Stoppt die Scharia an der Uni Münster

انتقاد الإسلام

al-Intiqād al-Islāmī

Criticism of Islam

Islamkritik

Zwei Kommentare an Free Minds

Wir befinden uns im Jahre 2012 n. Chr. Ganz Münster ist von den Schariafreunden besetzt… Ganz Münster? Nein! Ein von unbeugsamen Islamkritikerinnen bevölkerter Verein hört nicht auf, dem Eindringling Widerstand zu leisten. Und das Leben ist nicht leicht für die Islamlobby …

Selin Yesil: Wenn Opfer in Wirklichkeit keine Opfer sind …

… und Kulturrelativisten stillschweigend froh sind über jeden Ehrenmörder, der für das Dogma des Kulturrelativismus kämpft.

Posted on 20. Dezember 2012 by Free Minds

Was ist Kulturrelativismus? Kulturrelativismus ist eine geistes- und gesellschaftstheoretische Pervertierung, die alle Kulturen und Lebensformen ganz wertefrei auf eine gleichwertige Stufe stellt. Das macht er unverhohlen, obwohl er weiß, was er damit anrichtet. …

Als Kommentar dazu:

Edward von Roy says:

23. Dezember 2012 at 00:43

Ein erfrischend geschriebener, völlig überzeugender und für die wünschenswerte gelingende Integration aller Menschen in den säkularen Rechtsstaat wichtiger Text von Selin Yesil. Vielen Dank.

Der Kulturrelativismus verführt zu einer Fortsetzung alten rassistischen Denkens: die auf Dauer weggestoßenen “Exoten, Fremden” darf man dann bewundern oder verachten, in jedem Fall aber seien sie sozusagen “von Natur aus” oder jedenfalls im kostbaren “Wesen” ganz anders als man selbst. Leider gibt es damit auch außerhalb der Kreise der Schariafreunde Lobbygruppen, denen die Aufspaltung der Menschheit bzw. Stadtbevölkerung in “kulturkreisbedingte Sorten” am Herzen liegt. Das wäre nichts anderes als die Rückkehr der Stämme – im Zeitalter der Globalisierung.

Wer die in Deutschland lebenden Muslime zur “Sorte Mensch” erklärt, denen die ganze Last eigenen Denkens und grundgesetzkonformen sowie kulturell modernen Empfindens und Verhaltens zu tragen nicht zumutbar sei, wird, ob korantreu oder atheistisch, kalifatsbewegt oder spaßkulturell, daran mitarbeiten, die angeblichen “Schariapflichtigen” mehr und mehr in eine Art von Apartheid einzumauern und, auf Dauer, mit einem Sondergesetz nach dem anderen eine Rechtsverschiedenheit durchzusetzen. Das gilt es zu verhindern, so, wie Maryam Namazie es fordert:

“One Law For All.”

http://www.onelawforall.org.uk/new-report-sharia-law-in-britain-a-threat-to-one-law-for-all-and-equal-rights/

http://www.onelawforall.org.uk/open-letter-to-aclu-on-its-support-for-sharia-law/

In seiner DECLARATION OF EUROPEAN MUSLIMS hat das hochrangige Mitglied im muslimbrudernahen European Council for Fatwa and Research (ECFR), Bosniens Großmufti Mustafa Cerić, den Kurs auf die Rechtsspaltung offen eingeräumt:

“opening the way for the Muslim law to be recognized in matters of personal status such as the Family Law”.

http://blog.zeit.de/joerglau/2006/12/01/erklarung-der-europaischen-muslime_62

Die Bürger – alle, auch die Kinder muslimischer Eltern oder Großeltern – können erwarten, dass sich ein Zentrum für Islamische Theologie von den systematisch frauenfeindlichen und alle Nichtmuslime diskriminierenden Normen von Koran und Hadith sowie schariabasiertem Fiqh distanziert.

Scharia und universelle Menschenrechte gehen nicht gleichzeitig. Auf den grundrechtswidrigen Charakter von Scharia bzw. islamischer Jurisprudenz (Fiqh) weist Mouhanad Khorchide aber nicht hin, sondern orakelt sentimental: “Was ist mit der Liebe zu Gott, die sich in der Liebe zu seiner Schöpfung ausdrückt?”

http://www.cicero.de/berliner-republik/islam-heisst-liebe-und-nicht-scharia/52143?seite=2

Necla Kelek benannte das Problem genau:

“Ja , ich halte den Versuch, die religiöse Rechtleitung und die Vorschriften für den Alltag durch Tradition und Gesetz zu bestimmen, ich halte die Scharia für überholt.”

http://m.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/integration/kritik-der-islamkritik-ihr-habt-mit-hass-gekocht-16687.html

Eine Religion, welche mit dem wortwörtlich verstandenen Koran oder dem im Jahre 1111 verstorbenen Imam al-Ghazali allen Ernstes die Angst vor dem Höllenfeuer weckt, ist in einer bleibend freiheitlichen Demokratie nicht in Wissenschaftsbetrieb und Schulalltag integrierbar.

