic and asked the doctor to examine her vagina and declare her hymen intact.

Virginity tests are becoming more frequent, Dr. Momen Hadeedi, head of the National Centre of Forensic Medicine in Amman, said in a July interview with Alghad newspaper; about 1, 200 women undergo them each year in Jordan. …

A child bride.

Fawzeya was only 13 when she got married to her husband Yousef, who was then working in Kuwait.

The moment a girl menstruates she is considered a pregnancy risk in many Arab societies and, as such, a magnet for trouble. Many families try to marry their daughters off as soon as possible.

aus: Iqbal Tamimi: Child Bride in Jordan Puts Daughters on Same Path

bei: Women’s eNews 22.08.2011

http://www.stop-stoning.org/node/2062

Vereinte Nationen, Kindbraut (child spouses). Griechenland, die Türkei und Deutschland sind leider nicht genannt, aber verheiratete kleine Mädchen werden beispielsweise aus Jordanien berichtet, wo sie nicht selten Opfer häuslicher Gewalt werden, aus Bangladesch, wo die sexuelle Reinheit der Mädchen bewahrt werden soll und 5 Prozent der Bräute Kinder im Alter von 10 bis 14 Jahren sind, sowie aus Albanien, wo es vielleicht v. a. postkommunistisch (neoschariatisch?) um Vermeidung von Armut und Statusverlust geht und darum, zu verhindern, dass die Mädchen auf dem Schulweg entführt werden. Auch die Roma, vielleicht darf man sagen Zigeuner, verheiraten ihre Kinder leider immer wieder und immer noch sehr früh.

(p 12) A study in Jordan, published in 2000 found that 26 per cent of reported cases of domestic violence were committed against wives under 18

(p 4) Bangladesh, where the Demographic and Health Survey (DHS) of 1996-97 reported that 5 per cent of 10-14 year-olds were married. … In Kebbi State, Northern Nigeria, the average age of marriage for girls is just over 11 years, against a national average of 17.

(p 2) Bangladesh: Many Bangladeshi girls are married soon after puberty, partly to free their parents from an economic burden and partly to protect the girls’ sexual purity. Where a girl’s family is very poor or she has lost her parents, she may be married as a third or fourth wife to a much older man, to fulfil the role of sexual and domestic servant. Albania: Families in rural areas, reduced to abject poverty by the post-Communist transition, encourage their daughters to marry early in order to catch potential husbands before they migrate to the cities in search of work, and to avoid the threat of kidnapping on the way to school.

(p 5) notably among the Roma people

aus: unicef: EARLY MARRIAGES: CHILD SPOUSES (2001)

http://www.unicef-irc.org/publications/pdf/digest7e.pdf

Darf man Zigeuner sagen oder muss es Roma bzw. Sinti (manouches) und Roma heißen?

Der Zentralrat Deutscher Sinti und Roma, die Rom und Cinti Union (Hamburg) oder die Roma-Union (Frankfurt a. M.) lehnen die Fremdbezeichnung als rassistisch ab und verweisen dabei auf deren Geschichte. … Die Sinti Allianz Deutschland (Köln), einer der weniger bedeutenden Zusammenschlüsse und beschränkt auf einige Familien aus den Teilgruppen der Sinti und der Lovara, akzeptiert die Bezeichnung, wiewohl sie sie in ihrem Eigennamen vermeidet. Sie bemisst ihre Verwendbarkeit nach der privaten Sprecherabsicht.

http://de.wikipedia.org/wiki/Zigeuner#Zur_heutigen_Position_von_.E2.80.9EZigeuner.E2.80.9C

Der frankophone Musiker (Gitarrist) und Manusch Jean „Django“ Reinhardt (1910-1953), einer der Gründer des Jazz in Europa.

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/f/f5/Django_Reinhardt_%28Gottlieb_07301%29.jpg

http://www.youtube.com/watch?v=fzz6fAdFFis&feature=related

http://www.youtube.com/watch?v=0TmiDC_a6ss&feature=related

http://www.youtube.com/watch?v=eBjQjAP31iE&feature=related

[32] Gerechter Krieg nach Maßgabe der Religion. Justice in War as Visualized by Islam

bei: International committee for the support of the final prophet (ICSFP) / Le Comité International de Soutien au Dernier des Prophètes (CISDP), Vermont Avenue, Washington (US) und Riad (Saudi-Arabien)

http://www.whymuhammad.com/fr/contents.aspx?aid=5251

Shahul Hameed

Dr. Shahul Hameed is a consultant to the Discover Islam Section of IslamOnline.net. He was previously the Head of the Department of English, Farook College, Calicut University, India. He also held the position of the President of the Kerala Islamic Mission, in Calicut, India. Dr. Shahul Hameed is the author of three books on Islam published in the Malayalam language. His books are on comparative religion, the status of women, and science and human values. He has also published poems and articles in various magazines.

http://www.islamopediaonline.org/profile/shahul-hameed

Kerala Islamic Mission (KIM) und Umfeld. Islam im indischen Kerala.

Islam Malayalam

http://islammalayalam.net/

DishaIslamOnline

http://dishaislamonline.net/

Jamaat-e-Islami Hind, Kerala

http://www.jihkerala.org/index.php

[33] Mofsed fel-Arz (spreading corruption on earth)

Mai 2009. Inhaftierte iranische Bahai drohen durch eine Islamische Justiz, die Mohammeds Beispiel im Umgang mit den medinensischen Juden (Jews of Medina) folgt, umgebracht zu werden.

http://www.iranpresswatch.org/post/2737

Turning to other issues, Al-Muhrij said Islam prohibits the killing of innocent people through martyring. He cited a Quranic verse that states that whoever kills a soul but for murder or for spreading corruption it is as if he had killed all mankind.

http://www.a1saudiarabia.com/33071-delaying-wage-un-islamic-says-scholar/

Tafsir al-Jalalayn 5, 32: Wegen Kains Tat haben Wir den Kindern Israels verordnet, daß, wer immer eine Seele nicht in Vergeltung für eine andere Seele erschlägt (Blutrache) oder wegen Verderben stiften auf Erden, Unglaube, Ehebruch, Strassenraub oder ähnlicher Vergehen, für den gelten soll, als ob er die ganze Menschheit umgebracht hätte. Jeder hingegen, der eines anderen Menschen Leben rettet, indem er davon absieht, diesen umzubringen, für den soll gelten, als ob er die ganze Menschheit gerettet hätte.

nach: Der Prophet. Herzlichen Dank an die bewährte Seite Der Prophet für diese wichtige Quelle.

http://www.derprophet.info/inhalt/toetungsverbot.htm

Mischief Making and Corruption (Fasad fi’l-Ard)

“Do not spread corruption in the earth after it has been so well ordered;” for “behold what happened in the end to the mufsidun, who spread corruption and ruin.”(Q 7:85) … They are described as mufsidin fi’l ard, agents of mischief, degradation and ruin …

aus: Mohammad Hashim Kamali: The Environment In Islam (Environmental Care in Islam: A Qur’anic Perspective)

bei: The Royal Aal al-Bayt Institute for Islamic Thought

http://www.aalalbayt.org/EnvConference/002.pdf

The law for punishing blasphemy against the Prophet (sws) that is invoked in Pakistan

