Meißnerlager 2013

ואנדרפוגל

Вандерфо́гель

Wandervogel

Freideutscher Jugendtag 1913

Auf dem nordhessischen Berg Meißner gab sich, unmittelbar vor Ausbruch des Ersten Weltkrieges, in dem sie viele ihrer Angehörigen verlor, eine kreative und selbstverliebte junge Generation idealistisches Stelldichein und eigenen Ausdruck (Meißnerformel 1913). Zum hundertsten Mal jährt sich 2013 die Wiederkehr dieses „Freideutschen“ Jugendtages, jenes symbolischen Epizentrums kaiserreichlicher Jugendbewegung. Die Junge Bünde genannten Nachfolgeorganisationen in der Bundesrepublik, einige sind im internationalen Pfadfindertum verwurzelt, feierten dieses Datum 1963 und 1988 und so soll es auch 2013 wieder sein.

Nach einem Jahrhundert muss man sich endlich dazu aufraffen, die Unantastbarkeit der Menschenwürde und die Universalität der Menschenrechte als Grundlage der Jugendarbeit zu bekennen, fordert Cees van der Duin. Mein lieber Niederländer, es wird Schweigen sein im nordhessischen Walde und man wird auch im Folgejahrhundert eine Mohrrübe kauen (Neue Schar: herzhaftes Fröhlichsein, Glut ist Geist!) und nach der Revolution der Seele (Muck-Lamberty) streben. Mit der auf Ungleichbehandlung beruhenden, nicht seelischen, sondern höchst realen Islamischen Revolution vermag sich das nach dem Mauerfall erneuerte deutsche Biedermeier offensichtlich gelassen auszusöhnen. Dass die echten Meißnerfahrer von 1913 wie der linke Alfred Kurella oder Pazifist Hans Paasche, sehr im Gegensatz zu den heutigen deutschen Islamverbandsvertretern und Imamen, eine Furcht vor dem jenseitigen Strafgericht weder lehrten noch hatten, droht durch postmodernen Multikulturalismus oder erneuerten Fundamentalismus vernebelt zu werden. Das in zwei Jahren sozusagen unvermeidliche Meißnerlager braucht die Schariadiskussion und das Bekenntnis zu Rechtseinheitlichkeit und säkularem Staat.

Dem Vorbereitungskreis des Meißnerlagers 2013 und dem Schriftleiter von Idee und Bewegung (Kulturinitiative ‚lebendig leben’, Meißner 1988) müsste bekannt sein, dass der nicht säkularisierte Islam auf der die Seele vor dem Höllenfeuer rettenden Ungleichbehandlung der Frauen und Nichtmuslime gründet. Statt nur auf Reziprozität von „Freiheiten“ für die „Christen“ im Orient zu bestehen, wie es Alexej Stachowitsch für 2013 vornimmt,[1] durfte zwei Jahre eher, Stachowitsch war zugegen, Heidrun Roßdeutscher Scharia und Anthroposophie verschmelzen und auf dem Zweiten Bildungskongress „über Sprachqualitäten und mit Hilfe von Suren aus dem Koran entsprechend einiger Wege der Waldorfpädagogik“ dozieren.[2] Möchten die Erben der Jugendbewegung Allahs Befehl von Prügelvers (Koransure 4:34)[3] und Tötungsgebot (9:5)[4] mit Eurhythmie und Rohkost verzieren? Wo ist das Bekenntnis gegen die demokratieverhindernden Schariagesetze Ägyptens, Indonesiens, Saudi-Arabiens oder des Iran? Wo bleibt die Kritik an der Europa längst prägenden, religiös begründeten Frauendiskriminierung der Kairoer Azhar, pakistanischen Darul Uloom oder globalen Muslimbruderschaft?

2008 brachte Iranist Dr. Thomas Ogger den Bündischen fromme Kunde über Spirituelle Aspekte des Wanderns: „Jakobus war Jünger Jesu … wohingegen Khidr als spiritueller Wegweiser schon im Koran erwähnt wird“. Der Musik- und Islamwissenschaftler, Übersetzer von frühislamischen Dhimma-Verträgen und Referent bei der Auslandsvertretung der iranischen Gottesdiktatur, ist sich, Ludwigsteiner Blätter Heft 241, sicher: „Vom (dogmatischen). Gesetz (scharî’a) führt der Weg (tarîqa) über das Erkennen Gottes (ma’rifa) zu Gott selbst (allâh), mit dem er sich vermählt. (christl. unio mystica) oder in dem er aufgeht bzw. verlischt (islam. al-fanâ‘).“[5] Mit Wandervogelscharia hinauf zu Allahgott auf den Ludwigstein?

Düsseldorf am 24 und 25. Oktober 2011. Ein noch nicht abgedruckter Leserbrief von Cees van der Duin.

24. Oktober 2011

Betreff: Meißner 2013 und die allgemeinen Menschenrechte

Lieber Gerhard,

wir kennen uns nicht persönlich, doch weiß ich vom (auch unter Pfadfindern üblichen, ich bin einer) jugendbewegten „Du“. Gestern bekam ich einen kleinen Stapel durchweg liebevoll gemachter Exemplare von ‚Idee und Bewegung‘ in die Hand, der in meinem Bekanntenkreis geachtet und wie eine Kostbarkeit herumgereicht wird.

Meißner 2013 betreffend, die hundertste Wiederkehr des Freideutschen Jugendtages, ist meines Wissens noch kein „Motto“, kein übergreifendes Thema gefunden worden.

Das von der Kulturinitiative ‚lebendig leben‘ ins Spiel gebrachte (Titel, Heft 95) „Demokratie von unten + Menschenbilder“ beGEISTert mich diesbezüglich, v. a. das Wort MENSCHENBILDER. Wobei der Plural humanistisch-wesensgemäß und nahezu spürbar schrumpft, die Achsen des Wollens und Suchens auf einen Pol hin konvergieren, der Plural um einen Singular kreist, die Mehrzahl („die Bilder“) sich der Einzahl („das Bild“) annähert.

Das Gesagte lässt mich zu Meißner 2013 eben die SUCHE NACH DEM MENSCHENBILD vorschlagen, ein Streben, was Jugendbewegung, Pädagogik und Pfadfinderei gewiss miteinander teilen und was in der (erst nach dem barbarischen Dritten Reich, 1948 von der UNO festgelegten) Universalität der Menschenrechte gipfelt.

Ich sehe die Freideutschen von 1913 (und sicherlich auch das Christentum) als Vorreiter der Norm von der ‚Universalität‘, der Unbedingtheit und Unveräußerlichkeit der Menschenrechte, nach der kein Mensch (ganz und gar unabhängig von Hautfarbe, Weltanschauung oder Geschlecht) ein Wesen zweiter Klasse ist. Um dieses Kristallzentrum rankt sich, sagen wir es nicht ohne Stolz: Zivilisation.

Ob das 2013 Motto sein soll oder nicht, im Bereich des ‚Inhaltlichen‘ darf die Betonung der AEMR (Allgemeine Erklärung der Menschenrechte) auf keinen Fall fehlen, so wichtig uns Jugendbewegt-Bündischen die sinnlich-musische, naturkundlich-ökologische und gemeinschaftsfähig-freundschaftsbezogene Dimension des ‚Bündischen‘ ist.

Die wegweisende Erklärung der Kulturinitiative (vereinbart am 2. Juni 2002 in Immenhausen stellt fest: „Wir treten ein für die Würde und die Achtung eines jeden Menschen“). Hier müsste man, ganz im Geist der freiheitlichen Demokratie, in Abkehr von Vetternwirtschaft oder ‚Kollektivismus‘, betonen, dass die Kategorie der Gruppenrechte („die Gestaltungsfreiheit von Gemeinschaften … verschiedener (…) Bevölkerungsgruppen, andere(r) Weltanschauungen“) im Zweifelsfall „dem“ Menschen, d.h. dem Einzelnen, JEDEM MENSCHEN nachrangig ist: Ein Kollektiv kann also im modernen Rechtsstaat nicht sagen, wir ‚kultivieren‘ ab morgen Folter, Steinigung, Kannibalismus oder Hexenverbrennung. Kurz gesagt: Einzelrecht vor Gruppenrecht, oder: Der Mensch im Mittelpunkt (das verbindet ja bereits Renaissance und Romantik, zwei Wurzelgründe des Jugendbewegten und Scoutistischen).

Ob wirklich gesagt werden kann, dass einer der Ursprünge und Urkräfte der Ausformung von der Idee der am 10. Dezember 1948 hörbar und lesbar gewordenen ‚Findung‘ AEMR jene wandernden und singenden Freideutschen gewesen sind, das müsste man freilich erst auszusprechen wagen.

Wagen wir`s.

Mit freundlichen Grüßen

Cees

(Düsseldorf)

25. Oktober 2011

Betreff: Meißner 2013 und die allgemeinen Menschenrechte

Lieber Gerhard,

vielen Dank für deine wertschätzende Nachricht,

ja gerne kannst du meine Nachricht in ‚Aussprache‘ des Weihnachtsheftes veröffentlichen, das wäre mir eine besonders große Freude und entspricht der Tugend demokratischen Diskutierens. Zu mir selber (gerne von dir so publizierbar und gerne auch mit beliebigen Sätzen aus dieser Mail verziert): „Cees van der Duin, 32 Jahre alt, Sozialarbeiter, lebt und arbeitet in Düsseldorf. Cees erlebte seine Jugendjahre in den Pfadfindergruppen der niederländischen Provinz Limburg.“

Es geht um Globalisierung … für Nostalgiker ein Schreckgespenst, für Unterdrückte ein Hoffnungsschimmer, denn die Frage ist ja, was sich globalisieren soll, Pressefreiheit oder Pressezensur, ökonomische Ausbeutung oder Gewerkschaftsgedanke, Gleichschritt oder Freigeist.

Mein Credo als säkularer Christ, Altpfadfinder und Gewerkschaftler ist klar: 100 % AEMR, und gemeint ist stets das Individuum, nicht das ethnoreligiöse Kollektiv. Die Volks- oder Religionsangehörigkeit der Großeltern oder Eltern darf ‚das Schicksal‘, den Lebensweg eines Kindes oder Jugendlichen nicht bestimmen, schon gar nicht seine Chancen einschränken. Meinungswechsel oder Glaubenswechsel ohne Sorge vor Diskriminierung braucht Bürger-Sein (vgl. bei Bassam Tibi das frz. citoyen, citoyenne), benötigt universelle Menschenrechte (AEMR = Allgemeine Erklärung der Menschenrechte).

Vielleicht ist die AEMR allseits bekannt und bereits jetzt bei den Lesern von Idee und Bewegung bzw. in den Jungen Bünden mehrheitsfähig, das wäre mir besonders recht.

Der Hohe Meißner ist für mich Symbol des hellenischen ‚erkenne dich selbst – werde der du bist – sei!‘, Wiederhall des von da Vinci aufgezeichneten Renaissance-Bildes des „vitruvianischen“, ebenso in menschlicher Würde wie in rationaler Nüchternheit betrachteten Menschen in den (weltheimische All-Einheit und lernfreundliche Weltvernunft darstellenden?) geometrischen Figuren Kreis und Quadrat. Meißner ist Endphase der Strömungen des sensiblen Weltempfindens und sozialen Mitleidens der deutschen (und wohl auch: der europäischen) Romantik.[6]

Der Hohe Meißner ist mir das Sinnzeichen dessen, was Goethe unter Menschentum und Hermann Hesse unter Eigensinn verstand. Und der Freideutsche Weg führt, so empfinde ich das, geradewegs zum 10.12.1948, zum Bekunden der Universalität der Rechte des Menschen, die auch vom herrschenden Brauchtum oder religiösen Dogma nicht angetastet werden darf.

Meine Hoffnung ist, dass die uneingeschränkte Gültigkeit Allgemeiner Menschenrechte (AEMR) auf dem HOHEN MEISSNER des Jahres 2013 in der zu erwartenden Erklärung / Resolution wenigstens genannt werden wird – angesichts des erneuerten Fundamentalismus (US-amerikanische ‚Christliche Rechte‘, politischer Islam) versteht sich das mittlerweile offensichtlich nicht mehr von selbst.

Ich habe das Gefühl, so deutlich werden zu müssen, weil der Menschenrechtsbegriff seit 1979 (Chomeini) oder 1990 (Cairo Declaration on Human Rights in Islam (CDHRI)) löchrig zu werden und auszufransen droht, besonders seit der genannten Kairoer Erklärung der ‚Menschenrechte im Islam‘ und, 2010 / 2011, durch die OIC-Staaten, die (ausgerechnet!) den UN-Menschenrechtsausschuss dominieren. Die Cairo Declaration ordnet alle Menschenrechte dem Islamischen Recht (Scharia) nach. Das Bestreben, Individualrechte durch religiöse bzw. religiös daherkommende Gruppenrechte zu überdecken, findet sich etwa hier:

„Die Resolution wurde mit 24 zu 14 Stimmen bei neun Enthaltungen angenommen. Neben europäischen Staaten stimmten auch Kanada, Japan und Südkorea dagegen. Diese kritisierten insbesondere die einseitige Ausrichtung der Entschließung auf den Islam und dass die Resolution nicht auf die Problematik der Meinungsfreiheit eingehe. … Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch erklärte, die Resolution könne die Grundrechte Einzelner gefährden.“[7]

Vielleicht bin ich nicht der einzige, der den Freideutschen Jugendtag 1913 als eine der Hauptquellen der universellen Menschenrechte erblickt. Die 35 Jahre (und zwei Weltkriege) später, am 10. Dezember 1948 feierlich bekundete AEMR (die Nazi-Barbarei war gerade überwunden, der nicht weniger grausame Stalinsche Totalitarismus noch nicht) wäre dann sozusagen eine ‚Fortsetzung der Meißnerformel mit anderen Mitteln‘.

Wird es Gegendruck geben, ist die Gestimmtheit etwa schon so, dass ‚die Ruhe stört‘, wer zur Selbstverpflichtung auf die AEMR drängt? Dann darf man ganz jugendbewegt ein wenig ‚Ruhestörer‘ sein.

Die Milieus eingefleischter Männerbündler mögen sich mit dem ‚gleichheitsfeministischen‘ Anspruch der (ernst genommenen) AEMR schwer tun, doch in den Reformbewegungen der Zeit um 1900 bis 1913 gab es ein gelebtes Miteinander von Mädchen und Jungen, Frauen und Männern. Wenn auch ‚1913‘ noch nicht erklärt feministisch daherkam (oder doch? man sollte Alice Schwarzer fragen), braucht sich die jugendbewegt-bündische Praxis auch angesichts der antipatriarchalen bzw. traditionskritischen, in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts erhobenen Forderungen nach dem ’neuen Mann‘ oder nach ‚reflektierter Jungenarbeit‘ nicht zu verstecken.

100 % AEMR, da gibt es nichts zu verhandeln. Bei den weltweit verbreiteten Scouts müsste diese Überwindung von Nationalismus, Rassenwahn und Religionsdünkel aus der Idee der ‚weltweiten Bruderschaft‘ resultieren, meine ich jedenfalls. Auch das sahen andere anders und verteidigten 2011 CDHRI nebst Scharia im Namen des Multikulturellen und der Kultursensibilität. Nein, hier sollte man, gerade als Pädagoge oder Jugendgruppenleiter, bekennen, ‚unsensibel‘ zu sein.

Wir können der britischen Menschenrechtsaktivisten Maryam Namazie danken, die der weltweit vorhandenen bzw. drohenden Rechtsverschiedenheit eine Absage erteilt und mit One Law For All die unteilbaren Menschen- und Bürgerrechte fordert, die für jeden gleich gelten, auch für den Gottlosen oder für die Frau.[8]

Die Traditionen und Religionen gehören zum Erbe der unteilbaren Menschheit. Doch nur eine diskriminierungslose und säkulare Gesellschaft kann eine freiheitliche Gesellschaft sein. Ob internationale Scouts oder deutsche Jugendbewegte, um das Bekennen zur AEMR kommen wir nicht herum. Gollwitzer, Meißnerfahrer von 1963, mahnt uns sicherlich, die Apartheid der Stämme und Glaubensnationen zu überwinden und, die kulturelle Moderne betretend, dem Menschen an sich Würde zu verleihen:

„Die Meißner-Formel ließen wir Bündische oft als individualistisch verleumden, statt zu erkennen, dass man sie als die Kernformel eines demokratischen Bewusstseins verstehen kann.“[9]

Mit freundlichen Grüßen

Cees

(Cees van der Duin)

[1] Nicht Ex-Muslime oder muslimische Säkulare leben in Deutschland, sondern Schariapflichtige? Stachowitsch: „Die in Deutschland lebenden Muslime sollten mithelfen, dass in ihren Heimatländern den Christen diejenigen Freiheiten zugestanden werden, die Muslime bei uns haben.“

aus: Alexej Stachowitsch: Gedanken zur Lage der Bünde vor dem Hohen Meißner 2013.

http://www.kulturinitiative-lebendig-leben.de/KI_WEB/Artikel_2013/Axis_Gedanken.pdf

[2] Januar 2007, der Ludwigstein tritt ein in die „Begegnung mit dem Islam“. Heidrun Roßdeutscher darf Rudolf Steiner seelsorgerlich mit Feldherrn Mohammed aussöhnen, vermittels „Sprachqualitäten und mit Hilfe von Suren aus dem Koran entsprechend einiger Wege der Waldorfpädagogik.“

aus: Einladung zum 2. Bildungskongress der Kulturinitiative ‚lebendig leben’ vom 26.-28. Januar 2007, Veranstalter: VDH e.V. – Kulturinitiative ‚lebendig leben’ Gerhard Neudorf

http://www.kulturinitiative-lebendig-leben.de/KI_WEB/Faltblatt-Einladung+Programm2007.pdf

Bildungskongress „Durch Bildung das Leben meistern“ auf der Jugendburg Ludwigstein am 26.-28.1.2007

„Auszugsweise erwähnt seien hier einige fachbezogene Angebote:

– für Klassenlehrer und Biologen: Praktische Wildnispädagogik und Wandern und Zelten

– für Klassen-, Deutsch- und Musiklehrer: Kommunikationstraining für Grundschüler mit Gongs und Klangschalen, ferner: Integration von Kindern und Jugendlichen im Deutschunterricht, vor allem der Klassen 7 – 11

– nicht nur für das Fach Musik: mitreißende internationale „Lieder“ und „Die Stimme im Lehrberuf“,

– für Religions- und Ethiklehrer: eine AG zum Verhältnis der beiden Fächer und eine weitere AG zur „Begegnung mit dem Islam“

Den besonderen Charme des Kongresses vermitteln die Morgenrunden und die kreativen Abende, die aus dem Kulturschatz der Wandervögel, Pfadfinder und ähnlicher Gruppen schöpfen, besonders aus den vielen Liedern, Tänzen und dem Theaterspielen – Anregungen für die Auflockerung und Verlebendigung des normalen Schulalltags.

Der Abschluss am Sonntag dient auch Planungen für die Zukunft, vor allem der Schaffung eines neuen reformpädagogisch-orientierten Lehrer(fort-)bildungswerks.

Informationen und schriftliche Anmeldung: Büro des VDH e.V.- Kulturinitiative, Gerhard Neudorf

http://www.kulturinitiative-lebendig-leben.de/KI_WEB/Presseinformation%20zum%20Bildungskongress.pdf

Heidrun Roßdeutscher, ehemalige Lehrerin an der Frauenschule auf dem Sattelberg (…)

Dr. Detlef Görrig: Christlich-Islamischer Dialog

Schöpfung, Gottes- und Menschenbild in Christentum und Islam

Scharia, Menschenrechte und Zehn Gebote – was ist für wen gerecht?

Quelle: NMZ (Nordelbisches Zentrum für Weltmission und Kirchlichen Weltdienst)

http://www.nmz-mission.de/fix/files/doc/nmz_halbjahresprogramm_2010.pdf

[3] Koran 4:34, sogenannter Prügelvers: and beat them!

bei Dawood:

Men have authority over women because God has made the one superior to the other, and because they spend their wealth to maintain them. Good women are obedient. They guard their unseen parts because God has guarded them. As for those from whom you fear disobedience, admonish them and send them to beds apart and beat them. Then if they obey you, take no further action against them. Surely God is high, supreme.

bei Shakir:

Men are the maintainers of women because Allah has made some of them to excel others and because they spend out of their property; the good women are therefore obedient, guarding the unseen as Allah has guarded; and (as to) those on whose part you fear desertion, admonish them, and leave them alone in their sleeping places and beat them; then if they obey you, do not seek a way against them; surely Allah is High, Great.

bei Arberry:

Men are the managers of the affairs of women for that God has preferred in bounty one of them over another, and for that they have expended of their property. Righteous women are therefore obedient, guarding the secret for God’s guarding. And those you fear may be rebellious admonish; banish them to their couches, and beat them. If they then obey you, look not for any way against them; God is All high, All great.

http://www.bible.ca/islam/islam-wife-beating-koran-4-34.htm

[4] Koran 9:5, sogenannter Schwertvers:

bei Paret:

Und wenn nun die heiligen Monate abgelaufen sind, dann tötet die Heiden, wo (immer) ihr sie findet, greift sie, umzingelt sie und lauert ihnen überall auf!

http://de.wikipedia.org/wiki/Schwertvers

bei Abdullah Yusuf Ali:

But when the forbidden months are past, then fight and slay the Pagans wherever ye find them, an seize them, beleaguer them, and lie in wait for them in every stratagem (of war);“

http://en.wikipedia.org/wiki/At-Tawba_5

vgl. die religiös argumentierende Hamas, der satzungsgemäß die Tötung von Juden zur Voraussetzung für die Herankunft Jüngsten Gerichts ist:

Die Stunde des Gerichtes wird nicht kommen, bevor Muslime nicht die Juden bekämpfen und töten, so dass sich die Juden hinter Bäumen und Steinen verstecken und jeder Baum und Stein wird sagen: ‚Oh Muslim, oh Diener Allahs, ein Jude ist hinter mir, komm und töte ihn!

http://de.wikipedia.org/wiki/Hamas

The Day of Judgement will not come about until Muslims fight the Jews (killing the Jews), when the Jew will hide behind stones and trees. The stones and trees will say O Muslims, O Abdulla, there is a Jew behind me, come and kill him.

http://www.mideastweb.org/hamas.htm

[5] Mit Wandervogelscharia hinauf zu Allah auf den Ludwigstein? Dr. Thomas Ogger: Spirituelle Aspekte des Wanderns, in: Ludwigsteiner Blätter Heft 241 (Dezember 2008), p 12-18.

http://www.burgludwigstein.de/fileadmin/LudMedia/0168_VJL/LB/LB241.pdf

Thomas Ogger übersetzt uralte Texte zum Seelen rettenden Kulturrassismus der Dhimma, wissen die revolutionären Gottesfreunde von ESLAM. Das Abkommen zwischen Imam ‚Ali (a.) und den Christen

„Aufgrund dieser Übereinkunft wird allen Christen, die innerhalb des islamischen Reiches leben, Sicherheit gewährleistet. Dieser Vertrag ist ausreichend und für die Ewigkeit gedacht, damit sie der Vereinbarung, die ich mit ihnen getroffen habe, Loyalität erweisen. … Für das Verfassen dieses Schriftstückes habe ich hoch gestellte muslimische Persönlichkeiten und meine besten Gefährten versammelt und für die Christen Bedingungen gesetzt, die auch für die späteren Generationen gelten werden. …

Wer sich von meinen Anhängern gegen mich stellt, bricht den Vertrag Gottes und wendet sich von dem Befehl Gottes des Erhabenen ab, sodass Gott seinen Schaden und Nachteil rechtfertigen wird. …

Man muss die Christen unter die Fittiche der Barmherzigkeit und Zuneigung nehmen und die Übel von ihnen und von überall da, wo sie sind, vertreiben.

http://www.eslam.de/manuskripte/vertraege/abkommen_imam_alis_mit_christen.htm

Museum in aller Munde – Jesus und Mohammed – Poesie und Mystik (Lesung/Vortrag)

17.12.2005, 18.00 Uhr, Museum Neukölln, Berlin

Was geschieht, wenn Mohammed und Jesus sich begegnen? Streit oder Frieden? Ein Stück Poesie aus Bibel und Koran, verwoben mit Worten der christlichen und islamischen Mystik. Der Erzengel Gabriel führt durch das Programm, begleitet von Musik und Gesang. Zwei Schauspielerinnen sprechen Jesus und Mohammed. Ein ungewöhnliches Bühnenprojekt über die Begegnung zweier Weltreligionen. Nach dem Theaterstück „Jesus und Buddha – eine Begegnung“ ist dies die zweite Produktion der Theatergruppe spirit dialox. Das Ensemble von spirit dialox hat es sich zur Aufgabe gemacht, religiöse und spirituelle Texte als Bühnenprojekte zu realisieren.

Eine Produktion des Ensembles spirit dialox.

Darsteller: Nina Herting, Mia Kaspari, Mathias Eysen

Buch/Regie: Harald-Alexander Korp

Musik und Gesang: Hanan El-Shemouty

Islamwissenschaftliche Beratung: Dr. Thomas Ogger.

http://www.zwischen-krieg-und-frieden.de/suche.html?Region=0&Detail=0&Stadt=Berlin&Vhaus=0&Vart=0&Kinder=&DatumAb=&DatumAm=&Begriff=&Aktion=Suchen&Seite=10

Dr. Thomas Ogger (Iranist, Islam- und Musikwissenschaftler)

Thema: Die verborgene Sprache der Musik – Musikauffassung und -ausübung in Orient und Okzident –

Veranstaltungsort: Kulturabteilung der Botschaft der Islamischen Republik Iran, Drakestr. 3, 12205 Berlin – Lichterfelde.

http://fa.berlin.icro.ir/index.aspx?siteid=191&pageid=11681&newsview=555572

bei: ICRO – Organisation für Islamische Kultur und Beziehungen (Kulturabteilung der Botschaft der Islamischen Republik Iran, Berlin); im Blick: Bank Melli sowie IRNA – Iranische Presseagentur

http://fa.berlin.icro.ir/index.aspx?siteid=191&pageid=5706

Erstes Hafis-Symposium in Berlin

03. Dezember 2010

Die Botschaft der Islamischen Republik Iran in Berlin und der Oberste Rat der im Ausland lebenden Iraner veranstalteten am 03. Dezember 2010 das Erste Hafis-Symposium in Berlin. An dieser Veranstaltung nahmen ca. 200 Hafis-Freunde, Akedemiker und Studenten aus verschiedenen Bundesländern teil. …

Professor Dr. Hartmut Bobzin (Universität Erlangen) hielt einen Vortrag über Rückert und Hafis. Danach stellte Herr Professor Dr. Manfred Lorenz (Humboldt-Universität Berlin) in seinem Vortrag wichtige Aspekte der Begegnung zwischen Ost und West- Hafis und Goethe dar. Nach der Pause sprach Professor Dr. Ali Radjaie (Universität Arak) über Hafis und die Macht des Wortes. Danach hielt Frau Dr. Katja Föllmer (Universität Göttingen) ihren Vortrag über Aspekte mystischer Dichtung – Hafis im Vergleich. Anschließend referierte Dr. Thomas Ogger, Orientalist und Musikwissenschaftler, über Hafis und Musik. Der letzte Redner war Herr Esfandiar Rahim Mashaie, Präsidialamtsminister und Präsident des Obersten Rates der im Ausland lebenden Iraner über Die Philosophie des Seins am Beispiel der Hafisischen Dichtung.

Am 02. Dezember 2010 hatte die Hafis-Gesellschaft in Hamburg ein Seminar unter dem Titel Hafis und Goethe – Dichterische Geistesverwandtschaft als Symbol für Völkerverständigung und Toleranz, veranstaltet. Auf dieser Veranstaltung haben u.a. Herr Botschafter Sheikh Attar, Herr Präsidialamtsminister Esfandiar Rahim Mashaie, Professor Dr. Manfred Lorenz und Professor Dr. Mehr Ali Newid vor mehr als 80 geladene deutsche und iranische Akademiker und Hafis-Freunde gesprochen.

http://www.iranembassy.de/ger/text/%D9%8DErstes%20Hafis.htm

Der Grüne Heilige, al-Chidr? Eine Sagengestalt, an vielen Orten gar ein Heiliger im Islam. Ein grüner Prophet, der die Erneuerung der Vegetation verkörpert oder die lebenspendende Kraft der Gewässer. „Der Grüne“ (al-Ḫiḍr bzw. al-Ḫaḍir / Ḫaḍr; anglisiert al-Khidr / Khizr oder al-Khadr / Khazr) ist seit islamischer Zeit mythischer Stadtgründer von Damaskus, Edirne, Herat, Samarkand und Tunis. Dieser Ölbaum in der jordanischen Stadt Kerak etwa genoss als Chidr-Heiligtum hohes Ansehen. Das Bild wurde Anfang des 20. Jahrhunderts von Alois Musil aufgenommen.

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/8/8a/Khidr-sanctuary_al-Karak.jpg

Nordindische Miniatur zum Ḫiḍr. V&A – “The legendary Muslim saint, Khwaja Khizr, standing on a large fish swimming on the surface of water. The saint holds out his hands in prayer with a rosary looped over his left hand. He is facing left and is dressed in robes in his traditional colour of green.”

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/9/95/Khizr.JPG

The Legend of El Khidr, the green saint or Prophet.

http://www.tandfonline.com/doi/abs/10.1080/03068374608731218?journalCode=raaf19

Bei Samandag (Türkei) fährt im Juni 2011 ein Auto dreimal rituell um das Khidr-Heiligtum.

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Dem Chidr ist der Sakralbezirk von Kataragama geweiht, eine Krankenstation der Sufis.

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Chidrheiligtum (Khidr sanctuary) auf einer Indusinsel in der pakistanischen Provinz Sindh. Fotografiert von Henry Cousens im Jahre 1911

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An der Chidr-Moschee zu Kataragama (Sri Lanka) ehrt man den Grünen Heiligen: „Unser Herr, al-Chidr Abū l-‚Abbās, Balyā, Sohn des Malkān, Gott spende ihm und unserem Propheten das beste Heil“

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Alois Musil (* 30.06.1868 in Rychtařov / Richtersdorf, Mähren; † 12.04.1944 in Otryby bei Český Šternberk / Böhmisch Sternberg, Mittelböhmen)

Alois Musil, fotografiert 1891

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Alois Musil, fotografiert 1898

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/de/1/17/Alois_Musil_-_in_arabischer_Tracht.jpg

Alois Musil, fotografiert 1914

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Hoher Meißner, von Osterode aus und nach Süden gesehen

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75. Wiederkehr des Freideutschen Jugendtages. Hoher Meißner 1988

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Gedenktafel auf dem Meißner: Freideutscher Jugendtag 1913

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Frau-Holle-Teich mit Holzfigur der Frau Holle

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Das ist doch der Gipfel – des Meißners: Kalbe 720 m (nun, Kasseler Kuppe, 754 m, und Kasseler Stein, 748 m, sind noch etwas höher). Sehr viel Schnee, Frau Holle hat ganze Arbeit geleistet. Dezember 2009.