Immer noch ruft keiner der ‚Ulamā oder Ayatollahs dazu auf, als Frau den Hidschab doch gerne mal ein paar Tage in der Woche abzulegen oder als Lehrer für Islamischen Religionsunterricht die im Koran so ausführlich beschriebene Hölle den Kindern bitte nur noch als Symbol zu erklären. Vielmehr bauen die deutschen Standorte für Islamische Theologie ihre Kontakte zu Darul ‘Uloom und al-Azhar auf, Fabriken der Gegenmoderne (die den Islam keineswegs falsch verstanden haben).

Die einer (angeblich von Allah geschaffenen) Scharia entsprungenen, frauenfeindlichen und kulturrassistischen islamischen Wohlverhaltenspflichten sowie das gesamte Islamische Recht sind jenseitszentriert, auf Abwehr des Teufels und gesichertes Seelenheil bedacht, wie Tilman Nagel in seiner Rezension zum islamverharmlosenden Buch von Mathias Rohe verdeutlicht:

“Diese sogenannten «fünf Bewertungen» meinen Lohn oder Strafe sowohl im Diesseits als auch im Jenseits. Im Koran werden diesseitige und jenseitige Bestrafungen eines Fehlverhaltens noch als ein einziger Sachverhalt verstanden; Mohammed urteilt und vollstreckt unter unmittelbarer Anleitung durch Allah.”

http://www.nzz.ch/aktuell/feuilleton/buchrezensionen/lohn-und-strafe-im-diesseits-und-im-jenseits-1.3981865

Mit solidarischen Grüßen an Free Minds

Edward von Roy

am 23.12.2012

http://freeminds.blogsport.eu/2012/12/20/selin-yesil-wenn-opfer-in-wahrheit-keine-opfer-sind/

Selin Yesil / Ayse Duygu: Wie Islamophobie wirksam bekämpft werden kann

Posted on 23. Dezember 2012 by Free Minds

An die Politiker und Öffentlichkeit und im Namen von allen unterdrückten und fremdbestimmten Frauen und Mädchen, deren Existenz gerne verleugnet und / oder negiert wird.

Ein bescheidener Weckruf im Namen von Free Minds

Wir fühlen uns der Aufklärung und den allgemeinen Menschenrechtserklärungen verpflichtet! Wir sind besorgt wie alle freiheitsliebenden Menschen, die sich dem kulturellen Erbe der Aufklärung irgendwie verbunden fühlen. …

Als Kommentar dazu:

Edward von Roy says:

23. Dezember 2012 at 19:11

Ein geistreicher und spannender Text von Selin Yesil und Ayse Duygu, der es verdient, viele Leser zu finden.

Seit Jahrhunderten halten die (auch im Katholizismus durchweg männlichen) Himmelswächter das Volk abhängig und im Glauben, ohne die den Alltag komplett reglementierenden Eliten der Muftis und Imame würde der Gnadenstand mit dem Schöpfer zerreißen und würden die Satane die Menschen verführen und letztlich vernichten. Man kann nur hoffen, dass es irgendwann und möglichst bald auch in Ägypten, Pakistan, im Iran oder auf der Arabischen Halbinsel eine Bevölkerungsmehrheit gibt, die keine Fatwa mehr in Höllenangst konsumiert und nicht alles glaubt, was aus Ghom, Darul-’Uloom oder al-Azhar stammt.

Wer am Sinn der Scharia zweifelt, dem mangele es an Verstand, wie der islamische Gelehrte Abu Hamid al-Ghazali in Mīzān al-’Amal (Waage-Skala des Handelns, Criterion of Action) dem Gottsucher nahe legt:

„Die wirkliche Vernunft gestattet es, den Pfad der Glückseligkeit (the path of felicity) vom Pfad der Verdammnis zu unterscheiden.“

„Moralisch gute Gesinnung zielt darauf, jede schlechte Angewohnheit zu entfernen, wie das islamische Gesetz der Scharia gründlich aufzeigt. … Gute Gesinnung lässt einen die schlechte Gewohnheit so verabscheuen wie Schmutz.“

Gelingendes Leben ohne erfüllten Schariagehorsam wird in einem an al-Ghazali orientierten Islam unmöglich sein, den ein Handeln, was die Banden des Islamischen Rechts übersteigt, ist pflichtgemäß als dreckig und Ekel erregend zu empfinden. Ein an al-Ghazali orientierter Religionsunterricht wird die so “zu muslimisierenden” Kinder und Jugendlichen von der freiheitlich demokratischen Grundordnung mehr und mehr entfremden, Imam al-Ghazali:

„Solange die Ausübung der islamischen Pflichten mit Kummer oder Widerwillen verknüpft bleibt, zeigt sich ein Charaktermangel, der den Weg zum Glück verhindert.“

Ein anderer Islam als derjenige von Scharia und Fiqh ist derzeit zwar mit sympathischen Einzelpersönlichkeiten anzutreffen, jedoch leider noch nicht organisierbar. Alle deutschen Islamverbände befolgen die kulturell vormoderne (und damit heute revolutionär gegenmoderne) Scharia.