“Some scholars have proffered Q. 5: 33-34 as a possible basis. In their opinion, God, in these verses of Sūrah Mā’idah, has prescribed the punishment for muḥārabah (rebellion) and fasād fi al-arḍ (disorder), and they believe that blasphemy against the Prophet (sws) is also a form of this offence of muḥārabah:” … yuḥāribūn (they fight/rebel against)

aus: Javed Ahmed Ghamidi: Punishment for Blasphemy against the Prophet

bei: Al-Mawrid. A Foundation for Islamic Research and Education

http://www.al-mawrid.org/pages/research.php

Al-Mawrid (Lahore, Pakistan)

http://en.wikipedia.org/wiki/Al-Mawrid

Islamische Revolution im Schneckentempo oder auf Katzenpfoten: Javed Ahmad Ghamidi

http://en.wikipedia.org/wiki/Javed_Ahmad_Ghamidi#Jihad

Pakistan 1979 Hudood Ordinances

Pakistanische Frauenrechtsaktivisten wollen keine sanften Hadd-Strafen, sondern gar keine: General Zia ul-Haq introduced the laws when he was the President to bring Pakistan more in line with Islam. … Women’s rights activists want the Government to repeal the ordinance, not just change it.

http://www.hindu.com/2006/07/03/stories/2006070304171400.htm

[34] Today’s jihadists are probably mindful of the role indecisive Islamic scholars played the last time they sought solutions to the problems entailed in reestablishing the caliphate, and their own boldness and willingness to act decisively is usefully understood in the context of the General Caliphate Congress, held in Cairo in 1926. At this congress, the problem of vague and conflicting precedents was compounded by scholars who were promoting claims to the title by competing Arab sovereigns. (Ayman al-Zawahiri’s grandfather, Shaykh Mohammed al-Ahmadi al-Zawahiri [d. 1944], was King Fuad of Egypt’s man. )

Before the congress, the pioneering Salafist thinker Rashid Ridha (d. 1935) asserted his credentials for speaking out on the caliphate. Writing in his influential monthly magazine al-Manar, he explained that he had written a book about the caliphate, had published deliberations on the nature of the caliphate in his magazine, and had participated in the planning committees for the congress.

aus: Nibras Kazimi: The Caliphate Attempted. Zarqawi’s Ideological Heirs, their Choice for a Caliph, and the Collapse of their Self-Styled „Islamic State of Iraq“

bei: Center on Islam, Democracy and the Future of the Muslim World 10.07.2008

http://www.currenttrends.org/docLib/20080701_KazimiCaliphateAttempted.pdf

http://www.currenttrends.org/research/detail/the-caliphate-attempted

[35] Taqiyyu d-Din an-Nabhani: DIE LEBENSORDNUNG DES ISLAM (Niẓāmu l-Islām)

http://www.islam-projekte.com/kalifat/kalifat/webseite/ru_artikel/buecher_deutsch/lebensordnung_des_islam.pdf

Über die frauenrechtlichen Folgen der staatlich betriebenen Islamisierung in Pakistan berichtet Anita M. Weiss (Berkeley 1985)

Women in Pakistan: Implications of the Current Program of Islamization

“In February 1979, General Zia announced a series of reforms called „nizam-i-islam“ aimed at bringing all laws into conformity with Islamic tenets and values.”

The government’s program of „nizam-i-islam

http://gencen.isp.msu.edu/documents/Working_Papers/WP78.pdf

[36] In 1928 the Muslim Brotherhood was founded in Egypt with same goal for restoration of the Caliphate but could not succeed. Another attempt for the re-establishment of Caliphate was made in the General Islamic Conference held in Jerusalem in December 1931 but it too failed to bring the desired result.

aus: R. Upadhyay: SAUDI MONARCHY – Against the revival of Caliphate?

bei: South Asia Analysis Group (SAAG), Paper no. 3935, 19.07.2010

http://www.southasiaanalysis.org/%5Cpapers40%5Cpaper3935.html

[37] Allah ist König und der Muslim hat den Kennern der himmlischen Gesetze zu gehorchen, „denjenigen, die die Macht haben, zu Binden und zu Lösen“.

The preachers are unanimous: the sole solution is to normatively regulate sin-prone humans through divine regimentation, that is, by applying to the letter the Shari`a, the Sacred Law of Islam. „Sovereignty to the Qur’an, not to parliament,“ (as-siyada li’l-Qur’an la li’l-barlaman) runs their common adage. Muslims may not run their affairs as they please. They must obey the Shari`a as interpreted by Ahl al-Hall wa-l-`Aqd (those who untie and fasten, that is, forbid and enjoin; eminent authorities in matters of jurisprudence).

Emmanuel Sivan (1995)

http://www.meforum.org/237/eavesdropping-on-radical-islam

[38] It is, however, a central tenet of al-Qaradawi`s that the “ulama” must be in charge of the awakening. … According to al-Qaradawi, the Islamic awakening, bereft of “ulama” leadership, would lead to extremism …

It is only the “ulama” who can provide mature leadership because of their knowledge of scripture and the Islamic disciplines.

aus: Birgit Schäbler, Leif Stenberg: Globalization and the Muslim world: culture, religion, and modernity (p 155)

http://books.google.de/books?id=630_ZuVcsfEC&printsec=frontcover#v=onepage&q&f=false

[39] Bülent Ucar ist Islamwissenschaftler und Religionspädagoge an der Universität Osnabrück sowie Direktor des Zentrums für Interkulturelle Islam-Studien. Seine wissenschaftlichen Schwerpunkte umfassen die Islamische Religionspädagogik und Fachdidaktik im modernen Kontext, die gegenwartsbezogene Islamforschung mit Schwerpunkt Deutschland und Türkei, die Islamische Theologie in Geschichte und Gegenwart und die Entwicklung der Scharia im historischen und modernen Kontext.

bei: HIKMA – Zeitschrift für Islamische Theologie und Religionspädagogik

Herausgeber: Prof. Dr. Bülent Ucar

Mitherausgeber: Prof. Dr. Rauf Ceylan, Prof. Dr. Ismet Busatlic, Prof. Dr. Mouhanad Khorchide, Ass.-Prof. Dr. Özcan Hidir, Ass.-Prof. Dr. Mohammed Ghaly, Ass.-Prof. Dr. Xhabir Hamiti, Ass.-Prof. Dr. Muhittin Okumuslar

http://www.hikma-online.com/cms/de/herausgeber

„Zwei Themen stehen zukünftig im Mittelpunkt des Journals und werden sein Profil prägen: die Einbindung des Islams in das europäische, insbesondere deutschsprachige Schulwesen und der Diskurs um die islamische Religion und Kultur im europäischen Kontext. Transformations- und Integrationsprozesse einer muslimischen Minderheit in christlich und säkular geprägten Gesellschaften und deren Rückwirkung bilden dabei einen Publikationsschwerpunkt.“

Nicht drängeln bitte, immer der Reihe nach, soll zuerst die Scharia ins Grundgesetz integriert werden oder vorher die Republik ins Kalifat transformiert? Im Ernst: Keine Silbe von AEMR, keine Distanzierung von Muslimbrüdern und Millî Görüş.

http://www.hikma-online.com/cms/de

Prof. Bülent Ucar ist Herausgeber und im Beirat sitzen „Prof. Dr. Yasemin Karakasoglu, Bremen, Prof. Dr. Enes Karic, Sarajevo, Prof. Dr. Tariq Ramadan, Oxford“

Werfen wir einen Blick auf die „Mitherausgeber“ von HIKMA

http://hikma-online.com/cms/sites/default/files/plakat_deutsch_hikma.pdf

und beginnen wir mit Rauf Ceylan.