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Blick von der Kalbe, Juni 2007

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Burg Ludwigstein

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Angereiste Jungengruppe, 1948

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Alte Ansichtskarte von der Jugendburg

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Ludwigstein

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Volkstanz. Europäische Jugendwoche Burg Ludwigstein

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Enno Narten: Wandervogel, Bauingenieursstudent 1908, Hilfslehrer im Landesziehungsheim Haubinda 1914, Mitarbeiter bei der Gründung des Jugendrotkreuz nach 1945, Jugendpflegedezernent, Naturschutzaktivist, Protestierer gegen Wiederbewaffnung (dafür flog er wie bereits 1933 aus der SPD) und Vietnamkrieg. Enno Narten ist der Urheber des jugendbewegten Ludwigsteins.

http://burgludwigstein.de/Wer-war-Enno-Narten.411.0.html?&L=sjoqqalohrr

[6] Der vitruvianische Mensch ist eine berühmte, Zeichnung von Leonardo da Vinci aus dem Jahr 1492.

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/2/22/Da_Vinci_Vitruve_Luc_Viatour.jpg

[7] „Auf Antrag der Organisation der Islamischen Konferenz (OIC) hat der UN-Menschenrechtsrat in Genf eine Resolution für ein weltweites Verbot der öffentlichen Diffamierung von Religionen verabschiedet. … In der Erklärung vom Freitag wird neben dem Islam keine andere Religion erwähnt.“

http://www.net-tribune.de/article/300307-194.php

[8] New Report by One Law for All

“Sharia Law in Britain: A Threat to One Law for All and Equal Rights”

http://www.onelawforall.org.uk/new-report-sharia-law-in-britain-a-threat-to-one-law-for-all-and-equal-rights/

[9] Hoher Meißner 1963: Rede von Professor Dr. Helmut Gollwitzer (Pfarrer; als Wehrmachtssoldat in russischer Kriegsgefangenschaft)

„Nichts einte diese “Bewegung” als der neue Lebensstil, der die äußere wie die innere Haltung prägte. Er aber genügte, damit wir uns wieder erkannten als verwandten Geistes über die Zäune der Anschauungen hinweg, die wir von den Älteren übernommen hatten. Seinetwegen fühlte ein Junge aus den rechts stehenden Gruppen der Bündischen Jugend sich den jugend-bewegten Sozialisten näher als den Angehörigen der Bismarckjugend und der Hitlerjugend.“

http://www.rundschau-hd.de/archives/2450/

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48 Antworten to “Meißnerlager 2013”

  1. Meißnerfahrer 1988 Says:


    1. Peter Lampasiak, Freie Waldorfschule Hannover-
    Bothfeld: „Bildung von kraftvollen Persönlichkeiten
    durch Erleben von freier Natur und künstlerischer
    Betätigung in kleinen Wandergruppen“

    16. Heidrun Roßdeutscher: Begegnung mit dem Islam
    über Sprachqualitäten und mit Hilfe von Suren aus dem
    Koran entsprechend einiger Wege der Waldorfpädagogik

    17. Alexej v. Stachowitsch: Religions- oder Ethikunterricht?
    Zu welchem Bild und zu welchem Handeln hin
    sollen Lehrer Schüler bilden?

    Quelle: Einladung zum 2. Bildungskongress der Kulturinitiative ‚lebendig leben’ vom 26.-28. Januar 2007, Ort: Jugendburg Ludwigstein (Veranstalter: VDH e.V. – Kulturinitiative ‚lebendig leben’ Gerhard Neudorf)

    http://www.kulturinitiative-lebendig-leben.de/KI_WEB/Faltblatt-Einladung+Programm2007.pdf

    Bildungskongress
    „Durch Bildung das Leben meistern“
    auf der Jugendburg Ludwigstein
    am 26.-28.1.2007

    „Auszugsweise erwähnt seien hier einige fachbezogene Angebote:

    – für Klassenlehrer und Biologen: Praktische Wildnispädagogik und Wandern und Zelten
    – für Klassen-, Deutsch- und Musiklehrer: Kommunikationstraining für Grundschüler mit Gongs nd
    Klangschalen, ferner: Integration von Kindern und Jugendlichen im Deutschunterricht, vor allem der Klassen 7 – 11
    – nicht nur für das Fach Musik: mitreißende internationale „Lieder“ und „Die Stimme im Lehrberuf“,
    – für Religions- und Ethiklehrer: eine AG zum Verhältnis der beiden Fächer und eine weitere AG zur
    Begegnung mit dem Islam

    Den besonderen Charme des Kongresses vermitteln die Morgenrunden und die kreativen Abende, die aus dem Kulturschatz der Wandervögel, Pfadfinder und ähnlicher Gruppen schöpfen, besonders aus den vielen Liedern, Tänzen und dem Theaterspielen – Anregungen für die Auflockerung und Verlebendigung des normalen Schulalltags.

    Der Abschluss am Sonntag dient auch Planungen für die Zukunft, vor allem der Schaffung eines neuen reformpädagogisch-orientierten Lehrer(fort-)bildungswerks.

    Informationen und schriftliche Anmeldung: Büro des VDH e.V.- Kulturinitiative, Gerhard Neudorf

    http://www.kulturinitiative-lebendig-leben.de/KI_WEB/Presseinformation%20zum%20Bildungskongress.pdf


    Heidrun Roßdeutscher, ehemalige Lehrerin an der
    Frauenschule auf dem Sattelberg (…)

    Christlich-Islamischer Dialog
    (Dr. Detlef Görrig)

    Schöpfung, Gottes- und Menschenbild in Christentum und Islam

    Scharia, Menschenrechte und Zehn Gebote – was ist für wen gerecht?

    Quelle: NMZ (Nordelbisches Zentrum für Weltmission und Kirchlichen Weltdienst)

    http://www.nmz-mission.de/fix/files/doc/nmz_halbjahresprogramm_2010.pdf


  2. Machandelboom Says:

    Petition an: Ties Rabe, Bildungssenator Hamburg
    ::

    Gegen die geplante staatliche Waldorfschule in Hamburg

    Petition von
    GWUP – Die Skeptiker

    http://www.change.org/de/Petitionen/gegen-die-geplante-staatliche-waldorfschule-in-hamburg

    ::
    ::

    Die Stadt wolle durch den Schulversuch verhindern, dass sich die soziale Segregation verschärfe

    In Wilhelmsburg hat fast ein Drittel der Einwohner keinen deutschen Pass, etwa drei Viertel der Minderjährigen haben einen Migrationshintergrund. Waldorfschulen sind im Bildungsbürgertum dagegen oft durchaus beliebt. …

    Wie genau die Klassen zwischen Lehrern mit und ohne Waldorfausbildung aufgeteilt und welche Elemente der Waldorfpädagogik übernommen werden sollen, ist momentan unklar. …

    Aktivist Sebastiani … hält es für unmöglich, die Waldorfpädagogik von ihren anthroposophischen Grundlagen zu trennen, wie es der Stadt offenbar vorschwebt. …

    aus: Johannes Schaible: Steiner vom Staat
    in: Süddeutsche 28.01.2013

    http://www.sueddeutsche.de/bildung/kritik-an-erster-staatlicher-waldorfschule-steiner-vom-staat-1.1583357

    ::
    ::

    André Sebastiani: „Wenn man im Bezirk wohnt und sich keine großen Gedanken macht, wird das Kind in der Regel automatisch der nächstgelegenen staatlichen Schule zugewiesen. Und das könnte bald eben eine Waldorfschule sein. …

    Waldorfpädagogik ist gefährliche Esoterik, nichts daran ist objektiv. Ich habe Physik-Hefte von Waldorfschülern gesehen, in denen plötzlich von „freier Energie“ die Rede ist. Ein völlig unwissenschaftliches Konzept. In anderen Heften wird Atlantis als Wiege der Menschheit dargestellt. …

    Meine Befürchtung ist, dass es nicht bei ein paar guten pädagogischen Elementen bleibt, sondern man sich die ganze unsinnige Weltanschauung dahinter mit in die Schule holt.

    Der Bund der Freien Waldorfschulen hat in einer ersten Mitteilung zum Schulversuch „Waldorf light“ ausgeschlossen. Inzwischen haben sie die Mitteilung interessanterweise von ihrer Homepage gelöscht.“

    aus: „Waldorf ist unwissenschaftlich“ (André Sebastiani im Interview mit Bernd Kramer)
    in: taz 05.03.2013

    http://taz.de/Lehrer-ueber-Hamburger-Schulversuch/!112185/

    ::

  3. Cees van der Duin Says:

    ::
    „Glut ist Geist!“, diesen Unsinn sagte, jedenfalls zuerst, nicht Guru Lamberty, sondern meinte allen Ernstes Gustav „Gusto“ Gräser:

    „Bursche, laß was flattern, wehen, tut mir doch nit so gesetzt. Bissel stürmisch muß es gehen, soll was Freudiges entstehen, tut was, was die Leut entsetzt! Tut mir nit so vereist!
    Glut ist Geist!“ (Gusto Gräser)

    http://www.leuchtenburg.de/glut-ist-geist-sonderschau.html

    Hier eine informative Übersicht zu Herrn Gustav Gräser genannt Gusto, dem österreichischen Künstler und Aussteiger, einer Kultfigur am MONTE VERITÀ

    http://www.gusto-graeser.info/

    http://de.wikipedia.org/wiki/Gustav_Gr%C3%A4ser

    zeitweise war Gräser dem Kreis um die alternative Lebensgemeinschaft HUMANITAS des Lebensreformers und Malers Karl Wilhelm Diefenbach auf dem sogenannten Himmelhof zuzurechnen

    http://de.wikipedia.org/wiki/Karl_Wilhelm_Diefenbach

    Lebensreformer Lamberty huldigte dem öffentlichen Tanz … und der weniger öffentlich betriebenen Fortpflanzung:

    Mit einer rasch wachsenden Anhängerschar zog Muck (eigentlich Friedrich Lamberty, den Spitznamen erhielt er wegen seiner Kleinwüchsigkeit) singend, predigend und tanzend durch die Lande; vom fränkischen Kronach kam er über Coburg bis zur Wartburg. In Erfurt sollen auf dem Domplatz mehr als 10.000 Menschen mit ihm verzückt gefeiert haben. Hermann Hesse setzte ihnen in seinem Werk „Die Morgenlandfahrt“ ein literarisches Denkmal.

    Die wilde Jungschar landete 1920 auf der Leuchtenburg. Das hoch über der Porzellinerstadt Kahla thronende Gemäuer hat bis heute seinen Romantikfaktor XXL bewahrt – ein passgenaues Sehnsuchtsziel der Jugend- und Naturbewegten. Zudem war in den ehrwürdigen Mauern gerade die erste Jugendherberge Thüringens eingerichtet worden. Muck und seine Getreuen zogen als allererste Gäste ein.

    Man lebte frisch und frei – gerne auch frei von jeglicher Kleidung. Was andere Ausflügler nicht so passend fanden. Es hagelte Proteste. Als dann noch herauskam, dass Jugendguru Muck in einer Art Haremswirtschaft reihenweise Gefolgsmädels geschwängert hatte, war es aus mit der Idylle. Die „Neue Schar“ flog hochkant raus aus der Leuchtenburg.

    Margit Boeckh

    http://www.t-online.de/reisen/deutschland/id_65390964/frei-und-nackt-auf-der-leuchtenburg.html

    Bildserie

    http://www.t-online.de/reisen/deutschland/id_65390964/frei-und-nackt-auf-der-leuchtenburg.html

    „Das müssen wir, wenn wir ehrlich sind, uns eingestehen und auch denen sagen, die noch an uns oder diesen Weg glauben. Unsere Aufrufe waren Aufrufe zum Rausch und unser Rufen nach Tiefe hatte oberflächliche Gefühlsschwelgereien zur Folge. Wir waren selbst schuld daran.“

    Rundbrief v. September 1923, zit. in: Ulrich Linse: Barfüßige Propheten. Erlöser der zwanziger Jahre. Berlin 1983, S. 243 Anm. 38.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_Muck-Lamberty#Mucks_.E2.80.9ES.C3.BCndenfall.E2.80.9C

    Naja, es hat halt schon was erlebt, das Thüringer Gemäuer. 800 Jahre Leuchtenburg

    http://www.leuchtenburg.de/geschichte.html

    Leuchtenburg, Kulinarisches

    http://www.leuchtenburg.info/erlebnisessen.html

    Leuchtenburg, Porzellan

    http://www.leuchtenburg.info/der-baufortschritt.html

    Erregtheit ist eben nicht dasselbe wie Klugheit, „Glut“ ist eben nicht „Geist“!

    Damit ist es an der Zeit, an fünf wichtige Meissnerfahrer von 1913 zu erinnern:

    Knud Ahlborn

    http://de.wikipedia.org/wiki/Knud_Ahlborn

    Walter Hösterey genannt Walter Hammer

    http://de.wikipedia.org/wiki/Walter_H%C3%B6sterey

    Hans Paasche

    http://de.wikipedia.org/wiki/Hans_Paasche

    Enno Narten

    http://de.wikipedia.org/wiki/Enno_Narten

    Wilhelm Flitner

    http://de.wikipedia.org/wiki/Wilhelm_Flitner

    ::

  4. Machandelboom Says:

    Meißnertreffen 2013: Rechte Bünde ausgeschlossen!

    … Der Philosoph Walter Benjamin erklärte schon auf dem Treffen 1913 dass erst wenn Chauvinismus und Antisemitismus keine Rolle mehr spielten, von einer wirklich freideutschen Jugend die Rede sein könnte. …

    Während beim letzten großen Treffen 1988 zwar völkische und teils nationalistisch eingestellte Bünde wie die “fahrenden Gesellen” unbehelligt am Meißnertreffen teilnehmen konnten, so hatte man sich jedoch darauf verständigt, das offen rechtsextremistische Gruppen wie die Wiking-Jugend oder der Bund Heimattreuer Jugend (BHJ), der sich gerade den Namenszusatz Freibund gegeben hatte, von der Veranstaltung ausgeschlossen seien.

    Als dann doch eine Gruppe des BHJ auf dem Lagerplatz auftauchte, sollte sie des Platzes verwiesen werden. Zeugen berichten, dass dies letzlich daran scheiterte, dass einer der Verantwortlichen die Gruppe unauffällig in seinem eigenen Zelt unterbrachte. Derselbe – heute über 90jährige – ehemalige Verantwortliche tritt heute nach wie vor für eine Akzeptanz gegenüber dem Freibund ein.

    Im Hinblick auf das anstehende Meißnerlager 2013, zu dem wieder einige tausend junge Menschen erwartet werden, kam es bereits im Vorfeld zu heftigen Diskussionen um die Teilnahme völkischer und nationalistischer Jugendbünde. …

    Am 28. Februar fand nun die so genannte “Bundesführerversammlung” statt, die neben anderen Gremien der Vorbereitung des Meißnerfestes dient. Insgesamt waren 35 Jugendbünde vertreten. Jeder Bund war bei der Abstimmung mit einer Stimme ausgestattet. …

    Im Ergebnis der Abstimmung, wurden mit großer Mehrheit der Freibund – Bund heimattreuer Jugend, die Fahrenden Gesellen – Bund für Deutsches Leben und Wandern, der dazu gehörige Deutsche Mädelwanderbund, der Sturmvogel – Deutscher Jugendbund und die Deutsche Gildenschaft von den weiteren Vorbereitungen und der Teilnahme am Meißnerlager ausgeschlossen. …

    Hier zitiert aus: Rechte Jugendbünde. Ein Blog über völkische und neurechte Gruppen

    Dort veröffentlicht am 09. April 2010

    http://rechte-jugendbuende.de/?p=923

  5. Dwarslöper Says:

    ::
    Ein Jugendforscher ist überzeugt: Es braucht wieder mehr humanistische Werte. Alles der Ökonomie unterzuordnen, führe zu „absoluter Verblödung“.

    Der Wiener Jugendforscher Bernhard Heinzlmaier sieht die Zukunftsperspektiven der jungen Generation pessimistisch. „Sie ist auf dem besten Wege, in die absolute Verblödung geführt zu werden“ …

    Der Verzicht auf kulturelle Bildung werde die demokratische Grundordnung über kurz oder lang gefährden, weil der Nachfolgegeneration die politische Urteilsfähigkeit fehle.

    Mittelbayerische Zeitung 18.07.2013

    http://www.mittelbayerische.de/index.cfm?pid=10015&pk=940050

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    ::
    Das Germanische Nationalmuseum zeichnet ab Ende September die Wege der deutschen Jugendbewegung nach – von den Wandervögeln bis zum Open Air.

    Den Ersten Weltkrieg bejubelten viele junge Leute noch als großes gemeinschaftliches Abenteuer, heißt es in der Ankündigung. Sie zogen 1914 begeistert auf „Große Fahrt“, kamen jedoch desillusioniert zurück. In der zunehmenden Politisierung suchte die Jugendbewegung neue Wege. Aus dem Wandern wurde das Marschieren. Ein Meer von Flaggen soll in der Ausstellung die Suggestion von Symbolen und die Verführbarkeit der Jugendlichen durch politische Ideologien vermitteln. Dies machten sich die Nazis mit ihrer Hitlerjugend zunutze.

    Mittelbayerische Zeitung 07.08.2013

    http://www.mittelbayerische.de/nachrichten/kultur/artikel/jugendbewegung-im-museum/947465/jugendbewegung-im-museum.html

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  6. Dwarslöper Says:

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    Erster Freideutscher Jugendtag: Woodstock auf Wilhelminisch
    Von Barbara Stambolis und Johanna Lutteroth

    Der Lebensreformer Hans Paasche begeisterte sich: Endlich sei er jungen Menschen begegnet, die „gehen konnten und springen, sprechen, lachen und singen“. In seinem Buch „Die Forschungsreise des Afrikaners Lukanga Mukara ins innerste Deutschland“ legte er seine Beobachtungen der fiktiven Figur eines afrikanischen Stammeshäuptlings in den Mund. „Sie hatten kein Leibgerüst und keine Zwangsschuhe. […] Ihr eigenes Haar hing in goldenen Flechten über den Rücken und Kränze roter Beeren schmückten ihre Köpfe.“ …

    Ein knappes Jahr später brach der Erste Weltkrieg aus. Danach war nichts mehr, wie es einmal war. Die Teilnehmer des Meißner-Ereignisses von 1913 aber sprachen später noch oft von der Aura des Ortes. Für viele von ihnen war es der Beginn einer jugendbewegten Zeitrechnung. Etwa für den Sozialdemokraten Carlo Schmid, einen der Väter des Grundgesetzes. Als er im Jahre 1975 den von dem Hamburger Kaufmann Alfred Toepfer gestifteten Hansischen Goethe-Preis erhielt, kam er noch einmal auf der Ereignis zu sprechen. „Die Welt“ beschrieb die Szene damals so: „Er blickt Herbert Weichmann an und Alfred Toepfer und macht vom Bankett im Atlantik-Hotel weg einen Gedankensprung über sechs Jahrzehnte: Wir waren alle drei auf dem hohen Meißner.“

    http://einestages.spiegel.de/external/ShowTopicAlbumBackgroundXXL/a28102/l11/l0/F.html

    Zum Weiterlesen:
    Barbara Stambolis (Hg.): „Jugendbewegt geprägt. Essays zu autobiographischen Texten von Werner Heisenberg, Robert Jungk und vielen anderen“, V&R unipress 2013, 819 Seiten.

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    Bürgerliche Kultur und ihre Reformbewegungen
    Wolfgang Kruse auf bpb am 27.09.2012

    Eine weitere soziale Reformbewegung mit bürgerlicher Schwerpunktsetzung wurde von der Jugend getragen. An ihrem Anfang stand die Wandervogelbewegung, die 1896 in Berlin-Steglitz ihren Ausgang nahm, als eine Gruppe von Gymnasiasten begann, Wanderungen ohne Beteiligung Erwachsener zu unternehmen. Dieses Vorbild fand schnell eine große Zahl von Nachahmern, überall in Deutschland und bald auch darüber hinaus bildeten sich Gruppen von Wandervögeln überwiegend männlichen Geschlechts. Da Mädchen in den männerbündisch geprägten Gruppen oft nicht zuglassen wurden, gründeten sie 1905 einen „Bund der Wanderschwestern“. Vielfältige Konflikte über die Beteiligung jüdischer Jugendlicher führten schließlich 1912 auch zur Gründung eines zionistischen „Wanderbundes Blau-Weiß“. Im proletarischen Umfeld bildeten sich ebenfalls unabhängige wandernde Jugendgruppen, die allerdings seltener einen männerbündischen Charakter pflegten und Mädchen integrierten. Alle diese Jugendlichen wollten in ihrer Freizeitgestaltung unabhängig sein und den einschränkenden Bedingungen von Schule und Elternhaus entgehen, zugleich eine naturverbundene, von romantischen Idealen und dem Wunsch nach Gemeinschaftserlebnissen geprägte Lebensweise pflegen.

    Der Wandervogel war ein Ausdruck davon, dass die Jugend sich generell immer stärker zu einer eigenen, von der abhängigen Kindheit ebenso wie von den Verantwortungen und Zwängen der Erwachsenenwelt separierten Lebensphase mit einer besonderen Anziehungskraft entwickelte. So entstand geradezu ein Jugendkult, der im Jugendstil seinen künstlerischen Ausdruck fand. Ein breites Spektrum spezifischer Jugendorganisationen wurde gegründet, von christlichen oder vaterländischen Jünglings- und Jungfrauen-, Lehrlings- und Gesellenvereinen über die um sich greifende Pfadfinderbewegung bis hin zu jüdischen und proletarisch-sozialistischen Jugendorganisationen, die sich besonders für Antimilitarismus und Kriegsgegnerschaft engagierten. Ihren Höhepunkt erlebte die unabhängige Jugendbewegung, als am 11./12. Oktober 1913 auf dem Hohen Meißner bei Kassel der Erste Freideutsche Jugendtag durchgeführt wurde. Ihr Selbstverständnis wurde in der sog. Meißnerformel auf den Punkt gebracht: „Die Freideutsche Jugend will nach eigener Bestimmung, vor eigener Verantwortung, in innerer Wahrhaftigkeit ihr Leben gestalten. Für diese innere Freiheit tritt sie unter allen Umständen geschlossen ein. Zur gegenseitigen Verständigung werden Freideutsche Jugendtage abgehalten. Alle gemeinsamen Veranstaltungen der Freideutschen Jugend sind alkohol- und nikotinfrei.“

    http://www.bpb.de/geschichte/deutsche-geschichte/kaiserreich/139652/buergerliche-kultur-und-ihre-reformbewegungen

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  7. Soeren Says:

    Jugendbewegung und Völkische Bewegung in jahrzehntealter Solidarität, braune Schatten über dem Ludwigstein. Zur Stunde im Kommentarbereich bei schwarzzeltvolk zu lesen:

    http://www.schwarzzeltvolk.de/die-waldjugend-zur-aktuellen-situation-auf-der-burg-ludwigstein/

    Soeren sagte:
    3. November 2013 um 18:17

    “Besucher in Kluft sind in den nächsten 12 Monaten auf der Burg nicht willkommen.”

    Die drehen die Eskalationsschraube ein klitzekleines bisschen weiter. Gehört sozusagen zum Ritual. Die neurechts angekränkelten oder ewig vaterländischen Ludwigsteiner machen Pokerface: Burg Ludwigstein droht den “Besuchern in Kluft” ein bisschen, aus Angst vor einem echten, ernst gemeinten Boykott.

    Der ‘Lu’ will sehen, ob die bündischen Kinderchen jetzt einknicken und sagen: O ja, lasst die vier bis fünf (mit DMWB) völkisch-nationalen Bünde weiterhin zu, wir bleiben auch nicht weg und finden das Konzept von der “Offenen Burg” gar nicht mehr so schlimm.

    Nicht nachgeben. Auch das nüchtern denkende Ministerium wird sich weder durch süßlich lockende noch durch schamlos drohende Tricks erpressen lassen.

    Wir brauchen kein Gesäusel oder Gejammer, sondern eine Jugendburg ohne Deutschlandverherrlicher, ohne Völkische und nicht zuletzt ohne Kontaktpersonen in den organisierten Rechtsextremismus.

    Da wo die Deutsche Gildenschaft, der Freibund, der Sturmvogel, die Fahrenden Gesellen oder der Deutsche Mädelwanderbund (DMWB) anwesend sind kann man als Gruppenleiter mit den anvertrauten Kindern oder Jugendlichen schlicht nicht hin.

    Also jetzt oder nie! Den Druck aushalten, Nein sagen zur “Offenen Burg” und hoffen, dass auch das Ministerium eisern bleibt und die Finanzströme abstoppt.

    Die weitere Umgebung ist herrliches altbewährtes Wanderland, vom Meissner bis zum Reinhardswald, von überall aus kann man als nichtvölkischer Pfadfinder oder Jugendbewegter ein paar Jahre lang die Burg gelassen aus der Ferne angucken, so lange, bis sich die braunen SCHATTEN verzogen haben.

    ¡Venceremos!

    ::::::::::::::::::::::::::::::::::::

    Iris (DWJ und dort Laho ehemals Goch) sagte:
    3. November 2013 um 20:27

    Damit dieser Kommentar besser verstanden werden kann, ist es sicherlich hilfreich, die folgenden Links zu beachten:

    Mitteilungen für unsere Burggäste/Einschnitt auf Burg Ludwigstein

    http://www.burgludwigstein.de/Burg-aktuell.205.0.html

    Antrag an die OMV der Vereinigung Jugendburg Ludwigstein am 02.11.2013

    http://www.burgludwigstein.de/fileadmin/LudMedia/0168_VJL/OMV_Antrag.doc

    An die Bundesleitung:

    Zunächst einmal vielen Dank für die schnelle Reaktion. Und für die Info, dass ihr auf Bundesebene zusammengearbeitet habt, das war mir sehr wichtig. Mir ging das alles einfach viel zu schnell. Direkt nach dem Artikel von Jesko Wrede sich selbst in ein gutes Licht zu rücken fand ich nicht fair. Aber wie Du oder ihr (mir ist ja leider nicht bekannt mit welcher Teilmenge der Bundesleitung ich hier kommuniziere) schon gesagt hast/habt, in den grundlegenden Dingen waren wir uns schon einig.

    Auch wenn ich sehr skeptisch war, muss ich doch sagen, dass ich mich heute nicht mehr schäme.

    Ich bin natürlich auch sehr traurig, dass die Burg die bündischen Aktivitäten eine Weile einfriert, aber ich bin über das Resultat und die Einigungen die getroffen worden sind sehr erleichtert. Aus einem „wir müssen mal miteinander sprechen“ ist nun ein „wir werden miteinander sprechen“ geworden. Das auf neutralem Boden mit professionellem Beistand und allen Beteiligten finde ich gut. Das habt ihr, der BdP und der Stiftungsvorstand der Jugendburg Ludwigstein meiner Meinung nach gut hinbekommen. Auch wenn jetzt alle erstmal schrecklich empört sein werden ist das ein guter Weg.

    An den Rest und die Bundesleitung:

    Dies kann ein guter Anfang sein. Vielleicht wird sogar überlegt, wer wir Bündischen überhaupt sind oder sein wollen und vor allem was wollen wir nicht! Das könnte man doch ganz prima in einer Formel zusammenfassen wie einer Meißnerformel die dann alle unterschreiben😉 Spaß beiseite, wir müssen auf Dauer konkreter werden ich weiß es ist schwierig zu einem Konsens zu kommen, deshalb ist die professionelle Hilfe eines neutralen Moderatoren ja auch so wichtig. “Wertschätzende Kommunikation auf Augenhöhe nach fairen und demokratischen Grundsätzen” (siehe Antrag an die OMV) halte ich hierbei für einen ganz wichtigen Aspekt.

    Ich persönlich denke es könnte fruchtbar sein vorher mal zu hören, was die Basis dazu sagt, im Falle der Waldjugend meine ich damit die einzelnen Horste und ihre Mitglieder, aber da habt ihr euch ja ganz bestimmt schon was ausgedacht.😉

    Und wenn wir dann irgendwann hoffentlich das Thema Rechts abhaken können, können wir uns vielleicht ja sogar wieder Themen widmen wie: „Wie kann ich die Natur erhalten in der ich mich so gerne aufhalte?“ oder wenn ihr es bündischer haben wollt: „Welche Ziele sollten die Bünde in der heutigen Zeit haben?“.

    Die Tatsache, dass im (Meißner) Jahr 2013 (einer Zeit von schwindender biologischer Diversität und wachsenden klimatischen und ökologischen Veränderungen, von medialem Einfluss von angespülten Flüchtlingsleichen mal gar nicht zu sprechen) fast ausschließlich (und versteht mich nicht falsch, dass sind natürlich sehr wichtige Themen) über Rechts und Pädophilie diskutiert wird, nervt gewaltig.

    Ich persönlich bin sehr gespannt wie es weitergeht!

    ::::::::::::::::::::::::::::::::::::

    Soeren sagte:
    4. November 2013 um 12:02

    Liebe Iris,

    dein Kommentar oder vielmehr Nebelwurf vom 3. November um 20:27 verdient ein paar Zwischenrufe:

    „Mir ging das alles einfach viel zu schnell“

    Aha, überfordert spielen und mea culpa seufzen.

    „Direkt nach dem Artikel von Jesko Wrede sich selbst in ein gutes Licht zu rücken fand ich nicht fair.“

    In welches gute Licht? Erklärung und Appell sind Ablenkungsmanöver, legen eine falsche Fährte, mimen geschickt das betroffen Sensibelchen – aber arbeiten in Wirklichkeit den völkischen Bünden zu, wickeln die Leserschaft ein und lobpreisen letztlich die „Offene Burg“.

    „in den grundlegenden Dingen waren wir uns schon einig“

    Worin genau bitte? Völkische Bünde raus oder völkische Bünde nicht raus? Bitte lege dich fest.

    „Auch wenn ich sehr skeptisch war, muss ich doch sagen, dass ich mich heute nicht mehr schäme.“

    Endgültig peinlich. Hirn anschmeißen, nicht theatralisch im schamhaften Sühne-Sumpf versinken. Bitte Sachinformation bringen, keine virtuelle Emotion anknipsen.

    „Ich bin natürlich auch sehr traurig, dass die Burg die bündischen Aktivitäten eine Weile einfriert“

    Auf den Propagandatrick reingefallen. Oder so tun als ob. Das „ich bin … sehr traurig“ will womöglich keiner wissen, oder möchtest du kalkuliert Schuldgefühle erwecken? The queen is not amused.