Wunderbare Dinge sollen nun von den in der BRD neu geschaffenen universitären Islamischen Studien ausgehen, eine neue Islamische Theologie gar, die nicht länger mit den Standards der Allgemeinen Menschenrechte (AEMR) kollidiert. Welche Gelehrten (‚Ulamā, Sg. ‚Ālim) den korangemäß (islamgemäß) auf die Scharia zu verpflichtenden Muslimen künftig die Rechtsgutachten (Fatwen) ausstellen sollen, ist unbeantwortet geblieben.

Doch hoffentlich nicht diejenigen des, Scheich Yusuf al-Qaradawi nahe stehenden, European Council for Fatwa and Research (ECFR)? Oder will man von Münster & Osnabrück aus dazu aufrufen, im Sinne eines selbst bestimmten Lebens jeden Fatwa-Konsum einzustellen?

Haben sich Bülent Ucar („für eine authentische Entwicklung des Islams in Deutschland und Europa“) oder Mouhanad Khorchide („Dafür ist eine Zusammenarbeit mit den islamischen Religionsgemeinschaften geboten“) jemals vom ECFR distanziert, wollen und werden sie eine Theologie erschaffen (was doktrinär nur Allah kann) und vermarkten können, die verlässlich gegen die mehr als unterschwellige Misogynie und Gewaltbereitschaft der Funktionäre von Muslimbruderschaft oder muslimbrudernahem ECFR anredet und anerzieht?

Auch aus der Deutschen Islamkonferenz hören wir jetzt, dass die Scharia den Banden der Grundrechte eingepasst werden soll oder überhaupt irgendwie kein Problem ist. Dieses Streben erinnert an die beiden Konzepte von Euro-Islam erinnern, die a) Bassam Tibi säkular und nachhaltig rechtsstaatlich und b) Tariq Ramadan allahzentrisch und schleichend islamrevolutionär entworfen haben.

Tibi forderte vom europäischen Muslim den Verzicht auf installierte Islamische Justiz (Fiqh) und die Abkehr vom Islamischen Recht, damit die universellen Menschenrechte keinen Schaden nehmen:

„Im Euro-Islam gibt es keine Scharia und kein Dschihad. Viele Muslime sagen, ohne Scharia und ohne Dschihad gibt es kein Islam. Wenn sie ehrlich sind und informiert sind, was Scharia und Dschihad bedeuten, dann können sie leicht zum Ergebnis kommen: Scharia und Dschihad sind nicht verfassungskonform. Das heißt: Wenn ich an den Islam glauben will und will an Scharia und Dschihad festhalten, dann kann ich nicht auf dem Boden des Grundgesetz stehen.“ (aus: Der europäische Islam. Michael Hollenbach, dradio 25.07.2009)

Ramadan will den beibehaltenen islamischen Pflichtenkanon, das Strafrecht eingeschlossen, einer elitär betriebenen Debattenkultur unterziehen, das Ergebnis sei dann – Wunder über Wunder! – demokratiefähig:

„Meine Position ist, dass wir anfangen müssen, darüber zu diskutieren. Ich glaube nicht, dass die Umstände, diese Strafen wieder einzuführen, zurückkommen werden. Aber ich will mit den islamischen Gelehrten in eine kritische Diskussion treten, … indem ich die Idee vorantreibe, die Strafen zu suspendieren und den Dialog darüber zu eröffnen, was wir wollen. Ich weiß nur eines: Es ist unmöglich, sie anzuwenden, deshalb müssen wir es beenden im Namen des Islams.“

Die Religion des Islam scheint der gefährlich einflussreiche Genfer Islamsprecher dabei als parallele Staatlichkeit zu begreifen, die sich zwischen Regierung und „Islambürger“ schiebt und alles Nichtislamische auf die jeweiligen Ergebnisse der Beratschlagung („Diskussion“) warten lassen darf. Zu einem unzweifelhaften Vorrang der AEMR gegenüber den Religionsgesetzen schweigt Ramadan. Auch zum Verzicht auf den Hidschab (Schleier, islamisches Kopftuch) oder für die Möglichkeit der Islamapostasie macht sich der Sohn von Muslimbruder Said Ramadan und Enkel von Hasan al-Banna, dem Gründer der Muslim Brotherhood, nicht gerade stark.