„Rauf Ceylan, Osnabrück“ lobte auf einer Veranstaltung der Konrad-Adenauer-Stiftung öffentlich Imam Bajrambejamin Idriz Künstlername Benjamin Idriz, als modern und seine Gemeinde Penzberg (Bayern) als organisatorisch unabhängig. In Wirklichkeit stand oder steht Penzberg der Millî Görüş personell sehr nahe und ist Idriz ein Schariastudent (Fernstudium) an der theologischen Akademie IESH der europäischen Muslimbrüder zu Saint-Léger-de Fougeret (bei Château-Chinon, Burgund, Frankreich).

„Ismet Busatlic, Sarajevo“ (angefragt) sprach („mit freundlicher Genehmigung der Georges Anawati Stiftung“ d. i. Dietger Freiherr von Fürstenberg: Förderung des interreligiösen Dialogs und der friedlichen Begegnung von Christen und Muslimen in Deutschland, verlinkt zu Prof. Dr. Christian Troll S.J.) ebenso wie Mathias Rohe im November 2007 an der Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart (Tagungszentrum Hohenheim) zum Thema Bosnischer Islam für Europa (wörtlich: „Bosnischer Islam“ für Europa).

http://www.sbg.ac.at/tkr/texte/Faltblatt%20-%20Tagung%20Bosnischer%20Islam.pdf

zum einladenden Umfeld gehörend: „Ferid Kugic von der Islamischen Gemeinschaft Stuttgart hob hervor, dass die Geschichte der Aufklärung in der islamischen Welt sich von jener in Europa unterscheide. Es handele sich um zwei unterschiedliche Sichtweisen auf die Wirklichkeit. ‚Gleichwohl ist der Islam eine Religion, die auf Vernunft gründet’, sagte Kugic.“

Dass der Großmufti aus Sarajevo im ECFR des al-Qaradawi sitzt, ist für Bischof Fürst nicht so schlimm:

„Als wegweisendes Beispiel für interdisziplinären und interreligiösen Austausch auf Augenhöhe und als Ort für die Vereinbarkeit von Islam und Europa nannte Bischof Fürst die Fakultät für Islamische Studien in Sarajevo. Der Bischof hatte diese Einrichtung im Mai auf Einladung von Großmufti Mustafa Ceric besucht.“

http://www.katholisch.de/Nachricht.aspx?NId=4578

„Mouhanad Khorchide, Wien“

Kann schweigen, sagt gar nichts für die Scharia und genau so viel gegen die Scharia.

„Özcan Hidir, Rotterdam“

Bei: WORLD INTERFAITH HARMONIC WEEK: Özcan Hıdır, Dean of the Faculty of Islamic Sciences and Scholar of Qur’an and Hadith Sciences in comparative perspective with Bible, Islamic University of Rotterdam

http://worldinterfaithharmonyweek.com/1065/letters-of-support/156-ozcan-hidir/

AEMR war gestern, jetzt kommt interreligiöse Harmonie:

“The World Interfaith Harmony Week is based on UNGA Resolution A/65/PV.34 for a worldwide week of interfaith harmony. It was proposed in 2010 by HM King Abdullah II and HRH Prince Ghazi bin Muhammad of Jordan. The World Interfaith Harmony Week will fall on the first week of February of every year and aims to promote harmony between all people regardless of their faith.”

http://worldinterfaithharmonyweek.com/about-us/

Islamic University of Rotterdam (IUR) – Islamitische Universiteit Rotterdam

Schariaverharmlosung Marke Neo-Osmanisch verbreitet Prof. Dr. Ahmet Akgündüz in: Islam as religion of Peace and Harmony; the Example of Ottoman State and Pax of Ottomana

http://www.islamicuniversity.nl/en/current/publications/277-islam-is-not-an-obstacle-for-peace.html

„Mohammed Ghaly, Leiden“

He studied Islamic Studies in English at al-Azhar University in Egypt and got his bachelor with Cum laude in 1999. In 2002, he got his Master degree in Islamic studies also with cum laude from Leiden University.

http://hum.leiden.edu/religion/organisation/institute-staff/ghaly.html

„Xhabir Hamiti, Pristina“ – kein Konflikt zwischen Koran und Menschenrechten in Sicht, alles ganz verspielt auf dem Balkan?

“Here people are Muslims, but they think like Europeans,” says Xhabir Hamiti, a professor in the Islamic studies department at the University of Pristina in Kosovo’s capital. “Muslims here identify themselves as Muslim Lite,” an American police officer tells me. As Afrim Kostrati, a young bartender, puts it: “We are Muslims, but not really.” And Luan Berisha, an entrepreneur, agrees: “We were never practicing Muslims like they are in the Middle East. . . . First of all, we are Albanians. Religion comes second.” Religion in Kosovo is a private matter, not a public one. “We never talk about it,” Berisha says.

(Michael J. Totten)

http://www.balkanium.com/forum/showthread.php/5735-The-%28Really%29-Moderate-Muslims-of-Kosovo

Xhabir Hamiti liebt den Plauderton. Was für eine tolle Koranübersetzung ins Albanische. Und selbstlos, der/die anonyme(n) Übersetzer.

The book contains an annex (931-953), which was written by Sheikh Abdullah bin Muhammad bin Humaid – the chief justice of Saudi Arabia. It is said that this translation was made by a group of students from Albania, who were studying in Medina.

http://breziiri.com/2010/07/13/albanian-studies-on-the-holy-quran-1900-2000/

Den Anhang zum von Xhabir Hamiti gelobten albanischen Koranprojekts verfasste Scheich bin Humaid (1908-1981), einer der höchsten Theologen und Schariarichter Saudi-Arabiens, wo man, völlig koranbasiert, Hände und Köpfe abhackt. Xhabir Hamiti lobt einen militärisch denkenden Theologen, der Geschütze (artillery) und Raketen (missiles) unter Dschihad (Holy War, holy fighting) versteht.