    Iris „sehr traurig“, wir alle im bündischen Schlumpfhausen tragen Trauerflor … wann Iris endlich wieder sehr fröhlich …

    Wo bitte geht’s hier von von Buhu nach Tralala, o Iris, zeig uns den Weg!

    „Aus einem „wir müssen mal miteinander sprechen“ ist nun ein „wir werden miteinander sprechen“ geworden“

    Genau, die Kinderchen lassen sich mit sozialpädagogischan Hohlparolen abspeisen.

    „Das auf neutralem Boden mit professionellem Beistand und allen Beteiligten finde ich gut.“

    Yes. Ein bisschen über Nazis quasseln.

    „Das habt ihr, der BdP und der Stiftungsvorstand der Jugendburg Ludwigstein meiner Meinung nach gut hinbekommen“

    Tja, Geld und Karriere sind schon ein verbindendes Motiv.

    „Auch wenn jetzt alle erstmal schrecklich empört sein werden ist das ein guter Weg“

    Die Sprache der Macht hast du, Iris, schon ziemlich gut drauf. Die unter unseren Politikern leider üblich gewordene Hohlformel mit dem „guten Weg“ etwa macht jedes Sachargument überflüssig, denn das könnte ja in die Irre führen, ins Abseits.

    Gegner der Lächerlichkeit preisgeben, sinngemäß: die bringen euch nichts, die sind nur „schrecklich empört“. Das ist rhetorisch – und menschlich – unredlich.

    „wir müssen auf Dauer konkreter werden“

    Allerdings, und warum fängst du denn nicht an und distanzierst dich unmissverständlich von: Deutsche Gildenschaft, Deutscher Mädelwanderbund / Die Fahrenden Gesellen, Freibund – Bund Heimattreuer Jugend. Um nichts anderes geht es schließlich.

    „deshalb ist die professionelle Hilfe eines neutralen Moderatoren ja auch so wichtig“

    Genau, das gewünschte schmierige Ergebnis (Burg MIT Völkischen) soll pseudodemokratisch legitimiert und vergoldet werden, damit sich alle irgendwie gut fühlen dürfen.

    Oh Moderator, erteile uns Absolution! Lass uns aufschluchzen: ich bin ok – du bist ok! Und ein abschließendes Küsschen dem schrecklich missverstandenen Deutschtums-Verherrlicher.

    „Wertschätzende Kommunikation auf Augenhöhe nach fairen und demokratischen Grundsätzen“

    Aha, unsere Iris mit den Wegbereitern von Germanienkult und Rechter Revolution ganz auf Augenhöhe.

    „was die Basis dazu sagt, im Falle der Waldjugend meine ich damit die einzelnen Horste und ihre Mitglieder“

    Geschickt aus der Verantwortung gestohlen: einfach die etwas desinformierten Siebzehnjährigen bzw. die altersgemäß unwissenden noch jüngeren Halbwüchsigen verantwortlich machen.

    „Und wenn wir dann irgendwann hoffentlich das Thema Rechts abhaken können“

    Schlussstrichdebatte wie nach 1945 … liebe Iris, du sollst nicht „abhaken“, sondern Stellung beziehen.

    „medialem Einfluss von angespülten Flüchtlingsleichen“

    Auf der Welt geschehen schlimme Sachen. Da sind unsere Ludwigsteiner Völkischen gar nicht so schlimm. Gucken wir einfach woandershin. Ich bin klein mein Herz ist rein, Tandaradei!

    So erfahren Ertrunkene in Deutschland dann doch noch Nutzbarmachung. Ethisch widerlich.

    „fast ausschließlich (und versteht mich nicht falsch, dass sind natürlich sehr wichtige Themen) über Rechts und Pädophilie diskutiert wird, nervt gewaltig“

    Iris leidet nervlich („nervt gewaltig“) aufgrund der endlich erfolgten journalistischen Aufdeckungen von Leuten wie Christian Füller bzw. Jesko Wrede zu bündischem Kindesmissbrauch und bündischem Rechtsextremismus. Dauer-einlullender Singsang wäre ja auch viel romantischer.

    „Ich persönlich bin sehr gespannt wie es weitergeht“

    Iris sinngemäß und implizit: ich bin „persönlich“ lieb, aber mir widersprechen solltest du besser nicht.

    Und alles ganz aufregend irgendwie.

    Unfasslich. The Ludwigsteinshow must go on.

    Beste Grüße,

    Soeren

  8. Quetzalcoatl Says:

    Hallo Soeren, sehr treffende Zwischenrufe zu Iris, danke! Heute kommentiere auch ich bei Schwarzzeltvolk:

    Zunächst mehr Sorgfalt im Denken und Sprechen bitte, ein irgendwie gefühlvoller ‚Weichzeichner‘ macht völkisch motivierten Gegendemokraten und postmodern-überbündischen Karrieristen das Leben zu einfach.

    „Als Waldjugend sehen wir unsere Wurzeln im Naturschutz und in der Tradition der bündischen Jugendbewegung.“

    Eigentlich kann man nur entweder von Deutscher Jugendbewegung ODER von Bündischer Jugend reden, der zweite Begriff kennzeichnet, eng(er) ausgelegt, die Weimarer Epoche – gerade hierbei hätte sich die DWJ allerdings von Adlern und Falken, Geusen sowie Artamanen distanzieren müssen, denn die drei waren schließlich auch Bündische Jügend.

    Wie ich gerade sehe, hat auch bzw. nur Julia Fehlisch (Sozialpädagogin …) das reichlich geschichtsblinde Wortungetüm geprägt: „Die bündische Jugendbewegung als Teil der außerschulischen Jugendbildung. Eine Einordnung anhand der kritisch-konstruktiven Pädagogik nach Wolfgang Klafki und am Beispiel der Jugendburg Ludwigstein“

    Wer 2013, schräge Mischung aus Neologismus und Tautologie aber meinetwegen versuchsweise verwendet, ‚bündische Jugendbewegung‘ zusammenschraubt und sich nicht sofort von Adlern und Falken, Geusen sowie Artamanen distanziert, hat entweder von Bündische Jugend keine Ahnung oder es ist ihm alles nicht so wichtig oder er will die völkisch Bewegten ‚integrieren‘.

    Und weiter wird weichgezeichnet bei DWJ: „Als demokratischer Bund“ … was soll das, die DDR war auch demokratisch! Es muss FREIHEITLICH DEMOKRATISCH heißen. Falls nun einer murrt: ‚jaja ist doch klar‘ kann ich nur erwidern: nein ist es eben nicht!

    Dino sagt: „Die Burg wird sich vermutlich weiterhin sehr für die Rechten Bünde einsetzen.“

    Einspruch: es geht nicht um rechts, sondern um RECHTSEXTREMISTISCH bzw. VÖLKISCH. Leider ist dieses maulige, empört tuende ‚rechts‘ immer wieder zu hören, eine ganz ärgerliche sprachliche Schlampigkeit: bitte nie ‚rechts‘ sagen, wenn rechtsradikal bzw. konservativ-revolutionär bzw. ethnopluralistisch-rassistisch gemeint ist, wir sind hier nicht unter 14-Jährigen von der Antifa.

    Nichts gegen Schlagworte, aber zutreffen sollten sie.

    Junge Freiheit / IfS / Sezession / Blaue Narzisse sind nicht ‚wertkonservativ‘ (das ist die Junge Union ja hoffentlich), sondern gehören ins konservativ-revolutionäre bis rechtsradikale Spektrum, unterschiedliche Methoden anwendend und unterschiedliche Zielgruppen bedienend sowie durch Sympathie und allerlei Doppelmitgliedschaften verbunden.

    Und genau dieses Spektrum ziehen die Fahrenden Gesellen ebenso wie der Freibund auf den Ludwigstein, ideell (Alain de Benoist, Julius Evola) wie personell (Götz Kubitschek).

    http://de.wikipedia.org/wiki/G%C3%B6tz_Kubitschek

    „Arktos … Arktos hat sich als der englischsprachige Hauptverleger der europäischen Neuen Rechten etabliert (einschließlich der Übersetzungen von Alain de Benoist und Guillaume Faye). Erstmals wurde der russische Vordenker und ehemalige Berater Putins Alexander Dugin ins Englische übertragen. Weitere bekannte Autoren sind der italienische Traditionalist Julius Evola …“

    „Identitäre Bewegung Deutschland … Die Identitäre Bewegung ist genau das, worauf viele junge Menschen in Deutschland gewartet haben: vorwärts in eine neue Zeit drängend, dabei aber die eigenen Wurzeln nie vergessend.“

    „Deltastichting (Belgien) … eine konservative Zeitschrift, die vor 40 Jahren nach dem Vorbild der französischen, von Alain de Benoist verantworteten Elements gegründet wurde.“

    http://zwischentag.de/zwischentag/die-aussteller/

    DAS ist Theoriebildung und Freundeskreis des Kubitschek-Umfelds … oder kann man schon von international vernetzter straffer weltanschaulicher Führung reden? Und haben diese Kräfte demnächst den (seit 50 Jahren ohnehin arg zur äußersten politischen Rechten neigenden) blaublumeseligen Ludwigstein ganz im Griff?

    Beispiel einer gefährlichen, auf Minderjährige zugeschnitten Schrift; man sollte dafür sorgen, das Original nicht an Minderjährige heranlassen: die Blaue Narzisse.

    „Dabei nimmt sie nach eigener Aussage eine konservative Haltung ein, während sie von der Politikwissenschaft als zur Neuen Rechten gehörend betrachtet wird. Chefredakteur ist Felix Menzel, der auch für die Zeitschrift Sezession tätig ist und dem Umfeld des Instituts für Staatspolitik (IfS) und der Konservativ-Subversiven Aktion (KSA) um Götz Kubitschek zugeordnet wird.“

    http://de.wikipedia.org/wiki/Blaue_Narzisse

    Vier Chemnitzer Gymnasien haben den Verkauf der Zeitschrift Blaue Narzisse verboten – die einzig richtige Entscheidung.

    Auf Rechte Jugendbünde lesen wir, dass sich der Freibund auf einem der neurechten, sogenannten Zwischentage darstellte:

    Dabei wurde erst im Oktober bekannt, dass der Freibund auf einer rechten Messe mit einem eigenen Stand vertreten war, die im rbb als “Gipfeltreffen der rechten Eliten” bezeichnet wurde. Neben dem Freibund selbst war auch das Internetportal “Blaue Narzisse” des Freibünders Felix Menzel maßgeblich an der Ausrichtung des Treffens beteiligt. Anlass des so genannten “Zwischentages” war das Erscheinen der fünfzigsten Ausgabe der Zeitschrift “Sezession”, herausgegeben vom Institut für Staatspolitik.

    Der selbe Text konstatiert eingangs nüchtern:

    „Die Burg Ludwigstein ist wohl der einzige Ort in Deutschland, an dem völkisch-nationalistische Jugendbünde wie der Freibund in dieser Form offen auftreten können.“

    http://rechte-jugendbuende.de/?p=2062

    Ohne unseren massiven Druck wird die germanisch-gemütliche Burg Ludwigstein auch weiterhin die ideelle wie personelle Fusion aus Jugendbewegung und schleichender rechter Revolution bzw. Völkischer Bewegung garantieren.

    Das Thema darf jetzt nicht in ‚Diskussionsrunden‘ ausfransen, auch nicht im ‚professionell moderierten Dialog‘.

    Alles Blaue Blume oder was … Müsli mampfen und mit der (alten Völkischen Bewegung bzw. der sogenannten) Neuen Rechten klampfen.

    Dass alte angesehene Wandervögel wie Gerhard Neudorf (Wo bleiben Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit?) sich für die Teilnahme etwa des Freibunds auf dem Meissnerfest 2013 eingesetzt haben, sollte endlich skandalisiert werden.

    Wer zur Deutschen Jugendbewegung (und insbesondere, wer zu den geschichtsklitternden, volksverherrlichenden und die vielfachen eigenen Verknüpfungen mit dem Nationalsozialismus verschweigenden Seilschaften rund um Burg Ludwigstein!) fundiert mitreden möchte, lese Christian Niemeyer: Die dunklen Seiten der Jugendbewegung: Vom Wandervogel zur Hitlerjugend


    http://www.amazon.de/Die-dunklen-Seiten-Jugendbewegung-Hitlerjugend/dp/3772084885

    Auf das NICHT REFORMIERBARE Konzept von der Offenen Burg kann man eigentlich nur mit Christian Wallner antworten:

    „Wer für alles offen ist, kann nicht ganz dicht sein.“

  9. Besucher in Kluft sind in den nächsten 12 Monaten auf der Burg nicht willkommen Says:

    „Besucher in Kluft sind in den nächsten 12 Monaten auf der Burg nicht willkommen.“
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    … Jugendbildungsarbeit präge die Jugend und helfe ihr bei der eigenen Identitätsfindung. Mit dem Enno-Narten-Bau sei „ein Traum in Erfüllung gegangen“.

    Grußworte sprachen auch Michael Narten als Enkel des Namensgebers Enno, Stiftungs-Chefin Eva Eisenträger, Holger Pflüger-Grone von der Vereinigung Jugendburg Ludwigstein sowie als Kuratoriumsvorsitzender der Stiftung Jugendburg Ludwigstein sowie für den Bauhüttenkreis Meike Pilsl, Gunthard Stübiger und Johannes Kaltenecker.

    Den gestrigen Tag der offenen Tür nutzten zahlreiche Besucher, sich über die vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten des Baus zu informieren. (zcc)

    Vorbild: Landrat Stefan Reuß (von links) überreichte an Stiftungs-Vorsitzende Eva Eisenträger, Burgwart Selmar Sechtling und Jugendbildungsstätten-Leiter Stefan Sommerfeld ein Bild vom Landgrafenschloss in Eschwege aus der Vogelperspektive. Aus der eigenen Brieftasche steuerte er 300 Euro für den Erwerb eines der tragenden Balken bei und ermunterte die zahlreiche politische Prominenz, seinem Beispiel zu folgen.

    siehe bei hna 16.09.12

    http://www.hna.de/lokales/witzenhausen/wunderbares-geleistet-2505922.html

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    Wie die Jugendburg Ludwigstein auf ihrer Internetseite mitteilte, sind ab sofort und für die Dauer von 12 Monaten keine Gäste der Jugendbewegung mehr auf der Burg willkommen. Vorausgegangen waren mehrjährige Auseinandersetzungen über den Kurs der Burg im Umgang mit konservativ-völkischen Gruppierungen, die vergangenen Monat in einer Sperrung der Zuschussgelder durch das hessische Sozialministerium mündeten.

    “Als Reaktion auf diese Entwicklung hat sich der Stiftungsvorstand der Burg im Vorfeld der offiziellen Mitgliederversammlung der Vereinigung Jugendburg Ludwigstein (VJL) an diesem Wochenende zu einem drastischen Schritt entschlossen: Ab sofort wird die Jugendburg Ludwigstein den Bünden­
    – zunächst für die kommenden 12 Monate – als Begegnungsstätte nicht mehr zur Verfügung stehen.

    Dies bedeutet im Einzelnen:

    • Die Institutionen der Burg – die VJL, die Jugendbildungsstätte und die Stiftung – werden keine überbündischen Veranstaltungen organisieren.
    • Es werden demnach ebenfalls keine Arbeitseinsätze und Bauhütten stattfinden.
    • Raumpatenschaften werden ausgesetzt.
    • Die Burg wird nicht als Ort für Veranstaltungen und Burgbelegungen der Jugendbewegung zur Verfügung stehen.
    Besucher in Kluft sind in den nächsten 12 Monaten auf der Burg nicht willkommen.

    Wir bitten alle, diesen Beschluss zu respektieren.”

    Quelle: scouting.de dort: Gepostet von almi | Kommentare deaktiviert

    http://scouting.de/burg-ludwigstein-klufttraeger-und-buendische-ab-sofort-unerwuenscht/

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  10. Vagabund Says:

    … Falsche Freunde, wie die, die am Freitag beim Liederabend vor der Tür standen und reinwollten, weil sie doch auch Wandervögel sind. Was nicht falsch ist.

    In den Jahren der Naziherrschaft wurde der Wandervogel, gegründet am 4. November 1901 in Berlin-Steglitz als Ausschuss für Schülerfahrten, zwar aufgelöst und verboten, doch einige Gruppen gingen auch in dem neuen Dienst von Blut und Boden auf. Auch nach dem Krieg machten viele Bünde in der rechten Szene Schlagzeilen. …

    Sie alle existieren nebeneinander her, wie weit verzweigte Verwandte, die sich mehr oder weniger offen um das Erbe ihrer Urgroßeltern streiten: Um die Geschichte, von der jeder aus einem anderen Grund überzeugt ist, dass sie ihm zusteht. „Wir können den Begriff Wandervogel nicht schützen“, sagt die Anwältin Lisa Gendziorra, die mit dem Mädchenwandervogel selbst zum jugendbewegten Wandervogel gehört. Geschützt werden können nur die Namen der einzelnen Bünde …

    Für die Jubiläumsfeier am Wochenende in der TU-Mensa in Lankwitz haben die Veranstalter vom Arbeitskreis „Wandervogel heute“ extra Anmeldeformulare verschickt … Unerwünschte Meldungen wurden aussortiert. So weit sich das im Vorfeld überhaupt beurteilen lässt. So sieht es dann bei dem Fest zuerst auch so aus, als wären alle nett und freundlich zueinander. Aber das ist vielleicht immer so, weil, wer sich hier umschaut, unwillkürlich an früher denken muss und schließlich früher alles irgendwie freundlicher und besser war. Früher, da gab es auch diese Mädchen mit komplizierten Flechtfrisuren und Wanderstiefeln unter langen bunten Kleidern. Viele Jungen tragen Lederhosen mit bunten Halstüchern über dem weißen Hemd und manchmal kleine runde Mützen, die aussehen wie die Schülermützen in Heinz-Rühmanns Feuerzangenbowle. …

    Bei den Festreden am Wochenende mahnte einer die Bünde, sich nicht abzukapseln, nicht auf die Außenwelt herunterzuschauen und betonte die notwendige Öffnung nach außen – was da seltsam anmutet ist eine Weisung, die vor der Hundertjahrfeier ausgegeben wurde: Jedes Gruppenmitglied ist instruiert, nicht mit der Presse zu sprechen. Journalisten sind an dafür ausgewählte Sprecher zu verweisen. Drei Mädchen erzählen deshalb auch nur ganz kurz von den Übernachtungen im Wald – nie in Jugendherbergen -, den wöchentlichen „Nestabenden“ und wie sich die Wandervögel auf der Reise oft Geld durch Straßenmusik hinzuverdienen. Und wie gefällt ihnen die Hundertjahrfeier? Naja, es gab viel Streit vorher, wer reden darf und wer nicht und was gesagt werden darf und was nicht. Pause. Es gebe eben viele Unterschiede zwischen den Gruppen. Nein, bitte, keine Namen.

    Der Mann, der neben dem Stand mit den Schaffellen alte Bücher aus der Geschichte des Wandervogels verkauft, will dagegen gern erzählen. Darüber, dass das Logo des Wandervogels wohl ursprünglich auf einen Graureiher zurück geht und dass die jungen Wandervögel, bis auf eine Gruppe in Dresden, noch nicht in Ostdeutschland vertreten sind. Was wohl auch damit zu tun hat, dass die Eltern bei einem Bund gleich an die FDJ denken. Die Pfadfinder hätten im Osten dasselbe Problem.

    Ein Mädchen, das mit ein paar Freunden auf einer Bierbank sitzt, zögert noch zu antworten, aber da ist es schon zu spät. Ein junger Mann tippt einem auf die Schulter, Entschuldigung, ob man von der Presse sei? Er hätte das Gespräch mit dem Buchhändler angehört, was der denn so erzählt habe? Man sollte darauf nicht hören, niemand weiß so genau, woher der eigentlich kommt. Informationen über den Wandervogel geben nur die Pressesprecher, hier entlang, bitte.

    Warum darf man Besucher auf einem Fest nicht fragen, wie es ihnen gefällt? „Ach, ja, also, die wissen das alles nicht so genau“, sagt Lisa Gendziorra und schaut verlegen. Eine Art Vorsichtsmaßnahme. Man wolle sich endlich einmal richtig dargestellt sehen. Nicht schon wieder als romantische Nostalgiker. Aber vielleicht sind aber einfach auch zu viele Bünde hier heute Abend. Es scheint, als wollten die Veranstalter kein Risiko eingehen. …

    Catrin Barnsteiner
    Im Hof wird sogar geraucht
    DIE WELT 06.11.2001

    http://www.welt.de/print-welt/article485466/Im-Hof-wird-sogar-geraucht.html

  11. Loosenau Says:

    Hitlerjugend 1935
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    Sepp Bestler … Orientgeschichten

    Wolf Glunterman von Langewende Scan-Fehler für Nazi
    Wolf Sluyterman von Langeweyde

    http://www.jugend1918-1945.de/thema.aspx?s=2202&m=371&um=592#!prettyPhotoF%5Bfotostrecke991%5D/0/

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    „Sepp Bestler hat den Kranich dann nach dem Vorbild von Alo im Silberspring I, S.19, verändert gestaltet. Seine Bundesphilosophie von einem pazifistischen“

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    Puhh, knapp am Kitsch vorbei oder auch nicht, Jungenverherrlichung Marke Sepp Bestler

    http://imgsrc.ru/main/pic_tape.php?ad=419131&way=forw&skp=12&pwd=

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  12. Alter Wanderer Says:

    Quelle zum WVDB mit Hinweis auf die 2004 viel zu jung verstorbene, pagotáta genannte Friederike von Ketelhodt

    Wandervogel – was ist das?

    1901 gründeten Schüler des Steglitzer Gymnasiums in Berlin den Wandervogel. Aus dem Schülerkreis wurde bald die ganz Deutschland erfassende Jugendbewegung, die der spießbürgerlichen Langeweile ihre Freude an abenteuerlichen Wanderfahrten und das Naturerlebnis entgegenstellten. Sie formulierten ihr Wollen in einer einfachen Formel: „Wir wollen aus eigener Bestimmung, vor eigener Verantwortung, mit innerer Wahrhaftigkeit unser Leben gestalten !“
    1907 bis 1913

    Im Januar 1907 stellte die Ortsgruppe Jena des Altwandervogels (AWV) auf der Bundeshauptversammlung den Antrag auf satzungsgemäßes Verbot von Alkohol auf Fahrten und eine Einführung des Mädchenwanderns. Beide Anträge wurden abgelehnt. Der erste wurde mit der Begründung abgelehnt, man wolle nicht zu einer Unterabteilung der Abstinenzbewegung herabsinken und die Fahrten wie bisher mit möglichster Enthaltsamkeit durchführen. Der zweite wurde abgelehnt, da man, wie von Karl Fischer übernommen, ein reiner Jungenbund bleiben wollte. Darauf trat die Ortsguppe Jena aus und gründete am 20.7.1907 den Wandervogel deutscher Bund für Jugendwandern (WvdB).

    Dessen Hauptforderungen waren:

    1.Das Wandern ist auf alle Stände auszudehnen; auch Volksschüler sollen in die Bewegung aufgenommen werden.

    2.Aufnahme von Mädchen und gemeinsames Wandern beider Geschlechter.

    3.Satzungsgemäßes Verbot von Alkohol auf allen Fahrten.

    4.Die einzelne Ortsgruppe soll im Rahmen der Bundessatzung das Recht auf Selbstverwaltung und Selbstbestimmung erhalten.

    5.Wiederherstellung der Einheit der gesamten Bewegung auf dem Boden dieser Grundsätze.

    Die schnelle Ausbreitung des Bundes geschah unter anderem durch Gewinnung von Gruppen des Bundes abstinenter Studenten und ihrer Mitgliedern. So gab es 1908 24, 1909 53 und 1910/11 120 Ortsgruppen des WvdB. Die bedeutendsten Führer waren Hans Lissner (Herausgeber einer Art ersten Fahrtenhandbuches), Hans Breuer (Herausgeber des Zupfgeigenhansls) und Hermann Pfeiffer, der unser Bundeszeichen schuf. Eine neue ästhetik des Wanderns entwickelte sich; auch in Zeitschrift, Kleidung und Heimausstattung zeigte sich ein neuer Stil. Mit dem Kundenkonvent auf der Sachsenburg entstand der Verband deutscher Wandervögel. 1913 ging der WvdB durch die Einigung mit AWV und Steglitzer e.V. im neu gegründeten Wandervogel e.V. (WV e.V.) vollständig auf.
    1930 bis 1933

    1930 schlossen sich die Jüngerenschaft des Kronacher Bundes und der Wandervogel völkischer Bund zum Wandervogel deutscher Bund (WvdB) zusammen. Der Kronacher Bund war ein Zusammenschluß von älteren und berufstätigen Wandervögeln. „Völkisch“ hatte nichts mit der Begriffsdeutung im Nationalsozialismus zu tun. Der Begriff völkisch war damals ein humanistisches Ideal und bezeichnete vor allem das Streben, durch eigenes gutes Vorleben dem Volksganzen zu dienen. Dieses Streben nach gutem Handeln hatte bei den Wandervögeln also keine politische Bedeutung wie im Dritten Reich. Als Richtlinie stellte Bundesführer Erich Kulke heraus: „Wandervogel als Grundlage, Volk als Aufgabe.“ Nach einjähriger Aufbauarbeit verfügte der Bund über 80 bis 90 Ortsgruppen, vornehmlich in Brandenburg, Thüringen, Schwaben, Rheinland-Pfalz, im Saarland und im Rhein-Ruhr-Gebiet. Bereits als Jüngerenschaft des Kronacher Bundes wurde mit dem österreichischen Wandervogel (öWV) zusammengearbeitet und die Zeitschrift „Wandervogel“ herausgegeben.

    Die Bundestage in Coburg 1930, Kronach 1931 und Wettin 1932 wurden vom öWV besucht. 1933 löste sich der Bund selbst auf. Von Gruppen am Rhein ist bekannt, daß sie sich bis in den Krieg hinein trafen und illegale Fahrten und Lager durchführten. Die alten Freunde des WvdB schlossen sich 1957 der Vereinigung Jugendburg Ludwigsten an, und ihr ehemaliger Bundesführer Erich Kulke war dann auch einige Jahre deren Vorsitzender.
    1946 bis 1996

    1946 gründete sich die erste Gruppe in Bemerode bei Hannover unter dem späteren Bundesführer Klaus Kasten. Weitere Gruppen in den westlichen Besatzungszonen wurden von Leuten aus dem WV e.V., dem Kronacher Bund und dem WvdB von 1930 aufgebaut.

    1947 fand an Pfingsten der erste Bundestag am Steinhuder Meer statt, wo die Satzung verabschiedet wurde. Es war beabsichtigt, den Bund in das Vereinsregister eintragen zu lassen. Dies ist aber bis heute nicht geschehen. In der ersten Folge der Bundeszeitschrift „Wandervogel“ vom 1. Okt. 1947 beruft man sich auf die Tradition des WvdB von 1907.

    1948 beteiligten sich von Ostern bis Herbst Gruppen am Waldeinsatz in Niedersachsen.

    1950 begann eine Zusammenarbeit mit dem Neu-Wandervogel. Der Name wurde in Wandervogel Deutscher Bund (WVDB) geändert. Gaue bestanden in Hessen, Niedersachsen, Nordmark, Rheinland, Westfalen und Süddeutschland mit 2000 bis 3000 Mitgliedern. Mbr>

    1951 wurde das Landheim „kananohe“ (korea) des Ortsring Hannover gebaut (1957 abgebrannt).

    1956: Besuch des Bundestags des öWV bei Schloß Trautenfels; Gründung Ortsring Gehrden; Teilnahme am Jugendkongreß der FDJ in Meißen

    1958:Teilnahme am Jugendkongreß der FDJ zu Ostern in Erfurt.

    1959: Teilnahme am Bundestag des öWV am Turnersee in Kärnten; Nutzungsrecht für den Turm der Burg Ludwigstein als Landheim nach Jahren des Ausbaues dieses Turmes durch den WVDB.

    1963: Teilnahme am Meißnerlager.

    1965: Bildung eines Führungskreises für zehn Jahre zur Erhaltung des Bundes. Außerkraftsetzung der alten Bundesregel wegen starken Schrumpfens des Bundes. Als Ersatz des Bundesblattes erschien in regelmäßiger Folge der Nachrichtenrundbrief, der ab Oktober 1974 vom Blitzkurier abgelöst wurde.

    1966: Das letzte Heft „Wandervogel“ erschien, herausgegeben vom Heuerhauskreis: Hannibal baute dieses Zentrum mit älteren Wandervögeln und Freunden als Bildungszentrum in Uelsen nahe der holländischen Grenze auf, weswegen dort auch 1963 das Bundeslager durchgeführt wurde.

    1968: Der OR Berlin löste sich auf. Teilweise saßen die Gruppenführer als Fluchthelfer im Gefängnis Bautzen. Andere politisierten sich im Rahmen der Studentenrevolte.

    1969: Gründung des Ortsring Langen; Neue Bundeszeitschrift „Freundschaftskorrespondenz“ (FKO).

    1969 bis 1975: Wiedererstarken des Bundes. Jährlich Bundesfahrten, vor allem nach Finnland und Griechenland.

    1973 fand eine Donaufahrt in eigens angefertigten Zillen statt: mit 66 Wandervögeln über 600 km von Höchstätt nach Traismauer und Wien.

    1977: Teilnahme am überbündischen Lager auf dem Allensbacher Hof. Mädchen des Ortsring Langen gründeten den Wandervogel Blaue Blume.

    1979 trat der Ortsring Hamburg von der Deutschen Freischar über. tuck (Ulrich Steckel) gründete den Ortsring Bad Homburg/ Köppern. Als Veranstaltung des Ring junger Bünde-Hessen (RjB-H) fand eine Norwegengroßfahrt statt. Deren Höhepunkt war eine überbündische Lagerwoche in Leira mit Dan Lindhohn als Referenten. An dieser größten Wandervogelveranstaltung, die der WVDB maßgeblich vorbereitete, nahmen neben zahlreichen Gruppen des WVDB aus Hamburg und Hessen solche der drj, der fkk-Jugend Hamburg, des VCP im Taunus, der anthroposophischen Jugendsektion in Dornach und des internationalen Jugendbundes Mannheim teil.

    1980 gründete Pagotata (Friederike v. Ketelhodt) den Ortsring München.

    1983: Der Ortsring Karlsruhe schloß sich mit dem Orden der Kosaken zusammen und löste sich als Wandervogel Karawasse aus dem Bund. Teilnahme am Meißnerseminar des RjB.

    1984: Der Ortsring Elmshorn gründete sich aus ehemaligen Fahrenden Gesellen.