Das angeblich unbedingt und sofort in den Hochschulbetrieb zu integrierende „islamische Wissen“ ist aus Sicht der ‚Ulamā das, was die Seele vor der ewigen Verdammnis rettet. Reinhard Schulze gibt sich optimistischer und redet von Islamischer Theologie:

„Islamisches Wissen soll durch einen akademischen Diskurs nicht nur verwaltet, sondern bearbeitet und weiterentwickelt werden. … Die Aufgabe, vor der wir heute stehen, ist die Integration der islamischen Selbstauslegung in das akademische Feld deutscher Universitäten.“ (aus: „Was ist Islamische Theologie?“ Reinhard Schulze, Köln 13.07.2010)

Wer sieht Anlass zur Hoffnung, dass die an den deutschen Fakultäten für Islamische Theologe im Aufbau befindliche Imamausbildung und Ausbildung der Lehrer für einen Islamischen Religionsunterricht näher am Konzept des Göttinger Politikwissenschaftlers steht und weiter entfernt vom gleichnamigen Entwurf des Genfer Islamisten? Was Bülent Ucar (ebenfalls bei dradio) zu den Möglichkeiten der Theologiefortschreibung sagt, mag Spannung verbreiten, ist aber kein vorbehaltloses Bekenntnis zur Universalität der Menschenrechte:

„Es kann aber auch sein aufgrund der pluralistischen Gesellschaft hier im Westen, dass sich so etwas wie ein liberaler Islam entwickelt.“

Wer als professioneller Islamverharmloser von Münster oder Osnabrück aus Abu Hamid al-Ghazali als Beispiel träumerischer Mystik ausgeben will, lese beim illusionslosen Murad Wilfried Hofmann (1981) in dessen Tagebuch:

„Andernfalls müssten sie wissen, dass Islam selbst von Mystikern nie nur als eine Sache des Herzens verstanden werden darf, sondern notwendig die Unterwerfung unter das Gesetz, die Schari’a, impliziert.“

Hofmann argumentiert völlig im Einklang mit al-Ġazālī, der den Trance-Techniken verzückter Gotteserfahrung gewisser Sufi-Gemeinschaften jeden Selbstzweck abspricht. Nicht Entrückung sichert das Heil, sondern soziopolitischer Gehorsam:

„Die Menschen schlafen, und erst wenn sie sterben, erwachen sie (people are asleep, and when they die they wake up). … Die Liebe zum Diesseits ist die Ursache aller Sünde, das Diesseits ein Ackerfeld für das Leben danach.“

„Voller Treue und Eifer soll der einfache Muslim die Gelehrten nachahmen, die Erben der Propheten. Die Gelehrten sollen die Gottesfreunde, Propheten und Engel bis zur Auslöschung aller menschlichen Eigenschaften imitieren, damit sie im Paradies zu menschengestaltigen Engeln verwandelt werden.“

Nur dem schariatisch korrekt Handelnden gelinge es in seinem Leben, die (das Seelenheil gefährdenden) Extreme zu vermeiden. Glauben heißt gehorchen! Das ist die Botschaft eines ernsthaft an al-Ghazali ausgerichteten Islamischen Religionsunterrichts (IRU), der leider von Wissenschaft und freiheitlicher Demokratie weg erzieht.

Zur Ausbreitung der islamischen Seinsweise darf gelogen werden, stellt al-Ghazali fest: “Know that a lie is not wrong by itself, but only because of the evil conclusions to which it leads the hearer, making him believe something that it is not really the case. Ignorance sometimes is an advantage, and if a lie causes this kind of ignorance, it may be allowed. It is sometimes a duty to lie.” (zitiert nach The Arab Mind Considered, by John Laffin, Page 91, 2nd Para.)

Wer die Islamische Ordnung (Niẓām al-Islāmī) aufbaut und seine Familienangehörigen und Nachbarn mit der Grundlage jeder Hisba-Tätigkeit, mit dem Das Rechte gebieten und das Verwerfliche verbieten (Koran 3:110 usw.) zum „religiös richtigen Tun“ zwingt, sei gerade nicht gleichsam zu heiß oder zu kalt, sondern human und gemäßigt, habe sozusagen Körperwärme, wie Tugendtyrann al-Ghazali, die griechischen Philosophen zweckentfremdend, anordnet:

„Vollkommene Tugend ergibt sich dem Gottesfürchtigen ganz von selbst, die Wahrheit ist für ihn jederzeit und mühelos ersichtlich.“

„Ziel ist die Wohlausgewogenheit, das mittlere Maß, denn Übermaß wie Mangel sind meidenswert. Wir Menschen wünschen wohltemperiertes Wasser, nicht zu heiß und nicht zu kalt.“