Abdullah Ibn Humaid, also known as Sheikh Abdullah bin Muhammad bin Humaid was the former Chief Justice of Saudi Arabia and Imam of the Grand Mosque of Mecca. His son Salih, is the current Imam of the Grand Mosque of Mecca as well as the head of the Saudi Consultative Council.

http://en.wikipedia.org/wiki/Ibn_Humaid

JIHAD IN THE QUR’AN AND SUNNA

by: Sheikh ‚Abdullah bin Muhammad bin Humaid, ex-Chief Justice of Saudi Arabia

Praise be to Allah swt Who has ordained Al-Jihad (the holy fighting in Allah’s Cause)

And it is they, (Mujahidin) who fight against the enemies of Allah in order that the worship should be all for Allah (Alone and not for any other deity) and that the Word of Allah (swt) (i.e. none has the right to be worshipped but Allah (swt) and His religion Islam) should be superior. Allah has made them (Mujahidin) partners in reward along with all those who guard Islam with their weapons, along with their good deeds which they performed even if they sleep in their homes.

And the Legislator (Allah) put the one who brings about a thing to happen equal in rank to its doer, both in reward (for the good deed) and in punishment (for a crime). So the inviter to a good deed and the inviter to an evil deed both will have a reward (good or bad) equal to the reward of the one who has done that deed. …

The Muslims were ordered to take all precautions against the enemies of Allah Jag and to get ready against them with all they can of power-because that is the first step for Jihad (fighting) and the supreme way for the defence. To get ready (for Jihad includes various kinds of preparations and weapons [missiles, artillery, aeroplanes (air force), naval ships (navy and the training of the soldiers in these weapons] are included under (the meaning) of the word „force (i.e land, navy and airforce).“ And to look after (take care of permanent forces as well as the stationed forces similar to looking after the mobile forces. And to take care of the army in peacetime as well as during wartime.

http://islamworld.net/docs/jihad.html

„Muhittin Okumuslar, Konya“

Selçuk Üniversitesi İlahiyat Fakültesi Dekan Yardımcısı Doç. Dr. Muhittin Okumuşlar

http://files.konyadahaber.com/images_703380763_big.jpg

http://www.dogruses.com/images/haber/yahudilec59f1.jpg

Muhittin Okumuşlar und die „islamischen Calvinisten“ von der Mittelstandsorganisation MÜSIAD

http://www.renklihaber.net/haber/11003/kuranin-turkce-mealini-de-okuyun.html

Aufnahme fand die neue Unternehmerklasse denn auch nicht im noblen und einflussreichen Wirtschaftsverband Tüsiad, der seine potenten Mitglieder vorab im Einzugsgebiet Istanbuls rekrutiert. Vielmehr wurde 1990 mit der Organisation Müsiad – die Konnotation zum türkischen Müslüman (Muslim) war kaum unbeabsichtigt – ein neues Sammelbecken gegründet für die Klein- und Mittelbetriebe, die nach einem Wirtschaften strebten, das nicht allein erfolgreich, sondern auch im Einklang mit ihrer religiösen Überzeugung stand. Ziel des Verbandes ist es weiterhin, den Mitgliedfirmen die Vereinbarkeit des Islam mit dem Wettbewerb in einem globalisierten Umfeld aufzuzeigen. Zu den Publikationen von Müsiad gehört etwa ein Heft mit dem Titel «Homo Islamicus». Darin wird nicht nur das Leben des Propheten Mohammed als das eines fleissigen Händlers beschrieben. Unter Bezugnahme auf die Gebote des Islam und des alten Marktes von Medina werden auch Argumente aufgelistet, die gegen eine Einflussnahme des Staates auf das Marktgeschehen sprechen. … Müsiad ist in der Türkei mit 30 Büros vertreten. Die rund 12 000 in der Organisation vertretenen Firmen erwirtschaften laut Auskunft eines Verbandsvertreters 12% des türkischen Bruttoinlandprodukts. Im Leitbild von Müsiad bleiben die islamischen Ideale klar erkennbar: So wird namentlich festgehalten, dass «das Zinssystem keine langfristige Arbeitsweise der Ökonomie» sei.

Von: Thomas Fuster, in: Islam und Kapitalismus – eine türkische Symbiose. NZZ 09. Mai 2009

In der Türkei gewinnt ein neuer religiöser Mittelstand zusehends an Gewicht. Er bezieht sich in seinem Wirtschaften explizit auf den Islam; gleichzeitig plädiert er für den freien Markt und gegen staatliche Einflussnahme. Fleiss und Askese erscheinen als religiöse Pflichterfüllung – nicht selten ist denn auch von «islamischen Calvinisten» die Rede.

http://www.nzz.ch/nachrichten/wirtschaft/aktuell/islam_und_kapitalismus__eine_tuerkische_symbiose_1.2523274.html

At this time, some preventive measures were taken to reduce the number of graduates of İmam-Hatip schools working in the public sector. Obligatory state education was extended from five to eight years. … The Higher Education Council imposed a new dress code, banning the wearing of head covers and of beards on university campuses. … In May 1998, the president of the Islamic business association ‘MÜSİAD’ was tried by the Ankara State Security Court because of a speech he made in October 1997, in which he too had allegedly ‘sowed seeds of hatred among the people’. In 1999, he was sentenced to sixteen months imprisonment, but the sentence was suspended on the condition of non-recidivism.

aus: Jan Michiel Otto: Sharia incorporated: A Comparative Overview of the Legal Systems of Twelve Muslim Countries in Past and Present (p 251)

http://books.google.de/books?id=8ep7cX3ma0sC&printsec=frontcover#v=onepage&q&f=false

The “Independent Association of Industrialists and Businessmen” (MÜSİAD – Müstakil Sanayiciler ve İşadamları Derneği) was created by five pro-Islamic businessmen – among whom Erol Yarar, Ali Bayramoğlu, Natık Akyol and Abdurrahman Esmerer – on May 5, 1990 in Istanbul.

aus: Marie-Elisabeth Maigre: Turkey: the emergence of a Muslim ethics in the business world – Around the evolution of the MÜSIAD and the Turkish religious communities

http://islaminbusiness.blogspot.com/2006/02/turkey-emergence-of-muslim-ethics-in.html

französischer Originaltext : Marie-Elisabeth Maigre: Turquie: l’émergence d’une éthique musulmane dans le monde des affaires – Autour de l’évolution du MÜSIAD et des communautés religieuses

http://religion.info/french/articles/article_170.shtml

Soviel zu Mitherausgeber und Beirat von HIKMA

http://hikma-online.com/cms/sites/default/files/plakat_deutsch_hikma.pdf

[40] GMSG 2002: Zaidan, Ucar, Khalifa, Erbakan

Amir Zaidan: “Integrative Aspekte des islamischen Religionsunterrichtes”

„Für die muslimischen Kinder in Deutschland ist die religiöse Identitätsfindung bisher nur unter erschwerten Bedingungen bzw. überhaupt nicht möglich. Hier kann und soll der IRU als Regelfach gemäß des Bildungs- und Erziehungsauftrags der Schule eine wichtige Hilfe bieten.“

Bülent Ucar: Das Milletsystem im Osmanischen Reich

„Das Milletsystem im Osmanischen Reich hat letzlich den inneren Frieden zwischen den verschiedenen Religionen und Ethnien in einem Staat, der über 600 Jahre lang über drei Kontinente hin existiert hat, aufrechterhalten können. Allein die Tatsache, daß nach dem Zerfall des Osmanischen Reiches der Nahe Osten sich zu einem Pulverfaß entwickelt hat, zeigt die aktuelle Brisanz des Themas.“

Dr. Ahmad Khalifa, Generalsekretär der Islamischen Gemeinschaft in Deutschland (IGD), zur psychosozialen Situation der Muslime in Deutschland.