    1988: Großes Bundeslager auf Burg Ludwigstein zum Thema Mittelalter mit Gästen aus dem alten WVDB; Teilnahme am Meißnerlager der Bünde zur 75. Wiederkehr des ersten großen Festes der Jugendbewegung auf dem Hohen Meißner 1913. Aus dem Zentrum „lebendig leben“ (neben dem WVDB arbeiteten darin der WV Blaue Blume, die Freie Fahrtenschaft Artaban und die deutsche Gildenschaft mit) heraus gründete sich die Kulturinitiative lebendig leben. Gründung der Gruppe Hann. Münden Ein Stamm der Jungenschaft Goten im Deutschen Pfadfinder Bund Hamburg trat zum Ortsring Hamburg über. Aus privater Intitiative wurde der Greifenhof gekauft. Zunächst war vorgesehen, einen Teil als Bundeszentrum zu nutzen. Diese Pläne wurden später fallengelassen.

    1989: Gründung des Ortsring Bremen durch ehemalige Pfadfinder. Bundestag mit dem öWV in Gemünden/ Main; Herbsthortentreffen auf Burg Ludwigstein vom WVDB ausgerichtet.

    1992: Neujahr tritt der Ortsring Bremen aus und gründet sich als Freiwandervogel. Das Kirschenfest wird in Zusammenarbeit mit der Jugendbildungsstätte von uns ausgerichtet.

    1996: Der Bund besteht derzeit aus dem Gau Hessen mit den Ortsringen Bad Homburg-Köppern, Langen und der Gruppe Rugier Ffm sowie den Ortsringen Norderstedt, Hamburg, Gehrden, Hildesheim und der Gruppe Hann. Münden mit insgesamt 120 bis 180 Mitgliedern.

    http://histclo.com/youth/youth/org/nat/ger/wander-chron.htm

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    paulus (Paul Buscher)

    dj.1.11 – der finalbund der deutschen jugendbewegung. vortrag anlässlich der veranstaltung der deutschen hochschulgilde münchen in solln am 16. dezember 1989

    in: jungenschaft 1/1990
    Anm.: Ort war das Pfadfinderheim des BdP Stamm Albatros

    hier in:
    Jugendopposition 1933-1945: ausgewählte Beiträge
    von Kurt Schilde

    Quellenteil Seite 155

    http://books.google.de/books?id=JPSYoJTQONkC&printsec=frontcover&hl=de#v=onepage&q&f=false

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  13. Machandelboom Says:

    Gerhard Neudorf verstarb am 06.06.2014. Gerhard entstammt dem Wandervogel Deutscher Bund (WVDB), dessen Ortsgruppe Langen er vor mehr als vierzig Jahren gegründet hatte. In den 60er Jahren war er mit Dr. Karl Vogt Mitbegründer des RjB (Ring junger Bünde).

    Der Mitbegründer der Kulturinitiative (KI), die 1988 auf dem Fest zur 75. Wiederkehr des Freideutschen Jugendtages entstand, war war Schriftleiter der KI-Zeitschrift Idee und Bewegung.

    Zur Universalität und Unveräußerlichkeit der Menschenrechte wollte sich der bekannte Wandervogel, der dazu im Blick auf das herannahende hundertste Meissnerfest (2013) aufgefordert worden war, nicht bekennen, von Menschenbild und Wohlverhaltensdoktrin der totalitären Scharia nicht distanzieren. Obwohl er die Veröffentlichen eines entsprechenden Briefwechsels in der Zeitschrift Idee und Bewegung versprach, unterschlug er die längst überfällige Diskussion über das Thema Scharia und allgemeine Menschenrechte.

    Den Freibund (vormals Bund Heimattreuer Jugend BHJ) hingegen wollte Gerhard auf Burg Ludwigstein integriert wissen:

    „M. E. ist die Ausgrenzung des Freibundes eine Bevormundung, mit dem Zweck, den Freibund nicht kennenlernen zu sollen. … Wir haben in der jüngsten Geschichte oft erleben müssen, wohin Ausgrenzung führt.“

    http://www.kulturinitiative-lebendig-leben.de/KI_WEB/Artikel_2013/Gerhard_Neudorf_an_RjB-Bundesfuehrer.pdf

    http://de.wikipedia.org/wiki/Freibund

    Dr. Karl Vogt war Mitunterzeichner der Mannheimer Resolution gegen Fremdenfeindlichkeit (die sicherlich menschenfreundlich gemeint war, aber sich zur AEMR und damit etwa zur Gleichberechtigung von Mann und Frau leider gar nicht bekannte), die weder Wandervogel Deutscher Bund (WVDB) noch Gerhard Neudorf signierte.

    http://www.pfadfinderbund-mannheim.de/der-bund-2/mannheimer-resolution.html

  14. Das Land verhangen grau, im Felde singt die Regenfrau Says:

    In einer Art von Arbeitsteilung existieren neben den völkisch-rassistischen Seilschaften und Milieus in der Bündischen Jugend die pädosexuellen Abgründe. In 27 Fällen soll sich ein heute 54 Jahre alter Mann an Jugendlichen sexuell vergangen haben. Im Zentrum der Anschuldigungen stehen Treffen in der Jugendbegegnungsstätte Burg Balduinstein.

    Quelle: Nassauische Neue Presse vom 06.06.2014

    Missbrauchsprozess: Abgründe hinter Burgmauern

    … Neun Zeugen, darunter die als Nebenkläger auftretenden jungen Männer, sollen zur Klärung des Sachverhalts beitragen. Im Zusammenhang mit Missbrauchsvorwürfen in der Pfadfinder-ähnlichen Organisation sind mehrere Verfahren gegen erwachsene Betreuer anhängig.

    Der Staatsanwalt wirft dem freiberuflich tätigen Cutter und Kameramann vor, im Zeitraum von Juli 2002 bis Juli 2006 als Gruppenführer der autonomen Wandervögel seinen pädophilen Neigungen freien Lauf gelassen zu haben. Heißt, er habe dem Jungen beim gemeinsamen Aufenthalt im Turmzimmer in die Hose gegriffen und ihn durch gegenseitige Berührungen sexuell missbraucht. Mindestens einmal im Monat soll sich der in Köln lebende Angeklagte dem Kind unsittlich genähert haben. Der Junge, im Verlauf der Verhandlung fällt der Begriff „Lieblingspimpf“, habe sich zunächst gewehrt, doch „der Angeklagte ließ nicht locker“, weist die Anklage massive Anschuldigungen auf. Dreimal sei ein damals 13-Jähriger dabei gewesen.

    Gleich mehrere Stunden lang widmet sich das Schöffengericht Person und Sachverhalt. Angefangen von der bewegten Schulzeit über (teils gescheiterte) Versuche in Studium und Ausbildung bis hin zur wechselvollen beruflichen Laufbahn trugen die Juristen Details zum Werdegang eines Mannes zusammen, der „seit frühester Kindheit“ den Jugendorganisationen eng verbunden war. „Es war meine Welt, irgendwie“, erläuterte der ledige Angeklagte die über Kontakte der Mutter entwickelten Interessen. 2005 wurde er Mitbegründer der autonomen Wandervögel in Balduinstein, dort, wo er schon Anfang der 90er-Jahre Mitglied im Trägerverein der Burg geworden war.

    Die Vorliebe für gewisse Wanderstiefel trugen dem Angeklagten selbst den Spitznamen „Caligula“ ein (antike Quellen beschreiben den römischen Kaiser als wahnsinnigen Gewaltherrscher). …

    (hbw)

    http://www.nnp.de/lokales/limburg_und_umgebung/Missbrauchsprozess-Abgruende-hinter-Burgmauern;art680,885072

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    Diez/Balduinstein. Was hat sich über Jahre hinter den Mauern von Burg Balduinstein abgespielt? Gab es im Dunstkreis der „Autonomen Wandervögel“ möglicherweise organisierten Missbrauch? Abgründe tun sich auf.

    „Lieblingspimpf“: Jungen auf Burg Balduinstein missbraucht

    Aus der Rhein-Zeitung vom 06.06.2014

    Das Schöffengericht Diez hat einen 54-jährigen Mann aus Köln wegen sexuellem Missbrauch von Schutzbefohlenen zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr und sechs Monaten verurteilt. Der Angeklagte, ein Mitglied der in Balduinstein gegründeten Autonomen Wandervögel und in der Bewegung „Caligula“ genannt, hatte gestanden, sich mehrfach an einem Jungen vergangen zu haben.

    Verurteilt wurde er schließlich für drei Fälle zwischen Oktober 2004 und 2006. In der Anklageschrift waren 27 Übergriffe benannt, davon 24 Fälle des Kindesmissbrauchs, die sich aber nicht nachweisen ließen, weil die Aussagen der beiden betroffenen Opfer hinsichtlich des Tatzeitpunkts zu diffus waren. Es blieb unklar, ob der sogenannte Lieblingspimpf des Mannes unter 13 Jahre alt war, als der Angeklagte sich an ihm verging. Deshalb gelten diese Taten juristisch als verjährt. …

    Der Staatsanwalt wirft dem freiberuflich tätigen Cutter und Kameramann vor, im Zeitraum von Juli 2002 bis Juli 2006 als Gruppenführer der autonomen Wandervögel seinen pädophilen Neigungen freien Lauf gelassen zu haben. Heißt, er habe dem Jungen beim gemeinsamen Aufenthalt im Turmzimmer in die Hose gegriffen und ihn durch gegenseitige Berührungen sexuell missbraucht. Mindestens einmal im Monat soll sich der in Köln lebende Angeklagte dem Kind unsittlich genähert haben. Der Junge, im Verlauf der Verhandlung fällt der Begriff „Lieblingspimpf“, habe sich zunächst gewehrt, doch „der Angeklagte ließ nicht locker“, weist die Anklage massive Anschuldigungen auf. Dreimal sei ein damals 13-Jähriger dabei gewesen.

    2005 wurde er Mitbegründer der autonomen Wandervögel in Balduinstein, dort, wo er schon Anfang der 90er-Jahre Mitglied im Trägerverein der Burg geworden war.

    Als „erwachsener Anhang“ sah er sich hinter dem Gruppenführer, jemand, der „einfach da war“, ohne offizielle Funktion. Jemand, der Fahrten organisierte. Im vergangenen Jahr, als die Ermittlungen begannen, sei er ausgetreten, „um Schaden von der Einrichtung abzuwenden“. Anschließend wurde er mit einem Hausverbot belegt. Eine Therapie absolvierte er zwischen 2006 und 2009. …

    Begonnen, so die Einlassung, habe es bei einem Zwischenstopp auf dem Weg zu einem Segeltörn an der Adria im Oktober 2003.

    (hbw)

    http://www.rhein-zeitung.de/region/panorama_artikel,-Lieblingspimpf-Jungen-auf-Burg-Balduinstein-missbraucht-_arid,1162232.html#.VDKmR9J_t30

    ____________

    Adria-Törn 2003? Hier sei auf Verdacht einmal das Segelschiff Falado von Rhodos genannt, dessen offizielle Heimathafen zwar Schleswig war, aber das seit mehr als drei Jahrzehnten so etwas wie seinen bündisch-spirituellen Heimathafen auf Burg Balduinstein an der Lahn hatte, wo jährlich das Überlebensfest (auch Überlebenstreffen) stattfand:

    2003 segelten die Gruppen entlang der kroatischen und albanischen Küste

    http://de.wikipedia.org/wiki/Falado_von_Rhodos

    05.10.2003 _ „Nach verschiedenen Törns in Kroatien ging es Anfang Juni endlich Richtung Griechenland, leider aber von technischen Problemen überschattet.“

    hxxp://www.faladovonrhodos.de/Seiten/news.html

    November 2004 _ Falado Überlebensfest

    Am 06./07. November 2004 ist es wieder so weit. Dann steigt das alljährliche Überlebensfest auf Burg Balduinstein!

    Eintritt: 10,- Euro / Person
    Ermässigung für Fahrtengruppen: 5,- Euro / Pimpf/ine
    Essen ab 4,- Euro

    Anfahrt siehe Burg Balduinstein

    mehr …

    08.11.2004 _ Falado Überlebensfest

    Auch 2004 haben sich wieder viele von uns am ersten Wochenende im November beim Überlebenstreffen auf der Burg Balduinstein zusammengefunden, umgemeinsam einen Blick „achteraus“ und „rechtvoraus“ zu wagen. Hinter uns lassen wir die leidvollen Erfahrungen mit unserem Maschinentotalschaden, aber auch die schönen Törns im Kroatischen Segelrevier bei z.T guten Winden, Reizvoller Inselwelt und sicher so mancher durchsungener Nacht an Bord.

    Vor uns liegen neue große Ziele. Wieder mal wollen wir mit der Falado über den Atlantik segeln, um die ferne Welt der Karibik zu erleben.

    Bis zum Start im Herbst 2005 werden wir über Winter, so wurde auf der ebenfalls stattfindenen Mitgliederversammlung beschlossen, die Falado für die große Reise tauglichmachen.

    hxxp://www.faladovonrhodos.de/Seiten/news.html

    [publiziert bei den saarländischen Pfadfindern von Quierschied am] Dienstag, 14. Oktober 2008

    Falado Überlebensfest

    Kalender
    Termine, Fahrten und Lager

    Ort
    Jugendburg Balduinstein

    Beginn
    Samstag, 1. November 2008 (Ganztägig)
    Ende
    Sonntag, 2. November 2008 (Ganztägig)

    Man trifft dort bündische. Knüpft und plfegt Kontakte.
    [Man trifft dort Bündische, knüpft und pflegt Kontakte.]

    Es werden Bilder und Videos von den letzten Törns gezeigt. Man kann sich auf ein Törn im nächsten Jahr bewerben, was wir auch tun werden.

    Abends wird feucht fröhlich im Kurfürstenkeller gesungen und gefeiert!

    hxxp://www.chico-mendes-quierschied.de/forum/index.php?page=CalendarEvent&eventID=3&currentDay=1225497600

    Falado von Rodhos vor Island gesunken

    12.08.2013 – Eine traurige Nachricht , besonders für diejenigen unseres Stammes, die auf der Falado so manchen Segeltörn mitgemacht haben

    hxxp://www.chico-mendes-quierschied.de/cmq/?p=652

  15. Machandelboom Says:

    DIE WEITE

    Die Weite, die grenzenlos in sich das Leben erschließt
    ist unsere Sehnsucht, die nie sich erfüllt.
    Wir tragen im Herzen ein heimliches Bild
    Von seltsamer Ferne die über die Berge her grüßt.

    Wir sind wie der Wind, der über Landstraßen geht,
    ein fahrendes Volk, in die Weite verweht.
    Das Fernwehfeuer im ruhlosen Blut,
    ein Sonnenleben voll farbiger Glut.

    Uns zeigt sich die Ferne als lockendes, wechselndes Bild,
    das niemals sich gleicht, wo der Weg uns auch ging.
    Ob wilder Nordwest sich am Nordseedeich fing,
    Ob Nebel die einsame Heide in Schweigen gehüllt.

    Wir sind wie der Wind, der über Landstraßen geht
    ein fahrendes Volk, in die Weite verweht;
    Das Fernwehfeuer im ruhlosen Blut,
    ein Sonnenleben voll farbiger Glut.

    Die kommenden Tage beginnen erst morgen ihr Sein,
    die Sorge dafür ist uns heute noch fremd.
    Wir lassen dahinten, was schwer ist, was hemmt.
    Ein Leben der Fahrten, das bunt ist wie Helgolands Stein.

    Wir sind wie der Wind, der über Landstraßen geht
    ein fahrendes Volk, in die Weite verweht;
    Das Fernwehfeuer im ruhlosen Blut,
    ein Sonnenleben voll farbiger Glut.

  16. Machandelboom Says:

    Kiefern im Wind
    oder
    Schilf bleicht die langen welkenden Haare
    ist die deutsche Version des schwedischen Volksliedes
    Vårvindar friska.

    Hier die originale (Polka-Synkopen enthaltende) Melodie, man kann durchaus wagen, es ruhig-fließend zu singen, wie in Pfadfinderkreisen seit Jahrzehnten üblich.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Kiefern_im_Wind

    „Wohlgemerkt: es handelt sich um eine Polska-Melodie, und der Polskarhythmus läßt sich nur schwer in Noten pressen. Während die deutsche Pfadfindervariante des Liedes immer auf jeden Schlag im Takt gesungen wird, ist die schwedische Version eben nicht wie ein buf-ta-ta-Walzer oder wie ein ta-ta-ta-Landler, sondern und mit der Betonung auf eins und drei, und in diesem Fall auch noch mit einer kurzen eins und einer verfrühten zwei, eben polskahaft, polskaartig. Schwer zu beschreiben. Muß man hören. Und stampfen. Wer beim Erik im Kurs war, der weiß, was ich meine.
    Als Tanz gespielt, klingt das Ding natürlich wieder anders als in der gegröhlten Studenten-Sauf-Version zu Valborg. Oder als die feierliche Chor-Version, da dieses Lied in jedem schwedischen Chorliederbuch mit vierstimmigem Satz steht.

    Also: Nicht stur nach Noten spielen – lieber nach Gefühl!

    Hier der schwedische Text (Originaltitel „Den stackars Anna eller Molltoner från Norrland“, verfaßt um 1830 herum von Julia Kristina Nyberg, alias Euphrosyne (1785-1854) auf eine traditionelle Melodie aus Norrland. Damals war es Mode, auf Volksmelodien lyrische Texte zu verfassen und diese anonym als Ausdruck des wehmutigen schwedischen Volksgeistes auszugeben… Nationalromantismus eben.

    http://www.dagensvisa.com/minata/texter/friska.html

    Man beachte, daß der deutsche Text „Kiefern im Wind“ (von Walter Scherf) von etwas komplett anderem handelt (Pfadfinderromantik eben). Ich mag sie beide.

    Das Lied ist so bekannt, daß es bei jedem Valborg-Besäufnis gegröhlt wird, dann häufig auch mit diversen anderen Texten, von derb bis dämlich.

    Valborg ist alljährlich das schlimmste Studentenbesäufnis am 30. April. War ursprünglich mal ein heidnisches Frühjahrsfest.“

    (Josef am 15.08.2008)

    http://www.harfenforum.de/forum/viewtopic.php?f=11&t=452

  17. Awer mir schwätze halt suh häi Says:

    [ Dauerthema Missbrauch an Jungen auf Jugendburg Balduinstein ]

    Kann jemand endlich mal eine fundierte Aussage treffen, ob der des sexuellen Missbrauch Angeklagte noch auf der Burg wohnt oder nicht.

    HgP holzwurm – Petterweil
    24.04.2014

    Danke für Eure informativen Antworten!

    Da ich mich nicht ständig mit diesem Wegschauen in der näheren Umgebung der Täter beschäftige bin ich halt nicht auf dem aktuellen Stand. Gleichwohl bin ich sehr besorgt und ärgerlich, wie mit den mutmaßlichen Tätern verfahren wird. Hier geht es nicht um Vorverurteilen sondern um den Schutz vor weiteren sexuellen Übergriffen und dem Respekt vor den Opfern, und letztendlich: den Mitwissern ihre persönliche Verantwortung beim Wegsehen vor Augen zu halten.

    Ich persöhnlich denke, daß viele einfach weggeschaut haben,viele es nicht sehen wollten und viele dazu gehöhren wollten.

    Aufwachen – Aufmucken – Aufmerksam sein. Klare Absage der homophilen Thesen der Jugendbewegung. Verantwortung, Verurteilung, Verbreitung von Verdachtsmomenten – bringt uns alle weiter und schützt die Opfer.

    Wer hat es gewusst, wer geahnt, wer vertuscht?

    Viele Fragen, die etwas mit persönlicher Verantwortung zu tun haben; ich glaube, dass sich viele tief in ihrer Seele dieser Antwort stellen müssen.

    HgP Holzwurm – Petterweil
    25.04.2014

    http://www.pfadfinder-treffpunkt.de/include.php/pdf/www.herbalcell.com/include.php?path=forumsthread&threadid=11913&entries=30

    Der Wahnsinn auf dem Balduinstein geht weiter und ein Ende ist nicht in Sicht. Der Richter sprach von einem Netzwerk

    (auf facebook am 20.06.2013)
    [Heckenreiter, damit das Ende eher in Sicht kommt, nimm doch, solange da „Wahnsinn“ herrscht, jeden Link zum Balduinstein aus Pfadfinder-Treffpunkt. Und sadarji, rufe dann jeden Pfadfinder zum einstwiligen Boykott der Jugendburg im Lahntal auf. Großes Schweigen …]

    https://de-de.facebook.com/scoutingmagazin/posts/348668105236434

    Zur gleichen Zeit lief in Saarbrücken ein mehrtägiges Gerichtsverfahren gegen Markus M., einen Wandervogelführer aus dem Umfeld der Burg Balduinstein, der über mehrere Jahre Schutzbefohlene missbraucht hatte. Wir hatten uns vom Arbeitskreis vorgenommen, das Verfahren als Prozessbeobachter zu begleiten …

    Beräunertreffen und andere Singewettstreite wurden als Tatorte angegeben. Welch ein schales Gefühl bleibt zurück, wenn man sich vorstellt, dass im Gewölbekeller neben dem rauschenden Singefest im Meissnersaal ein 14jähriger Sippling von seinem volljährigen Gruppenleiter missbraucht wird? Wie beschämt fühlt man sich, wenn der Richter in der Urteilsverkündung ausspricht, das es scheinbar neben der Odenwaldschule und den katholischen Internaten einen weiteren Ort gegeben hat, in dem es gehäuft zum Missbrauch Schutzbefohlener gekommen ist – nämlich die Jugendbewegung. Und gleichzeitig wächst in diesen Momenten die Sicherheit, dass wir mit dem AK-Schatten auf dem richtigen Weg sind, hier nicht länger die Augen zu verschließen.

    Das Verfahren in Saarbrückenwird Folgeverfahren nach sich ziehen, denn Markus M. war kein Einzeltäter, sondern eingebettet in ein System, in welchem der Missbrauch von Kindern und Jugendlichen als Teil jugendbewegten Erlebens verkauft wurde.

    (zitiert aus: AK Schatten – Jahresrückblick 2013)

    http://www.jubi-ludwigstein.de/fileadmin/user_upload/buende/AK_Schatten_-_Jahresrueckblick_2013.pdf

    Es blieb unklar, ob der sogenannte Lieblingspimpf des Mannes unter 13 Jahre alt war, als der Angeklagte sich an ihm verging. Deshalb gelten diese Taten juristisch als verjährt.

    Möglicherweise profitieren von diesem Umstand weitere Täter. Bei der Staatsanwaltschaft in Koblenz sind vier Ermittlungsverfahren gegen Männer aus dem Dunstkreis der Wandervögel anhängig. Einer der Verdächtigen ist Mitglied des Freien Bildungswerkes Balduinstein, dem die Ruine mit dem Gelände drum herum seit den 70er-Jahren gehört und das auch Träger der Begegnungsstätte für Gruppen der Bündischen Jugend aus der ganzen Bundesrepublik ist.

    Die Vertreterin des Hauptopfers, der als Nebenkläger auftrat, warf in ihrem Plädoyer noch einmal ein Schlaglicht auf die Situation auf Burg Balduinstein: „Da wurde auf einen Pool von Jungen zugegriffen, mit denen Sachen gemacht wurden, die ganz schreckliche Folgen haben. Ich hoffe, dass das System völlig aufgeklärt wird und die Täter bestraft werden.

    (Von Hans Georg Egenolf. Jungen auf Burg Balduinstein missbraucht. Rhein-Zeitung vom 06.06.2014.)

    http://www.rhein-zeitung.de/region/lokales/diez_artikel,-Jungen-auf-Burg-Balduinstein-missbraucht-_arid,1162224.html#.VE4eCtJ5N30



    [ Nacktjungenmaler otolo d. i. Otto Lohmüller ]

    „Kritiker Lohmüllers heben seine kontroversen Ansichten zur Strafbarkeit pädosexueller Kontakte hervor, die er etwa 1997 in einem Brief an die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend Claudia Nolte darlegte:

    Ein 12-, 13-, oder gar 14-jähriger Mensch läßt sich nicht „zwingen“, „freiwillig“ was zu tun. Wenn er mit einem Erwachsenen wichst, so hat er Lust darauf. Ein Erwachsener tut ihm dabei KEINE Gewalt an. Aber unser Gesetz behauptet wider besseren Wissens, es läge Gewalt vor, wenn sich ein Kind freiwillig befühlen läßt, sogar dann, wenn es den Erwachsenen selbst zu dieser Berührung verführt hat!! Idiotisch solch ein Gesetz!!!!

    In einer E-Mail, die Lohmüller am 7. Mai 2000 bezüglich der Deutung des Begriffes Pädophilie“ verfasste und auf seiner Homepage (die ebenfalls ein umfassendes Angebot an Knabenakten umfasste) veröffentlichte, äußerte er sich wie folgt:

    Wenn ein Knabe von einem Päderasten mit seiner Zustimmung geliebt wird, so liegt absolut keine Gewalt vor, auch wenn es der Gesetzgeber so behauptet und bestimmt. (Die Referenz wurde vom Betreiber von otolo.de aus dem Internet Archiv gelöscht).

    Zur Verteidigung Lohmüllers wird eingewandt, dass es sich bei seinen Knabenakten in keinem Fall um Pornografie handle, Kritiker verweisen darauf, dass der Maler sich bewusst nicht von der Pädophilen-Szene distanziert, sondern im Gegenteil dieser Szene durch Veröffentlichung seiner Ansichten in offenen Briefen und E-Mails Unterstützung zukommen lässt, indem er entgegen der Gesetzeslage Straffreiheit für Pädophile auf Basis des freien Willens“ von Minderjährigen fordert.

    Da fehlen mir jetzt echt die Worte!“

    (duwi auf allmystery am 10.10.2011)

    http://www.allmystery.de/themen/km58176-364

    [ Nacktjungenmaler otolo d. i. Otto Lohmüller ]

    Aufenthalt mit Ute und Adrian in Thailand.

    1998 Kunstseite von „Otolo“ im Internet.

    Bei Totenfeier von „Serge Dalens“ in St. Cloud bei Paris. Reiche Begegnungen mit Autoren.

    1999 „Achims Verlag“ bringt „Fahrtenchronik der Tempelritter“ heraus.

    Bedeutungsvolles Treffen auf der Burg Balduinstein an der Lahn, um das geplante Gemälde „Segen“ mit Brecht, Tobias und Costa vorzubereiten.

    2001 Indienaufenthalt. Es entstehen dort eine Reihe von Porträt-Aquarellen und danach zu Hause 15 Acrylbilder eines Indien-Zyklus.

    Aufenthalt auf der Halbinsel Krim, Ukraine. Entstehung einiger Porträt-Aquarelle, die er in Simferopol ausstellt. Fernsehbericht darüber im ukrainischen Fernsehen.

    2002 Entstehung des Gemäldes „Patrick-Sport“ (Wkvz 410).

    Der hochbetagte „Brecht“ stirbt, Beerdigung bei der Jugendburg Balduinstein. Treffen bündischer Köpfe.

    2003 Anfang Januar der 1 000 000. Besucher auf der Kunstseite von Otolo im Internet.

    (…)

    В 1999 „Ахима Ферлага“ выносит “ хроника поездок рыцарей храма „.

    Важная встреча в замке Бальдуинштайн [Balduinstein] в плющенную проволоку, чтобы подготавливать запланированную картину „одобрение“ с Брехтом, Тобиасом и Costa. (…)

    „Брехт преклонного возраста“ умирает, вербовка пива около молодежного замка Бальдуинштайна [Balduinstein]. Наталкиваются bündischer голов [bündischer Köpfe, s. o.].

    http://fotki.yandex.ru/next/users/ben-de/album/146832/view/308820



    wildwasser – gegen sexuelle Gewalt – das Portal für Hilfe und Info für von sexuellem Missbrauch Betroffene, Angehörige und Freunde.

    http://www.wildwasser.de/

    Zartbitter Köln – Kontakt- und Informationsstelle gegen sexuellen Missbrauch an Mädchen und Jungen

    http://www.zartbitter.de/gegen_sexuellen_missbrauch/Aktuell/100_index.php

  18. Über den Gärten in Balduinstein Says:

    „Der Wahnsinn auf dem Balduinstein geht weiter und ein Ende ist nicht in Sicht. Der Richter sprach von einem Netzwerk“

    (meinte Kurt Ternes ’sadarji‘ von der Pfadfinderschaft Grauer Reiter auf facebook am 20.06.2013)

    https://de-de.facebook.com/scoutingmagazin/posts/348668105236434

    Balduinstein [russisch Бальдуинштайн], jungenvergötternde Jugendburg in landschaftlich schöner Lage und leider vielfacher Tatort sexuellen Missbrauchs an Jungen.

    Sälchen. „das sälchen ist der obere teil der ehemaligen burgkapelle. auch heute noch deutlich zu erkennen ist die apsis am ende des raumes“ (so kleinschreibt es Jugendburg Balduinstein)

    Im historisierenden, innenarchitektonisch ein wenig höfisch-spätgotisch oder kapellenhaft-sakral wirkenden Kuppelgewölbe des sogenannten Sälchens entstand das Kunstwerk „Segen“ bzw. „Der Segen“ des aus der Pfadfinderbewegung stammenden Nacktjunge-Malers Otto Lohmüller genannt otolo.

    Bildinhalt: frauenfreie Zone, elternfreie Zone sowieso, der beinahe noch vorpubertäre Junge wird durch den männlichen Greis (brecht) irgendwie initiiert oder erbittet den Segen des Alten oder gibt sich dem Greis hin, wie auch immer, in jedem Fall sind beide völlig nackt. [hier sei einmal mit h t t p statt http in die URL eine Barriere eingebaut.]

    h t t p://yablor.ru/media/images/top/preview/otolo-eu-images-443DerSegen.jpg

    Auch hier sogleich wieder auf Russisch, „DerSegen_d2“, Отто Ломюллер = Otto Lohmüller

    h t t p://photos.privet.ru/community/Museum_RedViolin/photo/402961924

    ——
    ——

    Nacktjungenmaler otolo d. i. Otto Lohmüller hält den Minderjährigen in Bezug auf sexuelle Handlungen mit einem Erwachsenen leider für einwilligungsfähig. Beispiele.