Um die Frauenfrage war der vor 900 Jahren verstorbene Imam besonders bemüht, wie man im Al-Ḥyā ‘Ulūm ad-Dīn (Die Wiederbelebung der religiösen Wissenschaften) erfährt:

„Sie muss im Hof bleiben und sich um die Wäsche kümmern. Sie darf nicht allzu oft ausgehen, muss einfältig und gutmütig sein, darf keinen allzu geselligen Umgang mit den Nachbarn haben und sie nicht öfter besuchen, als es absolut unverzichtbar ist. Sie muss sich sehr um ihren Ehemann kümmern und ihn respektvoll behandeln. Ohne seine Einwilligung darf sie das Haus nicht verlassen.“

(Quelle: eigene Übersetzung nach: « Elle doit rester au foyer et filer la laine. Elle ne doit pas sortir trop souvent. Elle doit être ignorante, ne doit pas être sociable avec ses voisins et ne doit leur rendre visite que si c’est absolument nécessaire. Elle doit prendre soin de son mari et doit lui témoigner du respect, en sa présence comme en son absence. Elle doit essayer de le satisfaire en toutes choses. Elle ne doit pas essayer de le tromper, ni de lui extorquer de l’argent. Elle ne doit pas quitter sa maison sans la permission de son mari.»

(aus: Revivification des sciences de la religion, cité par Ghassan Ascha, Du statut inférieur de la femme en Islam, l’Harmattan, Paris 1987, p. 41)

Wer Islamische Theologie studiert, sollte sich die Kommilitonen im Hörsaal ansehen: ob zur Stunde etwa Exemplare der Spezies Frau unter ihnen anwesend sind, die gegen al-Ghazalis Vorgabe verstoßen und ohne Erlaubnis des Ehegatten gekommen sind? Wer das jetzt nur lustig findet, weiß nicht, was Islamisches Recht und Deutschlands Ehrenmorde miteinander zu tun haben. Unattraktiv muss die Tugendhafte wirken, anonym wie ein Zombie durch Nebengassen huschen:

„Dabei hat sie [beim Ausgehen, beim Verlassen des Hauses] abgetragene Kleidung anzulegen und sich nur auf unbelebten Straßen zu bewegen. Die öffentlichen Märkte muss sie meiden und sicherstellen, dass niemand sie an ihrer Stimme erkennt. Sie darf sich nicht an einen Freund ihres Ehemannes wenden, selbst wenn sie seine Hilfe gerade nötig hätte.“

(Elle devra revêtir de vieux vêtements et emprunter des rues désertes. Elle devra éviter les marchés publics et s’assurer que nul ne puisse identifier sa voix et la reconnaître. Elle ne doit pas adresser la parole à un ami de son mari, même si elle a besoin de son assistance)

Was al-Ghazali zur Frau im Islam predigt, ist kein „Islamismus“, sondern echter alter Islam.

Münster und Osnabrück sind ein Symbol – für religiös begründete Rechtsspaltung, denn auch der Westfälische Friede (1648) gelang nur im Namen des cuius regio, eius religio, im damaligen Deutsch: Wes der Fürst, des der Glaub’.

Cuius regio eius religio ist ein Modell, dass auf keinen Fall auf Deutschlands Zukunft übertragen werden darf, auch nicht im Namen und beim Beschwören eines “friedlichen Zusammenlebens der Religionen und Kulturen”, es sei denn, man meint mit “friedlichem Zusammenleben” das (hoffentlich verhinderbare) abgeschottete Nebeneinander-her-Leben der beiden, dem osmanischen millet-System dann ziemlich genau entsprechenden Religionsvölker oder Glaubensnationen der Deutschlandchristen und Deutschlandmuslime.

Verzuiling (“Versäulung”, Abraham Kuyper) – notfalls könnten die Freidenker oder Atheisten (schariatisch Harbis) ebenfalls eine millet (arab. milla; vgl. ndl. zuil, “Säule”) bilden. Dann würde sich die “religionsfreiheitliche” deutsche Dhimma dem belgisch-niederländischen Konzept der Versäulung (verzuiling) entsprechend aufbauen, bei dem über zwei Weltkriege hinweg Partei, Gewerkschaft, Krankenhaus und Sportverein konfessionell getrennt gelebt wurden und Befriedung (verhindertes Zerfallen des entpolitisierten Staates) nur durch die “überdachende” Zusammenarbeit der Säuleneliten geschah, was sich selbstverständlich klandestin ereignete (im Hinterzimmer).

Ob in Jakarta oder Brüssel, Kairo oder Berlin: die islamische Bewegung will überall auf der Welt legalisiertes Schariagesetz, koranbasierte Paragraphen, zunächst im Ehe- bzw. Familienrecht und dann im Erbrecht (Koran: halbes Erbe für die Schwester im Vergleich zu ihrem Bruder).