„Dr. Ahmad erläuterter die Beratungsaktivitäten des Islamischen Zentrums München im Bereich innerfamiliäre Konflikte. wie er mit seinem ehrenamtlich tätigen Team Musliminnen hilft, ihre Männer von patriarchalischen und diskriminierenden Denkweisen abzubringen. Oft müsse er dabei auch gegen islamistische Imame kämpfen. ‚Wir müssen mehr islamische Beratungsstellen gründen’, forderte al-Khalifa. Wie stark der Bedarf sei, zeigt allein die Situation in München.“

Dr. Mehmet S. Erbakan: Neurotische Wahrnehmungen des Islams und der Muslime in Deutschland

„Der letzte Referent der Tagung war Dr. Mehmet Erbakan, Vorsitzender der Islamischen Gemeinschaft Milli Görüs (IGMG). In seinem Beitrag ging er insbesondere auf die falsche und zu Teil neurotische Wahrnehmung von Muslimen und islamischen Aktivitäten in Deutschland am Beispiel der Einwanderungskampange seines Verbandes ein.“

http://www.gmsg.de/JAHRESTAGUNG/HAMBURG2/BERICHT2002/bericht2002.html

GMSG, Köln 2003. Der diesjährige „Falaturi Friedenspreis für Dialog und Toleranz“ ging an Prof. Dr. Udo Steinbach, vom Deutschen Orient Institut in Hamburg. Die Laudatio hielt Ibrahim El-Zayat. Nach der Preisverleihung wurde unter der Leitung von Dr. Sabiha El-Zayat das Panel „Religion im Kontext von Globalisierung“ eröffnet. Der erste Referent war Prof. Dr. Udo Steinbach. … Zweiter Referent des Panels war Prof. Dr. Christian Troll. … Mostafa El-Hady referierte zum „Freiheitsbegriff im Werk des islamischen Schriftstellers Gamal El-Benna [Gamal al-Banna]“. Gamal El-Banna ist der jüngere Bruder von Hasan El-Bann [Hasan al-Banna], dem Begründer der Muslimbruderschaft in Ägypten, und ist für seine reformorientierten Ideen bekannt.

http://www.gmsg.de/JAHRESTAGUNG/HAMBURG2/UNITY/unity.html

Bundesamt für Verfassungsschutz über die Islamische Gemeinschaft Millî Görüs (IGMG)

Die größte islamistische Organisation in Deutschland verfügt über ca. 27.500 Mitglieder und unterhält mehr als 300 Einrichtungen. Die IGMG ist Teil der „Millî-Görüs“-Bewegung. Die „Millî-Görüs“-Bewegung strebt eine „gerechte Ordnung“ an, die sich ausschließlich an islamistischen Grundsätzen orientieren soll. Langfristiges Ziel ist die fundamentale Umgestaltung der Türkei, die Wiederherstellung einer „Großtürkei“ und schließlich eine islamische Weltordnung.

http://www.verfassungsschutz.de/de/arbeitsfelder/af_islamismus/zahlen_und_fakten_islamismus/zafais_2_islamistische_organisationen.html

[41] Verherrlichung erfahre der totalitäre und frauenfeindliche Kulturrassist und Ur-Islamist Abu Hamid al-Ghazali im niedersächsischen Osnabrück: „Abū Ḥāmid al-Ġazālī ist als der einflussreichste Denker des islamischen Mittelalters bekannt. Er hinterließ grundlegende Werke, deren Bedeutung die heute lebenden Muslime in ihrem Denken und Handeln nicht unbeeinträchtigt lässt. … Wichtig ist vor allem die Herstellung einer Verbindung zum Hier und Jetzt.“

http://www.blogs.uni-osnabrueck.de/ghazali2011/

Flyer. 900 Jahre al-Gazãli im Spiegel der islamischen Wissenschaften – Perspektiven für eine Islamische Theologie in Deutschland

Ansprechpartner: Prof. Dr. Bülent Ucar, Fachbereich Erziehungs- und Kulturwissenschaften, Islamische Religionspädagogik, Neuer Graben 29 / Schloss, 49074 Osnabrück

http://www.islamische-religionspaedagogik.uni-osnabrueck.de/files/Flyer_900_Jahre_al-Gazali_20-07-2011%282%29.pdf

Tagungsprogramm

Timothy Winter alias Abdal-Hakim Murad (* 1960) ist ein britischer Islamwissenschaftler an der Faculty of Divinity at the University of Cambridge und einer der führenden britischen islamischen Religionsgelehrten beispielsweise am Sunna Project (Thesaurus Islamicus Foundation: IHSAN Network, http://www.ihsanetwork.org/about_en.aspx), wo man es vorzieht, ins Arabische abzutauchen.

Schariaverharmloser Timothy Winter raunt regelmäßig über die Orthodoxe Antwort auf den islamischen Extremismus (orthodox Muslim response to extremism) und darf im Oktober 2011 bei Bülent Ucar in Osnabrück über die islamische Suche nach dem „Ethischen und seelischen Gleichgewicht“ sowie über die Relevanz des totalitären Religionspolitiker al-Ghazali für das heutige „Globale Dorf“ vortragen:

Imam al‐Ġazālī, the Global Village, and the Quest for Moral and Spiritual Balance

Universitär gebilligt und ganz im „Hier und Jetzt“ darf die zu der Erbakan-toleranten und muslimbrudernahen GMSG verlinkende Silvia Horsch (Berlin) im Oktober 2011 ein bisschen „teilen“, ihr Vortragsthema:

al‐Ġazālī als Mittler zwischen den Wissenschaften

http://www.islamische-religionspaedagogik.uni-osnabrueck.de/files/Programm-ghazzali__2_-08-08-2011.pdf

Noch zu Timothy Winter genannt Scheich Murad. Die auf Rettung der Seele zielende Azhar eine Universität zu nennen, verspottet jede Wissenschaftlichkeit: „ Abdal Hakim Murad graduated from Cambridge University with a double-first in Arabic in 1983. He then lived in Cairo for three years, studying Islam under traditional teachers at Al-Azhar, one of the oldest universities in the world. He went on to reside for three years in Jeddah, where he administered a commercial translation office and maintained close contact with Habib Ahmad Mashhur al-Haddad and other ulama from Hadramaut, Yemen. … Shaikh Abdal Hakim is the translator of a number of works, including two volumes from Imam al-Ghazali’s Ihya Ulum al-Din.“

http://masud.co.uk/ISLAM/ahm/index.htm

ULFA AID, gegründet 2004 von Scheich Babikir Ahmed in London, lädt ein:

“Abdal Hakim Murad / Timothy J. Winter will be our guest speaker at COME DINE WITH ME 26th february 2010, Hilton Kensington. Buy a ticket get one FREE!! ticket has to be for (non-muslim) to allow for richness and diversity.”

http://ulfaaid.tumblr.com/post/3221503073/abdal-hakim-murad-timothy-j-winter-will-be-our

An introduction to Habib Umar by Shaykh Abdal Hakim Murad

http://www.youtube.com/watch?v=laMQ0JEK6Q0&feature=related

Scheich Murad = Herr Winter, bei der Arbeit

http://www.youtube.com/watch?v=UgLQp4dcbBo

Denken ist nicht alles, weiß Azhar-Absolvent, Ghazali-Übersetzer und Schariafreund Timothy Winter: Abdul Hakim Murad speaking about the limits of rational thought

http://www.youtube.com/watch?v=2Gjp3hCCTwc&feature=related

Shaykh Abdal Hakim Murad – Contentment (Riḍā‘) – part 1 of 5

http://www.youtube.com/watch?v=qN0_WD-fpEQ&feature=related

[42] Die geheimnisvolle Sache mit den Muslims in the West

Universität Erfurt. In the aftermath of terrorist attacks of 9/11 the Chair of Islamic Studies participated in “Dialogue with Islam” an academic activity initiated by the German Academic Exchange Service (DAAD). Ever since debates on “Islam and the West” has become part of the tradition of Chair of Islamic Studies. … With the initiation of the international Summer School “Muslims in the West” the Chair of Islamic Studies intents to contribute to this dialogue. Muslims from different countries and cultures (India, Pakistan, Turkey, Saudi Arabia, Iran, Yemen, South Africa, Sudan, Malaysia) have been participating for the last five years. Thus, the promotion of a direct dialogue between students and Alumni led to a better mutual acceptance, tolerance and understanding.

http://www.uni-erfurt.de/religionswissenschaft/islamwissenschaft/summer-school/

The International Summer School “Muslims in the West”

The International Summer School “Muslims in the West” is organized by the Chair of Islamic Studies. So far more than 100 students, Muslims from different countries and cultures (f.e. India, Pakistan, Turkey, Saudi Arabia, Iran, Yemen, South Africa, Sudan, Malaysia) as well as German students have been participating for the last five years. The promotion of a direct dialogue between students and alumni leads to a better mutual acceptance, tolerance and understanding of „Islam“ and the „West“.

http://www.uni-erfurt.de/international/sommerkurse/summer-school-muslims-in-the-west/

Eine Zeit lang die vertraute Umgebung hinter sich lassen, in einem fremden Land leben und eine neue Kultur kennen lernen – ein Studium oder ein Praktikum im Ausland sind ein wichtiger Bonuspunkt im Lebenslauf und immer auch ein Stück Abenteuer und persönliche Herausforderung.

http://www.uni-erfurt.de/international/outgoing/

Eingewandert wie Waschbär, Tigermücke und Halsbandsittich: Muslims in the West

Bridge-building (Brückenbauen) will Multikulturalist Prof. Tariq Modood (Bristol) am 30.09.2001, also nur wenige Tage nach 9/11. So schlecht war die Sklaverei der andalusischen Dhimmitude schließlich doch gar nicht: „The Jews remember Muslim Spain as a ‚Golden Age‘.“

http://www.guardian.co.uk/world/2001/sep/30/september11.terrorism3

Akbar S. Ahmed fordert keine universellen Menschenrechte, sondern ermuntert die globale Unterrasse der Muslimbürger zum Östlichbleiben, zum Nichtintegrieren: In the course of the 21st century a quarter of the human race will probably be Muslim. … There are some interesting differences between the USA and Europe which help us to better understand the phenomenon of Muslims living in the West

http://salaam.co.uk/themeofthemonth/april02_index.php

„The Muslim in the West“

Von: Jacob Thomas in Zusammenarbeit mit June Engdahl

http://www.answering-islam.org/authors/thomas/muslims_in_the_west.html

Tariq Ramadan kämpft für den in die Seele jedes Euro-Muslims zu integrierenden Sunnagehorsam (To be a European Muslim) und arbeitet ja vielleicht, wie Bosniens Großmufti, für die europaweite Legalisierung der personenstandsrechtlichen bzw. familienrechtlichen (engl. personal status) Scharia oder auch einer staatsbürgerlichen bzw. ausländerrechtlichen (engl ebenfalls personal status) Scharia.

http://www.tariqramadan.com/To-be-a-European-Muslim.html

[43] vgl. Seite 261-262 sowie 278 (v. a. zu: Der Begriff „Personalstatut“, von der englischen Bezeichnung, schillernde französische Ausdruck, état et capacité, EGBGB, IPR-Gesetz Österreichs, „Domizil“, „Wohnsitz“, „Gruppentrennungskraft“), in: Jan Kropholler: Internationales Privatrecht, Sechste Auflage (2006). Darin leider (210) die seit Mustafa Cerić und eigentlich bereits seit Said Ramadan (Das islamische Recht, vgl. Sägefisch 109: Said Ramadan: Islamic Law. Ramadans Buch von 1961) überholte Deutung „Eine allgemeine Renaissance der religiösen Rechte ist wenig wahrscheinlich, vielmehr neigt die Mehrzahl der neueren religiösen Bewegungen eher zu einer Entrechtlichung der Religion.“ 278 und 292 nennen Rohe

http://books.google.de/books?id=_UtgV_LGQSAC&printsec=frontcover#v=onepage&q&f=false

Mathias Rohe: „Auch islamisches Recht ist Recht“

http://www.chbeck.de/downloads/leseprobe_das%20islamische%20recht_9783406579554.pdf

dazu Tilman Nagel: Lohn und Strafe im Diesseits und im Jenseits (NZZ 07.11.2009)

http://www.nzz.ch/nachrichten/kultur/buchrezensionen/lohn_und_strafe_im_diesseits_und_im_jenseits_1.3981865.html

ebenso Jacques Auvergne: Trojanisches Pferd (Sägefisch 138 06.09.2009)

http://jacquesauvergne.wordpress.com/2009/09/06/138/

[44] Mustafa Cerić: f) opening the way for Muslim law to be recognized in matters of personal status such as the Family Law

http://blog.zeit.de/joerglau/2006/12/01/erklarung-der-europaischen-muslime_62

[45] Allah legalisiert Stämme und Menschenklassen.