    Leserbrief für die Zeitschrift „Frei Körper Kultur“, geschrieben am 1.11.1995, zum Thema Missbrauch:

    „Es ist eher so, daß der Staat am Kind Gewalt ausübt, indem es ihm seinen eigenen sexuellen Willen nicht zugesteht, mit Gleichaltrigen, ja, mit Erwachsenen, nein!! Kinder wissen durchaus, was sie wollen. Das werden alle Eltern und Erzieher bestätigen können.“

    Leserbrief für die Zeitschrift „Frei Körper Kultur“, geschrieben am 1.11.1995, zum Thema Missbrauch:

    Wenn er (der Gesetzgeber) zärtliche sexuelle Berührungen von Erwachsenen an Kindern als „Gewalt“ bezeichnet, heißt das noch lange nicht, daß er recht hat. Man braucht sich nur daran zu erinnern, was für schreckliche Schicksale sich durch den inzwischen abgeschafften § 175 erfüllt haben.“

    1997 Brief an die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend Claudia Nolte, geschrieben im Februar 1997:

    „Ein 12-, 13-, oder gar 14-jähriger Mensch läßt sich nicht „zwingen“, „freiwillig“ was zu tun. Wenn er mit einem Erwachsenen wichst, so hat er Lust darauf. Ein Erwachsener tut ihm dabei KEINE Gewalt an. Aber unser Gesetz behauptet wider besseren Wissens, es läge Gewalt vor, wenn sich ein Kind freiwillig befühlen läßt, sogar dann, wenn es den Erwachsenen selbst zu dieser Berührung verführt hat!! Idiotisch solch ein Gesetz!!!!

    Warum machen Sie sich zur Handlangerin irgendwelcher Volksverhetzer, die grauenvoll wirkliche Gewalt gleichsetzen mit liebevollen oder auch nur lustigen sexuellen Spielereien? Seien Sie keine Kinderschützerin im ironischen Sinne, der dem MÜNDIGEN Kind die Freiheit nimmt, selbst zu entscheiden, was es will. Setzen Sie der Schraube der Verhetzung die Mutter auf und denken einmal FÜR die Kinder, für die Freiheit der Kinder! Lassen Sie sie ohne bohrenden Schuldgefühle aufwachsen, nur weil sie sexuelle Lust auf kindlichere Art wie Erwachsene verspüren.

    Verurteilen Sie streng wirkliche Gewalt mit unerbittlicher Kraft, aber lassen Sie MÜNDIGEN Kindern, und das sind 12-Jährige, ihre Freiheit, ihre eigenen kleinen sexuellen Freuden ohne Schuldgefühle zu genießen.“

    28.10.1999: Kritik von dem Maler T. H. aus Berlin zu dem Gemälde „Unmündig“; und Otolos Reaktion darauf:

    „Wenn sie sich sexuelle Berührungen von einem Erwachsenen wünschen, sich lustvoll berühren lassen oder den Erwachsenen berühren wollen, dann heißt es vom Gesetzgeber, der Erwachsene hätte ihnen Gewalt angetan. So etwas würden sich Kinder selbst niemals erwünschen. Solche idiotischen Gedanken sind nur von Erwachsenen erdacht, die vergessen haben, was sie in ihrer eigenen Kindheit bewegte.“

    Email von Otto Lohmüller, geschrieben an einen Studenten am 27.05.2000, zu seinen Gedanken über meine Malerei, insbesondere über meine Knabenbildnisse, und seine Deutung des Begriffes Pädophilie:

    „Wenn ein Knabe von einem Päderasten mit seiner Zustimmung geliebt wird, so liegt absolut keine Gewalt vor, auch wenn es der Gesetzgeber so behauptet und bestimmt. Ich spreche da aus eigener Erfahrung, die ich als 12-Jähriger selbst gemacht habe.“

    (zitiert von Tubbies am 20.06.2006)

    https://de.wikipedia.org/wiki/Diskussion:Otto_Lohm%C3%BCller#Fragt_doch_mal_einen_Jugendlichen_dazu

    ——
    ——

    Über den mit Jugendburg Balduinstein verbundenen, manchmal beinahe fotorealistisch malenden Künstler genauer Nacktjungenanbieter otolo d. i. Otto Lohmüller:

    Aufenthalt mit Ute und Adrian in Thailand.

    1998 Kunstseite von “Otolo” im Internet.

    Bei Totenfeier von “Serge Dalens” in St. Cloud bei Paris. Reiche Begegnungen mit Autoren.

    1999 “Achims Verlag” bringt “Fahrtenchronik der Tempelritter” heraus.

    Bedeutungsvolles Treffen auf der Burg Balduinstein an der Lahn, um das geplante Gemälde “Segen” mit Brecht, Tobias und Costa vorzubereiten. [Anm.: brecht ist der Vorkriegsbündische Hans-Albrecht Stempel, * 06. 03.1907, † 23.09.2002 auf Burg Balduinstein.]

    2001 Indienaufenthalt. Es entstehen dort eine Reihe von Porträt-Aquarellen und danach zu Hause 15 Acrylbilder eines Indien-Zyklus.

    Aufenthalt auf der Halbinsel Krim, Ukraine. Entstehung einiger Porträt-Aquarelle, die er in Simferopol ausstellt. Fernsehbericht darüber im ukrainischen Fernsehen.

    2002 Entstehung des Gemäldes “Patrick-Sport” (Wkvz 410).

    Der hochbetagte “Brecht” stirbt, Beerdigung bei der Jugendburg Balduinstein. Treffen bündischer Köpfe.

    2003 Anfang Januar der 1 000 000. Besucher auf der Kunstseite von Otolo im Internet.

    (…)

    В 1999 “Ахима Ферлага” выносит ” хроника поездок рыцарей храма “.

    Важная встреча в замке Бальдуинштайн [Balduinstein] в плющенную проволоку, чтобы подготавливать запланированную картину “одобрение” [das Gemälde „Segen“ bzw. „Der Segen“, ggf. ist одобрение allerdings mit Zustimmung übersetzbar, siehe unten] с Брехтом [brecht], Тобиасом [tobias] и Costa. (…)

    “Брехт преклонного возраста” умирает, вербовка пива около молодежного замка Бальдуинштайна [Balduinstein]. Наталкиваются bündischer голов [Zusammenkommen / Begegnung / Treffen bündischer Köpfe, s. o.].

    http://fotki.yandex.ru/next/users/ben-de/album/146832/view/308820

    Russisch одобрение = Zustimmung, Beifall, Akzeptanz, Billigung

    http://de.bab.la/woerterbuch/russisch-deutsch/%D0%BE%D0%B4%D0%BE%D0%B1%D1%80%D0%B5%D0%BD%D0%B8%D0%B5

    Das geht doch leider wohl eindeutig in die Richtung von der Päderastenseite k13-online.krumme13 (ICH SAG JA, Bildband), zu der hier natürlich nicht verlinkt werden soll und die das Balduinstein-Gemälde Der Segen – offensichtlich direkt in Russische weiterleitbar als URL bzw. file „DerSegen_d2“ – des kinderfreundlich-unschuldig daherkommenden Jungenmalers Otto Lohmüller (otolo) wie zu erwarten kennt, wie überhaupt die Bilder des jahrelang mit Jungen Pfadfinder-Arbeit betreibenden otolo bei der pädophil orientierten k13-online.krumme13 sehr hoch im Kurs zu stehen scheinen: KALOS (Knaben Kunstband), Species Knabe (Otolo-Kunstband) und dergleichen Ausbeutung des kindlichen Körpers für geile alte Gaffer mehr.

    Der Segen? Blick ins dem Russischen verwandte Bulgarische, dort ist одобрение nicht Segen, sondern Zustimmung, Einwilligung, was uns im Hinblick auf die (einst) etwa von Otto Lohmüller pauschal gebilligten sexuellen Handlungen zwischen Erwachsenen und (etwas älteren) Minderjährigen alarmieren muss:

    acceptance, approval (an agreeing to the action of another) [„ein Einwilligen in die Handlung eines anderen“]

    http://en.wiktionary.org/wiki/%D0%BE%D0%B4%D0%BE%D0%B1%D1%80%D0%B5%D0%BD%D0%B8%D0%B5

    Im Deutschen als nicht religiös verstandener Ausdruck allbekannt: Einer Sache „den Segen geben“, etwas „absegnen“, vgl. hier aus dem Russischen ins Polnische u. a. als poparcie, akceptacja: „Akzeptanz“

    http://pl.wiktionary.org/wiki/%D0%BE%D0%B4%D0%BE%D0%B1%D1%80%D0%B5%D0%BD%D0%B8%D0%B5

    In den slaw. Sprachen ist der – religiös verstandene – Segen, der Wunsch nach vermiedenem Schaden und Unheil, auch künftiger himmlischer Heilssicherung sowie handlungsorientierter Rechtleitung des Gesegneten auf Erden, doch wohl eher Благослов, blagoslov. Vgl. hingegen bulgar. to approve, to endorse (to sanction officially, to ratify, to confirm). to approve, to OK (to regard as good, to be pleased with, to think well of) Одобряваш ли идеята ми? – Do you approve of my idea?

    http://en.wiktionary.org/wiki/%D0%BE%D0%B4%D0%BE%D0%B1%D1%80%D1%8F#Bulgarian

    Beenden wir das schlimme Thema für heute. Zum Kindeswohl und Klarsehen bestens geeignet:

    wildwasser – gegen sexuelle Gewalt – das Portal für Hilfe und Info für von sexuellem Missbrauch Betroffene, Angehörige und Freunde.

    http://www.wildwasser.de/

    Zartbitter Köln – Kontakt- und Informationsstelle gegen sexuellen Missbrauch an Mädchen und Jungen

    http://www.zartbitter.de/gegen_sexuellen_missbrauch/Aktuell/100_index.php

  19. Florian Balduinstein Says:

    Nacktjungenmaler Otto Lohmüller (otolo) und der neuheidnische Rechtsextremismus. Der Kontakt zu Dieter Vollmer (Nordische Gesellschaft bis 1945, viel später beim rechtsextremen Rechtsanwalt Rieger im Nordischen Ring).

    1999 und 2002, sechs bzw. neun Jahre nach einer neopaganen und rassebewussten Feier bei den Externsteinen ging es ins Tal der Lahn zur Jugendburg Balduinstein. Doch bereits 1981, zwölf Jahre vor der braunen Party an den Externsteinen reiste ‚otolo‘ zu ‚axi‘ (Alexej Stachowitsch) auf den Balduinstein.
    ::

    1981 Auf Burg Balduinstein lernt er ‚axi‘ Alexej Stachowitsch kennen, den großen Bündischen und Pfadfinderführer. [s. u.]

    1993 Einladung von seinem langjährigen Dichterfreund Dieter Vollmer aus Schleswig zu seiner 80. Geburtstagsfeier bei den „Externsteinen“.

    1999 … Bedeutungsvolles Treffen auf der Burg Balduinstein an der Lahn, um das geplante Gemälde „Segen“ mit Brecht, Tobias und Costa vorzubereiten. …

    2002 … Der hochbetagte „Brecht“ stirbt, Beerdigung bei der Jugendburg Balduinstein. Treffen bündischer Köpfe.

    http://ru.cyclopaedia.net/wiki/Otto_Lohm%C3%BCller

    http://fotki.yandex.ru/next/users/ben-de/album/146832/view/308820

    ::
    ::

    … Zum Kreis der Nordischen um Reuß-zur Lippe, Christophersen und Rieger gehört auch Dieter Vollmer, vor dem 8. Mai 1945 bei der „Nordischen Gesellschaft“ tätig, nach dem 8. Mai einige Jahre im Ausland verschwunden, Ende der achtziger Jahre bei Riegers „Nordischem Ring“. Vollmer ist ein Neofaschist der ersten Minute und eine zentrale Figur für die rechtsextreme Szene in Norddeutschland. In den fünfziger Jahren publiziert er in „Nation Europa“ und in „glaube und tat“, heute in Graberts Zeitschrift „Deutschland in Geschichte und Gegenwart“.

    1971 druckt das DUR-Blatt „Ruf und Widerhall“ einen Vollmer-Text aus der NPD-Parteizeitung „Deutsche Nachrichten“ nach, gleichzeitig schreibt Vollmer in dem Blatt „Konservativ heute“ von Armin Mohler, das später mit Caspar von Schrenck-Notzings „Criticon“ fusioniert. In den siebziger und achtziger Jahren ist Vollmer in gleicher Weise bei Thies Christophersens Publikationen wie in der offiziellen DUR-Zeitschrift „unitarische blätter“ als Autor vertreten. Er ist ebenso wie Baldur Springmann im „Weltbund zum Schutz des Lebens“ (WSL), Landesverband Schleswig-Holstein, auf Vorstandsebene tätig. …

    1991 ist Vollmer auch beim norddeutschen ANSE-Treffen dabei.

    Quelle: Peter Kratz: „Die Götter des New Age. Im Schnittpunkt von ‚Neuem Denken‘, Faschismus und Romantik“
    (Kapitel 5. Die braunen Götter der „Deutschen Unitarier“. Enttarnung völkischer Rassisten)

    http://www.bifff-berlin.de/NA4.htm

    ::
    Otto Lohmüllers Freundeskreis:

    „Friendships with artists and authors such as Pierre Joubert, Serge Dalens, Jean-Louis Foncine, Michel Tournier, Josta Stapper, Heinrich Eichen, Dieter Vollmer, and others, extend his thematic circle.“

    w w w.otolo.eu/otolo_ART/index_Frameset.html

    ::
    Nochmal Peter Kratz:

    Es ist kalt und neblig an den Externsteinen im Teutoburger Wald.

    http://www.bifff-berlin.de/NA1b.htm

    … als dem „Volk des Lichts“ fabuliert, dessen Kultort die Externsteine seien. …

    http://www.bifff-berlin.de/NA4.htm

    ::

    „Dieter Vollmer über Funde aus der Bronzezeit, Goldscheibe von Moordorf“

    http://www.abebooks.de/Glauben-Wirken-2000-Wonnemonat-Mai-Brachet-Juni-Bund/2250654595/bd

    ::
    ::
    Eigentlich brauchen wir Bündischen gar keine Frauen, denn ebenso kulturell unsterblich wie spirituell alleinseligmachend ist und bleibt der Männerbund. Ist das Otto Lohmüllers zivilisatorische Botschaft?

    1993 auf dem pseudogermanischen NS-Kultplatz Externsteine den Geburtstag eines waschechten Neuheiden und Altnazis begehen, sechs Jahre später auf dem vielfachen Tatort sexualisierter Gewalt gegen Jungen Jugendburg Balduinstein jugendbewegt-bündisches Nacktjungen- und Nacktgreismalen.

    Einfach widerspruchsfrei für den Maler, Pfadfinderführer und Bewunderer möglichst makelloser Jungenkörper otolo …

    ::
    Wen Lohmüller zu seinen Freunden rechnet:

    Heinrich Eichen (Abends treten Elche aus den Dünen)

    In den 1970er und 1980er Jahren veröffentlichte er seine Erzählungen in Blättern wie Ben und Philius, die sich speziell an Pädophile wandten. Einige der Birken-Texte erschienen auch in Buchform, so der Roman Jede Liebe ist Liebe (1981), in dem von Richard Steen illustrierten Gedichtband Jungen an meinen Wegen (1977) und der Prosa-Sammlung Knabenträume (1980, 1988), deren erste Auflage 1987 von der Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main als jugendgefährdend beschlagnahmt wurde.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Heinrich_Eichen

    ::

    Und immer so weiter:

    1976 Im Hause Loewenberg in Gengenbach erste große Ausstellung mit über 80 Exponaten. Große Resonanz bei der Bevölkerung. Dichterfreund Heinrich Eichen kommt eigens dafür aus Berlin angereist. …

    1980 Verlag PojkART [um Harry Turné, ausbeuterische Darstellungen von beinahe nackten Jungen zur Sättigung des Hungers der entsprechenden pädophilen bzw. hebephilen Klientel] … gibt von 12 Gemälden Otolos Kunstdrucke in Postergröße heraus. …

    1981 Auf der Burg Balduinstein lernt er „axi“ Alexej Stachowitsch, den großen Bündischen und Pfadfinderführer kennen.

    http://fotki.yandex.ru/next/search/von%20otto%20lohm%C3%BCller%20(otolo)/users/ben-de/album/146832/view/308816?type=image&tags=1&page=0&how=week

  20. FALADO. Untersuchungsbericht 265/13 vom 15.12.14 Says:

    Sehr schwerer Seeunfall
    Untergang SY FALADO VON RHODOS am 9. August 2013 vor Island

    Az.: 256/13

    Die Besatzung bestand aus 12 Personen, davon waren sieben Kinder/Jugendliche im Alter von 11 bis 14 Jahren.

    (Seite 10 von 38)

    Gegen 00:00 Uhr war auf Anweisung der Küstenwache der Fischtrawler HRAFN SVEINBJANARSON auf Parallelkurs und versuchte mehrfach, eine Schleppverbindung mit ausgesetztem Beiboot herzustellen. Nahezu zeitgleich war ein Rettungshubschrauber vor Ort, der jedoch … nicht eingreifen konnte …

    (Seite 11 von 38)

    4 UNTERSUCHUNG

    Der sehr schwere Seeunfall wurde der Bundesstelle (BSU) weder vom Schiffsführer noch vom Verein gemeldet, sondern die BSU hat von dem Vorfall aus der Presse erfahren.

    (Seite 12 von 38)

    Schiffskontrolle … 2006 … Nach Meinung der Betreiber fuhr das Fahrzeug in der Betriebsform „rein vereinsinternes Sportboot“ und eine Zulassung, z.B. als Traditionsfahrzeug, sei nicht erforderlich. … Bei einer weiteren Kontrolle … 2009 wurde bei Durchsicht der Bordakten ein Schreiben vom 8. Mai 2001 … Betriebsform „Jugendschulschiff“ …

    (Seite 14 von 38)

    4.4 Schiffszustand vor dem Untergang

    … wurde das Schiff von der Werft besichtigt, da Zweifel an der Seetüchtigkeit bestanden. Die Werft bemängelte unter anderem, dass der Spantabstand zu groß und die Spantabmessungen für ein Schiff dieser Größe zu klein seien, gebrochene Spanten im Bereich der Püttingeisen, gebrochene Decksbalken im Salon und gestückelte Decksbalken, keine vernünftige Knie im Mastenbereich, keine ausreichenden Querschotte, nur leichte Einbauschotte, kein Rahmen. oder Stahlspant, um die Kräfte der Masten aufzunehmen, Probleme bei der Kräfteeinleitung in den Rumpf und damit ungenügende Festigkeit des Schiffsrumpfes. … „Die Konstruktion sowie deren Zustand ist, vor allem in Hinblick auf geplante Reisen, erschreckend. Das Schiff ist zur Zeit absolut NICHT SEETAUGLICH. “ An diesem Zustand ändern auch von uns vorgeschlagene Maßnahmen … nicht grundlegend etwas.

    (Seite 16 von 38)

    5.1 Besatzung

    … Der Schiffsführer verfügt lediglich über den Sportküstenschifferschein mit der Befähigung zum Führen von Yachten auf allen Küstengewässern bis 12 sm Abstand von der Festlandküste. Bei der letzten Fahrt war der größte Abstand zur Küste ca. 25 sm, so dass diese Qualifikation für die gewählte Route nicht ausreichend war.

    5.2 Zulassung des Schiffes

    Eine Zulassung oder ein Schiffssicherheitszeugnis hatte das Schiff nicht. … Nach Meinung des Vereins und Eigentümers wurde das Schiff als Sportboot genutzt. Das ist nicht nachvollziehbar. … da sie ursprünglich für Forschungszwecke gebaut worden ist. … da Sport- und Erholungszwecke in der Satzung des Vereins nicht genannt sind. Vielmehr ist das Kennenlernen traditioneller Seemannschaft der Satzungszweck und laut der oben angeführten Bescheinigung wird das Schiff als „Jugendschulschiff“ geführt. Als Sportboot kann die FALADO VON RHODOS daher nicht angesehen werden.

    Gleichwohl bleibt festzuhalten, dass nach der bestehenden Rechtslage ein Sicherheitszeugnis nicht erforderlich war und damit auch keine verpflichtenden „amtlichen“ Besichtigungen hinsichtlich des Zustandes des Schiffs.

    (Seite 21 von 38)

    6.1. Schiffszustand

    Die 45 Jahre alte Brigantine FALADO VON RHODOS war bei dem sehr schweren Seeunfall in einem nicht seetüchtigen Zustand. Diese Tatsache war dem verantwortlichen Vorstand des Vereins und dem Schiffsführer vor Fahrtantritt der Atlantikreise bekannt, und trotz vieler warnender Stimmen von Fachleuten und fachkundigen Mitgliedern aus dem Verein, die gegen diese Fahrten über den Atlantik waren, wurde die Reise durchgeführt. Die FALADO VON RHODOS wurde vom Verein wie ein Sportboot betrieben und durch keinen anerkannten Sachverständigen oder eine Klassifikationsgesellschaft überprüft. Die FALADO VON RHODOS wurde nicht nach den Vorschriften und auch nicht unter der Bauaufsicht einer Klassifikationsgesellschaft gebaut.

    6.2 Schiffsführung

    Der Schiffsführer hatte nicht die Qualifikation für das Fahrtgebiet. … Dem Schiffsführer war der Zustand des Schiffes bekannt …

    (Seite 33 von 38)

    6.4 Zulassung und Besetzung der FALADO VON RHODOS

    Man muss in aller Deutlichkeit sagen, dass es ausschließlich glücklichen Zufällen zu verdanken ist, dass es beim Untergang der FALADO VON RHODOS nicht zu einer Tragödie mit Todesopfern gekommen ist. Ebenso klar ist es, dass der Unfall hätte vermieden werden können, wenn das Schiff regelmäßig begutachtet worden wäre.

    (Seite 35 von 38)

    6.5 Zusammenfassung

    Der Schiffsuntergang ist nach einer erstaunlich langen Nutzungsdauer nur dadurch, dass schnelle Hilfe vor Ort war, ohne Verluste an Menschenleben ausgegangen. … Das Schiff war zum Unfallzeitpunkt nicht mehr seetüchtig und am Ende der Nutzungsdauer. Es ist anzunehmen, dass es in allen Bereichen des Schiffsrumpfes zu Wassereinbrüchen gekommen ist und das diese Menge Wasser nicht mehr durch Pumpen außenbords befördert werden konnte. …

    Der Unfall hätte vermieden werden können …

    ***

    Quelle
    Untersuchungsbericht 265/13 vom 15. Dezember 2014

    http://www.bsu-bund.de/SharedDocs/pdf/DE/Unfallberichte/2014/UBericht_265_13_end.pdf;jsessionid=F509A82A9BEDEEEB56599A3DB14D9DD5.live1043?__blob=publicationFile

  21. Yolanda Says:

    Falado, o Falado, wer seilt mit nach Falado?
    Jeder sucht es, keiner fand Falado das Wunderland.
    Ein Mast ho, zwei Mast ho, Dreimast seilt nach Falado.

    Bei der Berge Edelstein schmeckt die See wie süßer Wein.
    Schöne Frauen stehn im Wald, wer die küsst wird niemals alt.
    Ein Mast ho, zwei Mast ho, Dreimast, das ist Falado.

    Hein Dreimast, der weiß Bescheid, Falado, das ist nicht weit.
    Einmal luv, einmal lee, mitten in der Mittensee.
    Ein Mast ho, zwei Mast ho, Dreimast, das ist Falado.

    Hein Dreimast seilt immerzu, Reise, reise ohne Ruh.
    Halst und wendet weit und breit, seilt bis in die Ewigkeit.
    Ein Mast ho, zwei Mast ho, Dreimast, wo bleibt Falado?

    Ewigkeit, o Seligkeit, zieht nun an das schönste Kleid,
    singt nun aus und Gloria, Falado, jetzt sind wir da.
    Ein Mast ho, zwei Mast ho, Dreimast ist in Falado.

    Hans Leip
    _

    Falado, o Falado, Landluft langweilt sowieso.
    Mehr Erfahrung suchen wir, Sorgenträger bleiben hier.
    Ein Mast ho, zwei Mast ho, Dreimast fährt nach Falado.

    Island, ja, das wär mal was: Sturm und Eisberg machen Spaß!
    Augen leuchten, Flaggen wehn – dies` Schiff wird nie untergehn! Ein Mast ho, zwei Mast ho, Dreimast spürt schon Falado.

    Tags dicht an den Eisberg ran, nachts die hohen Wogen dann.
    In den Kojen schlafen sie, Bötchen wackelt so wie nie.
    Ein Mast ho, zwei Mast ho, Dreimast will nach Falado.

    Es macht knirsch, das Boot ist leck, gluck, gluck, gluck – der Kahn ist weg!
    Mit viel Glück kommt jedermann trotzdem noch in Deutschland an.
    Ein Mast ho, zwei Mast ho, Dreimast. Schluss mit Falado.

    Aus den Jugendgruppen

  22. Bożena Wisławska Says:

    System Balduinstein

    05.12.2011 KURIER.at: Ihr Bruder war Schüler an der Odenwaldschule, von der schwere Missbrauchsfälle bekannt geworden sind. Er sagt, er sei persönlich nicht betroffen gewesen. Haben Sie mit ihm darüber gesprochen? Kardinal Christoph Schönborn: Sehr intensiv. Er war genau zu der Zeit dort, als das geschah. Auch mit meinem älteren Bruder habe ich viel geredet. Er war im Werkschulheim Felbertal, die Entlassung des damaligen Direktors hatte dieselben Gründe. Ich weiß von meinen beiden Brüdern, dass es diese Realität gibt. Und dass es sie in der Kirche gibt, ist umso schlimmer.

    http://kurier.at/politik/schoenborn-muessen-vom-hohen-ross-steigen/731.290

    Werkschulheim Felbertal
    Leiter (Direktor) des Werkschulheims
    Alexej Stachowitsch † 1951-1958

    http://de.wikipedia.org/wiki/Werkschulheim_Felbertal

    SYSTEM BALDUINSTEIN

    „22 gedruckte Seiten umfasst die insgesamt solide recherchierte Zusammenfassung unter der oben genannten Überschrift, verfasst von Hendrick Busman aus Kevelaer. Google sagt, der sei 1649 gestorben. …

    Wie konnte es – über Jahrzehnte hinweg! – vor unser aller Augen geschehen, dass Missbrauchstäter sich so sicher fühlen, ungestört ihren Taten nachgehen zu können. Welche Strukturen ermöglichen diese Taten, wie lassen sie sich künftig verhindern? …

    Vier Pakete an Forderungen hat Hendrick am Ende seiner Ausarbeitung aufgestellt. Folgende sind nachvollziehbar:

    Die graue jungenschaft sollte sich offiziell vom Grauen Corps und Alfred Schmid distanzieren; der mitverantwortliche Burgvogt der Balduinstein sollte in der grauen jungenschaft kein offizielles Amt mehr bekleiden dürfen; der Burgvogt der Balduinstein sollte sich zudem vernehmlich und unzweideutig von den hauseigenen Missbrauchsfällen distanzieren oder seinen Hut nehmen;

    Weniger nachvollziehbar sind folgende Forderungen:

    Volljährige Mitglieder der grauen jungenschaft sollten bis zu ihrer Distanzierung (s.o.) die Burg Balduinstein nicht mehr betreten dürfen; bis zur vollständigen Aufdeckung und Aufarbeitung sollten Minderjährige die Burg Balduinstein nicht mehr betreten dürfen; und dem bisherigen Burgvogt sei ein Betretungsverbot aufzuerlegen.

    Na, dann bleibt ja keiner mehr übrig?

    “Ja, was sollen wir denn noch tun” höre ich den gebeutelten Trägerverein der Balduinstein rufen. Und da hätte ich einen Tipp. Was haltet ihr von einem ergebnisoffenen Dialog der Bünde. Öffnet eure Tore. Ruft die Kritiker zu euch.

    Unterdessen gehen die Verhandlungen vor Gericht weiter.“

    (In aller Länge lesenswert, freundlicherweise auf scouting gepostet von ALMI am 04.11.2014)

    h t t p://scouting.de/system-balduinstein/

    4 KLs 16 Js 355/11 (4/14)
    04.11.2014, 09:00 Uhr
    Große Jugendkammer II Prozessauftakt
    Saal: 38
    sexueller Missbrauch von Schutzbefohlenen

    4 KLs 16 Js 355/11 (4/14)
    07.11.2014, 09:00 Uhr
    Große Jugendkammer II
    Saal: 38
    sexueller Missbrauch von Schutzbefohlenen

    4 KLs 16 Js 355/11 (4/14)
    21.11.2014, 09:00 Uhr
    Große Jugendkammer II
    Saal: 38
    sexueller Missbrauch von Schutzbefohlenen

    h t t p://www.saarland.de/dokumente/dienststelle_landgericht_saarbruecken/Pressemitteilung_November_Homepage.pdf

    die mutigen Jungs, die endlich den Balduinstein geknackt haben.

    #ciffi (christian füller) am 24.12.2014

    christian füller
    @ciffi

    https://twitter.com/ciffi

    Brecht Stempel
    Hans-Albrecht Stempel (* 06.03.1907, † 23.09.2002 auf Burg Balduinstein)

    durch den beitritt in den sternkreis und somit als gründungsmitglied des freien bildungswerkes balduinstein hat brecht sich ganz und gar dem aufbau des bildungswerkes gewidmet.

    köpfchen 4/2002 (februar 2003)

    http://www.gsbxmedia.de/modules/artikel/cache/uploaded/670576.pdf

  23. Stellina Odorosa Says:

    Zitat
    schlumpf
    am 26.02.2015 – 11:05

    Podiumsdiskussion „Die Revolution missbraucht ihre Kinder“

    Podiumsdiskussion am 20.3.2015 auf Burg Ludwigstein.

    Anlässlich des neu erscheinenden Buches von Christian Füller, in dem auch ein Kapitel über die Jugendbewegung drin sein wird, veranstalten wir, der Arbeitskreis Schatten der Jugendbewegung, auf der Burg eine Podiumsdiskussion zum Buch.

    Christian Füller, Tilman Jens, Prof. Meike Sophia Baader und Jochen Weidenbusch werden unter der Leitung von Holger (DPB) der Frage nachgehen, warum über Jahrzehnte in verschiedenen Reformbewegungen in Deutschland, angefangen beim Wandervogel bis in die neue Netzgemeinde Legitimationsstrategien für sexuellen Missbrauch existieren konnten. Vom „pädagogischen Eros“ über die „sexuelle Befreiung“ bei den Grünen bis zur totalen Freiheit im Internet (keine Kontrolle bzw Sperre gegen Kinderpornographie) schlägt Füller den Bogen bis in die heutige Zeit.

    Da er selber als Journalist den Prozessen in Saarbrücken und Diez beigewohnt hat und Interviews mit den Betroffenen geführt hat, vermute ich auch ein paar Zeilen zu den aktuellen Vorgängen rund um die Burg Balduinstein.

    Sein Buch erscheint am 16.3.2015 Hier gibt es eine Vorankündigung:

    http://www.hanser-literaturverlage.de/buch/die-revolution-missbraucht-ihre-kinder/978-3-446-24726-0/

    Und hier der Flyer für die Veranstaltung:

    http://www.jubi-ludwigstein.de/ueber-uns/aktuell/news/article/podiumsdiskussion/

    .
    .