Diese Rechtsspaltung ist geradezu darauf angewiesen, den Bürger (frz: citoyen, citoyenne) durch den Religionsangehörigen zu ersetzen, und dazu wiederum muss eine Theologisierung der Politik stattfinden, die gerne an dem in Landesverfassungen und Landesschulgesetzen leider noch vorhandenen Begriff der Gottesfurcht anknüpft.

Wer seine Chancen auf Karriereerfolg im Wissenschafts- oder Politikbetrieb verbessern will, verehre die Eliten der Religionslobby erregt, umgekehrt gesagt: wer den Islam laut kritisiert, dem gebühre “Entehrung” und “in Ungnade zu fallen”, dem drohe das gesellschaftliche und berufliche Aus. Kann man bereits von einer neuen Ehrkultur sprechen?

Deutsche Islamverherrlicher beginnen die Muftis und Scheiche zu umschwärmen und an ihre Universitäten einzuladen (Mustafa Cerić bei der Einweihung des Zentrums für Islamische Theologie an der Universität Tübingen am 16. Januar 2012). Dieses neofeudale System der Günstlinge und Hofschranzen ist auf islampolitische Schönfärber wie Abdullahi an-Na’im angewiesen, die von der “flexiblen Scharia” raunen und die unbedingte emotionale und juristische Herabstufung der Frau in Koran und Sunna mit allerlei rhetorischen Tricks leugnen.

Hochschulrektoren und Schulbuchverlage wittern ein Millionengeschäft und bitten Bildungsminister und Schariafreunde um Standort-Ansiedlung bzw. Druck-Auftrag. Wo die Bundesregierung weitere Hunderte von Panzern nach Saudi-Arabien und in die Vereinigten Arabischen Emirate liefern will, möchte sie ebenfalls nicht schlecht über die Scharia reden, wird gegenmodernen Propagandazentren wie dem geplanten ZIE-M selbstverständlich nicht im Wege stehen und hält Islamkritik für “wenig hilfreich” und den Islam für eine “im Kern friedliche Religion”.

Sozusagen zur Entsühnung gibt man dann und wann “liberalen Muslimen” wie Lamya Kaddor (“Die Aufklärung ist für den Islam nicht übertragbar”) eine Bühne, Vertretern einer den Bereich des Erlaubten restlos abdeckenden Pseudo-Islamkritik. Journalistische Fundamentalismusverharmloser wie Patrick Bahners oder Jörg Lau beanspruchen und bekommen die Lufthoheit zum Thema islamische Berichterstattung.

Einen innermuslimischen Sündenbock hat man im Dialogbetrieb ebenfalls parat, den so genannten Salafismus (der Koran und Hadith nur wortgetreu lebt, der die islamischen Grundlagentexte wirklich ernst nimmt). Zu den politreligiösen und zugleich echtislamischen Konzepten adil düzen (Tugendsystem; Erbakan), Nizam Islami (Islamsystem; Maududi) oder hakimiyyat Allah (göttliche Souveränität; Qutb) sagen Presse und Regierung nichts, damit der “Dialog” ungestört weiter gehen kann.

Auch durch beide Großkirchen und die vier großen Parteien wird die zum Erhalt der freiheitlichen Demokratie notwendige echte Islamkritik in den Bereich des Schmuddeligen und Verachenswerten geschoben.

Doch allen Einschüchterungsversuchen von Schariabewegung, Kirchenpolitik und Kapital zum Trotz sind Gleichheitsfeminismus, Aufklärungshumanismus und Menschenrechtsuniversalismus nicht kleinzukriegen. Erste kleine Bewegungen wie Free Minds aus Münster überzeugen mehr und mehr Menschen und geben ihnen Hoffnung.

Mit solidarischen Grüßen an Free Minds

Edward von Roy

am 23.12.2012

http://freeminds.blogsport.eu/2012/12/23/selin-yesil-ayse-duygu-wie-islamophobie-wirksam-bekampft-werden-kann/comment-page-1/#comment-788

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2 Antworten to “Stoppt die Scharia an der Uni Münster”

  1. Jacques Auvergne Says:

    ::

    Wer die Scharia in Frage stellt, hat mit Drohungen zu rechnen.
    You can expect threats if you discuss Sharia.
    Maryam Namazie

    http://freethoughtblogs.com/maryamnamazie/2012/01/17/you-can-expect-threats-if-you-discuss-sharia/

    17 June 2010, New Report by One Law for All
    “Sharia Law in Britain: A Threat to One Law for All and Equal Rights”

    http://www.onelawforall.org.uk/new-report-sharia-law-in-britain-a-threat-to-one-law-for-all-and-equal-rights/

    In Europa, wo die Scharia noch gilt
    Von Michael Kreutz

    Arrangierte Ehen, ohne dass die Brautleute sich vorher zu Gesicht bekamen; zwölfjährige Kinder, die zwangsweise verheiratet werden; Frauen, die nicht wissen, dass sie ein Recht auf Scheidung haben und die im Falle einer Scheidung das Sorgerecht an ihren geschiedenen Mann verlieren – allesamt Phänomene, die dort auftreten, wo die Scharia herrscht. Es gibt sie darum auch überall dort, wo muslimische Minderheiten sind. Also auch in Europa. Aber allein Griechenland zwingt als einziges Land der EU seine autochthonen muslimischen Bürger dazu, die Scharia zu praktizieren – ob sie es wollen oder nicht. Darauf weist ein Artikel in der griechischen Zeitung »Ta Néa« hin.