William Barbieri: Group Rights and the Muslim Diaspora

http://muse.jhu.edu/login?uri=/journals/human_rights_quarterly/v021/21.4barbieri.html

USA. Auf Verbindungen zwischen North American Islamic Trust (NAIT) und Holy Land Foundation (der HAMAS nicht fern) auch nur hinzuweisen, könnte „Islamische Gruppenrechte“ verletzen.

Gerstein, Josh. (October 20, 2010). Judge: Feds violated U.S. Islamic group’s rights

http://www.politico.com/blogs/joshgerstein/1010/Judge_Feds_violated_Islamic_groups_rights.html?showall

Die US-amerikanische Scharialobby ist das CAIR.

Robert Spencer: U.S. District Judge Vicki Miles-LaGrange on Monday granted a temporary restraining order blocking Oklahoma’s brand-new anti-Sharia law. Seventy percent of Oklahomans voted for the measure, but who cares? The Hamas-linked Council on American-Islamic Relations (CAIR) argued that the measure was “anti-Islam. … Islamic supremacists and their Leftist allies.” (10.11.2010)

http://frontpagemag.com/2010/11/10/court-blocks-oklahoma-sharia-ban/

[46] Der als Redner nach Osnabrück geladene „Islamphilosoph“ Dr. Jameleddin ben Abdeljelil (vormals Wien, inzwischen Münster) stellt die richtige Frage, murmelt etwas von Universalität, schwafelt über innermuslimische Heterogenität und gesamtgesellschaftliche Diskursräume, macht der Spezies Nichtmuslim ein schlechtes Gewissen und schweigt ausgiebig zum diskriminierenden Islamischen Recht. Ach ja, die Antwort bleibt der „Islamphilosoph“ uns schuldig:

„Ist der Islam mit den Werten der Aufklärung wie Demokratie und Menschenrechten vereinbar, und was bedeutet das für den Religionsunterricht an den österreichischen Schulen?“

http://diepresse.com/home/meinung/gastkommentar/451758/Islam-in-Oesterreich_Ein-exotisiertes-Objekt

Schloss Osnabrück. Sitz der Uni-Hauptverwaltung und 2011 der vorgesehene Ort der Verherrlichung des im Jahre 1111 verstorbenen Ur-Islamisten al-Ghazali

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/5/5f/Neuer_Graben-Schloss_Osnabrueck.jpg

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/d/d2/Schloss_Osnabrueck.jpg

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/de/4/45/OSSchlossOsnabr%C3%BCckvomGarten2008.JPG

[47] „Die Aufklärung ist für den Islam nicht übertragbar“, weiß die Schariafreundin und Islamische Religionspädagogin Lamya Kaddor aus Dinslaken-Lohberg:

CIBEDO – Doch so lange der Islam keine in Deutschland anerkannte Religionsgemeinschaft ist, kann es keine Vereinbarung über einen Religionsunterricht im engeren Sinne geben. Aber ist das nach den wissenschaftlichen Standards, denen Schulunterricht zu genügen hat, überhaupt möglich? Der Oldenburger Religionspädagoge Jürgen Heumann bezweifelt das. Die Schule steht in der Tradition der Aufklärung, argumentiert er. Zum evangelischen und katholischen Religionsunterricht gehöre, sich kritisch mit der Entstehung der Religion auseinanderzusetzen. Auf muslimischer Seite sieht Heumann aber wenig Bereitschaft, Allah selbst zur Diskussion zu stellen. Geschweige denn, „die Entstehung des Koran als ein von Menschen in einer geschichtlichen Situation verfasstes religiöses Dokument zu würdigen – und damit zwischen Legende und historischer Entstehung zu unterscheiden“. Lamya Kaddor, die islamische Religion unterrichtet und bis vor kurzem die vakante Professur an der Universität Münster vertrat, empört eine solche Position. „Die Aufklärung ist für den Islam nicht übertragbar“, sagt sie. Das Ergebnis sei das Gleiche: eine zeitgemäße Religionspraxis und ein friedvolles Miteinander mit anderen Gruppen. Als Muslima zweifele sie aber „nicht daran, dass stimmt, was im Koran steht“.

http://www.cibedo.de/islamischer_religionsunterricht.html

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3 Antworten to “Ayatollah Chomeini 1970”

  1. Jacques Auvergne Says:

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    „Mit den Ungläubigen über Missbrauch reden? Ausgeschlossen. Über Sex reden? Ein Tabu. Aus religiösem Schamgefühl wird die Sexualität in der islamischen Community totgeschwiegen. Je weniger aber ein Kind über seinen eigenen Körper aufgeklärt ist, desto weniger kann es sich gegen Übergriffe schützen und desto leichter wird es zum Opfer von Missbrauch. Gleichzeitig verleitet das Tabu die erwachsenen Männer dazu, die Situation auszunutzen. Wenn öffentlich würde, was Ärzte aus diesem Umfeld zu berichten wissen, gäbe es einen Aufschrei. Da tun sich Abgründe auf.“

    „Die Islamkonferenz ist erfolgreich gescheitert. Erfolgreich war sie, weil sie überhaupt möglich war, erfolgreich, weil klar geworden ist, dass die Verbände nicht für “den Islam” sprechen können. Gescheitert, weil nichts konkret verändert wurde. Nun muss sich die Islamkonferenz auf drei Punkte konzentrieren: die Gleichbehandlung von Mann und Frau, Sicherheit und Fundamentalismus sowie die Imamausbildung.“

    „In meinem Buch gehe ich auf den Präsidenten der Islamischen Gemeinde in Deutschland, Ibrahim Farouk El-Zayat, ein. Er zieht im Hintergrund die Fäden, nicht nur im Islamrat, den die islamistische Milli Görüs dominiert, sondern beeinflusst über die Islamische Gemeinde (IGD) auch den Zentralrat der Muslime und damit den Koordinierungsrat der Muslime (KRM). Außerdem bin ich sicher, dass alles mit der Regierung in Ankara abgestimmt wird. Erdogan ist ein Schüler des Islamisten und Milli-Görüs-Gründers Erbakan, und El-Zayat ist mit dessen Nichte verheiratet. Gegen El-Zayat wird wegen derselben Vorwürfe wie gegen Milli Görüs ermittelt.“

    aus: Da tun sich Abgründe auf (Necla Kelek im Interview mit Fabian Löhe), in: The European 12.03.2010

    http://www.theeuropean.de/necla-kelek/2611-im-gespraech-mit-necla-kelek

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  2. Cees van der Duin Says:

    Kuddusi Nihat Çiftçi Hoca Efendi

    Bu Avrupa Araştırma ve Fetva Konseyi’nin kuruluşu 1997’de Bosna Hersek’te oldu. O zamandan beri de devam ediyor. Ben de 1999’dan beri bu konseyin üyesiyim. Burada hizmet ediyorum. Yılda bir defa toplanıyoruz. Son toplantılar Türkiye’de oldu, üç toplantı. Bu konsey üyelerinin hepsi Ehl-i Sünnet, burada Ehl-i Sünnet dışı bir inanç yok.