    Um das System Balduinstein zu knacken ist es unumgänglich, den Pfadfinderheiligen und jugendbewegt-bündischen Superguru Alexej Stachowitsch (axi) vom Sockel zu stoßen. Diese überfällige ehrliche Berichterstattung zu axi ist etwas, was unsere schlumpf anscheinend noch nicht geleistet und was Christian Füller hoffentlich in seinem Buch geschrieben hat. Sich und geneigten Kameraden die Tatorte aufbauen:

    Vom Felbertal (1951) nach Balduinstein (1974)

    „Alexej Stachowitsch … 1951: Gründung des „Werkschulheim Felbertal“ … 1974: Mitbegründung des Freien Bildungswerkes Balduinstein und damit von Burg Balduinstein; 22.05.1974 Einzug auf der Burg.“

    http://www.scout-o-wiki.de/index.php/Alexej_Stachowitsch

    kurier.at: „Ihr Bruder war Schüler an der Odenwaldschule, von der schwere Missbrauchsfälle bekannt geworden sind.“ (…)

    Kardinal Christoph Schönborn:

    (…) „Er war genau zu der Zeit dort, als das geschah. Auch mit meinem älteren Bruder habe ich viel geredet. Er war im Werkschulheim Felbertal, die Entlassung des damaligen Direktors hatte dieselben Gründe.

    http://kurier.at/politik/schoenborn-muessen-vom-hohen-ross-steigen/731.290

    .
    .

    zu
    Professorin Dr. Meike Sophia Baader

    http://www.uni-hildesheim.de/fb1/institute/institut-fuer-erziehungswissenschaft/allgemeine-erziehungswiss/team/prof-dr-meike-sophia-baader/

    zu
    Vibratoren statt Kanonen
    (Tilman Jens‘ Buch über die Odenwaldschule)

    http://www.sueddeutsche.de/kultur/tilman-jens-buch-ueber-die-odenwaldschule-wenig-mitleid-mit-den-opfern-1.1110618

    zu
    Jochen Weidenbusch, OSO-Altschüler

    In das System Missbrauch „reinerzogen“

    http://www.echo-online.de/region/bergstrasse/heppenheim/In-das-System-Missbrauch-reinerzogen;art1245,1867638

    Mit aller Wucht
    Ein Dokumentarfilm über die Abgründe einer besonderen Schule

    http://www.zeit.de/2011/21/C-Seitenhieb

  24. Lahntalwanderer Says:

    durch den beitritt in den sternkreis und somit als gründungsmitglied des freien bildungswerkes balduinstein

    bleibe aber natürlich im Bund und auch im Sternkreis, der mir noch den ehrenden Status eines „Erzhüters des Bundes“ zuerkannt hat – und das auf Lebenszeit

    Aus meiner Sicht wird da ein ganzes System Balduinstein sichtbar

    *****sternkreis
    SYSTEM BALDUINSTEIN*****

    Brecht Stempel
    Hans-Albrecht Stempel (* 06.03.1907, † 23.09.2002 auf Burg Balduinstein)

    durch den beitritt in den sternkreis und somit als gründungsmitglied des freien bildungswerkes balduinstein hat brecht sich ganz und gar dem aufbau des bildungswerkes gewidmet.

    aus: köpfchen 4/2002 (februar 2003)

    http://www.gsbxmedia.de/modules/artikel/cache/uploaded/670576.pdf

    *****

    FEUERREDE

    (Gehalten zum Bundestag des Jungenbundes Phoenix Pfingsten 2011 von seinem Bundesführer Alexej Stachowitsch (axi) zu seinem Rücktritt vom Amt nach 35 Jahren seit Gründung des Bundes)

    … Baut weiter, meine Freunde, mit Zuversicht, Freude und Kraft, damit das immer klarer und sichtbarer werde, was vor langer Zeit auch mich ergriffen hatte, immer meine Sehnsucht blieb und mir die Kraft gab, mit Euch auf dem richtigen Weg zu bleiben.

    Als Bundesführer scheide ich jetzt von Euch, bleibe aber natürlich im Bund und auch im Sternkreis, der mir noch den ehrenden Status eines „Erzhüters des Bundes“ zuerkannt hat – und das auf Lebenszeit Danke!

    Möge also unser Bund weiterhin uns allen eine Quelle der Freude, der Zuversicht und auch der Kraft sein und bleiben. Meinem Nachfolger im Amt aber mögen immer Glauben, Hoffnung und Liebe über alle Schwierigkeiten hinweg tragen‘

    Ex flammis orior

    axi
    (Alexej Stachowitsch)

    (aus: Myrrhenstreu, – Die Postille des Phoenix, 13, 2011, S. 2-3.)

    *****

    Die Revolution missbraucht ihre Kinder: Sexuelle Gewalt in deutschen Protestbewegungen

    von Christian Füller

    … ist die Burg Balduinstein kein Zufallsprodukt. »Aus meiner Sicht wird da ein ganzes System Balduinstein sichtbar, vor allem wenn man berücksichtigt, wie lange das schon so geht. Wir haben inzwischen Anzeigen von Taten aus den 1960er und 1970er Jahren vorliegen. Das ist alles verjährt, aber es zeigt, dort eine regelrechte Missbrauchs-Tradition entwickelt hat. Damals sind offenbar sehr viel gewalttätigere Übergriffe geschehen. Und es war nicht zu befürchten, dass Jugendliche nach analen Vergewaltigungen oder nach Stockschlägen zuhause etwas erzählen.«

    https://books.google.de/books?id=SsinBgAAQBAJ&printsec=frontcover&hl=de#v=onepage&q&f=false

  25. Подмаренник душистый Says:

    System axi, vom Felbertal (1951) nach Balduinstein (1974)

    Alexej Stachowitsch … 1951: Gründung des “Werkschulheim Felbertal” … 1974: Mitbegründung des Freien Bildungswerkes Balduinstein und damit von Burg Balduinstein; 22.05.1974 Einzug auf der Burg.”

    http://www.scout-o-wiki.de/index.php/Alexej_Stachowitsch

    kurier.at: “Ihr Bruder war Schüler an der Odenwaldschule, von der schwere Missbrauchsfälle bekannt geworden sind.” (…)

    Kardinal Christoph Schönborn:

    (…) “Er war genau zu der Zeit dort, als das geschah. Auch mit meinem älteren Bruder habe ich viel geredet. Er war im Werkschulheim Felbertal, die Entlassung des damaligen Direktors hatte dieselben Gründe.

    http://kurier.at/politik/schoenborn-muessen-vom-hohen-ross-steigen/731.290

  26. Blauer Hirsch Says:

    Noch zehn Tage bis zur Bucherscheinung von Die Revolution missbraucht ihre Kinder. Sexuelle Gewalt in deutschen Protestbewegungen.

    Schreibt waldmeister an Christian Füller:

    STELLINA ODOROSA Februar 28, 2015 um 1:55 vormittags

    Um das System Balduinstein zu knacken ist es unumgänglich, den Pfadfinderheiligen und jugendbewegt-bündischen Superguru Alexej Stachowitsch (axi) vom Sockel zu stoßen. Sich und geneigten Kameraden die Tatorte aufbauen:

    Vom Felbertal (1951) nach Balduinstein (1974)

    “Alexej Stachowitsch … 1951: Gründung des “Werkschulheim Felbertal” … 1974: Mitbegründung des Freien Bildungswerkes Balduinstein und damit von Burg Balduinstein; 22.05.1974 Einzug auf der Burg.”

    http://www.scout-o-wiki.de/index.php/Alexej_Stachowitsch

    kurier.at: “Ihr Bruder war Schüler an der Odenwaldschule, von der schwere Missbrauchsfälle bekannt geworden sind.” (…)

    Kardinal Christoph Schönborn:

    (…) “Er war genau zu der Zeit dort, als das geschah. Auch mit meinem älteren Bruder habe ich viel geredet. Er war im Werkschulheim Felbertal, die Entlassung des damaligen Direktors hatte dieselben Gründe.”

    http://kurier.at/politik/schoenborn-muessen-vom-hohen-ross-steigen/731.290

    CIFFELIX Februar 28, 2015 um 4:19 nachmittags ANTWORT

    Warten Sie’s ab, dazu steht was im Buch.

    Gefällt 1 Person

    https://dierevolutionmissbrauchtihrekinder.wordpress.com/2015/02/02/missbrauch-als-idee/

  27. Altpfadfinder Says:

    Aber nein, sadarji, Koran und Sunna sind im spirituellen Anspruch sprich durch und durch menschenfeindlich und insbesondere frauenfeindlich und nicht erst im Bereich des Übermaßes (der „Auswüchse“). Kurt Viktorowitsch d. i. Kurt Ternes (sadarji) schweigt zur totalitären Scharia, etwa zur Pflicht jeder muslimischen Frau, den Hidschab („Verschleierung“) zu tragen:

    „Sind Islamisten und Verschleierung etwa der Islam? Mit keinem Wort hat Herr Geissler DEN Islam attackiert, sondern nur seine extremen und frauenfeindlichen Auswüchse.“

    (08.01.2015)

    h__ps://de-de.facebook.com/huffingtonpostdepolitik/posts/635592546552876

    Jugendburg Ludwigstein
    18.08.2014

    Eine Begegnungsstätte für Europas Jugendliche
    Staatsminister Michael Roth MdB besucht die Jugendburg Ludwigstein

    Kurt Viktorowitsch [d. i. sadarji], …, Sven Stemmer [einst Asket mit Wohnwagenprojekt] und 10 anderen gefällt das.

    h__ps://de-de.facebook.com/123033271110184/photos/a.343697259043783.80665.123033271110184/699166410163531/

  28. Βένετο (Βόλος) • Véneton, Thessaly (Greece) Says:

    Der wildromantisch segelbegeisterte yanni (einst: „denn ich will das Segeln auf einem bündischen Schiff und die leuchtenden, glücklichen Pimpfenaugen nicht missen“) hält den zur Aufdeckung des auf satte vier Jahrzehnte verteilten sexuellen Missbrauchs in und um das Netzwerk Falado von Rhodos / graue jungenschaft / axi (†) / Balduinstein erforderlichen Ernst nicht aus:

    „ich hab kein Bock auf die ewigen sich im Kreis drehenden Diskussionen zu den ewig gleichen Themen“

    Der Abgang des yanni wird kühl kommentiert. Lesenswert die vier unmittelbar aufeinander folgenden Kommentare von festus (15.03.2015 – 14:46), Holzwurm, Fröschel und rosé (15.03.2015 – 18:23).

    Zitat : „Auf der Falado soll es zu Missbrauchsfällen gekommen sein“
    Auch in Prozessakten zu lesen : Auf der Fahrt der Falado nach [Veneton im Pelion in] Griechenland wo L.v.B. ein Haus besaß kam es auf dem Schiff zu weiteren Übergriffen.

    Ross und Reiter sind nun genannt – die Gefahr noch nicht gebannt.

    http://www.pfadfinder-treffpunkt.de/include.php?path=forumsthread&threadid=12291&entries=0#post190324


    Der Pelion (Πήλιο, Pílio) ist immer eine Reise wert. Landeskunde.



    [yanni]

    „Brigantine Falado von Rhodos gem e. V. und die bündische Jugend“

    „Wir wollen Whydah segeln gehen!“

    https://www.facebook.com/FaladovonRhodos/app_208195102528120

  29. sprach von einem Netzwerk Says:

    Untersuchung

    Seeunfälle von unter deutscher Flagge fahrenden Schiffen werden von der Bundesstelle für Seeunfalluntersuchung untersucht. Ziel dieser Untersuchungen ist nicht, Schuldzuweisungen oder Haftungsfragen zu klären, sondern künftige Seeunfälle zu verhindern. Der 38 Seiten lange Untersuchungsbericht ist im Netz abrufbar.[1]

    Im Untersuchungsbericht wird festgestellt,

    dass sowohl die Schiffsverbände, die Schiffsbeplankung, als auch die Spanten für das Seegebiet und die Besegelung unterdimensioniert war,

    dass daraus eine mangelnde Längs- und Torsionssteifigkeit resultierte,

    dass die Kalfaterungen nicht fachgerecht ausgeführt wurden,

    dass die Schwingungs- und Schubaufnahme durch die Maschinenanlage und der Schiffsschraube unzureichend war. Hierzu ist ist besonders zu bemerken, dass die Brigantine ursprünglich von der griechischen Werft mit einer 20-PS-Maschine ausgerüstet wurde, zuletzt aber über eine 147 PS-Maschine verfügte, ohne dass ausreichende Verstärkungen vorgesehen wurden.

    dies alles hat zusammen mit den an diesem Tage erscheinenden extremen Belastungen des Riggs und des Schiffskörpers zu Wassereinbrüchen, vermutlich in allen Bereichen des Schiffsrumpfes geführt.

    Möglicherweise spielte auch eine mangelnde Reinigung der Bilge eine Rolle, da mindestens eine Pumpe wegen Schmutzpartikeln im Saugkorb ausgefallen war.

    Es wird festgestellt, dass die Falado von Rhodos „in einem nicht seetüchtigen Zustand und am Ende der Nutzungsdauer“ war. Die letzte Reise sei „… trotz vieler warnender Stimmen von Fachleuten und fachkundigen Mitgliedern aus dem Eigentümer-Verein“ durchgeführt worden. Der Schiffsuntergang sei nur durch die schnelle Hilfe „ohne Verlust an Menschenleben ausgegangen“, fern von der Küste hätte ein vergleichbarer Unfall wesentlich tragischer geendet.[1]

    Der Bericht bemängelt auch, dass solche Schiffe als „Vereinsboot“ und damit als Sportboot definiert werden und keinerlei behördlicher Überwachung unterliegen. Auch die Qualifikation des Schiffsführers zum Unfallzeitpunkt (er verfügte über den Sportküstenschifferschein) wird als unzureichend angesehen, wenn sie auch nicht ursächlich für den Seeunfall war.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Falado_von_Rhodos#Reviere.2C_Regatten.2C_Erlebnisse


    Falado, o Falado, Landluft langweilt sowieso.
    Mehr Erfahrung suchen wir, Sorgenträger bleiben hier.
    Ein Mast ho, zwei Mast ho, Dreimast fährt nach Falado.

    Island, ja, das wär mal was: Sturm und Eisberg machen Spaß!
    Augen leuchten, Flaggen wehn – dies` Schiff wird nie untergehn!
    Ein Mast ho, zwei Mast ho, Dreimast spürt schon Falado.

    Tags dicht an den Eisberg ran, nachts die hohen Wogen dann.
    In den Kojen schlafen sie, Bötchen wackelt so wie nie.
    Ein Mast ho, zwei Mast ho, Dreimast will nach Falado.

    Es macht knirsch, das Boot ist leck, gluck, gluck, gluck – der Kahn ist weg!
    Mit viel Glück kommt jedermann trotzdem noch in Deutschland an.
    Ein Mast ho, zwei Mast ho, Dreimast. Schluss mit Falado.

    altes deutsches Volkslied😉

    Neues Abenteuerschiff für Paderborner Verein

    (Neue Westfälische, 16.10.2014)

    Paderborn (gär). Gut ein Jahr ist es her, dass die Brigantine Falado von Rhodos/ sank, nun hat der gleichnamige Paderborner Eigner-Verein ein neues, 160.000 Euro teures Schiff gefunden: Die Whydah of Bristol soll möglichst bald in Betrieb genommen werden, allerdings werden noch Spenden gebraucht.

    Der Verein versteht sich als Teil der bündischen Jugend und veranstaltet Segeltouren für Jugendgruppen aus ganz Deutschland – mit Piraten- und Abenteuercharakter. So dramatisch wie die letzte Reise der Falado soll aber keine Tour mehr werden: Sie sank am 9. August 2013 vor Island. …

    http://www.nw.de/lokal/kreis_paderborn/paderborn/paderborn/11275426_Neues-Abenteuerschiff-fuer-Paderborner-Verein.html


    Hintergrund-Infos u. a. zum vielfachen Missbrauchsgeschehen auf Jugendburg Balduinstein. Ab heute im Handel:

    DIE REVOLUTION MISSBRAUCHT IHRE KINDER
    SEXUELLE GEWALT IN DEUTSCHEN PROTESTBEWEGUNGEN
    von Christian Füller

    https://dierevolutionmissbrauchtihrekinder.wordpress.com/

    http://www.amazon.de/Revolution-missbraucht-ihre-Kinder-Protestbewegungen/dp/3446247262/ref=sr_1_1/276-4304144-7540136?s=books&ie=UTF8&qid=1426461448&sr=1-1&keywords=Kinder+der+sexuellen+Revolution

  30. Georgspfadfinder Says:

    Der Nebel lichtet sich über dem Dunstkreis des Pfadfinder- und Jugendbewegungs(schein)heiligen Alexej Stachowitsch († 2013), bekannter unter seinem Fahrtennamen axi, und zeigt die jugendbewegt-bündische Prominenz schlechthin: lothar, wanja, caligula. Mittendrin zwischen Hunsrück und Pilion: Odenwaldschul-Missbraucher und Waldeck-Festival-Organisator Jürgen Kahle]

    „Dem Gastgeber, Mitbegründer des Weinbacher Wandervogels, gehört die Hütte. Er musste die Pfadfinder [Stamm Graue Wölfe, Friedrichsdorf] wegen sexuellen Missbrauchs verlassen. Zu den Gästen gehören auch einige Männer von der Burg Balduinstein, gegen die eine regelrechte Prozesswelle rollt: die Balduinsteiner Prozesse. Unter den Gästen ist der Burgvogt [wanja] des Balduinsteins, ein Erzieher, der einst ein privates Heim für schwer erziehbare Jugendliche betrieb und gegen den die Staatsanwaltschaft 2014 wegen des Verdachts auf sexuellen Missbrauch ermittelte.“

    (Die Revolution missbraucht ihre Kinder: Sexuelle Gewalt in deutschen Protestbewegungen. 16. März 2015. Von Christian Füller)

    https://books.google.de/books?id=SsinBgAAQBAJ&printsec=frontcover&hl=de#v=onepage&q&f=false

    „1957 einen eigenen Stamm in Friedrichsdorf zu gründen. Dieser wird von Lothar van Basshuysen und Horst Georg Denfeld geleitet.“

    http://www.graue-woelfe.de/index.php/unser-stamm/stammesgeschichte9/ausfuehrliche-version?showall=1&limitstart=

    „Molo von der Arbeitsgemeinschaft Burg Waldeck, ein früher Pilionfahrer, der mit Alfons Hochhauser Fahrten auf dem Segelboot unternommen hat, gab sich zu erkennen. Auch er berichtete Interessantes von seinen Erlebnissen. Zu unserer großen Überraschung und Freude gab sich eine der Zuschauerinnen als Frau Prause, die Schwägerin und Verwalterin von Werner Helwigs Nachlass, zu erkennen. … An viele, die mit dem Pilion verbunden sind, aber an diesem Abend nicht anwesend sein konnten, wurde zumindest in Gesprächen gedacht. Dazu gehören Jürgen Kahle … und Lothar van Basshuysen.“

    http://home.arcor.de/pfaelzerfreischar/Pilion.html

    „Die ABW gab dazu ihre Zustimmung, die Finanzierung sollte der Arbeitskreis selbst übernehmen. Zu dem Kreis, der die Festivals initiierte und viele Helfer begeistern konnte, gehörten der spätere Kunstpädagoge und Kulturhistoriker Diethart Kerbs, der die Veranstaltungen ideologisch prägte, Jürgen Kahle, der die Organisation leitete, Rolf Gekeler, der für das Programm verantwortlich war und ab 1966 das Magazin song herausgab, sowie der Sänger Peter Rohland, der viele Künstler kannte und einlud. … Jürgen Kahle: Von den Schwierigkeiten, ein Festival zu machen. In: Die Burg Waldeck Festivals 1964–1969. Kahle war für die Logistik der Festivals der Jahre 1964–67 verantwortlich“

    http://de.wikipedia.org/wiki/Burg-Waldeck-Festivals

    An der Odenwaldschule übte Jürgen Kahle sexuelle Gewalt aus. Die Opfer berichten von „sadistischem Quälen und Erniedrigen von Kindern“

    von: Jürgen Oelkers (Gerold Becker, die Landerziehungsheime und die Opfer)

    http://www.ife.uzh.ch/research/emeriti/oelkersjuergen/vortraegeprofoelkers/vortraege2012/Walker.pdf

    100 Jahre Freideutscher Jugendtag Hoher Meißner 1913
    100 Jahre Meißnerformel

    Vorbereitungstreffen des Jubiläums 2013
    13. bis 15. Februar 2009 auf Schloss Martinfeld

    … Auf welche Wurzeln (1913) können wir uns reinen Herzens beziehen? … wanja, Burg Balduinstein … wanja: völkische Gruppen drängen in unsere bündische und in die Gesellschaft

    Anhang (in digitaler Fassung nicht enthalten)
    • Protokoll „Balduinsteiner Gespräche 2008“
    • Protokoll „Meißnertreffen Juli 2008 auf Burg Balduinstein“

    http://meissner-2013.de/sites/default/files/Medien/dokumentation-protokoll%20martinfeld.pdf

    Die Revolution missbraucht ihre Kinder: Sexuelle Gewalt in deutschen Protestbewegungen. 16. März 2015. Von Christian Füller

    http://www.amazon.de/Revolution-missbraucht-ihre-Kinder-Protestbewegungen/dp/3446247262

  31. Tomáš Přemysl Says:

    Ob der mutige Christian Füller wohl zum Pfadfinderheiligen und jugendbewegt-bündischen Superguru Alexej Stachowitsch (axi) hat recherchieren können? Ich bin auf sein ab heute erhältliches Buch gespannt und habe es mir natürlich sofort bestellt.

    Exkurs (?) Hunsrück, Chanson Folklore Festivals

    Jürgen Kahle, Odenwaldschule
    Wiesbadener Hütte, ABW-Gelände, Burg Waldeck

    ::::::::

    OSO-SKANDAL: Ex-Lehrer galt als einer der Haupttäter

    Jürgen Kahle gestorben

    OBER-HAMBACH. Wie der Leitung der Odenwaldschule (OSO) nach eigener Aussage erst am gestrigen Montag offiziell bestätigt wurde, ist bereits am 16. Februar Jürgen Kahle im Alter von 81 Jahren gestorben. Kahle, der von 1968 bis 1992 als Lehrer und Erzieher an der Odenwaldschule tätig war, wird im Bericht der Aufklärerinnen Claudia Burgsmüller und Brigitte Tilmann zum OSO-Missbrauchsskandal mit mehr als 20 Übergriffen genannt. Er gehörte damit zusammen mit Gerold Becker, der von 1969 bis 1985 an der Odenwaldschule tätig war und im Jahr 2010 verstarb, sowie mit dem 2006 verstorbenen Wolfgang Held, der von 1966 bis 1989 an der Odenwaldschule tätig war, zu den Haupttätern. Alle Fälle waren im Jahr 2010 an die Staatsanwaltschaft Darmstadt zur eigenständigen Überprüfung, inwieweit es nicht verjährte Straftaten gebe, weitergeleitet worden. …

    (zuerst in: Bergsträßer Anzeiger, 22.05.2012, hier bei: morgenweb)

    http://www.morgenweb.de/region/bergstrasser-anzeiger/region-bergstrasse/jurgen-kahle-gestorben-1.583855

    ::::::::

    An der Odenwaldschule übte Jürgen Kahle sexuelle Gewalt aus. Die Opfer berichten von „sadistischem Quälen und Erniedrigen von Kindern“ (Burgsmüller/Tilmann 2010, S. 27). Bezeugt sind auch sexuelle Übergriffe anlässlich von Exkursionen auf die „Wiesbadener Hütte“ der Burg Waldeck im Hunsrück, die Kahle gut kannte (ebd., S. 28). Er hatte sie zusammen mit seiner Wiesbadener Jungenschaft selbst gebaut. Unabhängig davon konnte Kahle im Sommer 1969 auf der Burg Waldeck eine Ansprache halten und von der „zeitgeschichtlichen“ Bedeutung der Festivals sprechen, die in diesem Jahr zum letzten Male stattfanden.

    1971 verbrachte Kahle wohl zum ersten Male mit Schülerinnen und Schülern Wochenenden auf der Burg Waldeck. Er war zu dieser Zeit zusammen mit anderen Lehrkräften auch in der Arbeitsgemeinschaft Burg Waldeck (ABW) vertreten (Schneider 2005, S. 388). 1981 mietete die Odenwaldschule auf Dauer die „Wiesbadener Hütte“ (ebd., S. 412), die also regelmässig aufgesucht worden ist und im Gedächtnis der Opfer eine wichtige Rolle spielt. Der „73-jährige Pädagoge Jürgen Kahle“ wird 2004 als „kritischer Sympathisant“ der Burg Waldeck bezeichnet (ebd., S. 480). Erst sechs Jahre später ist er entlarvt worden.

    aus: Jürgen Oelkers (Gerold Becker, die Landerziehungsheime und die Opfer), Seite 15

    http://www.ife.uzh.ch/research/emeriti/oelkersjuergen/vortraegeprofoelkers/vortraege2012/Walker.pdf

    ::::::::

    Um das System Balduinstein zu knacken ist es unumgänglich, den Pfadfinderheiligen und jugendbewegt-bündischen Superguru Alexej Stachowitsch (axi) vom Sockel zu stoßen. Sich und geneigten Kameraden die Tatorte aufbauen:

    Vom Felbertal (1951) nach Balduinstein (1974)

    “Alexej Stachowitsch … 1951: Gründung des “Werkschulheim Felbertal” … 1974: Mitbegründung des Freien Bildungswerkes Balduinstein und damit von Burg Balduinstein; 22.05.1974 Einzug auf der Burg.”

    http://www.scout-o-wiki.de/index.php/Alexej_Stachowitsch

    kurier.at: “Ihr Bruder war Schüler an der Odenwaldschule, von der schwere Missbrauchsfälle bekannt geworden sind.” (…)

    Kardinal Christoph Schönborn:

    (…) “Er war genau zu der Zeit dort, als das geschah. Auch mit meinem älteren Bruder habe ich viel geredet. Er war im Werkschulheim Felbertal, die Entlassung des damaligen Direktors hatte dieselben Gründe.”

    http://kurier.at/politik/schoenborn-muessen-vom-hohen-ross-steigen/731.290

  32. Als Pfadfinder Missbrauchsorte beim Namen nennen Says:

    „Seit 1974 werden die auf dem Gelände der Burg gelegene Villa aus dem 19. Jahrhundert und ihre Nebengebäude als Jugendburg Balduinstein genutzt. Die Jugendburg ist ein Selbstversorgerhaus für Pfadfinder und bündische Gruppen.“

    http://de.wikipedia.org/wiki/Burg_Balduinstein

    „Unser neuer Führungskreis auf Burg Balduinstein

    BdP Usingen, Stamm Hattstein

    http://stamm-hattstein.de/blogs/trampel/unser-neuer-fuehrungskreis-auf-burg-balduinstein.html

    „Juffi-WBK, der vom 10.10.09 bis 18.10.09 auf der Jugendburg Balduinstein stattgefunden hat.“

    DPSG Köln

    http://www.dpsg-koeln.de/stufen-themen/dak-jungpfadfinder/woodbadgekurs/kurs-2009/

    „Landesversammlung auf Burg Balduinstein
    VCP RhP/S

    http://vcp-rps.de/wordpress/wp-content/uploads/2014/03/VCP_RPS_SPLITTER_76.pdf

    „Doch der alte Gustav Wyneken, der dem Fest [Meißner 1963] grollend fernblieb, lästerte angesichts der Theologen, statt freier Jugend werde hier gezähmtes Wandergeflügel unter Assistenz der Kirchen für den nächsten Heldentod abgerichtet. …

    Auch die Waldeck, Burg Balduinstein, Falado von Rhodos und der Südmarkverlag, heute Verlag der Jugendbewegung, mit Eisbrecher und Stichwort und einem breiten Angebot bündischer Literatur, gehören dazu.

    Aus alledem entstand die Keimzelle für Meißner 88 zum 75-jährigen Jubiläum.“

    Meißner 2013, Festrede Tom Grothkopp (100 Jahre Freideutsche Jugendtage und ihre gesellschaftliche Bedeutung)

    http://meissner-2013.de/dokumentation/das-lager/reden/festrede-tom-grothkopp

  33. Tomáš Přemysl Says:

    Quelle:

    Abschlussbericht über die bisherigen Mitteilungen über sexuelle Ausbeutung von Schülern und Schülerinnen an der Odenwaldschule im Zeitraum 1960 bis 2010

    Autorinnen:

    Rechtsanwältin Claudia Burgsmüller, Wiesbaden

    Präsidentin des OLG Frankfurt am Main i. R. Brigitte Tilmann, Darmstadt

    Wiesbaden/ Darmstadt, Dezember 2010

    … Daraus folgt das Wissen, das sich auch an der Odenwaldschule bestätigt hat, dass der Normalfall der Wiederholungstäter ist. Nicht viele Täter missbrauchten einzelne Kinder, sondern einzelne Täter missbrauchten viele Kinder.

    (Seite 8)

    3. Jürgen Kahle

    der vom 01.04.1968 bis 31.03.1992 als Mitarbeiter (Lehrer) an der Odenwaldschule tätig war. Er wird von 17 männlichen Betroffenen und einer weiblichen Betroffenen als Täter sexueller Übergriffe benannt. In unseren ersten Berichten wiesen wir schon darauf hin, dass insbesondere Jürgen K. aufgefallen war durch sein sadistisches Quälen und Erniedrigen von Kindern, was er entweder selbst mit veranstaltete oder zu dem er seine Schüler angestachelt hatte. …

    Brutale und / oder sexuelle Berührungen beim Wecken werden auch durch diesen Lehrer geschildert, der ebenfalls Exkursionen auf die Waldecker Hütte, inklusive Strippokern, zu verantworten hatte. Selbiges wird auch von einer weiblichen Betroffenen geschildert, die einen sexuellen Übergriff im VW-Bus während einer Reise nach Frankreich nachts schildert. Auch ein männlicher Betroffener schildert ein Befummeln im Schlafsack während einer Fahrt zusammen mit 5 weiteren Personen, einem Familienwochenende in der Nacht. Er wurde nicht nur selbst angefasst, sondern der Lehrer nahm auch seine Hand und führte sie in seinen eigenen Schlafsack an seinen Penis.

    (Seite 27-28)

    http://www.anstageslicht.de/fileadmin/user_upload/OSO_Abschlussbericht2010.pdf

    ::::::::

    [Auf den Spuren von Werner Helwig im Pelion, Griechenland]

    Einige sehr persönliche Erinnerungen an Alfons Hochhauser und an Urlaubstage in seiner Pension im Kloster Paleo Trikeri im Pagasaischen Golf von Volos, im Jahre 1963, eingeleitet durch eine kurze Schilderung der damals ungewöhnlichen Anreise.