    Als die zwölfjährige Samiha aus dem thrakischen Komotiní vergangenen März mit einem Glaubensgenossen verheiratet wurde, der in Deutschland lebt, zeigte sich wieder einmal die Unvereinbarkeit des Alltags griechischer Muslime mit der europäischen Gesetzgebung, die die Heirat Minderjähriger verbietet. Samiha zog danach zu ihrem Mann nach Deutschland. Der deutsche Grenzbeamte, der ihre Papiere kontrollierte, wollte nicht glauben, dass ein zwölfjähriges Mädchen verheiratet sein könnte. Als der Fall in der internationalen Presse Schlagzeilen machte, stand Griechenland am Pranger.

    http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2005/106/europa-scharia/

    Land zwischen Europa und Asien
    Von Dimitrios Kisoudis

    Der Vertrag von Sèvres entsprach mit seiner Rede von den „Turkish nationals“ dem Prinzip des Völkerbundes eher als der spätere Vertrag von Lausanne mit seiner religiösen Semantik. Dass die muslimische Minderheit ihre Angelegenheiten in Griechenland aufgrund der Scharia regeln solle, stand aber in keinem der beiden Verträge geschrieben.

    Die rechtliche Grundlage der Scharia in Westthrakien besteht vielmehr in einem Mosaik völkerrechtlicher Dokumente und ihrer Ausführungsgesetze.

    http://www.eurasischesmagazin.de/artikel/Land-zwischen-Europa-und-Asien/20100316

    Zwölfjährige bekam in Zwangsehe ein Baby
    Von BARBARA KIRCHNER

    Vor zwei Jahren tauchte der erste Fall auf: Es ging um eine Elfjährige, die hier mit ihrem 22-jährigen Ehemann lebte. Das Paar meldete sich sogar mit Heiratsurkunde an. Am Mitwoch sollte sich der Grieche Hassan N. (damals 20, heute 22) vor Gericht verantworten, weil er eine 12-Jährige geschwängert hatte.

    Doch Hassan N. drückte sich. Auch seine „Gattin“ (heute 14) erschien nicht zum Termin. Sie lebt inzwischen mit ihrer Tochter (1) in Griechenland bei ihrem Großvater.

    An der griechischen Grenze zur Türkei werden Minderjährige (ein altes Gesetz erlaubt dies) mit Zustimmung der Eltern verheiratet. Die Zwangsehen sind zwar selten. Da sie aber Griechenland als EU-Mitglied absegnet, sind sie auch in Deutschland gültig.

    http://www.express.de/duesseldorf/unglaublicher-fall-zwoelfjaehrige-bekam-in-zwangsehe-ein-baby,2858,705568.html

    It’s an injustice to NOT marry girls aged 10, says Saudi cleric

    Ten-year-old girls are ready for marriage, according to Saudi Arabia’s most senior cleric.

    Sheikh Abdul-Aziz Al Sheikh, the country’s grand mufti, told Al Hayat newspaper that those saying ten or 12-year-old girls are too young to marry are being ‘unfair’ to them. …

    ‚We hear a lot about the marriage of underage girls in the media, and we should know that Islamic law has not brought injustice to women.‘

    http://www.dailymail.co.uk/news/article-1115624/Its-injustice-NOT-marry-girls-aged-10-says-Saudi-cleric.html

    „Wir sollten wissen, dass der Islam den Frauen keine Ungerechtigkeit gebracht hat!“ – Scheich Abdul-Aziz Al asch-Schaich (Sheikh Abdul-Aziz Al Sheikh) kennt seine Religion, will die schwangere Kindbraut und lehrt keinen „Islamismus“, sondern echten alten Islam.

    ::

  2. Cees van der Duin Says:

    Zu finden bei Free Minds

    http://freeminds.blogsport.eu/2013/01/02/iley-de-von-gero-ambrosius/

    Dort aus dem Kommentarbereich vom heutigen Tage:

    @mathieu

    Ja, zumal das Wort liberal bereits durch Scharialobbyisten im Sinne eines Etikettenschwindels zweckentfremdet wird.

    Vielleicht hätte der von mir für seinen islamkritischen Mut bewunderte Gero Ambrosius bzw. hätte iley.de statt liberale Muslime aufklärungshumanistische Muslime sagen sollen, oder säkulare Muslime?