    Avrupa’daki “Avrupa Araştırma ve Fetva Konseyi”nin merkezi İrlanda’da. Bu konsey orada resmiyet kazandı. Konseyin başkanlığını Yusuf el Kardavi yapıyor. …

    İlki kim? İmam-ı Azam Ebu Hanife. Ehl-i Sünnet yolunun ilk savunucusu ve Ehl-i Sünnet inanç prensiplerini ortaya koyan ilk kişi İmam-ı Azam Ebu Hanife’dir ve bu alanda beş eser yazmıştır. Onun talebelerinin talebelerinin talebesi olan Ebu Cafer Tahavi (r.aleyh) “Akidetü’t-Tahaviye” adı altında bunu özetlemiş.

    http://www.feyzdergisi.com/yazi_ayrinti.php?yazi_no=1960

    Zu den bisher durchgeführten Gesprächszirkeln wurden Nihat Çiftçi (Verantwortlicher der Pilgergruppe Rhein-Neckar-Saar) und Abdurrahman Polat (ehemaliger Vorsitzender der Jugend Hessen) als Hauptreferenten eingeladen. Während beim ersten Treffen Çiftçi über die Erschaffung des Menschen und die damit einhergehende Verantwortung sprach, ging Polat beim zweiten Gesprächszirkel auf den Glauben (Îmân) ein. Nur der Glauben sei der Grund, weshalb sich so zahlreiche junge Menschen auf den Weg machen, um alles hinter sich zu lassen und hier in Mekka der „Gast Allahs“ zu werden.

    http://www.igmg.de/nachrichten/artikel/2011/04/25/14212.html?L=.html.html.html%2Fphprojekt%2Flib%2F.html.html.html

    Frankenthal Hicret Camii İmam Hatibi Nihat Çiftçi (Kuddusi)

    http://www.igmg.de/tr/haberler/yazi/2009/11/06/rhein-neckar-saar-boelgesi-nde-yatili-egitim-semineri.html

    Anschließend übernahm der Imam der Hicret-Moschee in Frankenthal Nihat Çiftçi das Wort und unterrichtete die junge Zuhörerschaft zunächst im Themenfeld der Apokalypse, ehe er im zweiten Teil seines Seminars eventuelle Schäden bestimmter Musikrichtungen und –inhalte erklärte.

    http://www.igmg.de/nachrichten/artikel.html?L=.html&tx_ttnews%5Btt_news%5D=10947&tx_ttnews%5BbackPid%5D=626&type=98

  3. Cees van der Duin Says:

    Im Kommentarbereich von FREE MINDS schrieb ich, Cees van der Duin, am 6. Januar 2013 um 15:38 und 23:13 zu Chaim Noll (Islamischer Imperialismus)

    http://www.klett-cotta.de/media/14/MR_2013_01_0078_0085_Chaim_Noll_Islamischer_Imperialismus.pdf

    http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/islamischer_imperialismus/

    http://www.klett-cotta.de/media/14/MR_2013_01_0078_0085_Chaim_Noll_Islamischer_Imperialismus.pdf

    ::
    ::

    Chaim Noll orakelt:

    “Die Mechanik des „Islamismus“ ist die Rekursion des Politischen auf das Religiöse.”

    Als ob Mohammed nicht beides gewesen wäre, hundertprozentiger Prophet und hundertprozentiger Staatsgründer (Politiker).

    “Die Muslimbrüder wurden zum Prototyp einer neuen islamischen Bewegung, die ihren imperialistischen Anspruch, die weltweite muslimische Machtergreifung, von Anbeginn an offen bekannte.

    War Mohammed etwa ein Heimlichtuer? Und gibt die IGD als der deutsche Zweig der Muslimbruderschaft denn etwa offen zu, in Deutschland die Scharia installieren zu wollen? Beides ist nicht der Fall.

    Das Referenzmodell und unbedingt nachzuahmende Vorbild dieser imperialen Bewegung ist der Stadtstaat von Medina und sind die ersten Landnahmen der frühen islamischen Expansion. Die Muslim Brotherhood hat ihre Religion völlig richtig verstanden.

    “In Saudi-Arabien herrscht Sharia-Gesetz”

    Na so was, da herrscht keine Spaßkultur? Nicht dass diese gesetzgewordene (legale) Sharia = Scharia etwas mit Koran und Sunna zu tun hätte, hm?

    “Bereits 1983 waren die Muslimbrüder im benachbarten Sudan als „Nationale Islamische Front“ maßgeblich an der Einführung der Scharia beteiligt.”

    An der Einführung wovon denn sonst bitte? Genau wie jetzt in Ägypten und demnächst hier in Deutschland. Die Muslimbrüder sind wichtigster Teil der globalen Schariabewegung – Teil des Islamic Revival.

    Allah ist Gesetzgeber, der Mensch darf nicht richten nach dem, was Er nicht herabgesendet hat, so steht es im Koran.

    Und das ist kein “Islamismus”, sondern echter alter Islam.

    100 % AEMR, und
    0 % Scharia !!!

    Warum nennt Chaim Noll Allahs Imperialismus und Imperium nicht beim Namen: Kalifat? Warum vergisst er, die unbedingte Befolgungspflicht der Scharia zu beschreiben, deren Verweigern einen jeden laut Allahs Wort (Koran) für immer in der Hölle brennen lassen wird?

    Wo ist die Kritik an der unbedingten Frauenfeindlichkeit jeder Scharia, vom Aufenthaltsbestimmungsrecht über die Kinder (die Frau verliert als Söhnchenfabrik, zoontjesfabriek nach Ayaan Hirsi Ali, bei Trennung die Kinder) bis zum ihr jederzeit drohenden Talaq (Verstoßung) sowie zu ihrem jederzeitigem Sex auf männlichen Befehl (Hadith: und sollte sie gerade auf einem Esel reiten … und wenn das Brot im Backofen verbrennt) und zur religiösen Möglichkeit, ab morgen eine Kollegin im Schlafzimmer zu haben sprich Zweitfrau zu sein, reguläre Dritt- bis Viertfrau geht auch, die für den Muslim unbegrenzte Zahl der Konkubinen nicht mitgezählt?

    Warum äußert Chaim Noll keine Kritik am für jede muslimische Frau geltenden Bedeckungsgebot der Scharia, am Schleier oder Hidschâb (pers. Parda, Tschador)?

    Die Muslimbruderschaft ist eine Kalifatsbewegung, wie letztlich jede islamische Bewegung. Was Noll als ‘Islamischer Imperialismus’ in seiner gar nicht so falsch gewählten Überschrift sowie dann auch im Text mehrmals oberflächlich anreißt, die Errichtung eines islamischen Imperiums, ist die nach Koran und Sunna bestehende Pflicht zum Schariasystem (Nizam Islami) bzw. zur Herrschaft Allahs (Hakimiyyat Allah).

    Statt Imperium hätte Noll irgendwann im Text Schariasystem sagen müssen, Kalifat.

    Cees van der Duin

    ::
    ::

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