    Von Jürgen Kahle

    http://www.alfons-hochhauser.de/juergen-kahle.html

    ::::::::

    „John Pearse Esq. 1966. Es war die Zeit der großen pfingstlichen Chanson- und Folkfestivals auf der Burg Waldeck im Hunsrück … gern gesehener Gast in meiner kleinen Hütte auf einem Schieferfelsen am Rande des steilabfallenden Baybachtals.“

    (Jürgen Kahle, in: Köpfchen 3/2002 Oktober 2002, Seite 15-16)

    http://www.gsbxmedia.de/modules/artikel/cache/uploaded/264076.PDF

    ::::::::

    HEPPENHEIM. Einer der Haupttäter, der an der Odenwaldschule knapp zwei Dutzend Schüler missbraucht haben soll, ist tot. Wie die Odenwaldschule am Montagabend mitteilte, starb der frühere Lehrer und Erzieher Jürgen Kahle, der von 1968 bis 1992 an der Odenwaldschule tätig war, bereits am 16. Februar im Alter von 81 Jahren. Den beiden Anwältinnen, die den Missbrauch an der Schule aufarbeiten, liegen rund 20 Berichte von Opfern vor, die nach eigenen Angaben von Kahle missbraucht wurden. Zusammen mit dem vor zwei Jahren verstorbenen früheren Schulleiter Gerold Becker und dem 2006 verstorbenen Wolfgang Held gehörte Kahle nach Angaben der Schule damit zu den Haupttätern.

    http://www.echo-online.de/region/bergstrasse/heppenheim/Odenwaldschule-Einer-der-Haupttaeter-gestorben;art1245,2905584

  34. Hendrick Busman aus Kevelaer Says:

    System Balduinstein. Christian Füller sei Dank, die jugendbewegt-bündischen Gruppen / Jungen Bünde, wenn sie zwischen dem jahrzehntealten Arbeitsteilen und Beutezutreiben ihres völkisch-rechtsrevolutionären und ihres pädosexuellen Kartells (hier und da sogar personell identisch) überhaupt eine Zukunft haben, verdanken dem Journalisten viel. Jetzt könnte man sich ja ernsthaft ein paar Schritte bewegen (daher Jugendbewegung). Tja, man könnte.

    Auf Pfadfinder-Treffpunkt wird man vermutlich, in jahrelang eingeübter schlechter Gewohnheit, macht- und karrierebewusst zu feige sein, die im System Balduinstein bedeutsame Rolle v. a. des Superpfadfinders Alexej Stachowitsch (axi) darzustellen. Heute jedenfalls schreitet jergen dort beinahe ein bisschen zur Tat und macht den Thread auf zum hoffentlich nicht allzu seichten Plappern, wir sind gespannt:

    Besprechungen zu „Die Revolution missbraucht ihre Kinder“

    1239 Beiträge
    jergen

    „Christian Füllers aktuelles Buch Die Revolution missbraucht ihre Kinder wurde ja bereits an anderer Stelle zweimal erwähnt, ich möchte hier auf die doch recht widersprüchlichen Besprechungen verweisen:

    – eher ablehnend: Alan Posener in der Welt (14.03.15)
    – neutral: Thorsten Denkler in der Süddeutschen (14.03.15)
    – als Denkanstoß lesenswert, aber stellenweise schrill alarmistisch: Nina Apin in der taz (12.03.15)

    Ich kenne bislang nur Auszüge, habe daraus aber den Eindruck gewonnen, dass es Füller nicht um eine historisch aufarbeitende Darstellung geht, sondern um eine politische Positionierung. Das Buch ist mMn keine Dokumentation, sondern ein Manifest.

    Eventuell können diejenigen, die am Freitag auf der Lu [Burg Ludwigstein] sein werden, danach mehr zu Füllers Absichten sagen?“

    http://www.pfadfinder-treffpunkt.de/include.php?path=forumsthread&threadid=12296&entries=0#post190353

  35. Bidet und Verwesung • Der Burgtote Says:

    Ich bin klein mein Herz ist rein, um auf den mit sanfter Herablassung und feinem Ekel zu befrachtenden Nestbeschmutzer und Schänder des bündischen Heiligenscheins zeigen zu können, gibt jergen den Absichtslos-Unschuldigen: „danach mehr zu Füllers Absichten“.

    Selmar vom Ludwigstein durchschaut das zarte Verächtlichmachen:

    „Auch Du bist herzlich eingeladen, um Dir einen eigenen Eindruck von „Füllers Absichten“ zu machen… !“

    Mehr zu jergen:

    „dass es Füller nicht um eine historisch aufarbeitende Darstellung geht“

    – da ist der kreiseweise geradezu institutionalisierte Kindesmissbrauch Jahrzehnt für Jahrzehnt verschwiegen worden, rauschende überbündische Feste waren den jungen Männern und Frauen einfach wichtiger. Endlich packt einer das Thema Nummer Eins bündische Pädosexualität an – und jergen, der das Buch nicht gelesen hat, schiebt Methodik und Qualität gleich mal vorab ein wenig in den Bereich des Unseriösen.

    Nein jergen, Füllers Buch ist pfadfinderische Pflichtlektüre.

    „sondern um eine politische Positionierung“

    – das Private ist politisch hieß es einst etwa zum Thema häusliche Gewalt. Wäre das nicht eine sehr angemessene „politische Positionierung“ sprich ernsthaft gemeinte Zusage: ab jetzt endlich missbrauchsfrei!?

    http://www.pfadfinder-treffpunkt.de/include.php?path=forumsthread&threadid=12296&entries=0#post190353

    Jergen setzt nach:

    „Meine Frage war ernst gemeint: Was will Füller?“

    – Gegenfrage: Was will jergen?! Wie wäre es damit, den vielfachen Kindesmissbrauchs-Tatort Balduinstein längst von der PT-eigenen Linkliste geschmissen zu haben, statt überbündisch-kollegial für die Jugendburg zu werben und den Lesern implizit nahezulegen: Hallo Kinder, da im Lahntal könnt ihr sichere und unbeschwerte Pfadfindertage und -nächte verbringen!??

    http://www.pfadfinder-treffpunkt.de/include.php?path=tp_eintrag_bund_overview.php&land=1&tab=5

  36. Cees van der Duin Says:

    Für jeden Mitarbeiter im und Interessierten am Handlungsfeld Kinder- und Jugendarbeit sicherlich ein interessanter und wichtiger Termin: übermorgen, am 20. März 2015 auf Burg Ludwigstein (bei Witzenhausen / Werra)

    (Quelle Fachkräfteportal der Kinder- und Jugendhilfe)

    Podiumsdiskussion „Die Revolution missbraucht ihre Kinder“

    Veranstalter und Veranstaltungsort:

    Jugendbildungsstätte Ludwigstein

    20.03.2015 16:00 Uhr

    Kurzbeschreibung

    Seit die Missbrauchsfälle an der Odenwaldschule bekannt wurden, ist das Vertrauen erschüttert: Wie konnte die Erziehung zu freien Menschen in schwerste Verletzungen der Menschenwürde münden? Der Journalist Christian Füller hat für sein neues Buch Dokumente und Zusammenhänge recherchiert, die den sexuellen Missbrauch Minderjähriger im Licht einer langen Tradition erscheinen lassen. Vom Wandervogel über die Reformpädagogik (mit der Berufung auf die griechische Antike) und die „sexuelle Befreiung“ der 68er lässt sich bis in unsere Tage, wo das Internet eine neue Gefahr darstellt, verfolgen, wie Pädosexuelle immer wieder Schutzraum und Rechtfertigung für Übergriffe auf Kinder und Jugendliche suchten und fanden.

    Anlässlich der Veröffentlichung des neuen Buches von Christian Füller Die Revolution missbraucht ihre Kinder. Sexuelle Gewalt in deutschen Protestbewegungen laden Jugendbildungsstätte und Arbeitskreis Schatten der Jugendbewegung am Freitag, 20.03.3015 um 16:00 Uhr zu einer von Holger Specht moderierten Podiumsdiskussion mit Christian Füller, Prof. Meike Sophia Baader, Jochen Weidenbusch, Thomas Mennig und Tilman Jens ein.

    Podium

    Christian Füller / Journalist, Politologe und Autor aus Berlin

    Christian Füller schreibt u.a. für die FAS, Spiegel Online, Freitag, Cicero und betreibt den Blog ‚pisaversteher’. 2011 untersuchte er mit seinem Buch „Sündenfall. Wie die Reformschule ihre Ideale missbrauchte“ die Missbrauchsfälle an der Odenwaldschule und referierte im gleichen Jahr zum Thema Sexualisierte Gewalt in jugendbewegten Gruppen im Rahmen der Meißnernacht auf Burg Ludwigstein.

    Tilman Jens / Journalist und Autor aus Frankfurt

    Als ehemaliger Schüler der Odenwaldschule und Mitglied des Trägervereins veröffentlichte Tilman Jens 2011 seine Sicht auf die Missbrauchsfälle mit dem Buch Freiwild – ein Lehrstück von Opfern und Tätern. Aus diesem Buch las er 2013 im Rahmen des 100jährigen Meißnerjubiläums auf Burg Ludwigstein. Weitere bekannte Veröffentlichungen sind u. a. Demenz. Abschied von meinem Vater (2009) oder Vermächtnis. Die Kohl-Protokolle (2014).

    Prof. Dr. Meike Sophia Baader / Erziehungswissenschaftlerin aus Hildesheim

    Meike Baader ist Direktorin des Instituts für Erziehungswissenschaft an der Universität Hildesheim. Ihre Schwerpunkte sind u. a. historische Bildungsforschung und Reformbewegungen. In einem aktuellen Forschungsprojekt rekonstruiert sie den Zusammenhang von sexueller Liberalisierung, Pädophiliebewegung und Erziehungs- und Sozialwissenschaften der 1960er -1990er Jahre. Meike Baader ist Mitherausgeberin des Bandes Sexualisierte Gewalt, Macht und Pädagogik (2012) und Mitglied im wissenschaftlichen Beirat des Archivs der deutschen Jugendbewegung.

    Jochen Weidenbusch / Vorstandsmitglied Glasbrechen e. V.

    Jochen Weidenbusch unterrichtet Kunst an der Waldorfschule Mannheim und ist dort Mitglied der Schulleitung. Von 1973 bis 1980 war er Schüler der Odenwaldschule. Mit anderen Missbrauchsopfern gründete Jochen Weidenbusch die Betroffeneninitiative Glasbrechen. Dort ist er Mitglied des Vorstandes.

    Moderation

    Holger Specht / Mediator aus Berlin

    Holger Specht ist Mediator und Ausbilder für Mediation mit den Schwerpunkten Konfliktmanagement, Coaching und Prävention. Er ist Mitbegründer des Arbeitskreises Macht und Sexualität im Deutschen Pfadfinderbund und Gründungsmitglied im Arbeitskreis Schatten der Jugendbewegung zur Aufarbeitung sexueller Gewalt in der bündischen Jugend.

    Link zur Veranstaltung:

    http://www.jubi-ludwigstein.de/fileadmin/user_upload/pdf/Podiumsdiskussion_Missbrauch.pdf

    Veranstaltungsort

    Jugendbildungsstätte Ludwigstein
    37214 Witzenhausen

    Kontakt zum Veranstalter

    Annemarie Selzer
    Telefon: 05542-501732
    annemarie.selzer@burgludwigstein.de

    https://www.jugendhilfeportal.de/termin/podiumsdiskussion-die-revolution-missbraucht-ihre-kinder/

    bei Fachkräfteportal der Kinder- und Jugendhilfe eingetragen von: Stefan Sommerfeld, Burg Ludwigstein stephan.sommerfeld@burgludwigstein.de

    Schlagworte: Prävention, Kindesmissbrauch, Kindesmisshandlung, Sexueller Missbrauch

  37. Pia und Stefanie aus Holzappel und Birlenbach Says:



    Man fordere von der in Balduinstein sogar geborenen Ortsbürgermeisterin Maria-Theresia Schmidt „Marie-Theres Schmidt“, die mit ihrer Wählerliste, auf Listenplatz 14 Burgvogt wanja, 2014 die Wahl gewann:

    Nach 40 Jahren Kindesmissbrauch oben auf der Jugendburg nun zeitnah den mahnenden Mühlstein (s. u.) unten in die Dorfmitte von Balduinstein!

    „Es gibt Erwachsene, die über den Körper eines Kindes bestimmen wollen. Sie wollen das Kind an Körperstellen anfassen, an denen es nicht berührt werden will, zum Beispiel am Po, am Penis oder an der Scheide. Manchmal wollen sie auch selbst von den Kindern dort berührt werden. Kinder mögen das nicht und haben oft ein komisches Gefühl dabei. Wenn sie nicht mitmachen wollen, werden sie manchmal dazu gezwungen.

    Die Erwachsenen, die das tun, bedrohen häufig die Kinder oder tun ihnen weh. Sie sagen, dass niemand etwas davon erfahren darf und dass es ein Geheimnis sei. Für die Kinder ist es aber ein schlechtes Geheimnis, das sie sehr bedrückt.

    Was diese Erwachsenen tun, nennt man sexuellen Missbrauch. Es ist verboten. Die Schuld dafür trägt immer der Erwachsene, nie das Kind. Die Erwachsenen haben kein Recht dazu, so etwas mit einem Kind zu tun.“

    von: Anke Thullen, aus dem Kinderbuch Schutzbär Bulli

    http://www.initiative-gegen-gewalt.de/htmls/frame01.htm



    Zitate Pfadfinder-Treffpunkt
    vor 13 Monaten und heute

    UMK- JAHRESTREFFEN NUN DOCH AUF BURG BALDUINSTEIN
    Hallo!

    Ich entnehme der soeben eingetroffenen Einladung zum UMK- Jahrestreffen, dass dieses Treffen TROTZ der Ereignisse der letzten Zeit und trotz der laufenden Gerichtsprozesse und Ermittlungsverfahren wegen sexuellen Missbrauchs auf Burg Balduinstein stattfinden wird.

    Ich erkläre hierzu als „Mitglied der ersten Stunde“ und ehemaliger Sprecher dieses Kreises:

    Ich werde an diesem Treffen wegen des Veranstaltungsortes, der in meinen Augen in völlig unsensibler und unverantwortlicher Weise gewählt wurde, NICHT teilnehmen.

    Es ist jedermanns freie Entscheidung, ob er trotz der Wahl dieses Veranstaltungsortes dort teilnimmt oder nicht, erachte es aber als mein Recht und meine Pflicht, alle dazu aufzurufen, sich Gedanken darüber zu machen, ob sie angesichts der bestehenden Tatsachen und der Geschehnisse nicht lieber auf eine Teilnahme verzichten sollten, um den Sprecherkreis zum Umdenken zu bewegen.

    Mit besorgtem Gut Pfad:

    von: Fröschel
    24.02.2014 – 14:20

    Aber vorausgesetzt es stimmt und die beschuldigte(n) Person(en) würden weiterhin dort wohnen oder ein und aus gehen, d. h. die Täter und vermutlich auch Mitwisser sind weiterhin an dem Ort anzutreffen, dann ist das schon ziemlich instinktlos. Selbst wenn bis zur Verurteilung die Unschuldsvermutung gelten muss, ist es für Gruppen mit Kindern einfach eine Zumutung, wenn sie mit solchen Leuten den selben Ort teilen. Es weckt irgendwie den Anschein von Normalität und als ob das toleriert werden könnte und das alles nicht so schlimm sei. Also ich könnte als verantwortungsvoller Gruppenleiter mit Kindern dort nicht mehr vorbehaltlos hin fahren.

    von: sadarji
    Administrator
    27.02.2014 – 11:41

    Kann jemand endlich mal eine fundierte Aussage treffen,ob der des sexuellen Missbrauch Angeklagte noch auf der Burg wohnt oder nicht.

    HgP holzwurm – Petterweil

    24.04.2014 – 02:12

    Gegen xxx wird ermittelt, d. h., er ist noch nicht angeklagt, so weit ich weiß. Es liegen allerdings zahlreiche konkrete Aussagen vor, so dass es nur eine Frage der Zeit ist, dass offiziell Anklage erhoben wird. Trotz des Ermittlungsverfahrens, von dem der Burgvorstand weiß, wohnt xxx weiterhin auf der Burg. xxx wurde schon während der Verhandlungstage in Saarbrücken schwer belastet.

    24.04.2014 – 07:20
    von: Fröschel

    http://www.pfadfinder-treffpunkt.de/include.php?path=forumsthread&threadid=11913


    In der ARD-Mediathek gibt es noch ein dreißigminütiges Interview mit Füller, das auf der Leipziger Buchmesse aufgezeichnet wurde (abrufbar bis 14.03.2016): ARD-TV-Forum: Christian Füller.

    Allerdings muss man bis ganz zum Ende warten – und einige wirklich seltsame Ansichten zum antiken Griechenland anhören -, bis Füller sagt, worum es ihm geht: Er will über seine Publikationen eine politische Aufarbeitung der sexualpädagogischen Vorstellung von ’68, den Grünen und den Netzaktivisten erreichen. Die Jugendbewegung betrachtet er – obwohl er im Interview auch einen Fall wohl aus den 1980er Jahren nennt – offensichtlich als abgeschlossen, hier fordert er nur eine historische Aufarbeitung. Die schulische Reformpädagogik taucht im Interview bei den Forderungen gar nicht mehr auf …?

    Was mir deutlich missfällt: Trotz seiner Beteuerungen, dass es auch positive Aspekte von JB, ’68, … gebe, dass ’68 wichtig für die deutsche Gesellschaft sei etc., reduziert Füller im Interview all dies auf eine sexuelle Komponente.

    18.03.2015 – 09:01
    von: jergen
    1241 Beiträge

    … Es wird alles bleiben, wie es ist. Man wird das Treffen dort abhalten, alles wird eitel Sonnenschein sein, keiner wird auch nur für eine Minute nachdenken, man will sich ja schließlich das schöne Treffen nicht kaputt machen lassen, schon gar nicht von so einem alten Has-Been wie mir. Und wenn es in den Reihen der Burgbewohner zu weiteren Urteilen kommt, wird man sagen: „Das haben wir nicht gewusst.“ Alle werden dann betroffen schauen und 2015 erneut ein schönes Jahrestreffen auf Balduinstein durchführen, selbst wenn sich an der Zusammensetzung der Bewohner nichts geändert haben sollte.
    Das ist es, was ich erwarte. Es wäre schön, wenn ich diesbezüglich widerlegt würde. …

    27.02.2014 – 12:33
    von: Fröschel

    … Hier geht es nicht um Vorverurteilen sondern um den Schutz vor weiteren sexuellen Übergriffen und dem Respekt vor den Opfern,und letztendlich den Mitwissern Ihre persönliche Verantwortung beim Wegsehen vor Augen zu halten.

    Ich persönlich denke, dass viele einfach weggeschaut haben,viele es nicht sehen wollten und viele dazu gehören wollten.

    Aufwachen – Aufmucken -Aufmerksam sein. Klare Absage der homophilen Thesen der Jugendbewegung …

    25.04.2014 – 04:11
    von: holzwurm (aus Petterweil)


    Werter Jergen,

    wenn ich mal selbst antworten darf: wenn jemand meine Ansichten und Absichten kennen lernen will, dann sollte er einfach das Buch lesen – und sich nicht aufs Hörensagen stützen so wie Sie. Oder mich fragen, oder am Freitag auf die Burg kommen.

    Nur kurz dazu: ich sehe die Jugendbewegung Wandervogel und was sich daraus ableitet als wichtige soziale Bewegung und als einflussreiche geistige Strömung. Ich reduziere sie auch nicht auf Missbrauch. Aber ich erlaube mir etwas anzumerken, was Leute wie Sie seit 100 Jahren leugnen, vertuschen oder/und beschönigen. Es gibt eine strukturelle Nähe der Wandervogelidee zu Missbrauch – starke Freundesliebe ist der wichtigste Tarnbegriff dafür, er symbolisiert geradezu sexualisierte Gewalt. Autoren gehen von – damals – 30 Prozent Invertierten aus, also Pädosexuellen. Der Wandervogel ist, zusammen mit der Blüherschen Theorie der „mann-männlichen“ Gesellschaft eine soziales und politisches Modell für akzeptierte sexuelle Gewalt.

    Zu ihnen einen Satz: sie werden mir immer als besonders Kundiger geschildert. Ich frage mich nun, was sie durch ihre permanenten Falschinformationen eigentlich bewirken wollen? Ich schildere in meinem Buch viele viele Fälle, die viel aktueller sind als 1980. ich sage nur die Balduinsteiner Prozesse. Wieso helfen Sie nicht mit, den jungen idealistischen Bündischen und Pfadfindern zu sagen, dass Gustav Wyneken ein verurteilter und fanatischer Päderast war – und kein Freund der Jugend, kein demokratischer Schulformer. Sie und andere erzählen seit ca 80 Jahren die Legende vom Meißner-Helden Wyneken – und betrügen ihre eigene Bewegung. Es gibt inzwischen zu viele, die die historische Wirklichkeit erzählen und die aktuellen Risiken minimieren helfen. Helfen auch Sie mit, aufzuklären – und geben Sie Ihre Kampagne gegen die Wahrheit auf.

    Bis Freitag!
    Beste Grüße
    von: Christian Füller

    18.03.2015 – 16:04
    herrce
    1 Beitrag

    http://www.pfadfinder-treffpunkt.de/include.php?path=forumsthread&threadid=12296&entries=0#post190353



    MARIE-THERES SCHMIDT IN DEN STARTLÖCHERN

    nnp 26.03.2014

    In Balduinstein wird es keine Einheitsliste für die Gemeinderatswahl geben. Einstimmig haben sich die Mitglieder der Wählergruppe Schmidt für eine eigene Liste ausgesprochen. Und Listenführerin Marie-Theres Schmidt steht in den Startlöchern mit dem Ziel, den ausscheidenden Ortsbürgermeister Paul Wendt zu beerben.

    Platzierungen der Wählerliste: 1. Maria-Theresia Schmidt, …, 3. Wolfgang Hirmer, …, 14. Siegfried Bruder [bündisch deutschlandweit bekannt als wanja und als der Burgvogt von Jugendburg Balduinstein].

    http://www.nnp.de/lokales/limburg_und_umgebung/Marie-Theres-Schmidt-in-den-Startloechern;art680,790720



    Thema Nummer Eins bündischer Kindesmissbrauch, man lese bei Christian Füller:

    DIE REVOLUTION MISSBRAUCHT IHRE KINDER
    Sexuelle Gewalt in deutschen Protestbewegungen

    http://www.amazon.de/Revolution-missbraucht-ihre-Kinder-Protestbewegungen/dp/3446247262/ref=sr_1_1/280-1259521-8433938?s=books&ie=UTF8&qid=1426696289&sr=1-1&keywords=Kinder+der+sexuellen+Revolution



    Regensburg/Siershahn – Mit einem 1,4 Tonnen schweren Mühlstein als Denkmal will eine Kinderschutz-Initiative künftig in deutschen Städten gegen sexuellen Missbrauch demonstrieren.

    Initiative demonstriert mit Mühlstein-Denkmal gegen Missbrauch

    Der Mühlstein werde an diesem Sonntag in Regensburg enthüllt und bleibe dann zunächst in der Oberpfälzer Stadt bis Ende November, teilte die Initiative gegen Gewalt und sexuellen Missbrauch an Kindern und Jugendlichen aus Siershahn mit. Danach wollen die Initiatoren den Stein in München, Saarbrücken, Berlin, Hamburg und weiteren Städten zeigen.

    Der Mühlstein mit einem Durchmesser von fast eineinhalb Metern ist eine Anspielung auf ein Zitat aus dem Matthäus-Evangelium. Der Bibelvers ist auch auf dem Mühlstein eingeschlagen: „Wer aber einem von diesen Kleinen, die an mich glauben, Ärgernis gibt, dem wäre es besser, wenn ihm ein Mühlstein an den Hals gehängt und er in die Tiefe des Meeres versenkt würde“, steht auf dem Denkmal. Die Aktion „Mahnender Mühlstein“ soll Erwachsene an ihre Verantwortung gegenüber Kindern erinnern, erklärte der Vorsitzende der Initiative, Johannes Heibel.

    dpa, hier auf: MERKUR, 26.05.2009

    http://www.merkur-online.de/lokales/muenchen/stadt-muenchen/initiative-demonstriert-muehlstein-denkmal-gegen-missbrauch-317344.html

    Initiative gegen Gewalt und sexuellen Missbrauch an Kindern und Jugendlichen

    http://www.initiative-gegen-gewalt.de/htmls/frame01.htm

    Siershahn ist eine Ortsgemeinde im Westerwaldkreis in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Wirges an.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Siershahn


  38. Paddler / Ruderer in Kanuclub Limburg u. Nassauer Kanu-Club Says:

    Die pädosexuell orientierte Jugendburg durchschaute bereits rogér, der vor fünf Jahren fragte:

    Warum beherbergte das ‚Freie Bildungswerk Balduinstein‘ Pädophile?

    „Aus eigener Erfahrung weiß ich leider, dass dort über Jahre hinweg junge Heranwachsende sexuell missbraucht wurden. Jeder wusste es, aber keiner hat was gesagt. Warum haben alle nur weg gesehen und ist das auch heute noch möglich?“

    https://de.answers.yahoo.com/question/index?qid=20100524192724AAGKQzT

  39. Tamara Says:

    Plattester Bluff, Moderator Malte (18.03.2015 – 19:10, blaue Schrift) kann Pokerface:

    „durch vielfache Beiträge belegbar ist“ – na dann beleg doch mal „vielfach“ … oder mehrfach. Oder auch nur ein-fach.

    „Dass Jergen zu auch nur einer dieser Fragen an Kritik gespart hätte, wäre mir neu“ – mir nicht, im Gegenteil bleibt jergen zu bündischem Rechtsextremismus, bündischer Pädosexualität und bündischem christlichem Fundamentalismus ein ganz mustergültiger Unter-den-Teppich-Kehrer, nicht zuletzt auf zahllosen von ihm seit vielen Jahren eifersüchtig bewachten jugendbewegungsbezogenen Wikipedia-Artikeln. Einer davon lautet Burg Balduinstein, dazu gleich hier mehr

    „bleibt es Ihnen überlassen, diese Einträge zur Kenntnis zu nehmen oder nicht“ – es gibt so gut wie keine Einträge, da ist beinahe nix, nothing, rien, niente, nada.

    „ohne Kenntnis dieser Einträge zu haben“ – hohles Eindruckmachen, Hokuspokus, wie eben.

    Schamhaft mit „Burg B.“ abkürzend, traute sich jergen (23.03.2014 – 13:25 Uhr) nicht, Burg Balduinstein zu schreiben:

    „Es ist seit knapp einem Jahr jenseits von Gerüchten bekannt, dass die Burg B. wahrscheinlich ein Knotenpunkt in einem Täternetzwerk war (nachlesbar zB in der Rheinzeitung). Es ist seitdem auch von verschiedenen Seiten wiederholt kritisiert worden, dass es im Trägerverein der Burg B. offensichtlich keinen Aufarbeitungswillen gibt.“

    http://www.pfadfinder-treffpunkt.de/include.php?path=forumsthread&threadid=11913&entries=0

    „Kritiken“ – nur Weihrauch-Opfer für axi den Pfadi-Halbgott.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Alexej_Stachowitsch#Kritiken

    „Diskussionen“ – Thema zu heiß („Er war im Werkschulheim Felbertal, die Entlassung des damaligen Direktors hatte dieselben Gründe“) oder hat man wirklich gar kein Interesse?

    http://de.wikipedia.org/wiki/Diskussion:Alexej_Stachowitsch

    jergen hat den Burg-Balduinstein-Wiki schön fein still verwaltet – seit fast 8 Jahren ( a c h t ! ). Vor knapp 3 Jahren noch rasch etwas gemurmelt.

    15:57, 2. Apr. 2012‎ Jergen
    16:02, 8. Feb. 2009‎ Jergen
    22:12, 28. Apr. 2007‎ Jergen

    http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Burg_Balduinstein&action=history

    „Heutige Nutzung“ – da fehlt doch was?! Prozesslawine zum Beispiel?!

    http://de.wikipedia.org/wiki/Burg_Balduinstein#Heutige_Nutzung

    Das hier fehlt:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Diskussion:Burg_Balduinstein

  40. Tamara Says:

    Burg Balduinstein, Wikipedia

    Mit Punkt 4 Missbrauchsfälle habe ich jetzt versucht, eine Quelle zum Missbrauch an Jungen hinten aus dem Diskussionsteil nach vorne in den Wikipadia-Artikel zu bringen. Hoffentlich wird grünes Licht gegeben und fällt mein winziges Kapitel nicht der Wiki-Zensur zum Opfer:

    Missbrauchsfälle

    2013 wurde öffentlich bekannt, dass auf dem Gelände männliche Minderjährige sexuell missbraucht worden waren.[1]

    http://www.rhein-zeitung.de/region/lokales/diez_artikel,-Jungen-auf-Burg-Balduinstein-missbraucht-_arid,1162224.html#.VQnoMNJ5N31

    Noch nicht freigeschaltet, sondern unter „Ungesichtete Änderungen“ zu finden.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Burg_Balduinstein

    Inhaltsverzeichnis [aktueller, öffentlich sofort sichtbarer Stand]
    1 Lage
    2 Geschichte
    3 Heutige Nutzung
    4 Anlage
    5 Literatur
    6 Weblinks

    Inhaltsverzeichnis [noch ungesichtet]
    1 Lage
    2 Geschichte
    3 Heutige Nutzung
    4 Missbrauchsfälle
    5 Anlage
    6 Literatur
    7 Weblinks

    N a c h t r a g

    Diskussion
    Missbrauchsfälle

    Die seit 2013 und 2014 der Öffentlichkeit bekannt gewordenen Ermittlungen und Prozesse zum sexuellen Missbrauch an Minderjährigen männlichen Geschlechts sind meiner Meinung nach enzyklopädisch relevant. Ich bitte um Sichtung und Freischaltung. Der Jugendburg Balduinstein selbst wünsche ich eine erfolgreiche und missbrauchsfreie Zukunft. 18.03.2015

    http://de.wikipedia.org/wiki/Diskussion:Burg_Balduinstein

    eine erfolgreiche und missbrauchsfreie Zukunft“ … oder keine Zukunft.