    Der Text Aufklärung leisten und die Menschenrechte achten nennt das „Es sollten jene liberalen Muslime unterstützt werden“ sozusagen im Untertitel bzw. in der Textbeschreibung; der Autor hat es vielleicht so gar nicht eingereicht. Der zweite Text aber, Der Einfluss des Islam an der Uni Münster, nennt liberale Muslime explizit:

    „Islamische Strömungen wie die Aleviten oder die Ahmadiyyas sind zudem ebenso wenig wie liberale islamische Vereine im KRM vertreten“ und „Von liberalen Muslimen wird kritisiert, dass der KRM ein nicht repräsentativer Verband konservativer bis teilweise islamistischer Vereine sei“.

    Hier hätte sich Gero Ambrosius unbedingt vom demokratiegefährdenden Liberal-Islamischen Bund (LIB) distanzieren müssen, der nach meiner Einschätzung kalkulierte Pseudo-Islamkritik betreibt, Schmeichelei, Augenrollen und Geschnatter, mit dem Ziel der Legalisierung von immer noch mehr Scharia sowie der monopolartigen Lufthoheit über jede künftig gestattete „Islamkritik“.

    Lamya Kaddor ist Vorsitzende dieses Liberal-Islamischen Bunds; LIB-Gründungsmitglied Rabeya Müller ist eine extreme Fundamentalistin.

    http://www.lib-ev.de/index.php?c=2

    „Lamya Kaddor, die islamische Religion unterrichtet und bis vor kurzem die vakante Professur an der Universität Münster vertrat, empört eine solche Position. ‚Die Aufklärung ist für den Islam nicht übertragbar‘, sagt sie. Das Ergebnis sei das Gleiche: eine zeitgemäße Religionspraxis und ein friedvolles Miteinander mit anderen Gruppen. Als Muslima zweifele sie aber „nicht daran, dass stimmt, was im Koran steht“.

    http://www.cibedo.de/islamischer_religionsunterricht.html

    2004 weilte Rabeya Müller mit dem muslimbrudernahen deutschen Top-Islamisten Ibrahim el-Zayat (Vorstandsmitglied der GMSG) auf einer Tagung des GMSG, Ahmad Al-Khalifa vom der Muslimbruderschaft zuzurechnenden Islamischen Zentrum München fehlte ebenso wenig wie Rechtsanwalt Norbert Müller (Vorsitzender der GMSG, Hamburg), welcher der Millî-Görüs-Bewegung sehr nahe steht. Der später boykottierte und in die religionspolitische Wirkungslosigkeit abgedrängte Kalisch war auch dabei.

    http://www.gmsg.de/JAHRESTAGUNG/HAMBURG2/hamburg2.html

    SCHURA Hamburg, Vorstand:

    Mustafa Yoldas (Centrum-Moschee), Ayatollah Reza Ramezani [geistiger Erbe von Ayatollah Chomeini und dem atombombenbauenden Präsidenten Achmadinedschad mehr oder weniger treu ergeben], Norbert Müller

    http://www.schurahamburg.de/index.php?option=com_content&view=article&id=48&Itemid=34

    Gero Ambrosius hat hier zwei wichtige Texte verfasst, denen ich viele Leser wünsche. Nur an der Wortkombination liberal-muslimisch störe auch ich mich, denn wer von Kaddor bzw. vom LIB weiß, wird bei liberale Muslime an „Die Aufklärung ist für den Islam nicht übertragbar“ denken müssen und an das deutsche Umfeld der Muslimbrüder aus IZ München, IGD und GMSG.

    Nebelwurf (Taqiyya). Die Hamburger SCHURA vermeidet, schariabasiertes diskriminierendes Sonderrecht zu fordern, Fiqh-juristische Herabsetzung der Frau oder innenstädtische Abschottung bzw. Segregation, sondern sagt es so:

    Gerechtigkeit ist für Muslime das zentrale Kriterium jeder Sozial- und Wirtschaftsordnung … Der Mensch ist nach islamischer Sicht ein gesellschaftliches Wesen und seine gemeinschaftlichen Bindungen, insbesondere die Familie, genießen besonderen Schutz und besondere Förderung. … Schutz des Rechtes aller Individuen und gesellschaftlichen Gruppen, frei von Unterdrückung

    http://www.schurahamburg.de/index.php?option=com_content&view=article&id=46&Itemid=60

    So schleicht er sich heran, der „liberale Islam“ … der Teheraner Mullahs, globalen Muslimbrüder und der Muftis von al-Azhar.

    Was liberal (islamisch legal, halal) ist, haben Koran und Hadith festgeschrieben bis zum Tage der Auferstehung.

    100 % AEMR, und
    0 % Scharia!!!

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