  41. Pia und Stefanie aus Holzappel und Birlenbach Says:

    2013 wurde öffentlich bekannt, dass auf dem Gelände männliche Minderjährige sexuell missbraucht worden waren.[1] Zunächst wurde ein 37jähriger zu zwei Jahren und sechs Monaten verurteilt, weil er mehrere Jungen auf der Burg missbraucht hatte.[2] Die Revision bestätigte das Urteil.[3] Ein Jahr später wurde ein 54jähriger Mittäter des 37jährigen verurteilt. In beiden Prozessen wurde ein Missbrauchssystem enthüllt. „Da wurde auf einen Pool von Jungen zugegriffen, mit denen Sachen gemacht wurden, die ganz schreckliche Folgen haben. Ich hoffe, dass das System völlig aufgeklärt wird und die Täter bestraft werden“, sagte die Anwältin des Nebenklägers.[4] In der taz hieß es, „mit Markus M. sitzt eine mehr als 100-jährige Tradition sexueller Ausbeutung auf der Anklagebank.“[5]

    http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Burg_Balduinstein&stable=0&redirect=no

    2013 wurde öffentlich bekannt, dass auf dem Gelände männliche Minderjährige [[Sexueller Missbrauch von Kindern|sexuell missbraucht]] worden waren.[http://www.rhein-zeitung.de/region/lokales/diez_artikel,-Jungen-auf-Burg-Balduinstein-missbraucht-_arid,1162224.html#.VDBGlNJ_t30 “Jungen auf Burg Balduinstein missbraucht“]. Rhein-Zeitung vom 06.06.2014 Zunächst wurde ein 37jähriger zu zwei Jahren und sechs Monaten verurteilt, weil er mehrere Jungen auf der Burg missbraucht hatte.[http://www.taz.de/1/archiv/digitaz/artikel/?ressort=bi&dig=2013%2F06%2F12%2Fa0121&cHash=3bc5ccb677fb1e40e84b05a6305f58a3 „Sie nannten es Geheimbund“]. [[tageszeitung]] vom 12.6.2013 Die Revision bestätigte das Urteil.[http://www.bild.de/regional/saarland/sexueller-missbrauch/sexueller-missbrauch-taeter-muss-in-den-knast-38723940.bild.html „Pfadfinderschänder muss in den Platz“] [[Bild]] vom 26.11.2014 Ein Jahr später wurde ein 54jähriger Mittäter des 37jährigen verurteilt. In beiden Prozessen wurde ein Missbrauchssystem enthüllt. „Da wurde auf einen Pool von Jungen zugegriffen, mit denen Sachen gemacht wurden, die ganz schreckliche Folgen haben. Ich hoffe, dass das System völlig aufgeklärt wird und die Täter bestraft werden“, sagte die Anwältin des Nebenklägers.[http://www.rhein-zeitung.de/region/lokales/diez_artikel,-Jungen-auf-Burg-Balduinstein-missbraucht-_arid,1162224.html#.VQntRzr3SWc „Jungen auf Burg Balduinstein missbraucht] In der taz hieß es, „mit Markus M. sitzt eine mehr als 100-jährige Tradition sexueller Ausbeutung auf der Anklagebank.“[http://www.taz.de/!117879/ „Wandern und Vögeln“] [[tageszeitung]] vom 11.6.2013

  42. Hendrick Busman aus Kevelaer Says:

    Balduinstein, Ortsbürgermeisterin:

    Maria-Theresia Schmidt pseudonym Marie-Theres Schmidt

    „Neuanfang mit Maria-Theresia Schmidt in Balduinstein“

    http://www.nnp.de/lokales/limburg_und_umgebung/Sieben-neue-Buergermeister;art680,870724

    „Balduinsteins Bürgermeisterin Marie-Theres Schmidt“

    http://www.nnp.de/lokales/limburg_und_umgebung/Auf-den-Spuren-Balduins;art680,1057207

  43. Frau Mechel Schrouse aus Kevelaer Says:

    „Vier Pakete an Forderungen hat [Hendrick Busman] am Ende seiner Ausarbeitung aufgestellt. Folgende sind nachvollziehbar:

    Die graue jungenschaft sollte sich offiziell vom Grauen Corps und Alfred Schmid distanzieren; der mitverantwortliche Burgvogt des Balduinstein sollte in der grauen jungenschaft kein offizielles Amt mehr bekleiden dürfen; der Burgvogt der Balduinstein sollte sich zudem vernehmlich und unzweideutig von den hauseigenen Missbrauchsfällen distanzieren oder seinen Hut nehmen;

    Weniger nachvollziehbar [aber nein, sehr nachvollziehbar] sind folgende Forderungen:

    Volljährige Mitglieder der grauen jungenschaft sollten bis zu ihrer Distanzierung (s.o.) die Burg Balduinstein nicht mehr betreten dürfen; bis zur vollständigen Aufdeckung und Aufarbeitung sollten Minderjährige die Burg Balduinstein nicht mehr betreten dürfen; und dem bisherigen Burgvogt sei ein Betretungsverbot aufzuerlegen.

    Na, dann bleibt ja keiner mehr übrig?“

    zitiert nach: almi (SYSTEM BALDUINSTEIN), scouting 04.11.2014

    http://scouting.de/system-balduinstein/


    Die graue jungenschaft beschränkt sich auf ein We are not amused

    [so war das mal Tatsache: gj (graue jungenschaft) 1. vorsitzender: siegfried b. bündisch wanja, 2. vorsitzender: hans-jürgen w. bündisch hajü]

    almi 23.03.2015 – 15:31

    „die graue jungenschaft war sehr, sehr unglücklich (auch über meinen Kommentar) und wies darauf hin, dass ****a kein Amt mehr bekleide“

    Aha, im Vorstand des Vereins graue jungenschaft hat wanja „kein Amt mehr“, seit wann und warum denn nicht mehr? Worüber eigentlich ist man 2015 äußerst betrübt („sehr, sehr unglücklich“)?

    Wir wollen Bewegung sehen, echte Veränderung. Selbstgefällig ein Tränchen vergießen („sehr, sehr unglücklich“) ist keine Veränderung.

    Jammerig tun (und das noch nicht einmal, etwa auf der gj-Homepage und unzweideutig begründet, selber tun, sondern auf PT Pfadfinderin almi tun lassen) und ansonsten den Stillstand kultivieren beweist weder Umkehr noch Reflexion.

    http://www.pfadfinder-treffpunkt.de/include.php?path=forumsthread&threadid=12296&entries=45


    BALDUINSTEIN? KANN WEG. MUSS WEG.

    auf scouting am 02.04.2015 von almi

    Der Pfadfinder-Treffpunkt hat ein deutliches Zeichen gegen die absolut unzulängliche Aufarbeitung und Distanzierung der Jugendburg Balduinstein hinsichtlich der mit ihr eng verknüpften Missbrauchsfälle gesetzt. Die Jugendburg Balduinstein wurde aus dem PT-Verzeichnis aller bündischen Begegnungsstätten gelöscht, gleiches wurde dem autonomen wandervogel zuteil. Letzerer besteht noch in Form einiger Personen, die weiter treu zu dem verurteilen Sexualstraftäter aus ihren Reihen stehen. Dem Trägerverein des Balduinstein wird vorgeworfen, seine Erklärungen zu den Missbrauchsfällen seien reine Lippenbekenntnisse, solange Personen, die in den abgeschlossenen beiden Verfahren bereits als Täter “geoutet” wurden, weiterhin in prägnanter Position auf der Burg tätig seien.

    http://scouting.de/balduinstein-kann-weg-muss-weg/

  44. Mechel Schrouse Says:

    Sie trafen ihre Opfer auf Kinderfesten und im Schwimmbad. Auch über das Internet und auf Flugblättern versprachen die beiden Männer zehn bis 14-jährigen Jungen Spaß und Lagerfeuerromantik bei der Bündischen Pfadfinderschaft Südlandfahrer. …

    Seit heute steht Sven Jürgen P. (34) wegen sexuellen Missbrauchs in 377 Fällen vor dem Münchener Landgericht. Seinem Lebensgefährten Holger K. (22) werden 146 Fälle zur Last gelegt. Insgesamt 16 Jungen wurden laut Anklage zwischen 1992 und 1999 von den beiden Männern gequält. … Der Schüler Holger K. sprach die hübschen Jungen an und lud sie mit Flugblättern zu einem Treffen der von seinem älteren Liebhaber Sven P. 1991 gegründeten Pfadfindergruppe Wanderfalken ein. … Der Rattenfänger achtete genau darauf, dass die angesprochenen Kinder nicht älter als 14 Jahre alt waren. Laut Anklageschrift wusste er, dass es dem EDV-Kaufmann P. darauf ankam, „die Knaben als sexuelle Partner aufzubauen und deren sexuelle Unerfahrenheit zu missbrauchen, um so seine pädophilen Neigungen auszuleben“. Auch Holger K. war als Jugendlicher von dem EDV-Kaufmann verführt worden.

    Sven P. habe dann in der gemeinsamen Wohnung getestet, ob das neue Mitglied zu sexuellen Kontakten bereit war. Jungen, die sich weigerten, seien als angeblich ungeeignete Pfadfinder wieder nach Hause geschickt worden. Die anderen Kinder gerieten laut Anklage in einen Teufelskreis von abenteuerlichen Erlebnissen und sexuellem Missbrauch: Sie genossen die Spiele und Ferienfahrten … Dafür und wohl auch aus Furcht vor den Angeklagten schwiegen sie über die Vorgänge bei den Pfadfindertreffen, wo sie sich regelmäßig ausziehen und am ganzen Körper streicheln lassen mussten. Die beiden Erwachsenen onanierten vor den Schülern und schlüpften nackt zu den ausgezogenen Kindern in die Doppelschlafsäcke. Die Bedenken ihrer Opfer spielten sie damit herunter, dass dies eine ganz normale Sache sei. Erst nachdem sich im April 1999 ein Junge seinen Eltern anvertraut hatte, wurden Sven P. und Holger K. festgenommen. …

    Bei einer Verurteilung drohen den mutmaßlichen Kinderschändern bis zu 15 Jahre Haft. Bisher haben die Angeklagten die Aussage verweigert, sie wollen aber nach Angaben ihrer Anwälte Geständnisse ablegen. … [Der] Pflichtverteidiger von Sven P. [gegenüber] der WELT: „Mein Mandat sagt aus. Er weiß auch, dass verbotene Dinge geschehen sind. Das ist unbestreitbar.“ Laut [dem Anwalt] ist für P. eine Welt zusammengebrochen. Seit seiner frühesten Jugend war die Wandervogelbewegung sein Leben. „Für ihn hat die Sexualität einfach dazugehört.“

    von: Sibylle Ahlers (Erst ans Lagerfeuer gelockt, dann zum Sex gezwungen) in: DIE WELT 21.03.2000

    http://www.welt.de/print-welt/article508010/Erst-ans-Lagerfeuer-gelockt-dann-zum-Sex-gezwungen.html

    ::

    … Den Opfern wurden Treuegelübde abgenommen, die sie zum Schweigen verpflichteten.

    Die Übergriffe fanden auf Ausflügen der Pfadfinderschaft Südlandfahrer nach England, in die Toskana oder die Türkei statt – meistens in Doppelschlafsäcken. Das Gericht sprach von einer „Spitze des Eisbergs“. Als strafmildernd wurde die „problemhafte Kindheit“ der Angeklagten gewertet. Der Jüngere war aus der Psychiatrie ausgerissen.

    (Jungen missbraucht, Hamburger Abendblatt 14.04.2000)

    http://www.abendblatt.de/archiv/2000/article204297087/Jungen-missbraucht.html

    ::

    Haftstrafe für Pfadfinder

    Im Prozess um den sexuellen Missbrauch von Buben in mehreren 100 Fällen sind zwei Leiter einer Pfadfinderschaft gestern zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt worden. Der 34-jährige Haupttäter muss für sieben Jahre ins Gefängnis, ein 22 Jahre alter Mitangeklagter erhielt zweieinhalb Jahre Haft.

    Die beiden pädophil veranlagten Lebenspartner hatten vor dem Landgericht München II gestanden, seit 1993 bei Ausflügen und Auslandsreisen ihrer Pfadfinderschaft Südlandfahrer mit mehreren Jungen in der Pubertät in Hunderten von Einzelfällen intim geworden zu sein. Das Gericht hatte diese Angaben als „Spitze des Eisbergs“ bezeichnet.

    Die Staatsanwaltschaft hatte neun und drei Jahre Haft beantragt und will nun prüfen, ob sie in die Revision geht. Auch der Anwalt des älteren Angeklagten erwog, Rechtsmittel einzulegen. Der Verteidiger des 22-Jährigen akzeptierte das Urteil.

    Unterdessen hat der Bayerische Jugendring (BJR) in München zum Kampf gegen sexuelle Gewalt an Kindern aufgerufen. Jedes vierte bis fünfte Mädchen und jeder zehnte bis zwölfte Junge in Deutschland seien Opfer sexueller Gewalt, sagte eine BJR-Sprecherin.

    http://www.mainpost.de/regional/franken/Haftstrafe-fuer-Pfadfinder;art1727,921417

  45. Frau Mechel Schrouse aus Kevelaer Says:

    [ Thema: Sexueller Missbrauch im Stachowitsch-Umfeld ]

    … Ab 1945 war er maßgeblich beteiligt am Wiederaufbau der Pfadfinder Österreichs, PÖ. Bald darauf wurde er Landesfeldmeister des Landes Salzburg. Das Lagerlied für das internationale Lager der Freundschaft im Montafoner Tal im Jahre 1946 stammte aus seiner Feder, beim siebten Weltjamboree 1951 in Bad Ischl war er zuständig für das Programm und Lagerliedverfasser. Im gleichen Jahr gründete er das Werkschulheim Felbertal bei Mittersill und wurde erster Schulleiter (bis 1958). Gemäß eines Zeitzeugen ging seinem Rücktritt ein Skandal um sexuellen Missbrauch an der Schule voraus. Im Jahr 1974 war er Mitbegründer der Bildungs- und Begegnungsstätte auf Burg Balduinstein. Den Jungenbund Phoenix gründete er 1976 und war dessen Bundesführer bis 2011. 1981 bezog er einen Wohnsitz auf der Burg Balduinstein und wurde Schriftleiter vom Stichwort. 1983 kaufte er den Phoenixhof in Weroth (Westerwald) als Alterssitz und baute diesen zum Zentrum des Jungenbundes Phoenix um. 1988 war Alexej Stachowitsch bei der Organisation des Meißner-Lagers tätig. …

    aus: Gedenktag: Alexej Stachowitsch (axi), in: scouting 01.04.2015

    http://scouting.de/gedenktag-alexej-stachowitsch-axi/

    Gründer und bis 1958 Direktor war Alexej Stachowitsch (* 1918).

    http://de.wikipedia.org/wiki/Werkschulheim_Felbertal

    “Alexej Stachowitsch [bündisch axi] … 1951: Gründung des “Werkschulheim Felbertal” … 1974: Mitbegründung des Freien Bildungswerkes Balduinstein und damit von Burg Balduinstein; 22.05.1974 Einzug auf der Burg.”

    http://www.scout-o-wiki.de/index.php/Alexej_Stachowitsch

    kurier.at: “Ihr Bruder war Schüler an der Odenwaldschule, von der schwere Missbrauchsfälle bekannt geworden sind.” (…)

    Kardinal Christoph Schönborn:

    (…) “Er war genau zu der Zeit dort, als das geschah. Auch mit meinem älteren Bruder habe ich viel geredet. Er war im Werkschulheim Felbertal, die Entlassung des damaligen Direktors hatte dieselben Gründe.

    http://kurier.at/politik/schoenborn-muessen-vom-hohen-ross-steigen/731.290

  46. Mechel Schrouse Says:

    Zum anderen Fred Karst, der zusammen mit Ullmann

    aus: Pisaversteher (“BIS ZU 1000 OPFER”), 27.03.2015

    http://pisaversteher.com/2015/03/27/bis-zu-1000-opfer/

    Zwei der wichtigsten Täter in diesem Zusammenhang sind Bündische:

    Fred Karst, grünes Mitglied, der in und außerhalb der Partei Gruppen mit Kindern installierte, die zum Missbrauch und zur „Nachschub“-Gestaltung wichtig gewesen seien; Karst war Nerother WV.

    Peter S, der an der Grenze zu Neukölln eine Art Kinderpornostube errichtete, die zum Anwerbeumfeld dieses päderastischen Grünen Täterclusters gehört haben soll.

    herrce am 28.03.2015 – 08:13

    http://www.pfadfinder-treffpunkt.de/include.php?path=forumsthread&threadid=12296&entries=90

    Schreiben von Fred Karst, Adressat unklar, Datum unklar (wahrscheinlich 1993)

    p 227

    aus: Die Grünen und die Pädosexualität: Eine bundesdeutsche Geschichte

    von: Dr. Franz Walter, Dr. Stephan Klecha und Alexander Hensel

    https://books.google.de/books?id=B9pXBQAAQBAJ&printsec=frontcover&hl=de#v=onepage&q&f=false

  47. Frau Mechel Schrouse aus Kevelaer Says:

    Stichworte / Themen
    GRÜNE Lobby für Legalisierung von sexueller Gewalt gegen Kinder / Päderastenlobby bei den frühen GRÜNEN,
    die heutigen Berliner Landesvorsitzenden von Bündnis 90/Die Grünen, Bettina Jarasch und Daniel Wesener,
    der einstige Bundestagskandidat Dieter Ullmann,
    ein damaliger Führer der Pfadfinder: Fred Karst
    Untermerzbacher Kreis (UMK)
    Burg Balduinstein
    ::

    Deutscher Pfadfinderbund gegr. 1911
    DPB 1911

    Bundesehrengerichtsvorsitzender Fred Karst, Berlin verstorben.

    von: Ralf Lüsebrink (trouba) Kontakt: webmaster@dpb1911.de

    http://dpb1911.pfadfinder.me/about/showrubrik.php?id=2

    ::
    ::

    … Aufgrund des Strafregisters der beiden Täter und „Hinweisen auf die von ihnen außerhalb der Partei betriebenen Netzwerke wissen wir, dass durch sie viele Jungen Opfer von sexualisierter Gewalt wurden“, erklärten die Parteivorsitzenden Jarasch und Wesener: „Ob und wie viele weitere Parteimitglieder daran beteiligt waren, können wir nur mutmaßen.“ …

    Nach Informationen des Tagesspiegels beleuchtet die Untersuchung ein Missbrauchs-Netzwerk innerhalb der damaligen Alternativen Liste. Demnach gebe es mindestens drei Täter, mehrfach verurteilt wegen Missbrauchs, die damals im Berliner Verband aktiv gewesen waren. Sie gründeten eine eigene Arbeitsgemeinschaft Jung & Alt innerhalb der Partei und richteten in Kreuzberg einen Freizeitladen namens Falckenstein-Keller ein. Dort missbrauchten sie nach Zeugenaussagen zahlreiche Jungen, die sie vorher in Grundschulen angeworben hatten.

    Die Täter sind zum Teil verstorben oder sitzen mit Sicherheitsverwahrung in Haft. Ihre Namen sollen in dem Bericht genannt werden. Darunter sind Dieter Ullmann, der für die Grünen aus der Haft heraus für den Bundestag kandidierte, und Fred Karst, der die Berliner Partei- AG Jung & Alt leitete und auch führender Funktionär des Deutschen Pfadfinderbunds war und dort noch als Bundesehrengerichtsvorsitzender geführt wird.

    von: Gerd Nowakowski, Christian Füller (Grüne weisen Zahl von bis zu 1000 Missbrauchsopfern zurück) in: tagesspiegel 20.05.2015

    http://www.tagesspiegel.de/berlin/paedophiliebericht-des-berliner-landesverbandes-gruene-weisen-zahl-von-bis-zu-1000-missbrauchsopfern-zurueck/11798992.html

    ::
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    Untermerzbacher Kreis (UMK) Sprecher

    Sven Mühlen: „Seit 1991 bin ich Mitglied im Stamm Titus Brandsma, Wegberg (DPSG)“

    Gunnar Schlettig: „In Kahl am Main haben wir 2008 den unabhängigen Stamm Gíwinnan gegründet dessen Stammesführer ich bin. Davor wohnten wir in Frankfurt wo ich Mitglied im EPBG gewesen bin. Den UMK lernte ich 2003 kennen und bin seitdem dabei.“

    Thomas Büllesbach: „Heute bin ich im DPB1911 zuhause, bin aber stolz darauf, aktiver Leiter der Pfadfinder Wegberg sein zu dürfen. Den UMK kenne ich seit über 30 Jahren und setze mich für das Bündische im Pfadfindersein ein.“

    https://www.umk.me/sprecher.html

    Erklärung zu den Vorfällen auf der Burg

    Liebe Pfadfinderschwestern und -brüder,

    auf unserem letzten UMK Treffen auf der Burg Balduinstein haben wir von Euch ein Votum eingefordert und auch bekommen, dass wir uns als Sprecher damit auseinandersetzen, wie der Untermerzbacher Kreis mit den Missbrauchsfällen auf der Burg Balduinstein umgeht und wie wir Stellung nehmen.

    Wir haben klare Forderungen an die Burgverantwortlichen definiert (…)

    Wir haben mit den neuen Vorsitzenden der Burg [warum wohl nicht mit dem Burgvogt] ausführliche Telefongespräche geführt [nicht zu fassen. Man telefonierte] und werden uns auch noch einmal zu einem persönlichen Gespräch treffen. Bis jetzt war es leider nicht möglich einen freien Termin aller Beteiligten zu finden, bzw. ein vereinbarter Termin ist leider wg. Krankheit kurzfristig ausgefallen.

    In diesen bis jetzt geführten Gesprächen bekamen wir den Eindruck, dass der neue Vorstand absolut klar und unmissverständlich Stellung bezogen hat und sich ausdrücklich gegen die Geschehnisse auf der Burg stellt. Der Vorstand hat nunmehr auch die Internetpräsenz der Burg Balduinstein aktualisiert und hier finden sich die von uns genannten Forderungen umgesetzt, bzw. spiegeln deutlich auch die geführten Gespräche wider.

    Es stehen nunmehr NAMEN [genau, Fotos fehlen. Wer sind die beiden Damen, RA ja vielleicht, wie lange schon und in welcher Funktion arbeiten sie für Jugendburg Balduinstein?] auf der Hauptseite, es wird Stellung bezogen [unakzeptabel minimalistisch], es werden Konsequenzen aufgezeigt (…)

    Wir – der UMK – sind eindeutig gegen jede Art von Gewalt gegen Kinder und Jugendliche und versuchen uns immer wieder konkret mit diesem Thema zu beschäftigen um ein waches Gespür zu behalten, um Gewalt im Idealfall im Keim zu erkennen und zu verhindern.

    Jedoch trennen wir als UMK Sprecher die Geschehnisse auf der Burg von der Burg selbst.

    Wir können uns nicht vorstellen, dass aufgrund einzelner Personen, die falsch gehandelt haben, eine Jugendburg wie die Burg Balduinstein in naher Zukunft nicht mehr in dieser Form zur Verfügung steht, weil keiner mehr dorthin fährt.

    Zur Debatte stand für uns erst einmal das Treffen auf der Burg 2015 und wir hatten formuliert gerne 2016 wieder dort zu sein.

    Wir haben uns nach vielen Gesprächen, Diskussionen und Gedanken dafür entschieden, den neuen Burgvorstand, den Verein und letztendlich die Burg selbst weiterhin mit unseren Treffen dort zu unterstützen und mit dafür Sorge zu tragen, dass die Burg weiterhin existieren kann mit vielen Veränderungen und neuen Visionen.

    Jeder von uns ist weiterhin gefragt seine Meinung zu äußern, seine Bedenken zu formulieren und dabei immer zu versuchen, das gesamte Bild zu betrachten und sich nicht in Vermutungen, Hassreden und der Verbreitung von Gerüchten zu verlieren, denn damit ist den Menschen, die selbst betroffen waren, nicht geholfen.

    Wir freuen uns auf ein gemeinsames produktives und erlebnisreiches Treffen am Palmsonntagwochenende 27. bis 29 März 2015 auf der Burg Balduinstein!

    Ein herzliches Gut Pfad + Horrido

    Die Sprecher [Sven Mühlen, Gunnar Schlettig, Thomas Büllesbach]“

    https://www.umk.me/home/news.html

    ::
    ::

    [Deutscher Pfadfinderbund gegr. 1911, DPB 1911]

    Die Bundesführung des DPB gegr. 1911 setzt sich wie folgt zusammen

    Bundesvorsitzender u. Bundesfeldmeister: Ilka Büllesbach

    stellv. Bundesvorsitzender: Ralf Lüsebrink [trouba]

    Bundesgeschäftsführer: Thomas Büllesbach

    Bundesschatzmeister: Nils Bollig

    Bundesehrengerichtsvorsitzender: vakant bis zum nächsten Bundesthing

    Bundesbeauftragter und Stimmberechtigter für WFIS und UMK: Ralf Lüsebrink

    http://dpb1911.pfadfinder.me/about/showrubrik.php?id=2

  48. Machandelboom Says:

    Heih, wir lachen der Gefahren, freie wildverwegene Scharen
    ::

    Etwa zwei Jahre nach dem vermeidbaren und vermeidenswerten Untergang der Falado von Rhodos bespricht das Flensburger Tagblatt den Bericht der BSU und weist darauf hin, dass der Trägerverein auch für das Nachfolgeschiff Whydah of Bristol keine Zertifizierung nach der Sicherheitsrichtlinie für Traditionsschiffe bei der BG Verkehr beantragt hat.

    :: (Zitat)

    […] Die für die „Bündische Jugend“ fahrende rote Brigantine „Falado von Rhodos“ war in Kiel und in Schleswig beheimatet und mit ihren Pfadfinder-Mannschaften regelmäßig Gast bei maritimen Veranstaltungen in der Region. Vor zwei Jahren schaffte es der damals 45 Jahre alte Nachbau eines griechischen Küstenseglers (Kaiki) in die Schlagzeilen: Bei rauer See geriet der Zweimaster in der Nacht auf den 9. August vor Island in Seenot und sank. Die zwölfköpfige Crew, darunter sieben Kinder und Jugendliche, konnte von der Küstenwache gerettet und wohlbehalten an Land gebracht werden. […] Der Bericht der Bundesstelle für Seeunfalluntersuchung (BSU), die ihn vergangene Woche mit der Jahresstatistik 2014 veröffentlichte. Dass der Atlantiktörn nicht als Tragödie mit Todesopfern endete, sei „ausschließlich glücklichen Zufällen zu verdanken“ gewesen, heißt es dort.

    Der Bericht zeichnet auf 38 Seiten in sachlicher Schärfe das Bild eines ausgeleierten Seelenverkäufers, der sich in jener Nacht vor Island einwandfrei am falschen Ort befand. Jahrzehntelange Extrembelastung durch zu harte Seebedingungen, ein überdimensioniertes Rigg, unterdimensionierte Schiffsverbände, unfachmännische Pflege und grundlegende Konstruktionsmängel addierten sich zur Fast-Katastrophe. […] Und das hätte, ausdrücklich weist die BSU darauf hin, jederzeit auch mitten auf dem Atlantik geschehen können. Fernab von jeder rettenden Küstenwache. „Das Schiff war zum Unfallzeitpunkt nicht mehr seetüchtig“, stellt die BSU fest. […]

    Ein Unglück mit mehrfacher Ansage. Schon 1999 hatte ein vom Verein bestellter Gutachter dringend empfohlen, ein Auslaufverbot bei bestimmten Windstärken zu verhängen, das Fahrtgebiet zu beschränken und das Schiff „mit größter Vorsicht“ zu segeln. Der Konstrukteur selber wunderte sich, dass aufgrund der Bauweise (nach Augenmaß ohne Aufsicht einer Klassifizierungsgesellschaft) das Boot überhaupt so lange gehalten hatte. Und auch kurz vor Antritt der letzten (von sechs) Atlantik-Überquerungen gab es eine deutliche, aber vergebliche Warnung. Nach einer Begutachtung durch die Kappelner Yacht- und Bootswerft Stapelfeld wurde dem späteren Unglücks-Skipper und Vereinsvorsitzenden [vgl. Quelle unten: Geschäftsadresse: balo, A. Hommel […] Axel Hommel (Vorsitzender)] schriftlich mitgeteilt: „Die Konstruktion sowie deren Zustand ist, vor allem in Hinblick auf geplante Reisen, erschreckend. Das Schiff ist zurzeit absolut nicht seetauglich!“

    Nach dem Unglück sprachen aufgebrachte Pfadfinder-Eltern von einer Fahrt „sehenden Auges in den Untergang“, die Vereinsführung bemühte sich, die Havarie herunterzuspielen. […]

    Der Skipper in der Unglücksnacht auf dem Nordatlantik gilt zwar als erfahrener Segler, verfügte laut Untersuchungsbericht aber nur über den Sportküstenschifferschein (Höchstabstand zur nächsten Küste 12 Seemeilen) und wurde assistiert von zwei Inhabern des Sportbootführerscheins See. […]

    Der Verein Falado von Rhodos hat in diesem Jahr ein anderes Schiff in Fahrt gebracht, mit dem die Pfadfinder wieder „den Ozean unsicher machen“ können, wie es in der Eigenwerbung launig heißt. Die „Whydah of Bristol“ (Heiligenhafen) ist mit jugendlicher Pfadfinder-Crew aktuell im schwedischen Schärengarten unterwegs. Einen Antrag auf Zertifizierung der „Whydah“ nach der Sicherheitsrichtlinie der Traditionsschiffe, so die BG Verkehr auf Nachfrage, hat der Verein übrigens nicht gestellt.

    aus: Falado von Rhodos: Pfadfinder-Brigantine entging nur knapp einer Tragödie, in: Flensburger Tageblatt, 05.08.2015

    http://www.shz.de/lokales/flensburger-tageblatt/falado-von-rhodos-pfadfinder-brigantine-entging-nur-knapp-einer-tragoedie-id10381411.html

    ::

    Geschäftsadresse: balo, A. Hommel […] Axel Hommel (Vorsitzender). So. Und der Skipper hat natürlich immer noch nicht gewusst, wie der Zustand des Fahrzeugs wirklich war. (Auch wenn der BSU-Bericht formuliert: „Dem Schiffsführer war der Zustand des Schiffes bekannt.“ – Seite 33)

    https://www.segeln-forum.de/board1-rund-ums-segeln/board4-seemannschaft/52292-untersuchungsbericht-zu-gesunkenem-traditionsschiff/index3.html

    ::

    Am 9. August 2013 sank die Falado wenige Seemeilen vor der Westküste Islands. Wir waren erschüttert und traurig, denn: „Sie ist mehr als ein fahrbarer Untersatz, der uns von Ort zu Ort trug. Sie ist ein Wesen, das mit der Zeit eine Seele bekam“.

    Seit diesem Jahr (2015) fährt nun die Whydah of Bristol in ihrem Kielwasser, so dass das selbstbestimmte Jugendsegeln weiter gehen kann. Die Whydah ist ein im Jahr 2000 in England erbauter Gaffelschoner mit Stahlrumpf, Holzdeck und zwei Holzmasten. Sie ist ein Schiff, das – selbst im Hafen liegend – die Sehnsucht nach Wind und Wellen weckt.

    Brigantine Falado von Rhodos gem. e.V., Vorstand: Axel Hommel (Vorsitzender), Andreas Burgdorf, Daniel Pumpe, Stefan Engel

    http://www.falado.de/impressum.html

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